Wie kann ich auf etwas vertrauen, das nicht existiert

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Der Gender Pay Gap existiert noch immer

Ungleiche Entlohnung, weniger Beförderungen: Frauen verdienen in Deutschland noch immer weniger als Männer. Politik und Wirtschaft arbeiten daran, die Situation zu verändern und Gleichberechtigung zu erreichen.

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Der Gender Pay Gap existiert noch immer

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Der Gender Pay Gap existiert noch immer

Ungleiche Entlohnung, weniger Beförderungen: Frauen verdienen in Deutschland noch immer weniger als Männer. Politik und Wirtschaft arbeiten daran, die Situation zu verändern und Gleichberechtigung zu erreichen.

Trotz der Verbesserung existiert der Gender Pay Gap Gender Pay Gap (m.) Englisch für: ungleiche Bezahlung von Mann und Frau (Gender Pay Parity (f.): Englisch für: die gleiche Bezahlung für Mann und Frau) noch immer: Die Entlohnung von Männern und Frauen unterscheidet sich in Deutschland immer noch um durchschnittlich 21 Prozent. Bei Führungspositionen sind es sogar 30 Prozent. Gründe für diese Unterschiede sind, dass viele Frauen in weniger gut bezahlten Berufen arbeiten und überdurchschnittlich oft in Teilzeit Teilzeit (f., nur Singular) die Tatsache, dass jemand nicht acht Stunden von Montag bis Freitag arbeitet, sondern weniger Tage oder Stunden . Eine Beförderung Beförderung, -en (f.) die Tatsache, dass der Chef einem eine bessere Position anbietet (jemanden befördern) gibt es für Frauen seltener als für Männer, und sie übernehmen nicht so häufig Positionen mit viel Verantwortung.

Eines dieser Unternehmen ist Adobe. Der Personalchef Personalchef, -s/-chefin, -nen (m./f.) die Person, die Personen einstellt Frank Rohde erkennt bereits positive Resultate: „Wir haben da Kandidatinnen Kandidat, -en/Kandidatin, -nen hier: jemand, der sich für eine Stelle oder ein Amt bewirbt , die sagen, ich kann mir den Job eigentlich aussuchen, aber ich wollte genau zu euch, weil ich gelesen habe, dass ihr Gender Pay Parity erreicht habt.“ Es ist also möglich, Lösungen für den Gender Pay Gap zu finden. Henrike von Platen fasst es so zusammen: „Man muss es wollen, dann klappt es auch.“

Der Gender Pay Gap existiert noch immer

Gender Pay Gap (m.) — Englisch für: ungleiche Bezahlung von Mann und Frau (Gender Pay Parity (f.): Englisch für: die gleiche Bezahlung für Mann und Frau)

Entlohnung, -en (f.) — das Gehalt; die Bezahlung

Beförderung, -en (f.) — die Tatsache, dass der Chef einem eine bessere Position anbietet (jemanden befördern)

Lohnlücke, -n (f.) — der Unterschied in der Entlohnung

in Stein gemeißelt sein — umgangssprachlich für: unveränderlich sein

Missstand, Missstände (m.) — ein Zustand, der nicht den Regeln entspricht

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etwas ab|schaffen — etwas beseitigen; etwas außer Kraft setzen

Unternehmensberater, -/Unternehmensberaterin, -nen — jemand, der Firmen dabei hilft, bestimmte Probleme zu lösen

sich für etwas ein|setzen — an einem bestimmten Ziel arbeiten

Besetzung, -en (f.) — hier: die Tatsache, dass jemand einen Job bekommt

Führungsposition, -en (f.) — eine Arbeitsstelle mit Verantwortung für viele Mitarbeiter

Teilzeit (f., nur Singular) — die Tatsache, dass jemand nicht acht Stunden von Montag bis Freitag arbeitet, sondern weniger Tage oder Stunden

Fachkraft, -kräfte (f.) — jemand, der gut ausgebildet und für eine bestimmte Arbeit qualifiziert ist

es mangelt an etwas — etwas fehlt; von etwas ist zu wenig da

Familienfreundlichkeit (f., nur Singular) — die Tatsache, dass etwas für Familien geeignet ist

Nice-to-have (n., nur Singular) — Englisch für: etwas ist kein Muss, aber es ist gut, es zu haben

Standortfaktor, -en (m.) — ein Grund dafür, dass eine Firma an einem bestimmten Ort ihren Sitz hat

Personalchef, -s/-chefin, -nen (m./f.) — die Person, die Personen einstellt

Kandidat, -en/Kandidatin, -nen — hier: jemand, der sich für eine Stelle oder ein Amt bewirbt

etwas, ohne das / was wir nicht existieren können

Anne De Winter

Member

Hallo alle
Könnt ihr mir sagen, was ich in diesen Sätzen verwenden soll: was oder das, und warum?

1.Wasser ist etwas, ohne das / was wir nicht existieren können.
2. Ich tue dasselbe, das / was ich schon vorher getan habe.

Danke im Voraus

poisongift

Senior Member

Perseas

Senior Member

Ein guter Denkanstoß für Nicht-Muttersprachler wie ich.

Ich nehme an:
1. Wasser ist etwas, ohne das wir nicht existieren können.
Aber ich habe diese Struktur noch nicht gesehen und habe daran Zweifel.

Über den zweiten Satz bin ich laut dieser Information sicherer:
2. Ich tue dasselbe, was ich schon vorher getan habe.

Wir sehen bald, was die Muttersprachler dazu sagen.

cross-posted with poisongift

Demiurg

Senior Member

Ich nehme an:
1. Wasser ist etwas, ohne das wir nicht existieren können.
Aber ich habe diese Struktur noch nicht gesehen und habe daran Zweifel.

Über den zweiten Satz bin ich laut dieser Information sicherer:
2. Ich tue dasselbe, was ich schon vorher getan habe.

manfy

Senior Member

Also ich kann ohne dem Wasser recht gut leben, zumindest solang ich ausreichend Bier im Kühlschrank habe.
Ergo, ich würde sagen: „Wasser ist etwas, ohne dem wir nicht existieren können.“

Stehe ich damit allein da??

perny

Senior Member

manfy

Senior Member

cuore romano

Senior Member

manfy

Senior Member

Schimmelreiter

Senior Member

Hier gebrauchst Du die Konjunktion ohne (neben der halt zufällig ein Dativ steht).

Bitte feinsäuberlich von der Präposition ohne (zwingend mit Akkusativ) auseinanderhalten!

Und komm mir nicht mit dem berühmten falschen Dativ von der Bescheidenheit, der Zier, dem Weiterkommen und *ohne ihr!

manfy

Senior Member

Na, logisch! Das müsste ja auch ‚ohne ihrer‘ heißen, um es im 16-17. Jahrhundert (und damit auch im heutigen Dialekt) als korrekt ansehen zu können!

Aber um auf die OP zurückzukommen, findest du nicht, dass folgendes viel richtiger klingt??
Das ist etwas, ohne dem ich nicht leben kann.

. viel richtiger als:
Das ist etwas, ohne was ich nicht leben kann.
Das ist etwas, ohne das ich nicht leben kann. -> erträglich aber doch sonderbar

Oder denk ich hier gerade auf österreichisch??

Demiurg

Senior Member

Aber um auf die OP zurückzukommen, findest du nicht, dass folgendes viel richtiger klingt??
Das ist etwas, ohne dem ich nicht leben kann. klingt furchtbar

. viel richtiger als:
Das ist etwas, ohne was ich nicht leben kann. da sind wir uns einig

Das ist etwas, ohne das ich nicht leben kann. die einzig korrekte Variante

Schimmelreiter

Senior Member

manfy

Senior Member

Hmmm . wenn dem so wäre, dann müsste ich wohl schlussfolgern, dass meine Variante nicht allgemein österreichisch, sondern speziell steirisch sein könnte.
Wie dem auch sei, ich bleib dabei! Was meinen Vorfahren vor 300-500 Jahren gut genug war, lass ich mir durch den Duden nicht nehmen !!

Und ohne bindende EU-Direktive fangen wir Steirer ja erst gar nicht an, überhaupt über irgendwas nachzudenken.

bearded

Senior Member

manfy

Senior Member

Ja, vielfach im Dialekt, aber eher selten in der Umgangssprache:

ohne dir -> unni dia moch i des ned -> ohne dich mache ich das nicht
ohne ihm -> ohne eam moch i des ned -> ohne ihn mache ich das nicht –> dialektal IMMER in dieser Form! Das ist übrigens auch in Bayern so!
ohne einem Freund -> ohne an Freind, geht nix -> ohne einem Freund geht nichts -> Dativ klingt auch umgangssprachlich noch richtiger als Akk. (for me!!)
ohne der Liebe -> unni (da) Liab, lafft nix -> ohne (der) Liebe, läuft nichts

——————–
PS: dialektale Sonderlichkeit: Ich würde nur
. unni dia . (ohne dir) sagen, ABER auch nur
. ohne di . (ohne dich)

Woher das kommt, weiß ich nicht . jahrhundertelang überlieferte Regeln der Dialekte vielleicht??

bearded

Senior Member

manfy

Senior Member

To satisfy my curiosity, I consulted Grimm.
Apparently the genitive and dative was used with ‚ohne‘ up until the end of the nineteenth century, with Grimm quoting famous names like Lessing, Goethe, Wagner and also newspapers.
Thus it’s not surprising that the current-day use of dative in dialects is still very alive, considering that we’re merely 4 generations past its actual and then correct use in this form.

Grimm quotes (highlighting by me):

And it explains the existence of dative phrases in standard German (now probably called ‚fixed phrases‘), which would be hard to explain otherwise:
Dem ist nicht so!
Wie dem auch sei, .
Wenn dem so wäre, .

(All these phrases are without ‚ohne‘, nevertheless the use of dative follows the very same logic as the construction ‚ohne dem‘)

Wie kann ich auf etwas vertrauen, das nicht existiert?

Erich Maria Remarque

Der Himmel war gelb wie Messing und noch nicht verqualmt vom Rauch der Schornsteine. Hinter den Dächern der Fabrik leuchtete er sehr stark. Die Sonne mußte gleich aufgehen. Ich sah nach der Uhr. Es war noch vor acht. Eine Viertelstunde zu früh.

Ich schloß das Tor auf und machte die Benzinpumpe fertig. Um diese Zeit kamen immer schon ein paar Wagen vorbei, die tanken wollten. Plötzlich hörte ich hinter mir ein heiseres Krächzen, das klang, als ob unter der Erde ein rostiges Gewinde hochgedreht würde. Ich blieb stehen und lauschte. Dann ging ich über den Hof zurück zur Werkstatt und machte vorsichtig die Tür auf. In dem halbdunklen Raum taumelte ein Gespenst umher. Es trug ein schmutziges weißes Kopftuch, eine blaue Schürze, dicke Pantoffeln, schwenkte einen Besen, wog neunzig Kilo und war die Scheuerfrau Mathilde Stoß.

Ich blieb eine Weile stehen und sah ihr zu. Sie hatte die Grazie eines Nilpferdes, wie sie da zwischen den Autokühlern hin und her torkelte und mit dumpfer Stimme das Lied vom treuen Husaren sang. Auf dem Tisch am Fenster standen zwei Kognakflaschen. Eine davon war fast leer. Am Abend vorher war sie voll gewesen. Ich hatte vergessen, sie einzuschließen.

»Aber Frau Stoß«, sagte ich.

Der Gesang brach ab. Der Besen fiel zu Boden. Das selige Grinsen erlosch. Jetzt war ich das Gespenst.»Jesus Christus«, stammelte Mathilde und starrte mich aus roten Augen an.»Ihnen hab‘ ich noch nich erwartet…«

»Kann ich verstehen. Hat’s geschmeckt?«

»Das ja – aber’s is mir peinlich.«Sie wischte sich über den Mund.»Direkt platt bin ich…«

»Na, das ist nun eine Übertreibung. Sie sind nur voll. Voll wie eine Strandhaubitze.«

Sie hielt sich mühsam aufrecht. Ihr Schnurrbart zuckte, und ihre Augenlider klapperten wie bei einem alten Uhu. Aber allmählich gelang es ihr, klarer zu werden. Entschlossen trat sie einen Schritt vor.»Herr Lohkamp – Mensch is nur Mensch – erst hab‘ ich nur dran gerochen – und dann einen Schluck genommen – weil mir im Magen doch immer so flau is – ja, und dann – dann muß mir der Satan geritten haben. Man soll ein armes Weib auch nicht in Versuchung führen und die Pulle stehenlassen.«

Es war nicht das erstemal, daß ich sie so traf. Sie kam jeden Morgen zwei Stunden zum Aufräumen in die Werkstatt, und man konnte ruhig so viel Geld umherliegen lassen, wie man wollte, sie rührte es nicht an – aber hinter Schnaps war sie her wie die Ratte hinterm Speck.

Ich nahm die Flasche hoch.»Natürlich, den Kognak für die Kunden haben Sie nicht angerührt – aber den guten von Herrn Köster haben Sie weggeputzt.«

Ein Grinsen huschte über Mathildes verwitterte Züge.»Alles, was recht is – Kenner bin ich. Aber werden Sie mir verraten, Herr Lohkamp? Eine schutzlose Witwe?«

Ich schüttelte den Kopf.»Heute nicht.«

Sie ließ ihre Röcke herunter.»Dann werd‘ ich mir mal verdrücken. Wenn Herr Köster kommt – heiliges Donnerwetter!«

Ich ging zum Schrank und schloß ihn auf.»Mathilde…«

Sie watschelte eilig heran. Ich hielt eine braune, viereckige Flasche hoch. Protestierend hob sie die Hände.»Das bin ich nich gewesen! Auf Ehre! Den hab‘ ich nich angerührt!«

»Weiß ich«, sagte ich und goß ein Glas voll ein.»Kennen Sie ihn denn?«

»Und ob!«Sie leckte sich die Lippen.»Rum! Steinalter Jamaika!«

»Schön. Dann trinken Sie das Glas mal aus!«

»Ich?«Sie prallte zurück.»Herr Lohkamp, das ist zuviel! Das sind ja glühende Kohlen auf mein Haupt! Die olle Stoß säuft heimlich Ihren Kognak weg, und Sie spendieren ihr da noch einen Rum drauf. Sie sind ein Heiliger, sind Sie! Lieber tot, als so was annehmen!«

»Na?«sagte ich und tat, als ob ich das Glas zurückzog.

»Alsdann!«Sie griff eilig zu.»Man muß das Gute nehmen, wie es kommt. Auch wenn man’s nicht versteht. Zum Wohle! Haben Sie vielleicht Geburtstag?«

»Ja, Mathilde. Gut geraten.«

»Was, wahrhaftig?«Sie umklammerte meine Hand und schüttelte sie.»Herzlichsten Glückwunsch! Zaster in Fülle! Herr Lohkamp«- sie wischte sich den Mund -,»ich bin so gerührt – darauf muß ich unbedingt noch einen zwitschern. Wo ich Ihnen doch gern hab‘ wie einen Sohn.«

Ich schenkte ihr noch ein Glas ein. Sie kippte es herunter und verließ lobpreisend die Werkstatt.

Ich packte die Flasche weg und setzte mich an den Tisch. Die blasse Sonne fiel durch das Fenster auf meine Hände. Merkwürdiges Gefühl, so ein Geburtstag, auch wenn man sich nichts draus machte. Dreißig Jahre – es hatte eine Zeit gegeben, da glaubte ich, nie zwanzig werden zu können, so weit weg erschien mir das. Und dann…

Ich zog einen Briefbogen aus dem Fach und fing an zu rechnen. Die Kinderzeit, die Schule – das war ein Komplex, fern, irgendwo, schon nicht mehr wahr. Das richtige Leben begann erst 1916. Da war ich gerade Rekrut geworden, dünn, hochgeschossen, achtzehn Jahre alt, und übte nach dem Kommando eines schnauzbärtigen Unteroffiziers auf den Sturzäckern hinter der Kaserne Hinlegen und Aufstehen. An einem der ersten Abende kam meine Mutter in die Kaserne, um mich zu besuchen; aber sie mußte über eine Stunde auf mich warten. Ich hatte meinen Tornister nicht vorschriftsmäßig gepackt gehabt und mußte deshalb in der freien Zeit zur Strafe die Latrinen scheuern. Sie wollte mir helfen, aber das durfte sie nicht. Sie weinte, und ich war so müde, daß ich einschlief, als sie noch bei mir saß.

1917. Flandern. Middendorf und ich hatten in der Kantine eine Flasche Rotwein gekauft. Damit wollten wir feiern. Aber wir kamen nicht dazu. Frühmorgens fing das schwere Feuer der Engländer an. Köster wurde mittags verwundet. Meyer und Deters fielen nachmittags. Und abends, als wir schon glaubten, Ruhe zu haben, und die Flasche aufmachten, kam Gas und quoll in die Unterstände. Wir hatten zwar rechtzeitig die Masken auf, aber die von Middendorf war kaputt. Als er es merkte, war es zu spät. Bis sie abgerissen und eine neue gefunden war, hatte er schon zuviel Gas geschluckt und brach bereits Blut. Er starb am nächsten Morgen, grün und schwarz im Gesicht. Sein Hals war ganz zerrissen – so hatte er mit den Nägeln versucht, ihn aufzukratzen, um Luft zu kriegen.

1918. Das war im Lazarett. Ein paar Tage vorher war ein neuer Transport angekommen. Papierverbände. Schwere Verletzungen. Den ganzen Tag fuhren die flachen Operationswagen herein und hinaus. Manchmal kamen sie leer wieder. Neben mir lag Josef Stoll. Er hatte keine Beine mehr, aber er wußte es noch nicht. Es war nicht zu sehen, weil die Decke über einem Drahtkorb lag. Er hätte es auch nicht geglaubt, denn er spürte Schmerzen in den Füßen. Nachts starben zwei Leute bei uns im Zimmer. Einer sehr langsam und schwer.

1919. Wieder zu Hause. Revolution. Hunger. Draußen immerfort Maschinengewehrgeknatter. Soldaten gegen Soldaten. Kameraden gegen Kameraden.

1920. Putsch. Karl Bröger erschossen. Köster und Lenz verhaftet. Meine Mutter im Krankenhaus. Krebs im letzten Stadium.

1921 – Ich dachte nach. Ich wußte es nicht mehr. Das Jahr fehlte einfach. 1922 war ich Bahnarbeiter in Thüringen gewesen, 1923 Reklamechef einer Gummifabrik. Das war in der Inflation. Zweihundert Billionen Mark hatte ich monatlich verdient. Zweimal am Tage gab es Geld und hinterher jedesmal eine halbe Stunde Urlaub, damit man in die Läden rasen und etwas kaufen konnte, bevor der nächste Dollarkurs ‚rauskam – dann war das Geld nur noch die Hälfte wert.

Und dann? Die Jahre darauf? Ich legte den Bleistift hin. Hatte keinen Zweck, das alles nachzurechnen. Ich wußte es auch nicht mehr so genau. War zu sehr durcheinandergegangen. Meinen letzten Geburtstag hatte ich im Café International gefeiert. Da war ich ein Jahr lang Stimmungspianist gewesen. Dann hatte ich Köster und Lenz wiedergetroffen. Und jetzt saß ich hier in der Aurewe: Auto-Reparatur-Werkstatt Köster und Co. Der Co. waren Lenz und ich, aber die Werkstatt gehörte eigentlich Köster allein. Er war früher unser Schulkamerad und unser Kompanieführer gewesen; dann Flugzeugführer, später eine Zeitlang Student, dann Rennfahrer – und schließlich hatte er die Bude hier gekauft. Erst war Lenz, der sich einige Jahre in Südamerika herumgetrieben hatte, dazugekommen – dann ich.

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