Trend nutzen- Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen Trend Strategie: Mit der Leiter den Trend emporsteigen

Einfache Trendstrategien und ihre Umsetzung

Trendfolgende Strategien eignen sich für Einsteiger und versprechen bei gelungener Umsetzung akzeptable Trefferquoten. Eine Binäre Optionen Trendstrategie lässt sich mit Leiteroptionen umsetzen: Dabei wird die Position auf verschiedene Ausübungspreise aufgeteilt.

  • Notiert der Markt nahe einer signifikanten Aufwärtstrendlinie, wird eine Longposition eröffnet
  • Notiert der Markt nahe einer signifikanten Abwärtstrendlinie, wird eine Shortposition eröffnet
  • Je häufiger eine Trendlinie getestet wird, desto größer ist ihre Signifikanz
  • Leiteroptionen ermöglichen die Aufteilung einer Position auf mehrere Ausübungspreise

1. Die Grundlagen: „The trend is your friend“ bleibt aktuell

Jede Binäre Optionen Trendstrategie leitet sich aus den grundlegenden Prämissen der Technischen Analyse ab. Diese geht davon aus, dass alle wesentlichen Informationen im Kurs enthalten sind, dass sich Kurse in Trends bewegen und dass die Fortsetzung eines einmal etablierten Trends mit einer signifikant höheren Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist als der Abbruch des Trends.

Daraus leitet sich die bekannte Börsenweisheit „der Trend ist Dein Freund“ ab. Finden Anleger einen signifikanten Trend, kann diesem mit guten Erfolgsaussichten gefolgt werden. Gleichzeitig lässt sich relativ klar definieren, wann die Position zur Verlustbegrenzung glattgestellt werden sollte: Bricht der Trend, ist Ausstieg angesagt.

Es gibt verschiedene Methoden zur Messung von Trends. Neben zahlreichen Indikatoren wie zum Beispiel ADX oder MACD zählen dazu insbesondere Werkzeuge der visuellen Chartanalyse und hier ganz besonders Trendlinien- und Kanäle.

Trendlinien- und -kanäle und ihre Signifikanz

Eine Aufwärtstrendlinie verbindet die Tiefs eines Aufwärtstrends miteinander. Da es sich um eine Gerade handelt, müssen mindestens zwei Tiefs miteinander verbunden werden. Je mehr Tiefs miteinander verbunden werden können, d.h. je häufiger die Trendlinie durch den Markt getestet wurde, desto signifikanter ist die Trendlinie.

Eine Abwärtstrendlinie verbindet die Hochs eines Abwärtstrends miteinander. Hier gilt, dass mindestens zwei Hochs miteinander verbunden werden müssen. Gleichzeitig wächst die Aussagekraft der Abwärtstrendlinie mit der Anzahl der verbundenen Hochs.

Dieser Trendkanal wurde mehrmals getestet

Trendkanäle sind Erweiterungen von Trendlinien. In einem Aufwärtstrend wird eine weitere Gerade eingezeichnet, die entlang der Hochs verläuft. In Abwärtstrends verbindet die zweite Linie entsprechend die Tiefs. Die zweite Linie verläuft sehr häufig parallel zu eigentlichen Trendlinie. Das ist auch auf die Standardeinstellungen der meisten Analyseprogramme zurückzuführen. Zwingend ist dies jedoch nicht.

In der Abbildung oben ist ein Aufwärtstrend im USD/CHF (mehr Infos zu Devisen) zu sehen. Die eigentliche Aufwärtstrendlinie verbindet insgesamt drei Tiefs miteinander. Die obere Linie des Trendkanals verbindet insgesamt drei Hochs (es ist keinesfalls zwingend, dass die obere Linie so viele Hochs mit einander verbindet wie die untere Linie Tiefs). Die obere Linie verläuft allerdings nicht gänzlich parallel zur unteren Linie. Vielmehr spitzt sich der Kanal im Zeitverlauf zu. Das ist ein typisches und in Märkten sehr oft vorzufindendes Muster.

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Tipp: Suchen Sie nach einem signifikanten Trend!

Die erste Aufgabe bei der Umsetzung einer Binäre Optionen Trendstrategie besteht in der Suche nach einem möglichst signifikanten Trend. Es gilt also, eine Trendlinie oder einen Trendkanal zu finden, der in der Vergangenheit besonders häufig getestet wurde. Ein Test liegt vor, wenn der Markt bis an die Linie heran steigt bzw. fällt und dann umkehrt.

In der Praxis kommt es häufig vor, dass der Markt kurzzeitig unter eine Trendlinie hinaus fällt bzw. darüber hinaus ansteigt. Gleichzeitig läuft der Markt nicht immer ganz bis an die Trendlinie heran, bevor die Korrektur einsetzt bzw. die Bewegung in Trendrichtung wieder aufgenommen wird.

Viele Chartisten nutzen deshalb Regressionskanäle. Ein solcher Regressionskanal ist in der Abbildung unten für den Goldmarkt zu sehen. Ein Regressionskanal besteht aus einer Regressionsgeraden, die durch die Kurse hindurch verläuft. Der Regressionskanal wird durch zwei parallel zu Regressionsgeraden verlaufende Linien definiert.

Regressionskanal im Gold

Für den Goldmarkt lässt sich gut erkennen, dass der Markt sehr häufig gefallen ist, wenn zuvor der obere Bereich des Regressionskanals erreicht wurde. Insgesamt viermal kam es im abgebildeten Beobachtungszeitraum kurz nach dem Erreichen der oberen Linie zu signifikanten Rückgängen. Als signifikant soll ein Kursrückgang hier gelten, wenn nach dem Test der oberen Linie des Kanals mindestens die mittlere Regressionsgerade erreicht wurde.

Auch die untere Linie des Regressionskanals liefert wertvolle Hinweise. Wurde sie erreicht, kam es mehrfach zu Korrekturen entgegen der übergeordneten Trendrichtung. Es ist für Abwärtstrends keinesfalls ungewöhnlich, dass der Markt kurzzeitig unter die untere Linie des Kanals fällt. Käme es zu einem dauerhaften Buch der Abwärtstrendlinie nach unten, wäre dies gleichbedeutend mit einer Beschleunigung des Abwärtstrends.

Abwärtstrend im USD/JPY

Die Abbildung oben zeigt den USD/JPY in einem übergeordneten Abwärtstrendkanal. Zweimal kam es innerhalb des Betrachtungszeitraums zu Kursrückgängen, nachdem der obere Bereich des Kanals getestet wurde.

Wann liegt ein Handelssignal vor?

Um eine Binäre Optionen Trendstrategie umzusetzen, können Trader nach möglichst signifikanten Kanälen suchen und Positionen ausschließlich in Richtung des übergeordneten Trends eröffnen. Bei einem Aufwärtstrend wird eine Position eröffnet, wenn der Markt nahe der Aufwärtstrendlinie notiert. Spiegelbildlich wird in Abwärtstrends einer Shortposition eröffnet, wenn der Markt in der Nähe der Abwärtstrendlinie notiert.

Setzt sich der Trend fort – und diese Wahrscheinlichkeit ist gemäß den Annahmen der technischen Analyse größer als die Wahrscheinlichkeit eines Trendbruchs – sollte der Markt einige Zeit später höher (Aufwärtstrend) bzw. tiefer (Abwärtstrend) notieren.

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2. Leiteroptionen eignen sich besser als Plain Vanilla Optionen

Wird eine Binäre Optionen Trendstrategie mit einfachen Binären Optionen (Eröffnung am Geld) umgesetzt, wird dementsprechend eine Call Option gekauft, wenn der Markt in der Nähe einer Aufwärtstrendlinie notiert und eine Put Option gekauft, wenn der Markt in der Nähe einer Abwärtstrendlinie verweilt.

Es gibt eine weitere Variante, die den Einsatz von Leiteroptionen vorsieht. Bei dieser Handelsart erfolgt die Eröffnung der Position nicht exakt am Geld, sondern im Geld oder aus dem Geld. Um eine Trendfolgestrategie umzusetzen, werden Optionen mit unterschiedlichen Ausübungspreisen und Laufzeiten eröffnet.

Die Ausübungspreise und Laufzeiten werden entlang der Trendlinien ausgewählt. Eine Trendlinie markiert rechts vom letzten Kurs einen zukünftigen Kurs-Zeit-Bereich. In einem Aufwärtstrend sollte der Markt oberhalb dieses Kurs-Zeit-Bereiches notieren, da ansonsten die Trendlinie gebrochen würde.

Wird die Position im Geld eröffnet, ist das Verlustrisiko geringer

Wie wirkt sich die Nutzung von Leiteroptionen anstelle von einfachen Binären Optionen mit Eröffnung am Geld auf die Renditeperspektiven aus? Wird eine Option im Geld eröffnet, notiert der aktuelle Kurs des Basiswertes zu diesem Zeitpunkt oberhalb des Ausübungspreises der Option. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Option im Geld abläuft, ist somit deutlich höher als bei einer einfachen Binären Option. Das spiegelt sich in der geringeren Rendite wieder.

Wird die Position aus dem Geld eröffnet, ist die Rendite höher

Wird eine Option aus dem Geld eröffnet, verhält es sich umgekehrt. Dann notiert der aktuelle Kurs des Basiswertes unter dem Ausübungspreis einer Call Option. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Totalverlustes liegt damit höher als bei einer einfachen Binären Option, die Rendite fällt dementsprechend ebenfalls höher aus.

Die Aufteilung der Position auf mehrere Strikes streut das Risiko

Wenn anstelle einer einfachen Binären Option zum Beispiel fünf oder sechs Optionen mit unterschiedlichen Ausübungspreisen gekauft werden, liegt eine Verringerung des Einsatzes pro Position nahe. Sollen 100 EUR eingesetzt werden, könnte dieser Betrag zum Beispiel auf fünf unterschiedliche Ausübungspreise verteilt werden. Dann beläuft sich die Handelssumme bei jeder einzelnen Option auf 20 EUR im Vergleich zu 100 EUR bei einer einfachen Binären Option.

Screenshot: Leiter Optionen bieten verschiedene Strikes

Die Aufteilung des Einsatzes auf unterschiedliche Ausübungspreise streut das Risiko. Dazu ein Beispiel. Angenommen, der Kurs der XYZ Aktie notiert bei 50 EUR. Es soll auf eine Fortsetzung des mehrfach getesteten Aufwärtstrends spekuliert werden. Dazu werden fünf Optionen mit unterschiedlichen Ausübungspreisen gekauft.

Der niedrigste Ausübungspreis beträgt 49 EUR und markiert exakt das Niveau der Aufwärtstrendlinie. Es folgen weitere Ausübungspreis von 50 EUR, 51 EUR, 52 EUR und 53 EUR. Die Ablaufrenditen der Optionen im Gewinnfall: 70 % bei 49 EUR Ausübungspreis, 80 % bei 50 EUR, 90 % bei 51 EUR, 100 % bei 52 EUR und 110 % bei 53 EUR. In jede der fünf Optionen werden 100 EUR investiert.

Wie entwickelt sich die Gesamtposition bei verschiedenen Kursentwicklungen im Vergleich zu einer einfachen Binären Option mit einem Ausübungspreis bei 50 EUR und 500 EUR Einsatz?

Fällt der Kurs um 1,0 % auf 49,5 EUR, erleidet der Inhaber einer einfachen Binären Option einen Totalverlust. Die aufgeteilte Position endet bei vier der fünf Option ebenfalls mit einem Totalverlust. Die fünfte Option wird allerdings mit einer Rendite in Höhe von 70 % zurückgezahlt, so dass der Gesamtverlust nicht 100 %, sondern 66 % beträgt.

Steigt der Kurs um 1,0 % auf 50,5 EUR, erhält der Inhaber der einfachen Binären Option eine Auszahlung in Höhe von 900 EUR. Die aufgeteilte Position endet für drei von fünf Position mit einem Totalverlust. Die beiden anderen Positionen werden mit insgesamt 350 EUR zurückgezahlt, so das ein Gesamtverlust in Höhe von 30 % eintritt.

Steigt der Kurs um 2,0 % auf 51 EUR, erhält der Inhaber der einfachen Binären Option wiederum 900 EUR. Die aufgeteilte Position endet in zwei von fünf Fällen im Totalverlust. Die anderen drei Positionen werden mit insgesamt 540 EUR zurückgezahlt, so dass ein Gewinn in Höhe von 40 EUR bzw. 8 % vereinnahmt werden kann.

Steigt der Kurs um 4 % auf 52 EUR, erhält der Inhaber der einfachen Binären Option wiederum 900 EUR. Für die aufgeteilte Position ergibt in einer von fünf Fällen einen Totalverlust. Die anderen vier Optionen werden mit insgesamt 740 EUR zurückgezahlt, was einem Gewinn in Höhe von 240 EUR entspricht.

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Steigt der Kurs um 6 % auf 53 EUR, entfällt auf den Inhaber der einfachen Binären Option wiederum eine Auszahlung in Höhe von 900 EUR. Alle fünf Optionen der aufgeteilten Position enden nun mit einem Gewinn. Dieser beläuft sich auf insgesamt 950 EUR und übersteigt damit den Gewinn mit der einfachen Binären Option.

Die Renditen in diesem Beispiel wurden sehr defensiv ausgewählt, um das Prinzip zu veranschaulichen. In der Abbildung unten sind die Renditen einer Leiteroption im EUR/USD abgebildet. Es handelt sich um 0-100 Optionen; diese werden bei Eintritt des Basisereignisses mit 100 EUR zurückgezahlt. Die Rendite ergibt sich somit aus dem Kaufkurs.

Das obige Fallbeispiel soll nun anhand von fünf Kontrakten aus der Liste unten erneut durchgespielt werden. Die Liste entstammt dem Demokonto des Brokers IG, der Binäre Optionen im 0-100 Format anbietet. Links im Bild ist der Chart des EUR/USD zu sehen. Rechts finden sich die verfügbaren Optionen, wobei die linke Spalte den Basispreis, die mittlere Spalte den Verkaufspreis (rot) und die rechte Spalte (blau) den Kaufpreis anzeigt. Der grau unterlegte Kurs im Chartfeld (1,07265) ist der aktuelle Kurs.

Leiter Option im EUR/USD

Ausgangsbasis seien folgende hypothetische Überlegungen: Der Kurs des EUR/USD befindet sich in einem Aufwärtstrend. Es soll mit einem Einsatz in Höhe von 500 EUR auf die Fortsetzung dieses Trends gewettet werden. Dazu werden Optionen mit fünf Ausübungspreisen in Betracht gezogen: 1,0700, 1,0725, 1,0750, 10775 und 1,0800.

Wie werden die Einsätze aufgeteilt und welche potenziellen Ablaufrenditen weisen die Optionen auf? Da es sich bei den Kontrakten im obigen Beispiel um 0-100 Optionen handelt, ergibt sich der Einsatz pro Kontrakt nicht als fixer Wert, sondern aus dem Kaufpreis, den der Broker als Market Maker stellt. Aus dem Kaufpreis leitet sich die Rendite ab. Es ergeben sich die folgenden Kombinationen aus Kaufpreis, Rendite und Ausübungspreis:

  • Ausübungspreis: 1,0700, Kaufpreis: 69,7, Rendite: 43,5 %
  • Ausübungspreis: 1,0725, Kaufpreis: 57,6, Rendite: 73,6 %
  • Ausübungspreis: 1,0750, Kaufpreis: 44,5, Rendite: 124,7 %
  • Ausübungspreis: 1,0775, Kaufpreis: 32,8, Rendite: 205 %
  • Ausübungspreis: 1,0800, Kaufpreis: 23,5, Rendite: 325 %

Die Rendite von 0-100 Optionen ergibt sich aus der Division von 100 (Auszahlungsbetrag bei Eintritt des Basisereignisses) durch den Kaufkurs. Nicht ganz überraschend fällt die Rendite umso höher aus, je weiter die Option zum Zeitpunkt der Eröffnung aus dem Geld notiert.

Der gewünschte Einsatz von 500 EUR lässt sich nicht absolut gleich auf alle Positionen aufteilen. In diesem Beispiel sollen deshalb zwei Kontrakte pro Ausübungspreis gekauft werden. Daraus ergibt sich ein Gesamteinsatz in Höhe von 456,2 EUR.

Welches Renditeprofil ergibt sich abhängig von der gewünschten Kursentwicklung? Wie wäre das Profil beim Kauf lediglich einer Option mit einem Ausübungspreis von 1,0725?

Die kombinierte Position ergibt bei den folgenden Kursen bei Fälligkeit (die Kontrakte enden am folgenden Handelstag) die genannten Rendite:

  • Schlusskurs 1,0699: Totalverlust
  • Schlusskurs 1,0701: 200 EUR Rückzahlung, 56,2 % Verlust
  • Schlusskurs 1,0726: 400 EUR Rückzahlung, 12,3 % Verlust
  • Schlusskurs 1,0751: 600 EUR Rückzahlung, 31,5 % Gewinn
  • Schlusskurs 1,0776: 800 EUR Rückzahlung, 75,3 % Gewinn
  • Schlusskurs 1,0801: 1.000 EUR Rückzahlung, 119 % Gewinn

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Wären anstelle der kombinierten Position 456,20 EUR in die Option mit dem Ausübungskurs von 1,0725 investiert worden, entspräche dies annähernd einer Option mit Eröffnung am Geld. Das Renditeprofil:

  • Schlusskurs 1,0699: Totalverlust
  • Schlusskurs 1,0701: Totalverlust
  • Schlusskurs 1,0726: 792 EUR Rückzahlung, 73,6 %
  • Schlusskurs 1,0751: 792 EUR Rückzahlung, 73,6 %
  • Schlusskurs 1,0776: 792 EUR Rückzahlung, 73,6 %
  • Schlusskurs 1,0801: 792 EUR Rückzahlung, 73,6 %

Die kombinierte Position mit mehreren Ausübungspreisen schneidet somit bei kleinen Verlusten und bei größeren Kursgewinnen besser ab als die Position mit einer einfachen Binären Option mit Eröffnung am Geld. Im Beispiel oben entspricht ein „größerer“ Kursgewinn einen Zuwachs um ca. 0,70 % in der Zeitspanne von etwas mehr als einem Handelstag.

3. Gegen den Trend handeln: Wann ist das sinnvoll?

Basiert eine Binäre Optionen Trend Strategie auf signifikanten Trendkanälen, muss sie nicht zwingend ausschließlich in Trendrichtung gehandelt werden. Die Abbildung unten zeigt einen Abwärtstrendkanal. Wiederholt kam es in der Wal Mart Aktie zu Kursgewinnen, nachdem der Markt das untere Ende des Kanals erreicht hatte. Weist ein Trendkanal solche Eigenschaften auf, kann sich eine Wette auf eine Fortsetzung des Musters lohnen.

Anfang 2020 wurde eine Shortposition am oberen Ende des Trendkanals eröffnet

Ganz rechts in der Abbildung ist zu erkennen, wie der Markt aus dem Abwärtstrend ausbricht. Daran wird eine wesentliche Schwäche trendfolgender Strategien sichtbar: Auch signifikante Trends setzen sich eben nur mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, aber keinesfalls sicher fort. Die im Abschnitt zuvor erläuterte Taktik mit Leiteroptionen hätte hier zu einem Totalverlust geführt.

Eine weitere Schwäche von trendfolgenden Ansätzen betrifft Marktphasen, in denen keine klare Trendrichtung vorliegt. Solche Märkte sollten mit diesem Ansatz keinesfalls gehandelt werden.

Spekulative Ausnahmesituation: Rückkehr über die Trendlinie kurz vor Wochenschluss

Die Charttechnik kennt so etwas wie „schwebende Trendbrüche“ (siehe CFD traden lernen). Ein Trendbruch liegt in Aufwärtstrends vor, wenn der Markt seine Trendlinie unterschreitet. Chartisten betrachten die Unterschreitung jedoch häufig erst als wirksam, wenn sie auch im Wochenchart zu sehen ist und somit der Wochenschlusskurs des Marktes unter der Linie notiert. Der Grund: Allzu oft unterschreitet ein Markt während einer Handelswoche die Trendlinie, um dann kurz vor Wochenschluss noch eine Kehrtwende zu machen.

Spekulativ ausgerichtete Trader können auf eine solche „Absage“ des Trendbruchs wetten und bei einer „schwebenden“ Verletzung der Trendlinie eine Position in Trendrichtung aufbauen. Der Strike wird dann auf dem Niveau der Trendlinie platziert. Es ist empfehlenswert, den schwebenden Bruch im sonstigen Kontext zu betrachten. Gab es auffällige Kurslücken oder Umsatzentwicklungen? Haben stark korrelierte Märkte wichtige Unterstützungen unterschritten? Gab es entsprechend „potente“ Nachrichten?

Fazit

Trendfolgestrategien sind recht einfach umzusetzen. Trader sollten nach einem Trend- oder Regressionskanal mit hoher Signifikanz suchen und Positionen in Trendrichtung eröffnen, wenn der Markt nahe der maßgeblichen Trendlinie notiert. Die Umsetzung ist mit einfachen Binären Optionen mit Eröffnung am Geld ebenso möglich wie mit Leiteroptionen, mit denen der Einsatz auf einen Korb mehrerer Ausübungspreise aufgeteilt werden kann. Letztere Taktik verspricht ein weniger sprunghaftes Renditeprofil. Trendkanäle können grundsätzlich auch für Positionen gegen den Trend und damit Wetten auf eine Korrektur genutzt werden.

Binäre Optionen Signale 2020: Anleitung zum Handeln mit System

Das Wachstum des Handels mit binären Optionen kennt offensichtlich keine Grenzen. Die Zahl der Anleger steigt weltweit kontinuierlich an. Hinterfragt man die Gründe, sind diese offensichtlich. Mit ausgesprochen geringen Einsätzen können in kürzester Zeit Renditen erwirtschaftet werden, von denen Anleger anderer Anlageklassen nur träumen. Dass es sich dabei nicht um Glücksspiel handelt, zeigen die Trader, die beim Handel mit binäre Optionen Signale erkennen und mit der richtigen Strategie darauf eingehen. Wie erkennt man aber Signale?

Inhalt:


    Charttechnik ist das A und O des erfolgreichen Handels

  • Unterstützung und Widerstand – bekannt aus Film, Funk und Fernsehen
  • Der Ausbruch – ideal für die Trendfolgestrategie
  • Gegen den Trend
  • Auch Wirtschaftsnachrichten dienen als Signal
  • Kostenlos und kostenpflichtige binäre Optionen Signale
  • Warum sollte ich technische Signale für den Handel mit binären Optionen nutzen?
  • Fazit: Mit binäre Optionen Signalen handeln lohnt sich
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  • Charttechnik ist das A und O des erfolgreichen Handels

    Wir haben es schon an anderer Stelle mehrfach erwähnt und betonen es an dieser Stelle noch einmal. Um Binäre Optionen mit System handeln zu können, ist es zwingend notwendig, einen Chart lesen zu können und die entsprechenden Signale zu erkennen. Der Erfolg im Handel steht und fällt mit der Intensität, mit der die Ausbildung betrieben wurde. Ein Kurschart ist nicht einfach nur eine Linie mit Zacken, die mal in diese oder in die entgegengesetzte Richtung verläuft. Ein Kurschart erzählt eine Geschichte und liefert Stoff für Interpretation. Und eben diese Interpretation der binäre Optionen Signale führt zu der Anwendung der richtigen Handelsstrategie.

    Mehr zu binäre Optionen Signalen erhalten Trader im IQ Option Lernbereich.

    Unterstützung und Widerstand – bekannt aus Film, Funk und Fernsehen

    Wer sich einmal eine Wirtschaftssendung im Fernsehen angeschaut hat, kennt die Begriffe Unterstützung und Widerstand. Im Falle der Unterstützung geht der Kursverlauf nach oben, eine waagrechte Linie unterhalb der Höchststände kann im Grunde immer weiter nach oben gelegt werden, sie wird nicht durchbrochen. Im Falle des Widerstandes liegt diese waagrechte Linie oberhalb der Höchststände des Kurses und wird ebenfalls nicht durchbrochen. Im Gegenteil, es kann sogar sein, dass sich aus diesem Bild das Szenario eines Abwärtstrends herauslesen lässt. Börsenkurse basieren zum großen Teil auf psychologischen Momenten, Unterstützung und Widerstand sind daher nichts anderes als eine Reflexion des Verhaltens der Investoren. Wie geht man aber mit diesen beiden Waagerechten um? Ganz einfach. Bei einer nachhaltigen Unterstützung oder einem nachhaltigen Widerstand bietet sich die Kontra-Trend-Strategie an. Das heißt, Anleger setzen nahe der Widerstandszone auf fallende bzw. nahe der Unterstützungszone auf steigende Kurse, entgegen der aktuellen Marktrichtung.

    Zwischenfazit: Unterstützung und Widerstand sind die zwei wichtigsten Signale bei der Identifizierung von Kursentwicklungen. Sie können sowohl negative als auch positive Kursverläufe signalisieren und sollten vom Trader bei der Analyse von Kursen stets berücksichtigt werden.

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    Der Ausbruch – ideal für die Trendfolgestrategie

    Ein Trend spiegelt sich in einem Chart nicht durch eine Gerade wider, die glatt und ohne Konturen in eine Richtung verläuft. Auch die Kurve eines Trends ist von zahlreichen Zacken gezeichnet. Es ist allerdings die Frage, wie hoch diese Zacken, die Kursausschläge sind. Mithilfe zweier Linien, welche parallel zueinander verlaufen und den Kursverlauf flankieren, lässt sich feststellen, ob diese Kursausschläge moderat verlaufen oder ob es auch Ausbrüche gibt. Mit ein wenig Übung lassen sich anhand von ad hoc Meldungen von Unternehmen oder veröffentlichten Wirtschaftsdaten feststellen, welche Meldungen zu signifikanten Kursausschlägen führen, die kurzfristig den Trend ändern. Einmal mehr wird deutlich, wie wichtig die Ausbildung für den Handel mit binären Optionen ist. Natürlich macht es keinen Sinn, darauf zu warten, dass der Ausbruch erfolgt ist, sondern im Vorfeld zu erkennen, wann der Ausbruch stattfindet. Im Umkehrschluss ist es für den Handel natürlich ein binäre Optionen System, den Ausbruch abzuwarten und dann wieder mit einer Trend Strategie zu handeln.

    Zwischenfazit: Kurzfristige Ausbrüche bestimmter Aktien bieten für Trader optimale Möglichkeiten, mit binären Optionen zu handeln. Werden solche Kurssprünge bereits im Ansatz erkannt, warten hohe Renditen. Denn kaum ein anderer Marktteilnehmer ist sich dann bewusst, dass es zu derartigen Anstiegen bzw. Verlusten kommen wird.

    Gegen den Trend

    „The trend is your friend“ – diese alte Börsenweisheit hat durchaus Gültigkeit. Für Trades mit längerer Laufzeit kann aber auch eine Strategie gegen den Trend sinnvoll sein. Trends halten nicht ewig. Auch wenn ein kurzer Ausbruch eine Kursumkehr für wenige Momente bedeutet, ändert dies nicht den Trend. Langfristige Entwicklungen führen jedoch dazu. Hebt die EZB beispielsweise den Leitzins, würde sich der Trend an den Aktienmärkten früher oder später rückläufig entwickeln. Niedrige Zinsen bedingen hohe Aktienkurse und hohe Zinsen führen im Umkehrschluss häufig zu einer fallenden Börse.

    Zwischenfazit: Rein statistisch gesehen ist eine Trendfolge also deutlich wahrscheinlicher als eine radikale Umkehr des bestehenden Trends. Dennoch gibt es immer einen gewissen Punkt, an dem ein bestehender Trend abbricht. Erkennen Trader diesen bereits im Ansatz, ergeben sich attraktive Renditechancen.

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    Auch Wirtschaftsnachrichten dienen als Signal

    Grundsätzlich gilt, dass Trader beim kurzfristigen Handel immer auf technische Signale setzen sollten. Dabei wurden die wichtigsten im Rahmen dieser Betrachtung bereits vorgestellt. Allerdings ist dies längst nicht die einzige Möglichkeit, Informationen über künftige Kursentwicklungen einzuholen. Insbesondere die Einholung von News aus der Wirtschaftswelt hat einen Einfluss auf die eigene Handelsstrategie. Dies soll am Beispiel einer Zinserhöhung der EZB beispielhaft dargestellt werden.

    1. Ausgangspunkt der News ist ein generelles Erstarken der Wirtschaft, das bisher zu Kursanstiegen an den Börsen geführt hat. Allerdings entschließt sich die EZB jetzt dazu, den Leitzins zu erhöhen, um der Inflation vorzubeugen.
    2. Als Folge dessen werden Kreditaufnahmen für Geschäftsbanken bei der Zentralbank deutlich teurer, wodurch generell weniger Darlehen aufgenommen werden. Somit versiegt der Geldfluss etwas.
    3. Dieses Versiegen drückt sich konkret darin aus, dass Geschäftsbanken ebenfalls weniger Kredite an Unternehmen und Haushalte vergeben. Aber: Einen Teil des geliehenen Gelds investieren die Banken auch immer an den Aktienmärkten. Weil das Kapital hierfür jetzt aber teurer wird und die Nachfrage entsprechend sinkt, sinken auch die Investitionen von Großbanken an der Börse.
    4. Gleichzeitig bzw. etwas zeitlich verzögert sinken auch die Investitionen von privaten Haushalten an den Aktienmärkten. Denn durch die Zinserhöhung steigen die Renditen für sichere Anlagen wie etwa Festgeld oder Staatsanleihen. Dadurch bedingt verkaufen die Haushalte Aktien und schichten das Kapital entsprechend um.
    5. Die Gesamtnachfrage nach Aktien sinkt damit durch die Leitzinserhöhung der EZB. Gleichzeitig steigt das Angebot an Wertpapieren, weil Privatpersonen und andere institutionelle Anleger diese verkaufen. Folge: Preise für Aktien sinken.

    Hätte der Trader die Nachricht über die EZB-Zinssenkung ignoriert und nur kurzfristige Signale für die Entwicklung der Märkte genutzt, wären ihm wichtige Marktchancen entgangen. Denn bis Widerstände, Unterstützungen und Co. solche Entwicklungen gesichert anzeigen, vergehen einige Stunden oder Tage. Daher gilt, dass Trader die Charttechnik immer durch eine Einholung von News unterstützen sollten.

    Fazit: Nicht nur die Charttechnik erzeugt bestimmte Signale für Kursentwicklungen von Aktien, Indizes und Co. Auch gesamtwirtschaftliche Nachrichten wie etwa Zinssenkungen großer Banken oder Publikationen wichtiger Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung gegen Auskunft darüber, wie sich bestimmte Basiswerte in Zukunft verhalten werden. Trader sollten die Märkte daher nicht nur mit einer einzigen Methodik analysieren, sondern vielmehr ganzheitlich betrachten.

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    Kostenlos und kostenpflichtige binäre Optionen Signale

    Die bisher vorgestellten Signale und Nachrichten sind für jeden Anleger frei über den eigenen Broker bzw. spezielle Fachportale verfügbar. Speziell für den Handel mit binären Optionen existieren aber Unternehmen, die selbst eigene Handelssignale auf Basis der Charttechnik erstellen. Trader können diese abonnieren und sich etwa per Push-Meldung direkt auf dem eigenen Smartphone anzeigen lassen. Der Vorteil: Binnen weniger Sekunden lassen sich Positionen auf dieser Basis erstellen, die in der Regel erfolgsversprechend sind.

    Gerade bei kostenlosen Signalen profitiert aber insbesondere der Signalgeber davon, wenn möglichst viele Trader entsprechende Positionen eingehen. Denn der Signalgeber kann dann bereits im Vorfeld eine Option erstellen, dessen Prognose sich praktisch selbst erfüllt. Schließlich eröffnen hunderte oder gar tausende Trader im Anschluss daran ebenfalls genau diese Position.

    Empfehlenswert ist es daher, Geld für kostenpflichtige Signale auszugeben. Zwar können diese pro Monat schnell über 100 Euro kosten, sie führen aber sehr häufig zu hohen Renditen. Dadurch lässt sich der Investitionsbetrag schnell amortisieren bzw. sogar deutliche Gewinne erzielen.

    Zwischenfazit: Anleger können nicht nur Signale nutzen, die vom eigenen Broker angeboten werden. Professionelle Trader und kleinere Unternehmen haben sich darauf spezialisiert, entsprechende Indikatoren für private Anleger zu entwickeln.

    Auch Trading Turniere gibts bei IQ Option.

    Warum sollte ich technische Signale für den Handel mit binären Optionen nutzen?

    Signale, die von professionellen Tradern erstellt werden, bieten Tradern einige Vorteile. Insbesondere Anfänger profitieren von Signalen, kommen doch zu Beginn der Handelstätigkeit einige Herausforderungen auf den Trader zu. Dazu gehört es etwa, den Markt an sich zu verstehen, Strategien zu entwickeln und die Technische Analyse anzuwenden. Es braucht ein gewisses Maß an Zeit, bis diew3 Fähigkeit3n trainiert oder gar perfektioniert sind. Dieser Prozess kann durchaus einige Monate oder Jahre in Anspruch nehmen.

    Auch während dieser Zeitspanne werden Trader bereits einige Gewinne erzielen – viele Positionen landen aber nicht im Geld und sorgen dafür, dass die Handelskarriere häufig früh beendet ist. Signale für binäre Optionen können Abhilfe schaffen und Trader in gewisser Weise vor diesem Schicksal bewahren. Denn die von professionellen Unternehmen erstellten Signale nutzen das jahrelange Fachwissen der Experten, um von Beginn an profitable Handelssysteme zu erstellen.

    Durch dieses System aus Signalen sparen sich Trader einen Teil der Mühe, die andernfalls beim Aufbau von Fachwissen auf sie zugekommen wäre.

    Signale bieten Tradern Vorteile

    Darüber hinaus läuft auch der Handel an sich deutlich einfacher und entspannter ab. Denn vor allem die Analyse der kurzfristigen Marktentwicklungen ist zeitaufwändig:

    1. Trader müssen Basisinformationen über die Märkte einholen.
    2. Anschließend geht es darum, spezifische Wirtschaftsinformationen einzelner Märkte abzufragen.
    3. Darüber hinaus müssen Trader Chartingtools verwenden, um die Kurse auch technisch zu analysieren.

    Nur wenn die Marktanalyse wirklich umfassend und auf Basis von viel Fachwissen abläuft, kann sie wirklich zum Erfolg führen. Allerdings ist genau das recht zeitaufwändig. Nur die wenigsten Trader dürften jedoch hauptberuflich vom Anlegen leben können und diese Zeit mitbringen. Familie, Job und andere private Verpflichtungen verhindern dies in der Regel. Genau für diese Zielgruppe wurden binäre Optionen Signale entwickelt, die dieselben Ergebnisse in einem Bruchteil der Zeit erzielen können.

    Denn wer binäre Optionen Signale verwendet, muss den Markt nicht mehr ständig im Blick haben. Trader können ihrem geregelten Alltag nachgehen und sich alle Signale automatisch auf das Handy schicken lassen. Trifft es ein, entscheiden Anleger binnen weniger Sekunden, ob eine entsprechende Position eröffnet werden sollte. Möglich sind diese Positionseröffnungen von unterwegs aus auch deswegen, weil Broker mittlerweile Apps für den mobilen Handel anbieten.

    Verglichen mit der Alternative, Märkte eigenständig analysieren zu müssen, sind gekaufte Signale also deutlich pflegeleichter. Zwar müssen Trader Positionen immer noch eigenständig eröffnen, allerdings entfällt die vorherige Analyse der Märkte. Wer flexibel und frei sein möchte, sollte daher über die Nutzung von binäre Optionen Signalen zumindest intensiv nachdenken.

    Zwischenfazit: Trader können bei spezialisierten Finanzdienstleistern binäre Optionen Signale kaufen. Diese werden von erfahrenen Tradern konzipiert und täglich verschickt. So haben Anleger die Möglichkeit, neben dem Trading noch einem normalen Beruf nachzugehen und gleichzeitig Zeit für Privates. Zu beachten gilt es, dass solche Signale in der Regel zwischen 50 und 100 Euro im Monat kosten, wenn sie denn wirklich gut sind.

    Fazit: Mit binäre Optionen Signalen handeln lohnt sich

    Der Handel mit binären Optionen sollte immer auch auf der Basis von Signalen erfolgen. Denn diese zeigen an, in welche Richtung sich die Kurse in Zukunft aller Voraussicht nachentwickeln werden. Dabei können Trader sowohl beim eigenen Broker als auch bei externen Dienstleistern auf entsprechende Indikatoren zurückgreifen. Sie vereinfachen die Marktanalyse und lassen zeitlichen Spielraum für Job, Familie und Co.

    Was Anleger über binäre Optionen wissen sollten

    Seit Jahren erfreuen sich Finanzderivate wie binäre Optionen auch bei Kleinanlegern großer Beliebtheit. Hohe Renditeaussichten und die Transparenz des Wertpapiers sind zwei der wesentlichen Vorteile von binären Optionen. Das Finanzprodukt birgt aber auch ein hohes Risiko: prognostizieren Anleger die Entwicklung eines Kurses nicht korrekt, so ist das eingesetzte Kapital meist komplett verloren. Experten bezeichnen den Handel mit binären Optionen daher auch als Finanzwette. Ob und wie Anleger mit binären Optionen handeln sollten, zeigt der folgende Ratgeber.

    Was sind binäre Optionen?

    Binäre Optionen sind also Finanzderivate. Das bedeutet, dass sie keinen eigenen Wert besitzen, sondern sich an einem sogenannten Basiswert orientieren. Als Basiswert können dabei eine ganze Reihe anderer Finanzprodukte fungieren. Dazu zählen vor allem:

    Anleger können dabei sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen des Basiswerts profitieren. So ist es beispielsweise möglich, eine Call-Option zu erstellen, bei der auf steigende Kurse gesetzt wird. Put-Optionen landen hingegen im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts fällt. Die Rendite, die mit einer binären Option erzielt werden kann, ist bereits im Vorhinein festgelegt. Sie liegt zwischen 80 und 90 Prozent – je nach gewähltem Broker. Es ist daher irrelevant, ob sich der Kurs des Basiswerts bis zum fixen Fälligkeitszeitpunkt der binären Option um 0,01 oder 100 Prozent in die gewünschte Richtung entwickelt. Der Gewinn für den Trader bleibt gleich.

    Binäre Optionen besitzen eine fixe Laufzeit. Bei herkömmlichen Optionen wird genau zum Fälligkeitszeitpunkt evaluiert, ob sich der Kurs des Basiswerts in die vom Trader prognostizierte Richtung entwickelt hat.

    Der Handel mit binären Optionen – ein Beispiel

    Um zu veranschauliche, wie binäre Optionen funktionieren, sei ein kurzes Beispiel erläutert. Ein Trader entschließt sich dafür, eine binäre Option auf den deutschen Leitindex Dax abzuschließen. Der Trader geht davon aus, dass sich die Kurse innerhalb der nächsten zwei Stunden positiv entwickeln werden. Entsprechend kauf er eine Call-Option. Anders als beispielsweise bei ETFs bedarf es beim Handel mit binären Optionen nur geringer Mindesthandelssummen. Je nach Broker beginnen diese bereits ab 1 Euro. Der betrachtete Anleger entscheidet sich dazu, 200 Euro in seine Position zu investieren. Es bestehen jetzt zwei Möglichkeiten:

    1. Positive Entwicklung des Dax
      Die kommenden zwei Stunden verlaufen genau so, wie der Trader es vorhergesagt hat. Aufgrund positiver Meldungen aus der Automobilbranche steigt der Dax um zwei Prozent an. Folglich landet die binäre Option im Geld. Weil der Trader einen guten Broker gewählt hat, erhält er eine Rendite von 89 Prozent, also 178 Euro. Hätte er einen ETF gekauft, der den Dax nachbildet, wären es lediglich 4 Euro gewesen.
    2. Negative Entwicklung des Dax
      Natürlich kann es ebenso gut vorkommen, dass sich der Dax anders entwickelt als erwartet. Fällt der Dax in den kommenden Stunden um zwei Prozent, verliert der Trader sein komplettes Kapital, das er investiert hat. Ein Totalverlust von 100 Prozent steht somit zu Buche. Hätte der Anleger einen ETF gekauft, wären es lediglich 2 Prozent gewesen.

    Aus dem obigen Beispiel werden Chancen und Risiken des Handels mit binären Optionen deutlich. Bei korrekter Prognose sind binnen kürzester Zeit hohe Rendite möglich, gleichzeitig kann aber auch das komplette Kapital verloren sein, das eingesetzt wurde.

    5 Tipps für den Handel mit binären Optionen

    Der Handel mit binären Optionen bedarf einiger Übung, bevor Anleger viel Rendite erzielen. Die folgenden Tipps helfen dabei, den Einstieg in das Trading zu schaffen.

    1. Risiko absichern
      Bei einigen Brokern ist es möglich, eine Verlustbegrenzung einzuführen. Dann erhalten Trader zwischen 10 und 60 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück, wenn ihre Prognose falsch ist. Gleichzeitig wird die maximal zu erzielende Rendite begrenzt. Besonders Anfängern ermöglicht das, zu Beginn mit deutlich geringerem Risiko zu traden.
    2. Geringe Investitionen pro Position
      Es ist wichtig, beim Handel mit binären Optionen auf ein klares Risikomanagement zu setzen. Dazu zählt es auch, nicht das komplette Kapital in eine Position zu investieren – erscheine sie auch noch so sicher. Zwischen 1 und 3 Prozent des Handelsvolumens sollten maximal pro Order gesetzt werden. So lassen sich auch kleinere Negativläufe leicht überstehen.
    3. Fokussierung auf fünf Basiswerte
      Trader können nicht zu jedem Handelswert alle Informationen analysieren und auswerten. Zu groß ist die Flut an Daten, die täglich auf Anleger zuströmt. Daher ist es äußerst sinnvoll, sich Expertenwissen für maximal fünf Basiswerte anzueignen – zumindest zu Beginn der Handelstätigkeit. Insbesondere empfehlen sich dabei bekannte Assets wie etwa der Dax oder der Dow Jones. Auch über viel gehandelte Rohstoffe wie Öl lassen sich im Internet zahlreiche Ratgeber und Anleitungen für den Handel finden.
    4. Rendite maximieren
      Die Rendite, die Anleger beim Handel mit binären Optionen erzielen, hängt maßgeblich vom gewählten Broker ab. Dieser entscheidet darüber, wie viel Kapital bei korrekter Kursvorhersage an Trader ausgeschüttet wird. Zwischen 80 und 90 Prozent sind auf dem Markt üblich. Anleger sollten dabei selbstverständlich möglichst einen Broker wählen, der hohe Renditen ermöglicht.
    5. Demokonto nutzen
      Fast alle Broker bieten ihren Kunden mittlerweile kostenlose Testkonten an. Diese stehen über einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung und sind mit virtueller Währung ausgestattet. Anfänger können so ohne Risiko mit dem Trading beginnen. Professionelle Trader nutzen die Konten, um neue Strategien zu testen und ihr Fachwissen zu erhöhen.
    6. Vom Social Trading profitieren
      Der Trend des Social Trading oder auch Copytrading ist noch vergleichsweise neu. Trader folgen dabei anderen Tradern und können deren Handelspositionen automatisch kopieren. Dadurch sollen vor allem Anfänger vom Know-how erfahrener Anleger profitieren können. Neben finanziellen Profiten ergeben sich für unerfahrene Trader auch Lerneffekte. Sie können genau nachvollziehen, warum der erfahrene Profi welche Positionen eröffnet hat. Zudem ermöglichen es viele Anbieter, innerhalb der Community über aktuelle News oder Handelsstrategien zu diskutieren.
    7. Fundierte Strategien nutzen
      Damit der Handel mit binären Optionen nicht zur Finanzwette verkommt, sollten Anleger ausgereifte Strategien entwickeln. Diese sollten auf wichtigen Handelssignalen und Indikatoren beruhen. Anleitungen sowie Tipps und Tricks hierzu finden Anleger entweder im Internet oder bei ihrem Broker.

    Erweiterungen des klassischen Handels

    Aufgrund ihrer großen Beliebtheit sind mittlerweile nicht mehr nur klassische Put- und Call-Optionen verfügbar. Das Portfolio im Bereich der binären Optionen wurde um einige Handelsarten erweitert, die Anleger kennen sollten:

    • One-Touch-Handel
      Fast alle Anbieter für binäre Optionen haben den sogenannten One-Touch-Handel im Programm. Das Prinzip beim Ein-Treffer-Handel, wie die Handelsart auf Deutsch heißt, ist simpel: während der Laufzeit der Option muss ein bestimmter Zielkurs zumindest kurzfristig erreicht werden. Das senkt für Trader das Risiko, mit ihrer Position nicht im Geld zu landen. Schließlich ist nicht mehr der Fälligkeitszeitpunkt von Bedeutung, sondern die komplette Laufzeit. Der One-Touch-Handel ist ebenfalls sowohl für fallende als auch für steigende Kurs verfügbar. Die maximal zu erzielenden Renditen liegen zwischen 65 und 85 Prozent.
    • High-Yield-Optionen
      Bei klassischen binären Optionen sind Renditen von maximal 90 Prozent zu erzielen. Einige Anbieter ermöglichen im One-Touch-Modus deutlich höhere Gewinne von bis zu 400 Prozent. Allerdings gilt auch hier wieder die klassische Börsenweisheit: „Mehr Rendite bedeutet mehr Risiko!“ Bei High-Yield-Optionen liegt der zu erreichende Kurs deutlich stärker über bzw. über dem aktuellen Kurs als bei klassischen One-Touch-Optionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die binäre Option im Geld landet ist damit vergleichsweise gering. High-Yield-Optionen eignen sich aber besonders in volatilen Marktphasen, um hohe Renditen mitzunehmen. Das Verlustrisiko des Anlegers wird ausdrücklich nicht höher. Er kann immer noch maximal so viel Kapital verlieren, wie er ursprünglich eingesetzt hat.
    • Range-Handel
      Über viele Handelsplattformen ist es außerdem möglich, den sogenannten Range-Handel zu betreiben. Der Trader bestimmt dabei einen Korridor für den Kurs des Basiswerts. Anschließend entscheidet der Anleger, ob sich der Kurs zum Fälligkeitszeitpunkt der Option außerhalb oder innerhalb dieses Korridors befindet. Bei korrekter Prognose können Renditen zwischen 65 und 85 Prozent erwirtschaftet werden. Es ist zudem möglich, den Range-Handel als High-Yield-Option abzuschließen. Dann sind wiederum Gewinne von mehreren hundert Prozent möglich.
    • Turbooptionen
      Eigentlich funktionieren Turbooptionen genau wie herkömmliche binäre Optionen. Der einzige Unterschied besteht in der Laufzeit: Turbooptionen werden bereits nach einer Laufzeit von 60 Sekunden bis 5 Minuten wieder geschlossen. Das soll Tradern besonders in volatilen Marktphasen ermöglichen, hohe Gewinne mitzunehmen.
    • Frühzeitige Beendigung
      Der Orderzusatz der frühzeitigen Beendigung einer binären Option dient dazu, erzielte Gewinne mitzunehmen. Angenommen, eine Position befindet sich aktuell im Geld. Der Trader geht allerdings stark davon aus, dass das zum Fälligkeitszeitpunkt nicht mehr der Fall sein wird. Durch die Early-Closure-Funktion kann er dann zum jetzigen Zeitpunkt für einen Verkauf der binären Option sorgen. Dadurch erhält der Anleger zwar nicht die maximale Rendite aber immerhin einen Teil.
    • Verlängerung
      Auf der anderen Seite ist es auch möglich, die Laufzeit von binären Optionen zu verlängern. Das ergibt immer dann Sinn, wenn die Positionen aktuell nicht im Geld ist und der Trader davon ausgeht, dass das kurz nach Ende der Laufzeit der Fall wäre. Die Verlängerung senkt allerdings ebenfalls die maximal zu erzielende Rendite. Dafür bewahrt die Funktion Trader in vielen Fällen vor dem Verlust ihres Kapitals.

    Fazit: Transparentes Finanzprodukt mit Chance und Risiko zugleich

    Binäre Optionen sind Finanzderivate, die auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts setzen. Anleger profitieren dabei von hohen Renditen und dem leicht zu verstehenden Finanzprodukt. Gleichzeitig ist das Risiko beim Handel mit binären Optionen sehr hoch: bei fehlerhafter Vorhersage der Kursentwicklung droht fast immer der Totalverlust. Anleger sollten daher zunächst mit kleineren Beträgen handeln, sich auf einzelne Basiswerte fokussieren und zum Einstieg am besten virtuelle Demokonten nutzen.

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    Binäre Optionen: So wählen Sie einen Broker aus
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