Technische Analyse – Teil 5 – Binäre Optionen 2020

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Contents

Binäre Optionen 2020 – Die besten Anbieter im binäre Optionen Test

Heute einen binäre Optionen Vergleich zwischen Brokern mit dem genannten Produktangebot durchzuführen, ist empfehlenswert. Dieses Marktsegment steckt nach wie vor in den Kinderschuhen und zahlreiche Anbieter versuchen potentielle Kunden mit Werbeaussagen wie “Schnell reich werden im Internet“ zu übertölpeln. Die Redaktion von Depotvergleich.com hat einen umfassenden binäre Optionen Test durchgeführt und alle relevanten Broker für Binäre Optionen für Sie getestet.

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Eine wichtige Information für alle, die sich für den Handel mit Binären Optionen interessieren: Die europäische Finanzaufsicht ESMA (European Securities and Markets Authority) hat beschlossen, den Handel mit binären Optionen bis auf Weiteres vollständig zu verbieten. Diese Maßnahme soll dem Schutze der Privatanleger dienen, die durch das Trading mit Binären Optionen ihr gesamtes Kapital verlieren könnten. Hiervon betroffen sind neben Anlegern auch die Anbieter, da das Verbot Handel, Betrieb, Vermarktung und Verkauf binärer Optionen umfasst. Als Alternative zum Handel mit binären Optionen empfehlen wir daher den Handel mit klassischen Optionen als CFD.

CFDs – auch Differenzkontrakte genannt – weisen einige Gemeinsamkeiten mit binären Optionen auf. In beiden Fällen können Trader long oder short gehen und damit von einer Entwicklung des Basiswertes in beide Richtungen profitieren. Da beim CFD Handel Hebel zum Einsatz kommen, ist für die Positionseröffnung nur ein vergleichsweise geringes Kapital notwendig. Der Hebel ist bei vielen Anbietern frei wählbar, wodurch auch bei einem niedrigen Einsatz hohe Gewinne möglich sind. CFD Trader profitieren weiterhin von der Entscheidung des ESMA, da diese im Zuge des Verbots von binären Optionen auch die Nachschusspflicht bei CFDs abgeschafft hat.

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Das Wichtigste für Sie auf einen Blick

  • Welche Broker bieten Binäre Optionen an? Der Markt ist an diesem Punkt außerordentlich breit gefächert und reicht von Spezialisten für digitale Optionen bis zu Broker, bei denen von Aktie bis Zertifikat alles gehandelt werden kann. Besonders interessant sind für Sie als Trader übrigens nicht die reinen Spezialisten, sondern Anbieter, die eine möglichst breite Palette hochriskanter und entsprechend Rendite-trächtiger Produkte anbieten. Ein weiteres wichtiges Kriterium für einen guten Broker ist die Auswahl von Basiswerten für Binäre Optionen. Neben Optionen mit Aktien und Rohstoffen als Underlying (Basiswert) sind momentan vor allem Binäre Optionen mit Devisen-Underlying ein wichtiger Trend. Broker für Binäre Optionen können sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle haben: Die Palette reicht von Market Makern über STP-Brokern bis hin zu ECN-Brokerage-Angeboten für professionelle Trader.
  • Wie funktioniert das Trading mit Binären Optionen? Genau wie CFDs werden Binäre Optionen so gut wie ausschließlich außerbörslich gehandelt. Sie brauchen also einen Broker, der große Expertise im OTC-Trading aufweist
  • Unter dem Motto “to level the playing field“ (= Chancengleichheit herstellen) bringt der CFD-Anbieter-Test von Depotvergleich.com Sie auf Augenhöhe mit allen Anbietern und stellt Chancengleichheit zwischen allen Anbietern her.

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Was sind Binäre Optionen?

Binäre Optionen sind Finanzderivate, mit denen Anleger die Möglichkeit erhalten, auf fallende oder steigende Kurse eines Basiswertes zu setzen. Im Unterschied zu klassischen Optionen, die für viele Anleger meist undurchsichtig und schwer zu verstehen sind, zeichnen sich Binäre Optionen durch ihre einfache Struktur aus. Die auch als digitale Optionen bezeichneten Finanzinstrumente bieten lediglich die Möglichkeit, auf fallende oder steigende Kurse zu setzen, Zeitwerte oder Kennzahlen müssen hingegen nicht beachtet werden. Anleger, die auf fallende Kurse setzen, erwerben eine Put-Option. Tritt das Ereignis schließlich ein, wird die zuvor genannte Rendite ausgezahlt. Bei einfachen Optionen kann sich diese Rendite zwischen 70-90 Prozent bewegen. Sollte die Entwicklung jedoch gegenläufig sein, ist der individuelle Einsatz für die Option verloren. Um den Verlust zu begrenzen, ist es mitunter möglich, eine Verlustabsicherung von 20 Prozent zu vereinbaren und so zumindest einen Teil des Geldes zu sichern.

Der Handel mit Binären Optionen ist mit verschiedenen Basiswerten möglich, was den Handel in nahezu jeder Börsen- und Marktsituation möglich macht. Als Basiswerte kommen sowohl Aktien wie auch Währungen, Indizes und Rohstoffe in Betracht.

Dies zeichnet den Handel mit Binären Optionen aus:

  • einfache und schnell verständliche Produktgestaltung
  • hohe Gewinne in kurzer Zeit möglich
  • Spekulation auf steigende oder fallende Kurse
  • Absicherung von Verlusten kann vereinbart werden
  • große Auswahl an Basiswerten

Chancen und Risiken beim Handel mit Binären Optionen

Der Handel mit Binären Optionen bietet zahlreiche Chancen, aber auch Risiken. Da Anleger hier ausschließlich auf fallende oder steigende Kurse setzen können, wird oft auch vom Binäre Optionen Glücksspiel gesprochen, denn der Handel erscheint vielen Anlegern wie eine Lotterie. Grundsätzlich muss gesagt werden, dass es natürlich etwas Glück bedarf, die richtige Entscheidung zu treffen und Gewinne zu erzielen. Dennoch ist der Handel mit Binären Optionen viel mehr, denn es ist durchaus möglich, eine eigene Handelsstrategie zu entwickeln. Wie im Wertpapiergeschäft allgemein ist es natürlich auch beim Handel mit Binären Optionen wichtig, das Marktgeschehen zu verfolgen und kurzfristig hierauf reagieren zu können. Viele Broker bieten hierzu über ihre Marktplattformen News und Nachrichten an und ermöglichen außerdem, Charts und Kursverläufe abzurufen. Auch Realtime-Kurse gehören zum Angebot. Mit diesem Wissen wird der Handel nicht mehr zum Glücksspiel, sondern verfolgt eine spezielle Strategie, die im Bestfall auch zum Erfolg führt. Dennoch sollten Anleger nicht vergessen, dass es sich bei Binären Optionen um „Finanzwetten“ handelt, bei denen ein vollständiger Verlust der Einlagen möglich ist. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, zuerst mit eher kleinen Beträgen einzusteigen und den Handel erst einmal zu trainieren.

Tipps und Tricks für Anfänger

Obwohl der Handel mit Binären Optionen recht einfach ist, sollten sich Anfänger die Zeit nehmen, das Binäre Optionen traden zu lernen. Nachdem zuerst die Funktionsweise der Optionen verstanden wurde, bietet sich die Eröffnung eines Demokontos an. Dieses Konto bietet die Möglichkeit, virtuell und ohne den Einsatz von echtem Geld am Handel mit Binären Optionen teilzunehmen und damit live zu spüren, welche Auswirkungen einzelne Handelsentscheidungen haben. Ein individueller binäre Optionen Test ist damit problemlos möglich. Demokonten werden mittlerweile von verschiedenen Brokern angeboten und stehen natürlich kostenfrei zu Verfügung. Zu beachten ist lediglich, dass die Nutzungsdauer dieser Konten oft begrenzt ist, denn schließlich wollen die Broker mit den Anlegern auch Geld verdienen. Sinnvoll kann es außerdem sein, die verschiedenen Handelsstrategien einmal genauer zu betrachten und abzuwägen, welche dieser Strategien für den eigenen Handel erfolgreich eingesetzt werden kann.

Bei Plus500 können sich Trader beim klassischen CFD-Optionshandel zwischen Call und Put entscheiden

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Diese Handelsstrategien werden von vielen Tradern genutzt:

Trendfolgestrategie

Bei dieser Strategie soll das Tradingverhalten einer breiten Masse analysiert werden. Wenn bekannt ist, welchem Trend eine Entwicklung folgt, können Anleger diesem Trend getreu dem Motto „The Trend is your friend“ folgen. Dabei ist es möglich, sowohl Aufwärts- wie auch Abwärtstrends zu nutzen. Vor allem für Anfänger kann dies eine sehr erfolgreiche Strategie sein, da hierfür keine weiteren Analysen notwendig sind.

Volatilitätsstrategie

Ist kein eindeutiger Trend auszumachen, etwa in stark schwankenden Märkten, kann auch die Volatilitätsstrategie erfolgreich sein. Mit ihr soll es möglich sein, von größeren Kursschwankungen zu profitieren und dennoch Gewinne zu erzielen. Bei dieser Strategie erwerben Trader sowohl eine Call- wie auch eine Put-Option, um so in beide Richtungen profitabel sein zu können. Sinn dieser Strategie ist es, mit einer Option so viel Gewinn zu machen, um den Verlust der anderen Option ausgleichen zu können.

Absicherungsstrategie

Eine dritte Strategie beim Handel mit Binären Optionen ist die Absicherungsstrategie. In diesem Bereich werden die Optionen genutzt, um andere Wertpapiergeschäfte, etwa im Forex-Handel, abzusichern. Auch Aktienpositionen können theoretisch entsprechend gehedged werden, wenn auch nur über eine kurze Zeitspanne und mit begrenzter Renditeerwartung. Mit den Optionen ist es in einem solchen Fall möglich, in kurzfristigen Abwärtsbewegungen Gewinne zu erzielen und so die Verluste aus den sinkenden Kursen auszugleichen. Diese Strategie eignet sich aber in erster Linie für Profis und Experten im Wertpapierhandel.

So finden Anleger den richtigen Broker für Binäre Optionen

Um mit Binären Optionen erfolgreich handeln zu können, ist auch ein professioneller Broker notwendig. Die verschiedenen Broker unterscheiden sich dabei sowohl in ihren Konditionen wie auch in ihren Leistungen, weshalb ein binäre Optionen Vergleich der Anbieter durchaus sinnvoll sein kann.

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Hierauf sollten Anleger bei der Wahl eines Brokers für Binäre Optionen unbedingt achten:

Mindesteinzahlung bei Depoteröffnung

Dieses Kriterium ist vor allem für Anfänger wichtig, wie unser binäre Optionen Test zeigt. Die Mindesteinzahlung bei Depoteröffnung gibt an, wie viel Geld Anleger bei einem Broker mindestens investieren müssen. Die Spanne reicht hier von nur 100-250 Euro. Neben der Mindesteinzahlung sollte aber auch der Mindestanlagebetrag pro Trade berücksichtigt werden. Liegt dieser bei einigen Anbietern bei lediglich einem Euro, müssen Anleger bei anderen Brokern bis zu 25 Euro pro Trade investieren.

Plus500 ist ein bekannter CFD-Broker, der auch den Handel mit klassischen Optionen mittels CFDs ermöglicht

Die Auswahl an Basiswerten

Binäre Optionen können grundsätzlich mit allen Basiswerten gehandelt werden. Um Zugriff auf ein breites Spektrum zu haben, sollte der Broker dies natürlich auch anbieten. Neben Aktien ist es wichtig, dass die Optionen auch für Währungen, Rohstoffe und Indizes zur Verfügung stehen. So können Anleger ihr Portfolio variieren und verschiedene Chancen am Kapitalmarkt nutzen.

Maximaler Gewinn pro Trade

Der Gewinn, der pro Trade möglich ist, ist natürlich ein weiteres Kriterium für die Auswahl eines Brokers. Schließlich wollen Anleger bei richtiger Entscheidung möglichst viel Geld verdienen. Die Gewinne reichen hier je nach Anbieter von 81 bis hin zu 95 Prozent. Vor allem Anleger, die sehr aktiv sind, können hier allein durch die Auswahl des Brokers ihre Gewinne deutlich verbessern.

Anbieter mit mobilen Handelsplattformen

Die Handelsplattformen, die von den Brokern zur Verfügung gestellt werden, unterscheiden sich ebenso wie die Konditionen für das Depot. Um immer und überall handeln zu können, empfiehlt es sich, einen Broker zu wählen, der den mobilen Handel über Apps oder webbasierte Plattformen ermöglicht. So können Anleger auch unterwegs Optionen öffnen und Gewinne erzielen.

Kostenloses Demokonto

Ein kostenloses Demokonto ist vor allem für Anfänger wichtig, die Binäre Optionen Broker Erfahrungen sammeln wollen. Mit diesen Konten kann ein binäre Optionen Test ohne Risiko ausprobiert werden, um bei den ersten Erfahrungen Verluste auszuschließen.

Plus500 hält eine große Auswahl an CFDs auf klassische Optionen bereit

Binäre Optionen Anbieter Vergleich: Von Spezialisten und Generalisten

Binäre Optionen sind noch längst nicht im Trading-Mainstream angekommen. Bei den Online-Brokern von Direktbanken, Filialbanken und Großbanken sucht man sie vergebens und es zeichnet sich keine Änderung der Lage ab. Die Mehrzahl digitaler Optionen wird also weiterhin über spezialisierte Anbieter gehandelt, unter diesen gibt es aber wieder Spezialisten und Generalisten. Generalisten bieten dabei verschiedene Finanzprodukte mit hohem Risikoprofil an, Spezialisten bieten ausschließlich Binäre Optionen mit bekannt hohen Risiken. Bei Generalisten werden beispielsweise Aktien-CFDs und Binäre Optionen mit Aktien-Basiswert gemischt, bei Spezialisten ist die Markttiefe bei digitalen Optionsvarianten deutlich größer. Forex-Spezialisten konzentrieren sich auf Binäre Optionen mit Devisen-Underlying.

Neben der Frage, wie spezialisiert Ihr Broker sein soll, spielt auch das Geschäftsmodell des Anbieters eine wichtige Rolle: Market Maker ermöglichen keinen direkten Zugang zum globalen Devisenmarkt und STP-Broker substituieren den Forex-Markt durch einen Pool von Liquiditätsgebern. Nur ECN-Broker erfüllen tatsächlich die Werbeversprechen vieler Binäre Optionen-Broker und bieten direkten Marktzugang.

Binäre Optionen Anbieter Test: Jeder Test braucht einen Testsieger

Depotvergleich.com hat für Sie zahlreiche Spezialanbieter für Binäre Optionen verglichen und erlaubt sich eine Empfehlung auszusprechen: “Bester Binäre Optionen Broker“ ist momentan der Anbieter BDSwiss aus Zypern. Hier erfahren Sie mehr über die Unternehmensgeschichte von BDSwiss.

Vor einem binäre Optionen Vergleich empfehlen wir etwas Grundlagenarbeit. Binäre Optionen traden lernen können Sie mit folgenden Ratgebern:

Technische Analyse lernen & Charts richtig analysieren (Update 2020)

Wie du Charttechnik und technische Analyse-Tools nutzt

Lerne die Technische Analyse der Finanzmärkte Technische Indikatoren vs Fundamentalanalyse vs Charttechnik, so findest du die besten Trading Setups …

Mein Name ist Ingmar Folk von CoinFlip Trading. Über die Jahre habe ich viele Trading Strategien entwickelt und ausprobiert. Jetzt erklär ich dir das Grundkonzept hinter der Technischen Analyse beim Trading, warum es funktioniert, welche Technische Chartanalyse Tools die besten sind und wie du sie richtig einsetzt. Außerdem: Wo ist Kritik angebracht?

Geben wir Gas! Und ab geht die Luzi …

Dieser Inhalt wartet auf dich

Teil 1:

Teil 2:

Die Technische Analyse beim Trading – Grundlagen & Abgrenzung

Um das Grundkonzept der Technischen Analyse zu erklären, bedarf es keiner großen Worte.

Bei der Technischen Analyse im Trading werden aus vergangenen Kursbewegungen künftige Preisveränderungen vorhergesagt. Zu diesem Zweck deuten Trader die verschiedensten Preismuster, entweder direkt im Chart oder indirekt über Indikatoren.

Merkmal der Technischen Analyse: Das Warum interessiert keinen!

Im Kern dreht es sich bei der Technischen Analyse darum, Trends und Trendwechsel zu erkennen. Warum etwas tendiert oder der Trend dreht, interessiert Chartanalysten nicht. Die Technische Anlayse fragt also nicht: Was hat genau zu dieser Preisbewegung geführt?

Technische Analyse in Aktion: Trendlinien richtig zeichen (Videotutorial)

Die Extrawurst: Saisonalitäten

Die Saisonalitäten-Analyse ist eine weitere Methode zum Ableiten von Tradingchancen. Bei dieser Form der Entscheidungsfindung, für oder gegen einen Trade, werden jahreszeitliche Trends der Finanzmärkte analysiert. In fast allen Anlageklassen kommen sie statistisch belegt vor. Besonders ausgeprägt sind sie in den Rohstoffmärkten zu finden.

Die Saisonalitäten-Analyse ist ein ideales Ergänzungswerkzeug für die Technische Analyse. Sie kann als ein externer Indikator für oder gegen einen Trade eingesetzt- und mit allen Analysemthoden kombiniert werden.

Hinter dem Schützengraben lauern die „Fundis“

Ein weit verbreiteter und konträrer Ansatz zur Technischen Analyse der Finanzmärkte ist die sog. Fundamentalanalyse. Bei dieser Art Anlageentscheidungen zu treffen spielt der Kurschart nur eine untergeordnete Rolle. Von Wichtigkeit sind dagegen grundlegende Zahlen zu Unternehmen oder Volkswirtschaften. Um den Nutzen der Technischen Analyse herauszustreichen, lohnt ein direkter Vergleich mit der Fundamentalanalyse.

Technische Analyse vs Fundamentalanalyse

Bei der Fundamental-Analyse werden Berichte der Prüfgesellschaften, Gewinn/Verlustrechnungen, regelmäßig veröffentlichte Bilanzen, das Management, die Dividendenpolitik, Umsätze, Wettbewerbssituation und Auslastung der Produktion genau unter die Lupe genommen. Aber es geht noch weiter! Ein Fundi (Fundamental-Analyst) verfolgt auch die Erlasse und Mitteilungen des Wirtschafts- und Finanzministeriums, er beobachtet Produktionsindikatoren, Preisstatistiken und noch einiges mehr. Hinter einer guten Fundamental-Analyse steckt viel Arbeit und die Ergebnisse bieten viel Diskussionsstoff.

Alle gerade genannten Analyseverfahren bzw. Werte fließen in einer Schätzung für den fairen Wert des Unternehmens zusammen. Kommt der „Fundi-Analyst“ zu dem Schluss, der aktuelle Preis liegt über seinem Schätzwert, sieht er das als Kaufchance für das Wertpapier und vice versa.

Vielen Fundis qualmen bei so vielen Zahlen schon mal die Schädel und die berechtigte Frage lautet: Ist es es diesen Aufwand wert, denn: Oftmals kauft der Fundi seine Aktie und muss mit ansehen, wie sie trotzdem unter seinen Kaufkurs fällt…und fällt und fällt.

Er muss sich dann eingestehen: Trotz umfangreicher und sorgfältiger Analyse lag er mit seinem Kaufzeitpunkt total daneben.

Wie kommt es dazu?

Fundamentale Faktoren haben unbestritten einen Einfluss auf die Angebots- und Nachfragesituation. Was die Fundis allerdings nicht berücksichtigen, ist die aktuelle Stimmung der Marktteilnehmer. Stimmung impliziert Irrationalität und die Börsenkurse werden zu einem gewichtigen Teil von irrationalen Entscheidungen der Leute beeinflusst.

Der Börsenkurs hingegen spiegelt alle Emotionen der Marktteilnehmer und die fundamentale Situation wider. Ein Börsenkurs reflektiert Stimmungen von tausenden von Menschen. Rationale Stimmungen, irrationale Stimmungen. Er reflektiert Bedürfnisse der Anleger, die sich der rationalen Analysemöglichkeit entziehen.

Dennoch äußern sich all diese Faktoren schlussendlich in einem Ereignis, welches als rational bezeichnet werden muss: dem Kurs. Jeder sieht ihn und kann ihn beurteilen wo er steht. Es ist der Kurs, auf den sich Käufer und Verkäufer einigen und eine Transaktion in dem betreffenden Wertpapier tätigen. In ihm sind alle entscheidenden Informationen enthalten. Unter Börsianern ist oft die Rede von im Kurs „eskomptierten“ (vorweggenommen) Informationen.

Dazu zählen alle zur Verfügung stehenden Informationen der Fundamentalanalyse, sowie der Stimmung der Investoren zu einem Wertpapier oder Markt.

Börsianer schauen in die Zukunft und sie bilden den Kurs auf der Grundlage der Erwartungen der Anleger. Während der Fundamental-Analyst noch damit beschäftigt ist, den aktuellen Ist-Zustand eines Unternehmens zu analysieren.

Für dich als angehenden Technischen Analyst, der seine Entscheidungen maßgeblich am Kurs ausrichtet, bedeutet es Preistrends im Auge zu behalten. Solange ein Trend nicht gebrochen wurde, ist davon auszugehen, dass er weiterläuft. Egal zu welcher Einschätzung ein Fundi auch kommen mag, denn die nicht berechenbaren Einflussfaktoren der Börsenkurse sind mächtig, weil menschliche Emotionen mächtig sind. Doch jeder Trend an der Börse endet irgendwann.

Warum? Emotionen wechseln sich eben ab. Dies passiert an der Börse meistens mit dem Auftreten bestimmter Muster. Und genau diese Muster im Preischart untersucht die Technische Analyse, bzw. die sogenannte Charttechnik.

Solche Muster sind recht zuverlässig und treten auf ähnliche Art und Weise auf, denn der Mensch ändert sein grundlegendes Verhalten wie Panik, Gier, Euphorie und Angst nicht. Unsere emotionalen Verhaltensweisen sind seit jahrtausenden gleich geblieben und sie bewegen die Börsenkurse wahrscheinlich auch in tausend Jahren noch genau so wie heute.

Abgrenzung Technische Chartanalyse / Charttechnik und Technische Analyse

Eine feine Unterscheidung innerhalb der Technischen Analyse wurde oben schon angerissen, jetzt mach ich es konkret: Für technisch orientierte Trader existiert noch die Unterkategorie Charttechnik respektive Chartanalyse.

Wo verläuft die Grenze dieser beiden Methoden?

Spricht ein Trader von der sogenannten Charttechnik oder auch technischen Chartanalyse, geht es ausschließlich um die Verwendung und Interpretation des reinen Preischarts (Wertpapierkurses).

Bekannte charttechnische Ansätze sind die Dow-Theorie, Markttechnik oder auch die japanischen Candlestick-Muster. Außerdem zählen zur klassischen Charttechnik die bekannten und populären Chartmuster (SKS, W-Formation etc).

Bei der technischen Analyse der Finanzmärkte geht es hingegen vornehmlich um die Verwendung von Technischen Indikatoren (zB RSI, Fibonacci Fans etc.) Diese werden zu einem großen Teil vom Preischart abgeleitet. Ein Software-Programm berechnet mittels Formeln aus den Preisdaten des Charts neue Darstellungsformen der Kursdaten und bereitet sie optisch auf.

In der Regel werden diese künstlich berechneten Daten als zusätzliche Charts unter den Haupt-Kurschart eines Wertpapiers gelegt. In einigen Fällen sind sie auch direkt im Hauptchart sichtbar. Damit wird es möglich auf einen Blick weitere Kriterien für oder gegen einen Trade in die Entscheidungsfindung einfließen zu lassen.

Die wichtigsten Tools und Chartmuster dieser beiden technischen Analysemethoden,
sowie deren korrekte Verwendung, erkläre ich dir gleich noch genau.

Technische Analyse vs Fundamentalanalyse: Die Pro’s und Con’s auf einen Blick

Vorteile Fundamentalanalyse:

  • Sie basiert auf handfesten ökonomischen Zahlen des Unternehmens und des gesamtwirtschaftlichen Umfelds.
  • Sie eignet sich für längerfristiges Investieren sehr gut, da sie den inneren Wert einer Firma zu berechnen versucht (zu diesem neigt der Börsenkurs langfristig zu streben). Dieser innere Wert kann als Ankerpreis (Orientierungspreis) für Ein- und Ausstiege beim Aktienhandel genutzt werden.
  • Fundamentalanalyse versucht die Frage nach der Qualität eines Unternehmens, oder der gesamtwirtschaftlichen Lage zu beantworten (die Basis eines guten Investments).

Nachteile Funamentalanalyse:

  • Sie braucht Zeit (nicht optimal für kurzfristiges Trading).
  • Sie erfordert gute Kenntnisse und Fähigkeiten im Interpretieren von Unternehmenszahlen.
  • Sie ist nur bedingt geeignet, um das Risiko eines Trades nach dem Einstieg zu managen.
  • Sie berücksichtigt nicht die aktuelle Marktstimmung (bullish, bearish, euphorisch, ängstlich), doch Aktienkurse werden auch durch die Stimmung der Anleger bewegt, nicht nur durch rationale Fakten.

Vorteile Technische Chartanalyse:

  • Sie kann für sehr kurzfristiges Trading verwendet werden.
  • Sie erfordert keinerlei Wissen über betriebswirtschaftliche und gesamtökonomische Zusammenhänge.
  • Sie spielt visuell veranlagten Menschen in die Karten, die von Natur aus keine Zahlenjongleure sind.
  • Sie eignet sich gut, um das Risiko eines Trades zu managen (Stop Loss, Trailingsstops, Zielzonen-Bestimmung anhand vergangener Kursverläufe).

Nachteile Technische Chartanalyse:

  • Es gibt unzählige Interpretationsmöglichkeiten des Preisverlaufs (Schwammigkeit). Aus diesem Grund musst Du Dir sehr genau überlegen, welche Chartanlyse-Methoden Du einsetzen möchtest.

Da du jetzt weißt worauf die Technische Analyse achtet und wieso es einen logischen Grund gibt sie zu verwenden, gehen wir nun ins Detail der Technischen Analyse und schauen uns die wichtigsten und sinnvollsten Tools genau an.

Technische Chartanalyse (die wichtigsten Tools)

Trendlinien

Mittels Trendlinien werden Hoch und Tiefpunkte miteinander verbunden. Sie dienen damit der Visualisierung von Preistrends im Chart. Moderne Chartsoftware formt daraus automatisch einen Trendkanal. Meine Meinung dazu: Gespalten. Trendlinien können bei eindeutiger Identifikation schon mal hilfreich sein. Problem: Die eindeutige Identifikation. In der Praxis wirst du schnell merken: Fast jeder Trader zeichnet seine Lieblingslinie in den Chart. So, wie sie für ihn am besten rüberkommt. Dann passt er sie meist ständig an unwichtige Extrempunkte an und die Linie verläuft immer anders. Der Nutzen daraus? Kaum vorhanden, außer für reine Zwecke der Chartanalyse. Wieso? Weil du als Trader Chartmarken ausfindig machst, die sonst kaum einer wichtig findet.

Unterstützungs- und Widerstandslinien

Bei diesen Linien handelt es sich um horizontale Malkunst. Trendlinien laufen dagegen diagonal. Du verbindest also lokale Tief- oder Hochpunkte, welche sich auf fast identischem Preisniveau befinden. Meine Meinung dazu: Joah, schon besser. Wieso? Weil diese Chartlevel eindeutiger festgenagelt werden können und sich somit mehr Marktteilnehmer auf die gleichen Zonen konzentrieren, um ihre Entscheidungen zu treffen. Vorteil: An diesen Punkten im Chartverlauf liegen meistens vermehrt Stoporders im Markt. Dies kannst du nutzen. Entweder, indem du darauf hoffst, das der Kurs von wichtigen Marktspielern über oder unter diesen Levels gehalten wird. Oder, für schnelle Gewinne in die Richtung der ausgelösten Stoporders, wenn die Kurse das Niveau brechen.

Chartmuster

An diesem Punkt wird’s kontrovers. Fakt ist nämlich: Jeder Finanzmarkt bildet wirklich immer ähnliche Chartformationen aus. Aber! Ich betone das Adjektiv ähnlich. Es bedeutet nicht gleich. Daraus speist sich der größte Nachteil von Chartmustern: Es ist – wie so oft – die Subjektivität des Betrachters. Es gibt einige wenige, relativ eindeutige Kursgebilde. Meistens werden diese Muster im Chart jedoch so weit hergeholt, dass der Betrachter nicht genau weiss, wie er eine Situation am Chart zu interpretieren hat. Die noch am klarsten zu interpretierenden Formationen sind:

Bild: Dieser Chart zeigt einen klassischen Doppelboden (zwei Kreise). Wenn ich diese Chartformation trade, erhoffe ich mir keine erhöhte Trefferquote. Ich nutze Doppelböden oder Tops, um mit einem kleinen sinnvollen anfänglichen Stop Loss (unterhalb des lokalen Kurstiefs beim Boden) in den Markt zu kommen und so ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis herzustellen. Idealerweise trade ich dabei mit übergeordneten Trends. Dadurch erhöht sich das CRV weiter, solange der Trend nicht weit fortgeschritten ist. Den Trendfortschritt gut einschätzen zu können, ist eine wertvolle Fähigkeit als Trader. Meine Meinung zu Chartmustern: Ja, als diskretionärer Trader fließen sie hin und wieder in meine Entscheidungsfindung ein. Für Autotrader sind sie jedoch kaum produktiv verwertbar.

Elliott-Wellen

Nun steigert sich die Kontroversität in Bezug auf die Tauglichkeit der Technischen Analyse in atemberaubende Fallhöhen. Die sogenannten Elliott Wellen sind eine direkte Weiterentwicklung der Dow Theorie. Tut mir leid: Aber wer sich diese Story ausgedacht hat, der muss ein echtes Marketinggenie gewesen sein, oder zu viel Zeit gehabt haben.

Trading mit Elliott Wellen kurz zusammengefasst

Du zählst und zählst und zählst, guckst doof aus deinem Floortrader Jacket und zählst weiter. Überarbeitest dann deine Zählungen von vorne und plötzlich stimmt irgendwie nichts mehr. Was machst du dann? Du fängst wieder an die Wellen auszuzählen. Bis du merkst, du hast dich wohl erneut verzählt. Zum Glück findet das heutzutage nicht mehr auf ausgedruckten Papiercharts statt. Allein der Bedarf an Radiergummis… egal. Wie auch immer: Elliott Wellen sind die umständlichste, subjektivste und mit am schwierigsten zu erlernende Form der Technischen Analyse. Und kein Mensch kann dir sicher sagen, ob damit getroffene Prognosen langfristig auch nur 1% über dem Zufall liegen. Meine Meinung dazu: Mehr Arbeit für fragwürdigen und unsicheren Gegenwert, kannst du dir als Trader kaum machen. Und für schnellen Intradayhandel sind sie für mein Empfinden eher ein Ärgernis.

Charttypen

Eine weitere Möglichkeit der Technischen Analyse ergibt sich aus den verschiedenen Darstellungen der Preisbewegungen im Chart. Vom einfachen Linienchart, über Renko– bis hin zu Kerzencharts spannt sich das Analyseuniversum des Traders. Die wohl am meisten verwendete Variante sind Kerzencharts. Viele behaupten: Aus diesen kannst du als Trader am einfachsten tolle Muster ableiten. Hier muss ich einwerfen: Diese Behauptung ist zwar nicht ganz falsch, doch Kerzencharts liefern tatsächlich mehr als das. Candlesticks vermitteln uns Tradern wohl die meisten Informationen über das tatsächliche Kursgeschehen an der Börse, in einer kompakten und schnell erschließbaren Essenz. Selbst benutze ich auch diese nützliche Darreichungsform von Kursen. Dennoch beachte ich nur ganz wenige Kerzenchartformationen, welche aus dem fernöstlichen Japan stammen. Meine Meinung hierzu: Kerzencharts bieten sich durchaus an. Für handfeste Kursprognosen taugen sie hingegen ebenfalls nicht viel.

Technische Indikatoren

Kommen wir zum populärsten technischen Chartanalyse Tool der Neuzeit. Es sind die sogenannten technischen Indikatoren. Der Heilige Gral fast aller Tradinganfänger. Warum sind sie überhaupt so beliebt? Ich weiss es nicht wirklich. Bisher habe ich keine Umfrage dazu gemacht. Aber ich kann es mir halbwegs zusammenreimen.

  1. Indikatoren sind ideal zum Backtesten
  2. Sie sind technisch und zahlenlastig (viele Leute erhoffen sich dadurch mehr Vertrauen und Sicherheit in ihrem Trading)
  3. Und Indikatoren werden auf eine Weise vermarktet, die Börsenneulingen voll in die Karten spielt: Mit wenig Aufwand, eine hohe Treffsicherheit und damit Gewinne erzielen.

Was willst du mehr?

Grundlegend gibt es zwei Kategorien bei technischen Indikatoren:

  • Oszillatoren
  • Trendfolger

Oszillatoren werden in Seitwärtsmärkten beachtet, um Wendepunkte im Kurs anhand von überverkauften oder überkauften Werten zu signallisieren. Trendfolger sollen dagegen vorherrschende Kurstrends bestätigen, oder neue Trends definieren. Fakt bei diesem Hokuspokusspiel ist: Fast alle diese Indikatoren sind vom reinen Kurschart abgeleitet und werden aufgrund von Daten der Vergangenheit berechnet. Diese vermeintlichen Wunderkinder der technischen Analyse, liefern dir mitnichten zusätzliche Informationen über den Zustand des Marktes. Technische Indikatoren sind schick aufbereitete Zusammenrechnungen des Preisverlaufs.

Meine Meinung über dieses technische Analysetool

Die Vorhersagekraft einzelner Indikatoren ist gleich Null! Es wird lediglich eine Sicherheit beim Trader vorgegaukelt, die so nicht existiert. Damit sind sie für mich schlicht und einfach überflüssig in Bezug auf Tradingerfolg. Und mal ehrlich: Brauchst du wirklich einen berechneten Indikator, um den Trend richtig einschätzen zu können? Totaler Blödsinn. Wenn du mit Indikatoren zur Entscheidungsfindung arbeiten möchtest, solltest du tatsächlich relevante verwenden. Sie müssen unabhängig voneinander berechnet werden und bitte vertraue nicht nur auf einen einzigen davon. Solche Indis können sein:

  • Gleitende Durchschnitte
  • Average True Range (ATR)
  • Volumen
  • Trin oder Tick
  • Relative Stärke eines Wertes (aber direkt aus dem Kursverlauf herausgelesen)
  • Diverse Fundamentaldaten
  • Möglicherweise Sentiment Indikatoren

Technischen Analyse – Eine kleine Abrechnung (äh Resümee)

Ein Großteil der Technischen Analyse Methoden sind wertlos, wenn du sie nur für sich betrachtest, daraus Kursprognosen ableitest und dein Trading auf das Eintreffen dieser Kursverhersagen ausrichtest. Doch genau diese Prognosepower wird den Technischen Analyse Tools nachgesagt. Und sie ist der Grund, weshalb sich die meisten Trader auf sie stürzen. Und wieso das? Wir Menschen hassen Unsicherheit über zukünftige Ereignisse. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Definition von Prognose. Für mich ist eine echte Kursprognose: Wenn in mehr als 50% der Fälle eine Mindestkursbewegung in eine anvisierte Richtung vorausgesagt werden kann, ohne das vorher der Stop Loss ausgelöst wird. Der Stop darf nach dem Eröffnen eines Trades nicht verändert werden und nicht größer sein, als das Kursziel. Und jetzt? Werde ich dir die Augen öffnen.

Das Coin Flip Experiment

Du fragst dich in diesem Moment sicherlich: Wieso lehnt der sich soweit aus dem Fenster? Aufgepasst, Trader! Hier möchte sich keiner wichtig machen. Ich habe – neben der fragwürdigen Tauglichkeit der Technischen Analyse zu Prognosezwecken – tatsächlich einen noch wichtigeren Grund mich weit über die Brüstung meines Traderfensters zu hängen. Und ich möchte, dass du davon erfährst. Vor einiger Zeit habe ich ein bisher einmaliges Langzeit-Live-Experiment gestartet. Die zu entkräftende These lautete:

Die Richtung eines Trades ist derart unwichtig, dass auch ein Münzwurf für die Festlegung auf long oder short ausreicht um signifikante Gewinne einzufahren.

Und für was brauchst du Kursprognosen, sollte die These tatsächlich standhalten? Du kannst dir wahrscheinlich denken was kommt…

Das Unglaubliche wird zur Gewissheit (ein irres Ergebnis)

Diese These konnte ich tatsächlich nicht entkräften. Nach einem Jahr Laufzeit, und genau 250 Trades, standen rund +81% Rendite zu Buche. Dabei hatte ich bei keinem einzigen Trade Einfluss auf dessen Richtung! In meinem Trading Blog findest du den Track Record dazu. Das Ergebnis ist nicht wissenschaftlich fundiert, aber eine echte Ansage. Was sagst du jetzt? Wäre es für deinen Tradingerfolg wirklich so wichtig, die Kurse vor dem Markteinstieg richtig vorhersagen zu können, dürfte so etwas nicht möglich sein. Ich hoffe, du stimmst mir hier zu? Wieso solltest du als Trader dann deine Energie dafür verschwenden, nach Setups der Technischen Analyse mit echtem Prognosevorteil zu suchen? Es sind für mich falsch eingesetzte Ressourcen. Wie du die Technische Analyse dennoch produktiv einsetzen kannst, erfährst du im nächsten Absatz.

Der Markteinstieg wirkt sich sowohl durch die Trefferquote, aber auch durch seine Funktion zur Beeinflussung der jeweiligen Stop Loss Größe eines Trades auf den Profitfaktor des Tradingansatzes aus. Je nach dem, wie aggressiv eine Tradingidee gespielt wird, erhöht oder verkleinert sich der anfängliche Stop Loss und das CRV verändert sich (vorausgesetzt der Stop Loss wird nicht willkürlich gesetzt).

Die Stoßwellen des Experiments (und ihr Effekt auf mein Trading)

Der Ausgang des Experiments hat meine grundlegende Sichtweise als privater Trader umgekrempelt. Früher war meine Überzeugung: Ich muss unbedingt Tradingsetups mit einer hohen Trefferquote finden. Heute weiss ich: Top Renditen gibt es nur, wenn ich bei gut laufenden Trades viel Gewinne und schlecht laufende Trades extrem günstig halten kann. Außerdem glaube ich mittlerweile: Du musst nicht viel mehr beherrschen als die Basis-Bewegungsmuster im Preischart, die auch Charles Dow vor hundert Jahren schon beschrieben hat. Die reine Price Action der Kurse reicht aus. Die Markttechnik hat diese verfeinert und lehrt sie heute in einem durchaus sehr praxisorientierten Zusammenhang. Auch ein Orderbuch musst du nicht interpretieren können, wenn du nicht Market Making betreiben willst. Das ist mein Statement! Und ich wette gerne gegen jeden, der etwas anderes behauptet.

Setze die Technische Analyse im Trading weise ein

Wenn du als Trader mit der Technischen Analyse arbeiten möchtest, solltest du einige, gut ausgesuchte Tools gezielt mit anderen – untereinander unabhängigen Entscheidungskriterien – kombinieren und unbedingt in Zusammenhang mit dem übergeordneten Preisverlauf (Trend, Trendfortschritt, Korrektur, Rangemarkt) bringen. Achte darauf, dass möglichst viele Marktteilnehmer zu ähnlichen Interpretationen kommen und sich zumindest eine Art ‚Selbsterfüllende Prophezeiung’ einstellen könnte. Und: Nutze vornehmlich solche Tools der technischen Analyse, die dir dabei helfen können wichtige Stopmarken im Chart herauszufiltern. Damit kannst du dein CRV sehr gut steuern und nur Trades mit möglichst kleinem ISL (Anfängliches Stop Loss) eingehen.

Wie konnte das Münzwurf-Setup so gut performen?

Dies ist eine sehr sehr gute Frage. Wie du gesehen hast: Nicht durch gute Kursprognosen vor dem Markteinstieg. Eine Antwort könnte lauten: Durch cleveres Risikomanagement auf allen Ebenen (Entry, Exit, Positionsgröße s. Traders‘ Artikel Ausgabe Nr.5 2020 S.66)

Kein Prognosevorteil = Kein Vorteil (als Trader)

Falsch! Durch einen zeitlich wohl überlegten Einstiegszeitpunkt (nicht Richtung), eine durchdachte und strikt eingehaltene Risikobegrenzung sowie ein flexibles Trademanagement, konnte sehr wohl ein Vorteil herausgearbeitet werden. Alle Trades wurden kurz nach Markteröffnung eingegangen. Hier ist das CRV beständig sehr gut, da die Hauptbewegung des Handelstages noch bevorsteht. Ein gutes CRV senkt dein Risiko beim Traden langfristig, da es die durchschnittlichen Gewinne erhöht. Das Trademanagement war darauf ausgerichtet sofort Risiko von der Position zu nehmen, sobald sich die Kurse nicht so bewegten wie erwartet werden konnte. Dadurch schaffte ich es, die durchschnittlichen Verluste auf circa 0,7 R zu drücken. Alle Aktionen basierten auf neuen, ganz simplen Informationen des Kurscharts nach dem Einstieg (z.B. gebrochene wichtige horizontale Preiszonen, Schlusskurse von Kerzen wichtiger Zeitrahmen, Kursbeschleunigung, Zeitkomponente ect.). Es geht dabei um ein beständig neues Erahnen von Wahrscheinlichkeitsverschiebungen. Mit einer echten, festgenagelten Kursprognose hat das nichts zu tun.

Das Fusionskraftwerk für Gewinne beim Traden

Das Powerhouse für deinen langfristigen Erfolg beim Traden stellt das Verhältnis zwischen Gewinnen und Verlusten dar. Bei allen gesunden Trading Strategien die Richtungswetten (Spekulation auf eine Preisbewegung in eine bestimmte Richtung) umsetzen, ist mir immer eine Sache aufgefallen: Die durchschnittlichen Gewinne überstiegen die durchschnittlichen Verluste. Bei meinem CoinFlip Experiment waren sie genau 1,97 mal so hoch.

Gewinne groß – Verluste klein = Dauerhafte Profite

Sei dir über Folgendes im Klaren: Spielst du ein ‚Entweder- oder Szenario‘ (Anfängliches Stop Loss oder Take Profit wird ausgelöst) mit einem CRV von 1:1, benötigst du einen echten Prognosevorteil mit deinem Entry, um profitabel zu sein. Spekulierst du auf ein 3:1 CRV brauchst du einen umso größeren Prognosevorteil und keinen kleineren. Deshalb sind Trades mit weiteren Zielzonen nicht zwangsläufig die bessere Wahl und ein aktiv betriebenes Trademanagment kann Vorteile bringen. Du musst, im Rahmen der Möglichkeiten, für jeden Trade dennoch immer maximal viel Gewinn herausholen und die Verluste so niedrig wie irgend möglich machen. Auf dieses Ziel sollte deine komplette Trading Strategie zugeschnitten sein.

Die Gewinnhäufigkeit wird total überschätzt

Die Trefferquote – populär definiert – spielt für den Erfolg deines Tradings dagegen so gut wie keine Rolle. Du kannst sie fast ignorieren! Wieso? Sie ist in der allgemein gültigen Version, durch den Exit aus einem Trade, leicht manipulierbar und verliert ihre Aussagekraft bezüglich der Qualität eines Einstiegssetups. Sehr viele profitable Trading Strategien produzieren hier langfristig einen Wert um die 50 Prozent (ich betone langfristig: kurzfristig kann es durchaus zu Serien von Verlusten und Gewinnen kommen). Ich schließe nicht aus, dass sehr erfahrene diskretionäre Trader den Kursverlauf tatsächlich besser als Zufall vorhersagen können. Doch glaube mir: Kein einziger davon wird es nur mit Hilfe eines technischen Analysetools biegen. Du brauchst als Trader das Feeling für das Big Picture (grundlegende Sentiment, übergeordnete Marktphase). Nur so kannst du wissen, wann du mit welchen Strategien arbeiten musst. Und dieses Big Picture des Marktes vermittelt dir die Technische Analyse nun mal nicht klar und deutlich.

Das 2,6,2 Muster

Schaust du genauer hin, fällt dir meistens ein besonderes Muster bei der Gewinn- und Verlustverteilung von robusten Retail-Trading Strategien auf. Von zehn Trades landen zwei bis drei im ISL (Initial Stop Loss). Vier bis sechs liefern kleinere Verluste oder Gewinne und wiederum zwei bis drei Trades pushen dein Konto mit dicken Gewinnen. Die ‚Solala Trades‘ matchen sich gegenseitig zu einer schwarzen Null. Dein Erfolg als Trader wird demnach entscheidend davon abhängen, um wieviel höher du die restlichen dicken Gewinntrades im Gegensatz zu den ISL Verlusten pushen kannst. Um hierbei zu punkten gibt es Exitstrategien, wie der Scaleout im Verlust, das Pyramidisieren im Gewinnfall und natürlich clever nachgezogene Trailingstops. Ich würde behaupten: 80 Prozent trägt der Exit zum Erwartungswert einer Trading Strategie bei. Die restlichen 20 Prozent liefert ein gut überlegter Einstieg in eine Position. Die absolute Rendite wird hingegen erheblich durch die Anzahl guter Tradingchancen aber auch das Risiko pro Trade (Positionsgröße) beeinflusst. Ob oder welches Technische Analyse Tool du für dein Trading verwendest, ist zweitrangig.

Was du aus dem Experiment mitnehmen solltest (Takeaways)

  • Die Traderichtung ist irrelevant für deine Profitabilität.
  • Betreibe aktives Trademanagement und stimme so dein jeweiliges Traderisiko mit neuen Informationen aus dem Preisverlauf ab (über die Positionsgröße respektive Exit).
  • Setze nur Tradingideen um, bei denen du einen möglichst kleinen, aber sinnvollen anfänglichen Stop Loss bestimmen kannst (der wahre Vorteil eines guten Entry).
  • Warte nicht auf zuviel Bestätigung des Kursverhaltens, wenn du eine Position eröffnest. In vielen Situationen verschlechtert sich das CRV dadurch deutlich. Die Prognoseleistung für einen Trade erfährt dagegen kaum Verbesserung.

Schlussglocke

Mit diesem Artikel möchte ich helfen, dir eine neue Denkweise auf das Traden zu ermöglichen. Und zwar weg vom perfekten Einstieg, um gute Kursprognosen zu erhalten – hin zum perfekten Einstieg, um frühzeitig und mit kleinem Stop in den Markt zu kommen. Sei vorsichtig, wenn dir jemand vermitteln möchte, dass du Kurse exakt vorhersagen musst, um als Trader erfolgreich zu sein. Mein Experiment legt eindrucksvoll das Gegenteil nahe. Dauerhafte Gewinne entstehen durch gute Skills im Risikomanagement. Cheers, Ingmar Folk

Jetzt bist du dran!

Welche gerade gezeigten Technischen Analyse Tools benutzt du beim Trading: Chartmuster, Indikatoren oder Widerstandslinien? Ab damit ins Kommentarfeld!

Über den Autor:

Herr Folk beschäftig sich seit fast 15 Jahren mit dem aktiven Futures Day Trading. Mittlerweile tradet er auch CFDs auf dem Dailychart. Dank eines ungewöhnlichen Langzeit-Experiments zum Traden mit einem Zufallseinstieg-Setup, konnte er einige populäre Mythen aus dem Bereich Börse aus den Angeln heben. Das macht ihm Spaß und dieses Wissen möchte er gerne mit anderen interessierten Tradern teilen.

Binäre Optionen Charts 2020: Tipps zur Chartanalyse für Anfänger

Für einen erfolgreichen Handel ist die binäre Optionen Chart-Analyse ein wesentlichstes Tool für Anleger. Ohne Chart-Analyse ist der Handel mit binären Optionen ein Glücksspiel. Erst die Interpretation der Kursentwicklung ermöglicht es, eine Kursprognose abzugeben, welche den Anspruch hat, Erfolg versprechend zu sein. Bestandteil der Handelsplattformen sind auch die entsprechenden Tools, um die Kursverläufe zu analysieren.

Dabei kann auch der Zugriff auf historische Daten sinnvoll sein. Konjunkturelle Zyklen oder Vorkommnisse in der Wirtschaft wiederholen sich. Der Abgleich früherer Kursverläufe aufgrund eben dieser Vorkommnisse lässt durchaus einen Schluss darauf zu, wie sich ein bestimmter Basiswert in dem aktuellen Marktumfeld verhalten wird.

Inhalt:

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  • 1.) Unterschiedliche Binäre Optionen Charts erleichtern die Interpretation
  • 2.) Die standardisierten Handelsplattformen
  • 3.) Diese 3 Fakten gilt es zu beachten
  • Echtzeitcharts
  • Demokonten zum Vergleich
  • Die Ausbildungsangebote der Broker nutzen
  • 4.) Echtzeitcharts können als Qualitätsmerkmal dienen
  • Verwandte Artikel – Dies könnte Sie auch interessieren
  • 1.) Unterschiedliche Binäre Optionen Charts erleichtern die Interpretation

    Binäre Optionen Charts existieren in unterschiedlichen Ausprägungen. Am häufigsten werden bei der Analyse Liniendiagramme verwendet. Der Vorteil dabei ist, dass Unterstützung und Widerstand am leichtesten abzulesen sind. Andere Broker bietet darüber hinaus noch Candlestick-Charts an. Über die Zusatzfunktion „Professional Chart Pop-up“ können weitere Tools genutzt werden, die das Standardtool deutlich aufwerten.

    IQ Option stellt verschiedene binäre Optionen Charts zur Verfügung.

    Trendlinien bieten dabei die beste Möglichkeit, über die Binäre Optionen Chart-Analyse den richtigen Handelszeitpunkt zu ermitteln. Dabei ist es natürlich entscheidend, für welche Handelsart sich die Trader entscheiden. Die binäre Optionen Chart-Analyse von den meisten Brokern wird jedem, auch einem professionellen Anspruch, gerecht. Eine Plattform konnte man früher übrigens über das Demokonto ohne Anmeldung und Einzahlung ausgiebig testen, allerdings steht das Angebot mittlerweile nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen können Trader jedoch auf das Demokonto von IQ Option ausweichen.

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    Vergleicht man die breite Masse der Handelsplattformen in Bezug auf ihre Livecharts mit den Tools der FX- und CFD-Anbieter, muss man einräumen, dass diese sehr viel präziser und differenzierter aufgestellt sind und sehr viel mehr Analysemöglichkeiten bieten. Es hat sich daher in der Vergangenheit bewährt, die binäre Optionen Live Charts durch ein Demokonto bei einem Forex- oder CFD-Broker zu ergänzen. Diese Kombination ermöglicht die beste Vorbereitung auf den Handel. Alternativ können sich Anleger auch die Software MetaTrader 4 oder 5 auf den eigenen PC herunterladen und die dort zur Verfügung stehenden Hilfsmittel nutzen.

    Fazit: Die verschiedenen Broker bieten die Binäre Optionen Charts in unterschiedlichen Aufmachungen an. Diese reichen von Liniendiagrammen bis hin zu Candlestick-Charts. Wichtig ist hier dass der Trader damit umzugehen weiß. Prinzipiell sind Forex- und CFD-Anbieter derzeit auf diesem Gebiet noch besser aufgestellt, weshalb das Eröffnen eines Demokontos in Betracht gezogen werden sollte.

    Auf dem IQ Option Demokonto vorher üben.

    2.) Die standardisierten Handelsplattformen

    Drei Handelsplattformen werden von den meisten Brokern angeboten, eigene Entwicklungen stehen eher im Hintergrund. Bei diesen Plattformen handelt es sich um TradoLogic, SpotOption und TechFinancials, die über die wichtigsten Binäre Optionen Charts verfügen. Die Plattformen sind jedoch auf die jeweiligen Broker zugeschnitten und bieten je nach Anbieter ein größeres oder kleineres Spektrum an notwendigen Tools.

    Linien als Hilfsmittel nutzen

    Bei der Chart-Analyse hat sich die Betrachtung der Höchst- und Tiefstkurse für längerfristige Trades empfohlen. Tipps zur Binäre Optionen Chart-Analyse laufen für Einsteiger häufig darauf hinaus, dass zunächst ein Trend definiert wird. Dazu eignen sich am besten Liniendiagramme, welche Kursausreißer grafisch optimal darstellen. Bei der Chart-Analyse ergibt sich im Grunde die anstehende Handelsstrategie von selbst. Wird ein Trend definiert, kann dieser durchaus als Grundlage für einen Trade dienen. Zeigt die Chart-Analyse einen Seitwärts-Trend, ist die Frage, ob sich ableiten lässt, in welche Richtung der nächste Kursausschlag erfolgt.

    In diesem Fall bietet sich eine 60-Sekunden-Option an, da Kursausschläge in der Regel sehr kurzfristig erfolgen, es daher auch erforderlich machen, dass Trader über einen längeren Zeitraum die Kursentwicklung verfolgen. Neueinsteiger sollten auf jeden Fall in die Zeit investieren, derer es bedarf, um sich mit den Handelsplattformen und den unterschiedlichen Analysetools ausführlich zu beschäftigen. Schließlich hängt der Erfolg eines Trades zum großen Teil davon ab, dass die Interpretation des Charts richtig ist.

    Fazit: Neben dem MetaTrader gibt es derzeit drei große standardisierte Handelsplattformen, den TradoLogic, den SpotOption und den TechFinancials. Diese bieten je nach Broker eine unterschiedlich Anzahl an zusätzlichen Chart Tools, welche einem Interpretationen, Analysen und Prognosen erleichtern sollen.

    3.) Diese 3 Fakten gilt es zu beachten

    Echtzeitcharts

    Die meisten Broker auf dem Markt bieten 60-Sekunden-Optionen an, einige sogar 30-Sekunden-Optionen. Je kürzer die Intervalle, umso wichtiger ist es, dass die Binäre Optionen Charts ohne Verzögerungen die tatsächlichen Kurse wiederspiegeln. Gleiches gilt, wenn die Möglichkeit besteht einen Trade vorzeitig abzubrechen, sobald sich der prognostizierte Trend gegenläufig entwickelt. Oft entscheiden Sekunden, ob sich die Option noch im Geld befindet oder nicht. Ähnlich sieht es bei One Touch- oder Boundary-Optionen aus, die innerhalb gesetzter Grenzen verbleiben müssen, damit der Trader profitieren kann.

    Hier sind verzögerte Charts besonders ärgerlich. Leider werden Verzögerungen erst mit Beendigung der Trades sichtbar. Abhilfe können Charts anderer Anbieter schaffen, die parallel auf dem Bildschirm mitlaufen. Zudem kann es sich gelegentlich auch lohnen den Anbieter für Telekommunikationsdienstleistungen zu wechseln oder einen anderen Internetzugang zu wählen. Diese können einen erheblichen Einfluss auf die Wiedergabe von Chart-Analysen und Übertragungen von Optionen haben.

    Demokonten zum Vergleich

    Viele Broker bieten Demokonten an um sowohl Neukunden einen Einblick auf ihre Handelsplattformen zu gewähren und Bestandskunden die Möglichkeit zu eröffnen neue Strategien ohne Risiko auszuprobieren. Zudem können mit Hilfe der Demokonten die Charts mehrerer Anbieter verglichen werden. Selbst minimale Verzögerungen können auf diesem Weg identifiziert werden. Es muss lediglich die Möglichkeit gegeben sein mehrere Fenster nebeneinander öffnen zu können um den direkten Vergleich zu haben.

    Die Ausbildungsangebote der Broker nutzen

    Natürlich ist es mit einem Blick auf ein Chart nicht getan. Die Interpretation der Charts bedarf Erfahrung und weiterer Kenntnisse. Hier können die Ausbildungsangebote der Broker helfen. Diverse Broker bieten Video-Einführungen für ihre Plattformen an. Hier werden zahlreiche Tools vorgestellt, die bei der Chart-Analyse genutzt werden können.

    Unter anderem auch das allseits beliebte Tool der Bollinger Bands. Sie helfen bevorstehende Kursausschläge frühzeitig zu erkennen. Wird der MetaTrader vom Broker angeboten, können auch zahlreiche Trainingsvideos auf YouTube gefunden werden – Auch in deutscher Sprache. Des Weiteren bietet zum Beispiel der Broker Binary.com wöchentliche Trading Seminare auf seiner Webseite kostenlos an. Hier kann neben einer Analyse der Charts auch der richtige Umgang mit den Wirtschaftsnachrichten geübt werden. Weitere Informationen lassen sich im Binäre Optionen Forum beschaffen.

    IQ Option Turniere machen den Handel abwechslungsreich.

    Fazit: Für ein erfolgreiches Traden ist es wichtig Charts in Echtzeit zur Verfügung zu haben um genaue Analysen vornehmen und sekundenschnell reagieren zu können. Sollte der erwählte Broker nicht über ein entsprechendes Chart Tool verfügen, können Demokonten bei anderen Brokern weiterhelfen. Zudem bieten einige Broker Ausbildungsprogramme an, die dem unerfahrenen Trader die Funktionen und weiteren Tools der Binäre Optionen Charts nahebringen.

    4.) Echtzeitcharts können als Qualitätsmerkmal dienen

    Die Broker bieten Charts in verschiedenen Aufmachungen an. Grundsätzlich ermöglichen Forex- und CDF-Broker ihren Kunden derzeit noch differenziertere und professionellere Chart Tools als die reinen Binären Optionen Broker. Grundsätzlich gilt es darauf zu achten, dass Echtzeitcharts zur Verfügung stehen um frühzeitig reagieren zu können. Einige Broker bieten sogar Schulungen zur Nutzung der Chart Tools als eines der wichtigsten Hilfsmittel im Bereich der Binären Optionen an.

    Dadurch steht einem erfolgreichen Trade mit Hilfe sorgfältig prognostizierter Trends nicht mehr viel im Weg. Ein Broker, welcher mit seiner Handelsplattform ein hervorragendes Charttool zur Verfügung stellt, ist IQ Option. Hier stehen neben diversen Analysetools auch zahlreiche Indikatoren für den Handel, der jedoch auch stets mit Risiken verbunden ist, zur Verfügung. Mit Hilfe der Echtzeitcharts, welche ebenfalls von IQ Option angeboten werden, lassen sich Trends hervorragend erkennen und erfolgreich handeln.

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