Teil 21 Technische Analyse – Handel durch VIX

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Textanalyse: Beispiel und Aufbau in 3 Schritten

Als eine Pflichtübung im Unterrichtsfach Deutsch muss fast jeder Schüler über die Fähigkeit verfügen, eine Textanalyse durchführen zu können. Da sich gelungene Textanalysen nach einem bestimmten Schema durchführen lassen, kann man sich an einem roten Faden, der hier verdeutlicht werden soll, entlang arbeiten.

Auf dieser Seite erfährt man, welche Faktoren unbedingt in einer ansprechenden Textanalyse eingesetzt werden sollten, wie man den Aufbau am sinnvollsten gestaltet und welche Fehlerquellen bei der Erstellung einer Textanalyse häufig auftreten.

Schritt für Schritt werden die wichtigsten Punkte der Textanalyse erläutert.

  1. Wie wird eine Textanalyse aufgebaut
  2. Der Aufbau einer Textanalyse anhand eines Beispiels
  3. Welche Tricks helfen bei der Erstellung einer Textanalyse und welche Fehler sollten vermieden werden

Eine gute Vorarbeit erleichtert die Textanalyse:

Enthält der Text unbekannte Worte, werden diese markiert und nachgeschlagen oder erfragt.

Fallen Textstellen besonders auf, werden diese beim Lesen direkt markiert. Als Beispiel seien hier sprachliche Mittel, eine ungewöhnliche Wortwahl oder Hervorhebungen durch verschiedene Schriftarten erwähnt.

Ist beim zweiten Lesen schon zu erahnen, welche Absicht der Verfasser mit seinem Text verfolgt oder was mit diesem Text erreicht werden soll?

Während des Lesens kann man sich am Textrand oder auf einem extra Zettel kurze Notizen machen, auf die man im weiteren Verlauf zurückgreifen kann.

1. Wie wird die Textanalyse aufgebaut?

I) Einleitung

Bei der Einleitung werden vor allen Dingen die W – Fragen beantwortet.

Wer hat den Text verfasst?
Wie lautet der Titel des Textes?
Wann wurde der Text verfasst und / oder veröffentlicht?
Gibt es eine Beziehung zwischen der Entstehungszeit des Textes und seiner Veröffentlichung?
Was für eine Textart liegt vor?
Was ist das Thema des Textes? Eine kurze Angabe des Hauptthemas in zwei bis drei Sätzen ist ausreichend.
Welche Punkte will man in der Textanalyse näher betrachten?

Ein Tipp:

Lässt man zu Beginn der Textanalyse ausreichend Platz, kann man die Einleitung am Ende der fertigen Analyse schreiben.
Auf diese Weise hat man sich in den Text eingearbeitet und kann die Fragestellung, die in der Einleitung angesprochen werden soll, exakt beantworten.

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2. Formale und inhaltliche Analyse des Textes

I) 1. Die inhaltliche Gestaltung

Achtung: Die inhaltliche Gestaltung und Analyse erfolgt immer im Konjunktiv!

Wer den Konjunktiv noch nicht sicher anwenden kann, sollte sich vor einer Textanalyse nochmals mit diesem vertraut machen.

  • Beschreibt man den Inhalt des Textes, unterteilt man diesen in verschiedene Abschnitte, die durch Zeilenangaben deutlich gemacht werden.
  • Die wichtigsten Inhalte der verschiedenen Textpassagen werden kurz wiedergegeben.
  • Aus den kurzen Inhaltsangaben sollte gleichzeitig eine Begründung für diese Art der Gliederung hervorgehen.

II) 2. Die sprachliche Analyse

  • Wie viele Kapitel oder Abschnitte enthält der Text?
  • Welche Besonderheiten finden sich beim Layout des Textes? Beispiele: Überschriften, Schriftarten, Einsatz von Bildern
  • Werden bestimmte Wortarten, wie Adjektive, Verben oder Substantive gehäuft genutzt? Welches Ziel wird durch diese Wahl verfolgt?
  • Wie schreibt der Autor? Beispiele: Subjektiv, Objektiv, Sachlich
  • Welche Sprachform wird genutzt? Umgangssprache, Fachsprache oder Hochdeutsch?
  • Welche Satzart wird genutzt? Beispiele: Aussagesatz, Aufforderungssatz, Fragesatz, Ausrufesatz oder Wunschsatz
  • Welche Stilmittel werden eingesetzt? Beispiel: Metaphern, Allegorien, Alliterationen

In einem anderen Artikel haben wir eine große Sammlung aller sprachlichen Mittel!

III) Schlussteil der Textanalyse

  • Wer soll mit diesem Text angesprochen werden? (Adressaten)
  • Gelingt es, die Zielgruppe zu erreichen? Wenn ja, wodurch? Wenn nein, warum nicht?
  • Welche Absicht verfolgt der Autor mit seinem Text? Unterstützt der Text die Absicht des Autors oder ist ihm dieses misslungen? Die Argumente müssen begründet werden.
  • Wie sieht die eigene Meinung zu diesem Text aus? Warum vertritt man diese Einstellung gegenüber dem Text?
  • Am Ende sollte eine kurzeGesamtbeurteilung über diesen Text stehen.

Der Schlussteil der Textanalyse rundet die Arbeit ab und stellt einige signifikante Punkte des Textes heraus. Er zeigt das Endergebnis der Gesamtanalyse und bietet Platz für eigene Interpretationen und die Beurteilung des Gesamttextes.

Die Textanalyse – Das Beispiel:

Einleitung

Die Glosse „Scharfes Handy“ von Harald Martenstein wurde im Jahr 2004 veröffentlicht.
In dem Text nimmt der Autor das Konsumverhalten der Kinder und Jugendlichen ihrer Zeit, in einer heiteren und kritischen Art und Weise genauer unter die Lupe.
Die Überfunktionalität der verwendeten Kommunikationsmittel kommt dabei nicht zu kurz und wird verdeutlicht.
Während der weiteren Analyse wird auf die inhaltlichen und sprachlichen Besonderheiten dieses Textes eingegangen. Der Grund, warum der Autor diesen Text geschrieben hat, soll am Schluss genauer betrachtet werden.

Die inhaltliche Gestaltung (Diese wird immer im Konjunktiv geschrieben)

Die Gliederung des Textes kann in vier Abschnitten erfolgen.

Abschnitt 1 (Zeile 1 – 20)
Der Leser wird durch ein Alltagsbeispiel in das Thema eingeführt. Der Autor zeigt einen persönlichen Konflikt zwischen Vater und Sohn auf, in dem es um ein bestimmtes Handy geht.

Abschnitt 2 (Zeile 21 – 31)
In diesem Abschnitt wird deutlich, wie wichtig die Funktionen und ein bestimmtes Handy für die Kinder und Jugendlichen sind.
Eine Szene, die auf einem Schulhof spielt, zeigt, dass das Handy eher als Statussymbol denn als Kommunikationsmittel wichtig ist.

Abschnitt 3 (32 – 41)
In diesem Abschnitt wird der Vater – Sohn – Konflikt fortgesetzt. Da der Sohn nicht das gewünschte Handy geschenkt bekommt, reagiert er enttäuscht.
Der Autor betont die Sicht des Sohnes, indem sich dieser dahingegen äußert, dass er nun noch weniger Anerkennung erhält, als das ohnehin schon der Fall zu sein scheint.

Abschnitt 4 (42 – 50)
Folgten die Abschnitte 1 – 3 dem Vater – Sohn – Konflikt, wird dieses Thema im vierten Abschnitt unterbrochen. Ein Kollege zeigt dem Autor auf, dass es einen neuen „Trend“ in Richtung von Nostalgie Handys gibt.
Aussehen und Funktion unterscheiden sich erheblich von den modernen Geräten. Zeitgleich wird deutlich, dass sich die Konsumwünsche an der Gesellschaft orientieren.

Die formale Gestaltung

Der vorliegende Text ist in sechs Abschnitte gegliedert und der gesamte Text ist in kursiver Schrift gestaltet. Auffällig ist die fett gedruckte Zwischenüberschrift, die durch einen Mitarbeiter der Zeitung „die Zeit“ hinzugefügt sein könnte.
Der Autor erzählt die Geschichte in einem persönlichen Kontext und nutzt häufig Adjektive.
Diese Wortwahl unterstreicht den persönlichen Erzählstil und unterstreicht die im Text enthaltene Ironie.
In weiten Zügen ist der Satzaufbau parataktisch.

Als Stilmittel verwendet der Autor durchgehend die Form der Ironie. Inhalt und Sprache unterscheiden sich deutlich voneinander. Während das Handy ein modernes Kommunikationsmittel darstellt, wird als Sprache auf altmodische Ausdrücke und Sprechweisen zurückgegriffen.
Der Vater – Sohn – Konflikt wird durch die altmodische Sprachwahl sehr deutlich zum Vorschein gebracht und verstärkt.
Die verwendete Sprache zeigt die Grundzüge der Hyperbel. Deutlich wird dies in den Zeilen 13 – 20 und 51 – 52.

Die Verwirrung des Autors wird durch kuriose Funktionsbeschreibungen, verwirrende Vergleiche und Personifikationen und in der Überfunktionalität des Handys deutlich.
Unterhaltend und ironisch fordert der Autor uns heraus, eine gewisse Distanz zum Thema zu bewahren.

Schlussteil

Der im Jahre 2004 in „der Zeit“ erschienene Artikel wendet sich an die Leser derselben, die zeitgleich Eltern sind.
Der Autor will zum Nachdenken über das Konsumverhalten der Kinder anregen und nimmt sich als Beispiel das moderne Kommunikationsmittel Handy zur Vorlage.
Die persönliche und ironische Erzählweise trägt dazu bei, dass dem Autor dieses Unterfangen gelungen ist.
Meiner Meinung nach wird der Vater – Sohn – Konflikt und das Konsumverhalten deutlich dargelegt.

Beobachtet man das Verhalten von Kindern und Jugendlichen in der damaligen und heutigen Zeit, kann man dem Autor nur zustimmen.
Obwohl im Jahr 2004 veröffentlicht, hat die getroffene Aussage bis heute ihre Gültigkeit.

Welche Tricks helfen bei der Erstellung einer Textanalyse und welche Fehler sollten vermieden werden?

Korrektes Zitieren und entsprechende Zeilenangaben beachten.

Alle Aussagen, die getroffen werden, müssen durch den Text belegbar sein. Wer sich beim korrekten Zitieren unsicher ist, sollte sich das Thema vor der Arbeit noch einmal genauer ansehen.

Ausreichend Zeit für die Vorarbeiten und das Textverständnis einplanen.

Nichts ist ärgerlicher als eine fertige Arbeit, bei der man am Ende feststellt, dass die
getroffenen Aussagen eigentlich nicht mit dem Text übereinstimmen.

Die abschließende Erörterung bzw. Argumentation gehört nicht zur eigentlichen Textanalyse und sollte, wenn sie als Arbeitsauftrag gefordert wird, erst dann angelegt werden, wenn die Textanalyse fertig gestellt ist.

Der Konjunktiv

Wer sich bei der Anwendung des Konjunktivs unsicher ist, sollte sich diesen vor der Arbeit erneut verinnerlichen.

Bist du bereit für die nächste Klausur?

Dann teste dein Wissen an unserem Quiz zum Thema: Textanalyse in Deutsch!

Eine technische Analyse durchführen

Die technische Analyse hat sich durch die Aktienmarkttheorien von Charles Henry Dow, dem Gründer des Wall Street Journals und dem Mitgründer der Dow Jones and Company, ergeben. Das Ziel der technischen Analyse (Charakteranalyse) ist, die zukünftigen Aktienpreise, Rohstoffpreise, Termingeschäfte und andere handelbaren Sicherheiten basierend auf den früheren Preisen und deren Ertragsfähigkeit vorherzusagen. Die technischen Analysten wenden das Gesetz von Angebot und Nachfrage an, um sich darüber bewusst zu werden, wie der Aktienmarkt und andere Wertpapierbörsen funktionieren. Die Analysten ermitteln die Trends und profitieren von diesen. Der folgende Artikel versucht, dir verständlich zu machen, wie die technische Analyse vonstatten geht und wie sie auf die Wahl der Aktien und Rohstoffpreise angewendet wird.

Das Chaos beherrschen: Volatilität traden

Es stimmt schon, was die alten Weisheiten behaupten: „Runter kommen sie immer“ und „runter geht es immer schneller als rauf“. Das sind zwar Sprüche, die aus der Zeit der Luftfahrtpioniere stammen. Aber auf die Börse trifft das nicht minder zu. Wenn es rutscht, rutscht es meist schnell. Und dann beginnt für viele Trader eine schwierige Phase. Denn das Tempo und die Reichweite der Kursbewegungen nehmen zu. Und das nicht nur nach unten, auch die Gegenreaktionen sind deutlich rasanter und weitreichender als in Phasen, in denen die Kurse in ruhiger See laufen. Sprich: Die Volatilität nimmt zu.

Was tun? Wenn die Kurse plötzlich Bocksprünge machen, hat man gleich zwei Herausforderungen zu meistern: Zum einen müsste man permanent mit dem Finger an der Trading-Station sitzen, denn starke Impulse können in solchen Phasen zu jeder Zeit und ansatzlos auftreten. Denn natürlich liegen bei allen Marktteilnehmern die Nerven blank, wenn die Kursschwankungen deutlich über das normale Maß hinausgehen. Da kann es in jedem Augenblick zu starken Kursveränderungen kommen, die ggf. sogar nur darauf basieren, dass die Marktteilnehmer hektisch einem Tick nach oben oder unten hinterherlaufen, weil sie fürchten, ansonsten einen starken Impuls zu verpassen. Zum anderen bedingt eine hohe Volatilität, dass man keine zuverlässigen Orientierungspunkte für die Stoppkurse hat. Denn wenn die Nerven erst einmal durchgehen, dominieren Emotionen über die Charttechnik, dann ist keine Unterstützung und kein Widerstand so zuverlässig wie in normalen Phasen.

Eine Lösung stellen wir Ihnen hier vor: Traden Sie in solchen Phasen einfach diese gestiegene Volatilität selbst. Fahren Sie andere Positionen zurück, so dass sie mit kleinerem Kapitaleinsatz und weiteren Stop Loss imstande sind, die übergeordnete Richtung weiter zu verfolgen, ohne zu große Verluste einkalkulieren zu müssen und positionieren sich zugleich im VIX, im VSTOXX oder dem VDAX new. Denn diese Indizes steigen, wenn die Unruhe am Aktienmarkt zunimmt. Je hektischer es am Markt zugeht, desto höher laufen bei diesen sogenannten Volatilitäts-Indizes die Kurse. Und man kann sie traden. Sehen wir uns das mal an:

Was ist Volatilität?

Volatilität ist einfach ein eleganteres Wort für Schwankungsintensität. D.h. die Volatilität steigt, wenn die übliche Schwankungsbreite der Kurse deutlich zunimmt. Welche Ursache das hat, ist für einen Trader letzten Endes unerheblich. Entscheidend ist: Höheren Gewinnchancen durch größere und schnellere Kursimpulse stehen in solchen Phasen auch höheren Risiken durch abrupte Richtungswechsel und die Unberechenbarkeit der Impuls-Reichweite gegenüber. Es gibt einige markttechnische Indikatoren, die eine Zunahme der Volatilität gut abbilden, hier im Beispiel der Chaikin Volatility Index für den DAX. Der Haken dabei:

Solche Indikatoren messen die Volatilität, indem sie die Schwankungsintensität der Kurse in einen Indikator umrechnen. Beim Chaikin Volatility Index wird die Differenz zwischen Tagestief und Tageshoch gemessen und in einen Indikator umgerechnet der um die Nulllinie schwankt. Liegt der Indikator über null, nimmt die Volatilität des Kurses gegenüber dem Vergleichszeitraum gerade zu, unter null nimmt sie ab. Aber es gibt keine obere und untere Wendezone, anhand der man absehen könnte, dass die Volatilität ab jetzt stärker oder schwächer werden müsste. Wie auch, denn gerade da bewegt man sich ja auf unberechenbarem Terrain, weil die die höheren Schwankungen auslösenden, dünneren Nerven der Investoren nun einmal nicht in eine Skala pressbar sind. Es bleibt hier also beim Augenschein. Und wer sich den Chart ansieht, erkennt auch ohne einen solchen Indikator, ob es gerade hektischer oder ruhiger zugeht als sonst. Damit lässt sich als Trader also wenig anfangen. Das sieht bei VIX, VSTOXX und VDAX new anders aus:

Wie funktionieren VIX, VSTOXX und VDAX new?

Die drei bekanntesten und zugleich handelbaren Volatilitäts-Indizes VIX (für die US-Börse, konkret bezogen auf den marktbreiten Standard & Poor’s 500-Index), der VSTOXX (der sich auf den Euro Stoxx 50 bezieht) und VDAX new (der als Referenz den DAX hat), weisen zu markttechnischen Volatilitätsindikatoren einen ganz entscheidenden Unterschied auf: Sie messen die implizite Volatilität. Was so viel heiß wie: Hier wird abgebildet, ob die Marktteilnehmer für die kommenden 30 Tage mit zunehmenden oder mit abnehmenden Schwankungen rechnen. Es geht hier also nicht um die tatsächlichen, aktuellen Schwankungen. Es geht darum abzubilden, was die Marktteilnehmer in dieser Hinsicht erwarten!

Wie lässt sich so etwas messen? Indem man misst, wie sich die Anleger am Optionsmarkt verhalten. Wenn dort das Verhältnis zwischen den Umsätzen in eher konservativen, am Niveau der aktuellen Kurse liegenden Options-Basispreisen und dem Umsatz von Optionen, die Basispreise aufweisen, die weit über oder unter den aktuellen Kursen liegen, zu Gunsten letzterer Optionen ausschlägt, steigen diese Volatilitätsindizes. Das ist eine nachvollziehbare Berechnungsweise:

Denn je weiter die Basispreise, auf die die Marktteilnehmer setzen, von den aktuellen Kursen entfernt liegen, desto größer sind die von diesen Akteuren erwarteten Bewegungen. Denn sie setzen ja darauf, dass diese Basispreise bis zum Laufzeitende der Optionen auch erreicht werden. Wie so etwas aussieht, sehen Sie anhand des vorstehenden und des folgenden Charts, die das US-Volatilitätsbarometer VIX (oben) und den auf die Optionen des Euro Stoxx 50 berechneten VSTOXX (unten) abbilden.

Diese Indizes werden auch „Angst-Barometer“ genannt – warum?

Jetzt kommen wir zu einem interessanten Phänomen, das sich einem im ersten Moment nicht erschließt. So, wie die Volatilitätsindizes berechnet werden, müssten sie steigen, wenn die Kursausschläge ungewöhnlich stark werden, egal, ob es dabei nach unten oder nach oben geht. Aber die folgenden Abbildungen, die den VDAX new mit dem DAX vergleichen, zeigen:

Fast immer steigt der VDAX nur dann nennenswert, wenn es kräftig abwärts geht. Was auch für die beiden anderen, den VIX und den VSTOXX, gilt. Das ist der Grund, warum diese Indizes auch „Angst-Barometer“ heißen. Aber was steckt dahinter?

Investoren sehen in steigenden Kursen nichts Bedrohliches, in fallenden schon. Das gilt sogar für kurzfristige Trader, denen es, da sie sich nicht nach Emotionen oder langfristigen Gesichtspunkten, sondern nach der Chart- und oder Markttechnik richten, eigentlich egal sein könnte, in welche Richtung es geht. Nur dann, wenn die Kurse wirklich senkrecht steigen, wird man am Optionsmarkt etwas hektischer, weil einige dann, z.B. weil sie bei einer Super-Rallye nicht von Anfang an dabei sind, weiter entfernt liegende Basispreise bei Optionen wählen in der Hoffnung, durch deren höhere Hebel verpasste Gewinne aufzuholen. Aber wenn es abwärts geht, geht es anders zu, denn:

„Runter geht es immer schneller“ ist, wie eingangs schon angeführt, nicht einfach ein leerer Spruch. Abwärtsbewegungen werden, da viele Anleger grundsätzlich nur „Long“ sind, immer dramatischer wahrgenommen und haben eine höhere Beteiligung an aktiven Investoren als Aufwärtsbewegungen. Vor allem deswegen, weil ausgelöste Stop Loss-Verkaufsorders, die Positionen absichern sollen, den Druck beschleunigen. Und weil viele versuchen, sich bei fallenden Kursen umgehend abzusichern, indem sie Put-Optionen kaufen. Und deren Basispreise liegen, weil man dann schnell an Extremsituationen denkt, oft weit unter dem aktuellen Niveau. Denn die sind vom Kurs her billiger, so dass man sie ohne immensen Kapitalaufwand einsammeln kann, dafür aber auch nur im Fall eines Crashs abgesichert wäre. Beispiel für eine solche Aktion wäre:

Der DAX dreht bei 12.500 Punkten plötzlich dynamisch nach unten ab. Ein Investor, der nicht sicher ist, ob es bei einer normalen Korrektur bleibt, sichert sich ab, indem er Put-Optionen mit drei Monaten Restlaufzeit kauft, die einen Basispreis von 11.000 Punkten haben und mit denen er im Fall eines Crashs einen Teil der Verluste kompensieren würde. In einem normalen Marktumfeld würden solche so weit vom Kurs entfernt liegende Basispreise kaum gekauft, in einem hektischen Marktumfeld werden sie aber stark nachgefragt – und schon steigt der Volatilitäts-Index, in diesem Fall der VDAX new, deutlich an.

Pragmatismus kontra Emotionen: Wie handelt man solche Indizes?

Wie handelt man solche „Angst-Barometer“? Der erste Gedanke wäre ja: Wenn es einem angesichts der Marktentwicklung flau im Magen wird, geht man Long, wenn sich ein Kurseinbruch scheinbar ausgetobt hat, wechselt man wieder auf die Short-Seite. Aber da sollte man vorsichtig sein, denn gerade das Jahr 2020 hat, speziell an der Wall Street, gezeigt:

Völlig überzogen wirkende Aufwärtstrends, die die Anleger in einer derart trügerischen Sicherheit wiegen, dass die „Angst-Barometer“ wie der VIX auf historische Tiefs fallen, können sich länger hinziehen als gedacht. Und einem scheinbar ausgestandenen Kurseinbruch folgt nicht selten dann, wenn alle denken, es sei vorbei, ein zweiter. Sich bei Trades auf eigene Emotionen oder die vermuteten Emotionen anderer zu stützen, ist nie ideal – auch nicht bei Indizes, die gerade diese Gemütslagen wiedergeben.

Es spricht absolut nichts dagegen, hier genauso vorzugehen wie bei anderen Assets auch, indem man sich pragmatisch an der Charttechnik orientiert. Nur so steht man über dem „Chaos“, das z.B. ein kräftig steigender VIX wiederspiegelt. Was z.B. hieße, dass man beim VIX, den Sie in vorstehendem Chart über eine Zeitspanne von zehn Monaten sehen, den Ausbruch über die vorherige Widerstandszone auf der Long-Seite tradet und auflaufende Gewinne mit engen Stop Loss absichert. Der Rücksetzer an die vorherigen Hochs, den wir im Chart sehen, wird zu einer erneuten Trading-Chance, bei der es darauf ankäme, ob der VIX erneut nach oben dreht, die Korrektur also ein „zweites Bein“ erhält oder die Gegenbewegung nach oben weitergeht bzw. einfach die Schwankungen abnehmen. Das würde dazu führen, dass der VIX wieder unter diese als Unterstützung dienende Zone zurückfiele und eine Chance auf einen Short-Trade bieten würde.

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