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Contents

Was sind Binäre Optionen? – Defintion & einfache Erklärung der Binäroptionen

Binäre Optionen werden oft auch als Digitale Optionen bezeichnet. Der Ausdruck kommt aus der Computerbranche, denn dort wird im so genannten Binärsystem auch immer mit zwei Zuständen gearbeitet. nämlich mit den Zahlen 0 und 1. Bei den Binären Optionen ist es ähnlich (Lesen Sie auch: Zwei Binäre Optionen Strategien).

Die zwei Zustände heißen hier jedoch Gewinn oder Verlust. Zur genaueren Erklärung: Gemeint ist damit die Richtung, die der Wert, auf den eine Binäre Option abgeschlossen wird, nimmt. Wer sich mit der Frage „was sind Binäre Optionen“ befasst, setzt sich zwangsläufig auch mit der Frage nach den Gewinnmodalitäten und der Höhe der Gewinne auseinander. Haben Trader eine richtige Option gesetzt, erhalten sie Broker einen Gewinn. Wie hoch dieser ausfällt, ist abhängig vom jeweiligen Broker und beträgt in der Regel zwischen 85 und 100 %. Abweichungen nach unten sind möglich und sind individuell in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter gelistet.
Es gibt Broker, die nicht die vollen 100 % Gewinn auszahlen. Diese haben aber oft eine Verlustabsicherung eingebaut, so dass der Händler bei einer Option, die „aus dem Geld“ läuft, (also nicht die Richtung nimmt, die der Trader erwartet) trotzdem nicht das ganze Kapital verliert. Wie hoch diese Verlustabsicherung im Zweifel ist, ist unterschiedlich, denn sie variiert von Broker zu Broker. Um einen geeigneten Anbieter zu finden, können Sie unseren Binäre Optionen Broker Vergleich nutzen.
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In der Grundform ist das Handeln mit Binären Optionen per Definition ganz einfach

  • Der Trader entscheidet sich für einen bestimmten Wert (aus dem Bereich Rohstoffe, Indizes, Währungen, Aktien), mit dem er Handeln möchte. Er sollte nach Möglichkeit einen gewissen Bezug zu den Werten haben und vielleicht auch ein wenig über deren Marktbewegungen Bescheid wissen. Diese Werte können im Speziellen Devisen sein. Alternativ der Deutsche Aktienindex „Dax“ oder gezielt der Ölpreis, um nur einige zu nennen.
  • Der Anleger entscheidet sich dann, ob der Kurs des gewählten Werts innerhalb eines bestimmten Zeitpunktes fallen oder steigen wird. Manchmal ist die Laufzeit einer solchen Option sehr kurz, manchmal nur 60 Sekunden. Wenn der Anleger auf einen steigenden Kurs setzt, dann heißt das eine Call-Option, im anderen Fall eine Put-Option.

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Das Risiko ist für den Trader leichter abschätzbar

Der Vorteil für den Anleger liegt daran, dass er das Risiko genau kennt. Denn: Er kann nicht mehr verlieren, als er eingesetzt hat. Erfahrene Anleger setzen in der Regel nur einen Bruchteil ihres Gelds auf eine Option, um das Risiko ein wenig zu streuen. Empfohlen werden zwischen 2 % und 5 %, allerdings liegt das letztendlich im eigenen Ermessen.
Optionen, die einen bestimmten Wert erreichen müssen (sogenannte One-Touch-Optionen), bieten noch deutlich höhere Gewinnmöglichkeiten. Diese Gewinne sind umso höher, je weiter der zu erreichende Wert vom Ausgangswert entfernt ist. Was sind Binäre Optionen also genau? Sie sind ein Ansatz, bei dem Trader vorab selbst entscheiden, welchen Einsatz sie wagen und maximal riskieren möchten. Und auch die Gewinne kennen Anleger bereits im Moment der Investitionsentscheidung.

Welche Werte können als Basiswert für die binäre Option verwendet werden?

An sich hat die binäre Option keinen eigentlichen Wert, sondern spiegelt immer die Wertentwicklung eines Basiswerts wieder. Dabei kann es sich generell um verschiedene Finanzprodukte handeln:

  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Anleihen (Zinssätze)
  • Indizes
  • ETFs
  • Währungen

Welche Werte für den Handel zur Verfügung stehen, hängt immer stark vom eigenen Broker ab. Einige Unternehmen haben weit über 100 Underlyings im Angebot, andere bieten nur einen kleinen Grundstock an. Doch Quantität allein ist noch kein Kriterium, sich letztlich für die Eröffnung eines Kontos bei einem Broker zu entscheiden. Trader sollten immer beachten, dass der Anbieter in der vom Anleger bevorzugten Kategorie viele Underlyings zur Verfügung stellt.
Die Assetklassen unterscheiden sich nämlich teils stark voneinander. In der Regel entwickeln sich vor allem Rohstoffe schon auf kurze Sicht äußerst volatil, weshalb sie beispielsweise für den 60 Sekunden Handel verwendet werden. Diese Volatilität birgt gleichzeitig ein hohes Anlagerisiko, daher nehmen Anleger oft Abstand von dieser Klasse. Hingegen verhalten sich die meisten ETFs und große Indizes eher stabil, verlaufen häufig in seitlichen Korridoren.

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Durch die Kombination verschiedener Basiswerte ist es zudem möglich, umfangreiche und komplexe Handelsstrategien zu erstellen. Beispielsweise entwickeln sich Währungspaare wie EUR / USD oftmals ähnlich wie etwa der Dow Jones oder der DAX. Hiervon können Trader profitieren, indem gleich mehrere Positionen eröffnet werden.
Kurzfazit: Für den Handel mit binären Optionen können gleich eine ganze Reihe von Assetklassen verwendet werden. Die Produkte entscheiden sich dabei vor allem im Hinblick auf ihre Volatilität voneinander. Beispielsweise sind die Rohstoffmärkte äußerst schwankungsanfällig, wohingegen sich Aktien großer Konzerne auch auf kurze Sicht recht stabil entwickeln.
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So funktionieren binäre Optionen – Beispiel aus der Praxis

Wie einfach das Finanzprodukt an sich zu verstehen ist, kann ein Beispiel aus der Praxis illustrieren. Dabei sei folgender Trade betrachtet:

  • Basiswert: Gold
  • Aktueller Kurs:000 US-Dollar
  • Optionsart: Klassische Option
  • Richtung: Call
  • Einsatz:000 Euro
  • Rendite: 85 Prozent
  • Laufzeit: 4 Stunden

Der Trader setzt also darauf, dass sich der Kurs von Gold bis zum Laufzeitende der binären Option in 4 Stunden positiv entwickeln wird. Würde der Anleger hingegen von einem Wertverlust ausgehen, könnte ebenfalls eine Spekulation hierauf erfolgen. Dann müsste der Trader eine Put-Option abschließen, die restlichen Rahmendaten verändern sich nicht.

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Beim Trading mit binären Optionen existieren nach der Eröffnung der Position nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Anleger liegt mit seiner Prognose richtig oder das Ereignis tritt nicht ein. In diesem Fall ist dieses Ereignis „Gold steigt im Wert“. Angenommen, der Kurs verläuft in der Tat positiv und liegt nach 4 Stunden bei 1.010 US-Dollar. Unabhängig von der prozentualen Steigerung des Kurses erhält der Trader vom Broker eine Rendite von 85 Prozent, also 850 Euro. Wäre der Kurs um 100 US-Dollar oder nur um 1 US-Dollar gestiegen, hätte der Trader ebenfalls 850 Euro erhalten.
Sollte sich der Anleger hingegen verspekuliert haben, so ist automatisch der komplette Kapitaleinsatz verloren. Die gesamten 1.000 eingesetzten Euro wären damit verloren. Auch hier gilt wieder, dass es irrelevant ist, wie stark der Kurs gesunken ist.

Wer sollte mit binären Optionen traden?

Binäre Optionen sind mit einem recht hohen Verlustrisiko verbunden, dem jedoch ebenso hohe Chancen gegenüberstehen. Wie bei allen Investitionen an den Finanzmärkten ist es möglich, das Kapital – sogar in vollständiger Höhe – verloren wird. Insofern sollten generell nur solche Trader mit binären Optionen handeln, die sich dieses Risikos bewusst sind und es aushalten können. Heißt:

  • Das verwendete Kapital wird nicht für den Lebensunterhalt an sich benötigt.
  • Trader können auch längere Verlustphasen überstehen, ohne das sich hierdurch die finanzielle Situation an sich stark verändert.

Binäre Optionen eignen sich nicht dazu, langfristig und gleichmäßig Vermögen aufzubauen. Es sind Spekulationsobjekte und sind als solche risikoreich. Bedeutet im Gegenzug allerdings nicht, dass von binären Optionen abzuraten ist. Denn wer Geld „über“ hat, kann die hohen Renditechancen des Finanzderivats durchaus sinnvoll nutzen.
Kurzfazit: Nur wer über ausreichend liquide Mittel verfügt, auf die er im Zweifelsfall verzichten kann, sollte mit binären Optionen Handel betreiben.
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Wie kann ich den Handel mit binären Optionen erlernen?

Wer sich dazu entschließt, mit binären Optionen zu handeln, profitiert von einem möglichst hohen allgemeinen Fachwissen über die Finanzwelt. Denn letztlich bilden binäre Optionen nur Kurse von anderen Finanzprodukte ab, die wiederum durch allgemein gültige Determinanten (Wirtschaftswachstum, unternehmensspezifische Krisen / Chancen, Fundamentaldaten etc.) bestimmt werden. Wer also bereits seit Jahren oder Jahrzehnten mit Aktien handelt, hat einen Vorteil beim Einstieg in das Trading.
Doch auch unerfahrene Anleger haben eine Möglichkeit, den Handel mit binären Optionen zu erlernen. Eine beispielhafte Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Anleger sollten sich möglichst umfangreich über die Funktionsweise des Finanzprodukts an sich informieren. Hierzu eignen sich einführende Ratgeber-Texte und YouTube-Videos, an denen binäre Optionen anhand von Beispielen erklärt werden.
  2. Neben diesem ersten Fachwissen ist es vor allem die Erfahrung, die langfristig zu Handelserfolg führt. Doch wer erste Erfahrungen an den Finanzmärkten macht, verliert oft ein Teil seines Handelskapitals. Dieses Dilemma kann gelöst werden, indem Trader zunächst kostenlose Demokonten für das Trading nutzen, wie bspw. die Anbieter IQ Option und IG. Darin stellen Broker virtuelles Startkapital zur Verfügung. Wird dieses verloren, hat das keine Auswirkungen auf das eigentliche, reale Vermögen des Anlegers.
  3. In den ersten Wochen sollten Anleger ausschließlich mit dem virtuellen Kapital traden und sich ein gewisses Maß an Erfahrung aufbauen. Es lohnt sich dabei, parallel Informationen über bewährte aber einfache Handelsstrategien für binäre Optionen einzuholen. Dieses Wissen kann im Demokonto dann direkt umgesetzt werden.
  4. Nach einigen Wochen und ersten erfolgreichen Trades sollten Anleger dann den Schritt wagen und mit dem Echtgeldhandel an sich beginnen. Wichtig ist dabei, zu Beginn nur einige wenige Basiswerte für das Trading zu nutzen. So entstehen Spezialisierungsvorteile, die zu deutlich höheren Renditen führen, als wenn mit einer ganzen Reihe von Underlyings gehandelt wird. Zudem sollten Anleger nur geringe Beträge für Positionen einsetzen und gleichzeitig weiter im Demokonto handeln.
  5. Bei vielen Brokern können sich Anleger stets aktuelle Marktinformationen einholen. In hauseigenen Kommentaren erhalten Trader so exklusive Informationen darüber, wie sich die Märkte voraussichtlich entwickeln werden. Auch regelmäßige Webinare, Videos und Ratgeber helfen dabei, das Fachwissen langfristig zu erweitern.

Zu beachten gilt es, dass der Erfolg beim Handel nicht von heute auf morgen entstehen kann. Immer wieder wird es zu Phasen kommen, in denen Anleger Verluste hinnehmen müssen. Auch wenn ganze Handelsmonate mit einem Verlust abgeschlossen werden, sollte das nicht zu einer Beendigung der Handelstätigkeit führen, sondern einen Analyseprozess einleiten.

Dank des Demokontos lässt sich bei IQ Option ein erster Einblick in die Handelsplattform werfen.

Trader müssen sich laufend fragen, warum bestimmte Positionen nicht im Geld gelandet sind. Lag es an Unaufmerksamkeit, der Handelsstrategie oder unvorhergesehenen Marktsituationen? Sind die ersten beiden Gründe ausschlaggebend, sollte der Anleger an sich und seiner Strategie arbeiten, dabei helfen unsere Binäre Optionen Tipps. Es kann jedoch auch vorkommen, dass sich beispielsweise Trends entgegen aller Erwartungen doch nicht fortsetzen. Diese „Marktfehler“ sind nicht beeinflussbar und sollten nicht dazu führen, dass Trader die eigenen Strategien überdenken oder verändern. Es gilt jedoch, die Treffgenauigkeit der Prognosen kontinuierlich zu erhöhen.
Kurzfazit: Der Aufbau von Fachwissen erfolgt nicht von heute auf morgen, sondern dauert mehrere Monate bzw. Jahre. Am effektivsten ist es dabei, wenn Trader mit dem Handel im Demokonto beginnen und anschließend langsam anfangen, mit echtem Geld zu handeln. Parallel hierzu sollte regelmäßig an Webinaren teilgenommen, Marktkommentare studiert und weiteres Informationsmaterial eingeholt werden.

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Fazit: Geduld und Kontinuität beim Handel mit binären Optionen

In der Theorie ist es leicht, das Konstrukt der binären Option an sich zu verstehen. Anleger setzen auf das Eintreten eines bestimmten Ereignisses oder auch Binäre Optionen Signale. Trifft dieses anschließend wirklich ein, erhalten Trader eine vorher festgelegte Rendite. Ist dies hingegen nicht der Fall, so entsteht der Totalverlust des investierten Kapitals.
In der Praxis ist es jedoch deutlich schwieriger, langfristig hohe Renditen zu erzielen. Die Basis hierfür bilden Fachwissen und Erfahrung, was sich Anleger zunächst in einem kostenlosen Demokonto aneignen sollten. Renommierte Broker wie IQ Option stellen dieses ohne Gebühr zur Verfügung. Innerhalb weniger Minuten ist das Konto eröffnet und kann danach in den ersten Wochen der Handelskarriere genutzt werden, um sich mit wichtigen Funktionen der Plattform und des Finanzprodukts selbst vertraut zu machen. Stellen sich dann erste Erfolge ein, wechseln Trader entsprechend auf ein echtes Handelskonto. Dabei werden sich trotz der ersten Erfahrung nicht direkt hohe Renditen einstellen. Es gilt, sich langfristig weiteres Fachwissen aufzubauen, die eigene Handelstätigkeit stets zu analysieren.

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1. Was sind binäre Optionen?

Bekannt sind binäre Optionen in Fachkreisen auch unter dem Titel „digitale Optionen“, was sich weitgehend mit dem Handel über das Medium Internet erklären lässt. Nicht nur bei Experten legt der Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad dieser modernen Handelsinstrumente konstant zu. Den Erfahrungen vieler Trader zufolge liegt dies vor allem daran, dass die Produkte an sich für viele Trader verständlich sind. Dennoch muss an dieser Stelle auch betont werden, dass der Handel mit binären Optionen komplex ist. Sie sind nicht für jeden Händler geeignet. Zieht man einem Vergleich zum traditionellen Optionshandel, so weist ein Binäre Optionen Broker Vergleich insbesondere auf teils sehr geringe Gebühren und individuelle Möglichkeiten hin.

Chancen und Risiken beim Handel mit binären Optionen

Bevor Sie sich für den Handel mit binären Optionen entscheiden, sollten Sie sich ein Bild über vorhandene Chancen und über die Risiken machen. In den Medien, insbesondere im Internet, wird nicht selten der Anschein erweckt, dass es durch den Handel binären Optionen ohne Weiteres möglich sei, innerhalb kurzer Zeit hohe Renditen* zu erzielen. Manchmal wird sogar von einem regelmäßigen Einkommen gesprochen, welches der Handel mit binären Optionen bieten kann. Zwar ist dies in der Praxis nicht ausgeschlossen, aber definitiv nicht die Regel. Vom Grundprinzip her ist es nämlich so, dass die Binäre Optionen Plattformen einen statistischen Vorteil gegenüber dem Trader haben, der ja im Prinzip gegen den Broker handelt.
Dies liegt in der Konstruktion des Finanzproduktes begründet, welches in der Regel 75-90 Prozent Rendite* ermöglicht, wenn die Prognose des Traders zutrifft, oft aber eine Rückzahlung von 0 bis circa 15 Prozent der Investition bedeutet, wenn der Händler falsch liegt. Allerdings ist es zumindest durch professionelle und effektive Methoden grundsätzlich möglich, seine Chancen etwas zu erhöhen. Zumindest im kurzfristigen Bereich, wie etwa dem 60-Sekunden-Handel, sind binäre Optionen nichts anderes als reinste Spekulation und mit äußerster Vorsicht zu genießen. Händler sollten sich darüber im Klaren sein, dass langfristiger Erfolg nur sehr schwer möglich ist.

Die Handelsplattformen der binäre Optionen Broker sind bewusst übersichtlich gehalten

Grundsätzlich bestehen die Chancen beim Handel mit binären Optionen darin, dass die prognostizierte Kursentwicklung tatsächlich eintritt. In diesem Fall hat der Trader die Möglichkeit, je nach Broker und Handelsart Renditen* zu erzielen, die sich zwischen 75 und sogar einigen Hundert Prozent bewegen können. Insbesondere diese hohen Renditen* im High-Yield-Bereich locken natürlich immer wieder zahlreiche Trader an, es mit dem Handel mit binären Optionen zu versuchen.
Allerdings muss in dem Zusammenhang natürlich ganz klar festgehalten werden, dass die Risiken nicht minder gering sind. So besteht bei nahezu jedem Trade die Gefahr, dass der Trader seinen Investition nicht zurück erhält. Zwar gibt es bei vielen Brokern eine Absicherung, jedoch reicht diese selten über 15 Prozent hinaus. Etwas effektiver ist da schon eine Zusatzfunktion, die ebenfalls immer mehr Broker anbieten, nämlich die vorhandene Option vorzeitig wieder verkaufen zu können.

Muster und Indikatoren als Basis nutzen

Es ist definitiv nicht empfehlenswert, praktisch aus dem Bauch heraus mit binären Optionen zu handeln. Vielmehr ist es ratsam, zunächst Methoden zu erarbeiten oder bereits vorhandene Standardsysteme auszuwählen und für den eigenen Handel als Basis zu nutzen. In dem Zusammenhang spielen auch die sogenannten Indikatoren eine wichtige Rolle, denn nahezu jedes System basiert auf derartigen Handelssignalen. Daher sollten Sie sich als Trader entweder selbst in diesem Themengebiet auskennen oder beispielsweise auf automatisierte Handelssysteme zurückgreifen. Die Darstellung und Analyse von Charts ist in dem Zusammenhang bestimmt ein geeignetes Mittel, um so die passende Methode für den Handel mit binären Optionen anwenden zu können.
Ein relativ neues Angebot einiger Broker, welches ebenfalls in diesen Kontext gehört, ist das Social-Trading. Hier haben Händler die Gelegenheit, sich das Trading-Verhalten von anderen Tradern zu betrachten und daraus zu lernen. Zum Teil ist es sogar möglich, bereits vorhandene Trades zu kopieren und somit die eigenen Chancen erhöhen, auf Dauer besser mit binären Optionen handeln zu können.

Auch bei Binären Optionen sind Taktiken unabdingbar, Quelle: www.pixabay.com

Broker arbeiten mit unterschiedlichen Instrumenten und Assets

Händler können bei den meisten Brokern schon mit einer relativ geringen Kapitalinvestition handeln. Es geht beim Handel mit binären Optionen darum, darauf zu spekulieren, in welche Richtung sich der Kurs eines ausgewählten Basiswerts in einem bestimmten zeitlichen Rahmen entwickeln wird. Als Basiswerte werden diverse Assets zugrunde gelegt. Welche dies sind, variiert von Broker zu Broker. Nach unseren Binäre Optionen Erfahrungen können meistens Währungspaare (siehe auch unseren Forex Broker Vergleich), Indizes, wichtige Rohstoffe und unterschiedliche Aktien gehandelt werden. Mit einer so genannten „Call-Option“ prognostizieren Trader steigende Kurse, bei negativen Erwartungen nutzen Händler „Put-Optionen“, um auf fallende Kurse zu spekulieren. Somit ist auch klar, wo der Begriff „binär“ seinen Ursprung hat: Es gibt nur zwei Richtungen.
Welche Vorteile die Finanzinstrumente anderen Produkten gegenüber bieten, lässt sich im Binäre Optionen Vergleich stichpunktartig zusammenfassen:

  • 1. Händler müssen die Kursentwicklung bis zum Ende der gewünschten Optionslaufzeit einschätzen;
  • 2. Rendite* ist Tradern schon vor der Investition bekannt, teilweise sind 80 % und mehr realistisch (vor allem im High-Yield Bereich, der aber auch mit einem wesentlich höheren Risiko verbunden ist);
  • 3. Je nach Broker können Absicherungen eingerichtet werden, um die Folgen falscher Prognosen abzufedern;
  • 4. Viele Broker erlauben die Nutzung gebührenfreier Demo-Konten (mitunter sogar dauerhaft) als Chance für Händler, eigene Binäre Optionen Erfahrungen zu sammeln;
  • 5. Neben dem Call/Put-Handel stehen oft vielfältige weitere Handelsarten fürs Traden bereit;

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Handelskonditionen bei binären Optionen: Rendite* und Absicherung

Um mit binären Optionen handeln zu können, ist es bestimmt ratsam, zunächst einmal einen umfangreichen Binäre Optionen Broker Vergleich vorzunehmen. Möglich ist dies beispielsweise, indem Sie sich Erfahrungsberichte zu den einzelnen Binäre Optionen Brokern betrachten. Dort werden zahlreiche Kriterien genannt, die bei der Wahl des Brokers von Bedeutung sind. Unter anderem gehören dazu auch die Handelskonditionen, die hier bestimmt eine zentrale Rolle spielen. In erster Linie sind es die folgenden Konditionen, auf die Sie bei einem Vergleich der Binäre Optionen Broker achten sollten:

  • Mindesteinzahlung
  • Mindestinvestition
  • maximale Rendite*
  • eventuelle Absicherung
  • Anzahl der Handelsarten
  • mögliche Laufzeiten
  • Anzahl der handelbaren Basiswerte

Wenn Sie die Handelskonditionen miteinander vergleichen, ist es natürlich wichtig, dass Sie beurteilen können, welche Konditionen kundenfreundlich und welche Handelskonditionen sich eher im durchschnittlichen oder schlechten Bereich bewegen. Daher sollen in der folgenden Übersicht zu jedem Unterpunkt die aktuell besten Konditionen genannt werden, die bei einzelnen Brokern zu finden sind. Der Übersichtshalber sind alle Angaben in EUR. Diese Angaben gelten selbstverständlich auch teilweise in anderen Währungen, je nachdem was der Broker anbietet. In jedem Fall gelten die AGB der einzelnen Unternehmen.

  • Mindesteinzahlung: 10 bis 200 Euro
  • Mindestinvestition je Trade: 1 bis 10 Euro
  • maximale Rendite*: 92 bzw. 650 Prozent (High Yield)
  • Absicherung: max. 15 Prozent
  • Laufzeiten: 30 Sekunden bis mehrere Monate
  • Handelsarten: fünf und mehr
  • handelbare Basiswerte: 150 und mehr

Neben den Handelskonditionen sollte beim Vergleich der Broker natürlich ebenfalls auf die Leistungen geachtet werden. Zum Standard sollte heutzutage gehören, dass ein gebührenfreies Demokonto genutzt werden kann und natürlich auch der Handel über mobilem Wege möglich ist. Darüber hinaus ist bestimmt ebenfalls interessant, ob der Broker zusätzliche Features anbietet. Dazu können zum Beispiel die Funktionen EarlyClosure, DoubleUp und RollOver gehören.

Die IQ Option Handelsplattform

Die Handelsplattform als wichtige Grundlage in unserem Binäre Optionen Broker Vergleich

Fast noch wichtiger als gute Konditionen und umfangreiche Leistungen ist bei jedem Binäre Optionen Broker die angebotene Handelsplattform. Diese sollte bei einem Vergleich ebenfalls sehr genau unter die Lupe genommen werden. So wünschen sich die meisten Trader zum Beispiel, dass die Handelsplattform webbasiert ist. Dies bedeutet, dass der Kunde direkten Zugang über den Browser findet und keine spezielle Software installieren muss. Der Nachteil besteht dann nämlich darin, dass nur solche Endgeräte genutzt werden können, auf der die Software installiert ist.
Darüber hinaus ist nicht immer gewährleistet, dass die Handelssoftware per Installation auch mit jedem Betriebssystem kompatibel ist. Eine weitere Eigenschaft, die eine Handelsplattform ebenfalls aufweisen sollte, ist die übersichtliche Struktur. Es wirkt teilweise sehr verwirrend, falls zum Beispiel sehr viele Farben gemischt werden oder der Anwender ständig mit Popups konfrontiert wird. Wichtig ist hingegen, dass die Menüpunkte auf einen Blick zu erkennen sind, sodass insbesondere die Startseite der Handelsplattform eine große Bedeutung hat. Letztendlich kommt natürlich auch darauf an, dass möglichst viele Funktionen mit der Handelsplattform abrufbar sind.
Zu den Standards in diesem Bereich können heutzutage vor allen Dingen:

  • Kontoverwaltung
  • Anzeige aktueller Kurse
  • wichtige Finanznachrichten
  • Darstellung von Trends und Indikatoren

Bezüglich der Handelsplattform ist es zu empfehlen, sich für einen Broker zu entscheiden, der ein gebührenfreies und möglichst lange nutzbares Demokonto anbietet. Auf diese Art und Weise hat der Trader nämlich die Möglichkeit, die Plattform ohne Zeitdruck kennenzulernen. So können beispielsweise erarbeitete Taktiken ausprobiert werden, ohne eigenes Geld zu investieren. Daher empfehlen Experten auch, dass Neukunden sich mindestens zwei Wochen intensiv mit der Handelsplattform in Form des Demokontos beschäftigen. Erst dann, wenn der Umgang mit der Handelssoftware von der Hand geht, sollte beim Handel von binären Optionen eigenes Geld investiert werden.

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2. 5 wichtige FAQ zum Thema Binäre Optionen:

1. Welche Anforderungen verknüpfen Broker mit der Eröffnung eines Kontos?

Der Binäre Optionen Broker Test zeigt, dass die Mehrheit der Anbieter keine Gebühren für die Kontoeröffnung erheben. Gebühren fallen meist erst beim tatsächlichen Handel über die Plattformen an. Um den Handel aufnehmen zu können, müssen im Einzelfall Mindesteinzahlungen aufs Konto vorgenommen werden. Diese liegen durchschnittlich im niedrigen dreistelligen Bereich.

2. Worin unterscheiden sich die Konditionen der verschiedenen Broker?

Natürlich variieren auf der einen Seite die Gebühren für die Durchführung der Transaktionen. Der Binäre Optionen Vergleich erklärt zudem, dass unterschiedliche Mindestinvestitionen pro Trade und Mindesteinzahlungen für den Handel zugrunde gelegt werden. Die genauen Konditionen für den Handel gilt es über die eigene Erfahrung zu Binären Optionen je nach Binäre Optionen Broker zu analysieren. Hilfe bieten auch die AGB der Broker. Der Broker-Test gewährt Ihnen umfassende Einblicke in die Materie.

3. Kann ich mein Risiko beim Handel einschränken?

Durch geringe Investitionen nehmen Sie natürlich bereits eine erste Maßnahme zur Risikominimierung vor. Bei vielen Brokern besteht noch eine weitere Möglichkeit. Unter dem Namen „Risikoversicherung“ oder „Absicherung“ finden Trader in den Portalen ein Handels-Extra, welches die Rückzahlung bei einer aus dem Geld endenden Option beschreibt. Sätze von 5 – 15 % (selten mehr) sind keine Seltenheit. Dieser Anteil des investierten Kapitals wird zurückerstattet, endet die Option aus dem Geld. (Weitere Informationen zu Binäre Optionen Risiko)

4. Welchen Vorteil bieten mir als Händler Demo-Konten?

Das Demo-Konto erlaubt Tradern, erst einmal eigene Binäre Optionen Erfahrungen zu sammeln, bevor das erste Geld investiert wird. Im Test der Anbieter Binärer Optionen gibt es an dieser Stelle Abweichungen zwischen den Broker-Diensten. Einige erlauben nur eine vorübergehende Nutzung der Demo-Konten, andere Anbieter hingegen die gebührenfreie Binäre Optionen Tests ohne zeitliche Einschränkung. Tipp: Das IQ Option Demokonto.

5. Welche Instrumente für den Handel mit Binären Optionen stehen zur Verfügung?

Auf diese Frage gibt es keine klare Antwort. Ähnlich wie im Bereich der handelbaren Wirtschaftsgüter gibt es bei den zahlreichen Portalen in unserem Binäre Optionen Vergleich zusätzlich bei den Handelsinstrumenten verschiedene Ansätze. So können Trader neben den klassischen Call-/Put-Optionen für eine vorab festgelegte Laufzeit auch Verkürzungen oder Verlängerungen bei akuten Kursveränderungen vornehmen. Viele weitere Instrumente verschaffen Händlern nochmals flexible Investitionsmöglichkeiten. Obgleich sich durchaus eine Rendite* erzielen lässt, ist der Handel jedoch auch stets mit einem Risiko verbunden.
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3. Woran erkennen Trader seriöse Binäre Optionen Broker?

  • Transparente Gebührenmodelle und verständliche Rahmenbedingungen bei allen nutzbaren Handelsinstrumenten und handelbaren Basiswerten;
  • Guter Support – möglichst rund um die Uhr und in deutscher Sprache;
  • Eröffnung des Handelskontos sollte gebührenfrei sein – ideal sind Broker, die Einzahlungen mit weiteren Extras belohnen;
  • Kundendaten müssen jederzeit 100% vor unbefugten Zugriffen geschützt sein – die Nutzung moderner Sicherheits-Tools sorgt für Seriosität.

4. Fazit – Redaktionsempfehlung: der Broker IQ Option

Der Broker IQ Option besticht im Binäre Optionen Vergleich durch etliche reizvolle Vorzüge. So vertraut der Anbieter jederzeit auf aktuellste Sicherheitssoftware, mit denen die Kundendaten vor fremden Zugriff im Web geschützt sind. Ähnlich zuverlässig wie bei den Daten geht es auch beim Geldtransfer voran. Wer Geld aufs Handelskonto überweist, kann schon binnen kürzester Zeit aktiv werden und Geld auf mehreren Wegen überweisen.
Positiv fällt im Binäre Optionen Test zu IQ Option auch ins Gewicht, dass den Kunden ein deutscher Support mit Rat und Tat zur Seite steht, und zwar per Mail, Telefon oder Live Chat. Die gut sortierte Produktpalette erweist sich für viele Händlertypen als günstig – sowohl mit Blick auf die Gebühren als auch die Handelsinstrumente und die handelbaren Assets. So ist IQ Option im Binäre Optionen Test regelmäßig auf einem vorderen Rang anzutreffen. Einen IQ Option Extra auf das eröffnete Binäre Optionen Konto gibt es nicht. Den Trader erwartet hier ein zeitlich unbegrenzt nutzbares Demokonto, das keine vorherige Einzahlung bzw. die Eröffnung eines Handelskontos erfordert.
Der Handel mit binären Optionen bietet durchaus Chancen, kann aber auch mit erheblichen Risiken einhergehen und eignet sich nicht für jeden Anleger. Wer unsicher ist, welcher Broker am besten für die individuellen Ansprüche geeignet ist oder als bester Binäre Optionen Broker bekannt ist, führt am besten einen Binäre Optionen Broker Vergleich durch. Dieser liefert wertvolle Informationen zu den wichtigsten Aspekten, die Trader bei der Wahl des geeigneten Brokers berücksichtigen sollten.

Binäre Optionen Handelsplattformen sollten übersichtlich sein – Quelle: BDSwiss

Tradingtipps: 4 wichtige Tipps für den Binäre Optionen Handel

  • 1. Nutzen Sie einen Binäre Optionen Broker Vergleich und beachten Sie, dass der Support in einer Sprache geboten wird, die Sie wirklich beherrschen.
  • 2. Achten Sie auf die Möglichkeit, das Handelskonto gebührenfrei eröffnen zu können!
  • 4. Trades sollten bereits mit einer möglichst geringen finanziellen Investition möglich sein.
  • 5. Durch ein gebührenfreies Binäre Optionen Demokonto können Sie Erfahrungen mit Binären Optionen sammeln, ohne dass Ihnen direkt Kosten entstehen – und so herausfinden, wer sich als bester Binäre Optionen Broker eignet!

* Dieser Betrag wird Ihnen als Händler im Fall eines erfolgreichen Trades auf dem Handelskonto gutgeschrieben.

Binäre Optionen Risko? Hier erfahren Sie, welche Chancen & Risiken für Trader mit den Binäroptionen verbunden sein können

Der Handel mit binären Optionen geht mit einem hohen Risiko einher. Das binäre Auszahlungsprofil macht die Entwicklung der Optionen besonders schwer kalkulierbar.

Das Binäre Optionen Chancen auf sehr hohe Renditen* in sehr kurzer Zeit bieten und dass Binäre Optionen legal sind ist bereits allseits bekannt: Je nach Ausgestaltung eines Kontrakts sind bis zu 500 Prozent Rendite* bezogen auf die Investition in wenigen Stunden bis hin zu einigen Wochen möglich. Es ist ein Naturgesetz der Finanzmärkte, dass diesen beträchtlichen Chancen äquivalente Risiken gegenüberstehen. Dennoch führen derartig riskante Handelsmodelle dazu, dass sich Anleger ab und an fragen ob Anbieter wie BDSwiss Betrug oder seriös sind. Grundsätzlich ist aber in den AGB der Anbieter genau ersichtlich, auf welche Risiken sich Trader einlassen.

Was sind binäre Optionen überhaupt?

Eine binäre Option ist ein für die meisten Anleger schnell zu verstehendes Finanzprodukt. Dabei orientiert sich der Wert der binären Option immer an einem sogenannten Basiswert, bei dem es sich wiederum um ein anderes Finanzprodukt handelt. Beispiele:

  • DAX
  • Gold
  • Öl
  • Google-Aktie
  • US-Staatsanleihe mit 5-jähriger Laufzeit

Kursentwicklungen dieser Basiswerte werden automatisch auf die binäre Option übertragen. Dabei können Anleger sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Wer eine sogenannte Call-Option abschließt, spekuliert auf steigende Kurse des Basiswerts. Bei der Short-Option spekulieren Anleger auf fallende Kurse.

Alle Themen im Überblick:

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Binäre Optionen Risiko: Alles oder nichts

Risiken sind nicht ungewöhnlich. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken ist im Handel mit Digitaloptionen aber sehr hoch. Bei einem Über/Unter-Kontrakt erhält der Inhaber die volle vereinbarte Prämie wenn der Kurs des Underlyings während der Kontraktlaufzeit steigt/fällt.

Notiert die Option aus dem Geld, so kann Kapital verloren gehen. Nur im sehr seltenen Fall eines exakt unveränderten Kurses wird die Investition zurückerstattet. Dass viele Broker aus dem Geld auslaufende Optionen aus steuerlichen Gründen mit einer Rückzahlung von 10-15 Prozent der Investition abrechnen bleibe an dieser Stelle unberücksichtigt. Es spielt dabei keine Rolle wie weit die Option bei Fälligkeit aus dem Geld liegt: Ein um 0.01% oder 1 Pip zu niedriger oder zu hoher Kurs führt zu einer aus dem Geld auslaufenden Option. Gleichzeitig ist die maximale Rendite* anders als bei klassischen (Call-)Optionen begrenzt.

Am besten vorher ohne Echtgeld üben: Auf dem IQ Option Demokonto.

Binäre Optionen Risiko lässt sich nicht verwalten

Das unstetige Auszahlungsprofil geht oft einher mit dem freiwilligen Verzicht des Anlegers auf Interventionsmöglichkeiten während der Laufzeit. Während im Aktienmarkt mit Stop-Loss und „TP“ auf die Marktentwicklung reagiert werden kann, müssen Anleger bei Digitaloptionen den Abrechnungszeitpunkt abwarten und das Ergebnis tatenlos akzeptieren.

Das Risiko für Trader wird zusätzlich durch den Deckungsbeitrag des Brokers vergrößert. Werden je ein Call und ein Put auf ein identisches Ereignis gekauft, kann keine positive Rendite* erzeugt werden. Wäre es nicht so, wäre der Deckungsbeitrag des Brokers negativ.

Ein Spezialfall im Hinblick auf mögliche Risiken sind Stillhaltergeschäfte, die sich nur für erfahrene, finanzstarke und fachlich versierte Trader eignen und definitiv kein Experimentierfeld darstellen sollten. Bei Stillhaltergeschäften wechseln Trader die Seiten und verkaufen eine Option. Dafür erhalten sie zunächst die Optionsprämie, müssen aber bei einem „ungünstigen“ Marktverlauf einen häufig weit darüber hinausgehenden Betrag für die Einlösung zahlen. Stillhaltergesellschäfte werden auch als „Short“ (nicht zu verwechseln mit Put) bezeichnet. Allerdings handelt es sich hier um den „normalen“ Optionshandel und hat nur bedingt etwas mit binären Optionen zu tun.

Binäre Optionen Risiko & Chancen

Unterschiedliche Arten von Risiko bei binären Optionen

Durch die Entwicklung umfangreicher Methoden ist es möglich, das binäre Optionen Risiko in gewissem Maße einzudämmen. Dabei ist es für Anleger zunächst wichtig, sich die unterschiedlichen Arten des Risikos überhaupt bewusst zu machen. Insbesondere ist an dieser Stelle das Marktrisiko zu nennen. Dieses existiert, wie bei allen anderen Anlagen, auch beim Trading mit binären Optionen. Gemeint ist, dass sich Kurse entgegen aller Erwartungen bewegen. Im Vorhinein sind Kursentwicklungen generell nie mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu prognostizieren. Weitere Risiken im Überblick:

  • Rendite* ist begrenzt
    Das Rückzahlungsprofil ist beim Trading mit binären Optionen fixiert. Wie stark ein Kurs letztlich steigt oder sinkt, ist für den Trader irrelevant. Es geht einzig und allein um die Richtung der Entwicklung. Dadurch wird vor allem die mögliche Rendite* etwas eingeschränkt. Häufig liegen die Renditen* zwischen 85 und 95 %, die 100 % werden allerdings nie erreicht. Im Gegenzug können Trader Kapital verlieren, wenn sie mit ihrer Prognose nicht richtig liegen.
  • Kurze Frist
    Binäre Optionen laufen in der Regel nur einige Stunden oder gar wenige Minuten. Schnell können Trader daher die Übersicht beim Trading verlieren, wenn zu viele Positionen eröffnet werden. Auch der „Faktor Mensch“ ist damit ein Risikofaktor beim Handel mit binären Optionen.
  • Kaum Eingriffsmöglichkeiten
    Sobald die binäre Option abgeschlossen worden ist, haben Trader kaum Eingriffsmöglichkeit mehr. Anders als etwa Aktien, ETFs oder auch CFDs, ist ein vorzeitiger Verkauf der Position häufig – aber nicht immer – ausgeschlossen.

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Binäre Optionen Risiko verringern – Wahl des richtigen Brokers

Einer der wichtigsten Faktoren in Sachen Risikomanagement ist die Wahl des richtigen Brokers. Auf den ersten Blick erscheint dieser Zusammenhang fragwürdig, bei genauerer Betrachtung wird dieser jedoch mehr als deutlich:

Faktor Erklärung
Rückerstattung Einige Broker bieten ihren Kunden eine Verlustabsicherung an. Dann erhalten Trader beispielsweise 20 Prozent des investierten Kapitals zurück, wenn eine Position nicht im Geld landet. Im Gegenzug dafür sinkt zwar auch die maximal mögliche Rendite*, für Trader ergibt sich aber eine sinnvolle Möglichkeit der Risikobegrenzung.
Rendite* Zwischen den Top-Brokern existieren Unterschiede in Bezug auf die maximal mögliche Rendite*. Je größer diese im Durchschnitt ausfällt, desto geringer ist das Risiko beim Trading.
Basiswerte Besonders der Rohstoffmarkt ist durch eine äußerst hohe Volatilität gekennzeichnet. Aber auch einige Währungen unterliegen auf kurze Sicht sehr hohen Schwankungen. Für Trader ist es wichtig, in sehr volatilen Marktphasen auf andere Märkte ausweichen zu können. Zudem kann dann in die Korrelation – also die Abhängigkeit – verschiedener Basiswerte investiert werden.
Eingriffsmöglichkeiten Generell haben Trader kaum Möglichkeit, bestehende Positionen frühzeitig zu verkaufen. Einige Broker haben den vorzeitigen Verkauf mittlerweile ins Produktangebot aufgenommen. Dadurch können Anleger zumindest einen Teil des investierten Kapitals doch noch wiedererlangen bzw. Optionen bei Bedarf bereits frühzeitig vorschließen.

Insbesondere diese vier Faktoren sind es, die von Broker zu Broker unterschiedlich ausfallen. In erster Linie sollten Trader daher die Renditen* zwischen den einzelnen Unternehmen miteinander vergleichen. Bietet ein Broker etwa 92 Prozent als Maximalwert an, ist dies deutlich besser zu bewerten als eine maximale Rendite* von 90 Prozent – auch wenn sich die Unterschiede auf den ersten Blick gering anhören. Auf lange Sicht kommen so teils beachtliche Beträge zusammen.

Auch über die anderen drei Aspekte erfahren Trader auf den Websites der Broker wichtige Details. Besser ist es, wenn Anleger einen Brokervergleich aus dem Internet nutzen. Binnen weniger Sekunden listet die Software automatisch die Anbieter auf, die die höchsten Renditen’* und die ausgiebigsten Möglichkeiten zur Risikoabsicherung bieten.

Eine professionelle Plattform ist für jeden Trader ein Muss.

Faktor Mensch als Fehlerquelle

Nicht zu unterschätzen ist die Anfälligkeit des Menschen für Fehler. Vor allem weil binäre Optionen nur auf einen äußerst kurzen Zeitraum abzielen, kann es schnell zu Konzentrationsschwächen kommen. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, das Risiko des Faktors „Mensch“ zu begrenzen:

Tipp 1: Emotionen abstellen

Viele Trader machen den Fehler, beim Trading Emotionen aufkommen zu lassen. Doch sowohl negative als auch positive Gefühle sorgen dafür, dass Positionen nicht mehr auf Basis von rationalen Kriterien eröffnet werden. Dadurch ergibt sich langfristig zwangsweise Enttäuschungspotential. Wer wegen aus dem Geld laufender Optionen wütend oder aufgrund einer guten Serie allzu positiv gestimmt ist, sollte den Handelstag beenden.

Tipp 2: Für Ausgleich sorgen

In die gleiche Richtung zielt dieser Tipp ab. Denn viele Trader machen den Fehler, zu verbissen vor dem eigenen Computer zu sitzen und zu lange ohne Pause zu traden. Nach 2 bis 4 Stunden sollte spätestens eine kurze Pause erfolgen, um anschließend wieder vollkommen fokussiert handeln zu können.

Tipp 3: System

Die Basis für den Handelserfolg bilden keine Bauchentscheidungen. Auch vermeintliche Expertentipps können nicht dauerhaft dazu genutzt werden, Erfolge beim Trading zu erzielen. Nur wer klare Systeme verfolgt, kann langfristig hohe Renditen* erwirtschaften. Zu den beliebtesten zählen dabei:

  • Trendfolgemethode: Trader erkennen einen Trend und folgen diesem anschließend. Denn in der Regel sind Trendfortsetzungen deutlich wahrscheinlicher, als eine abrupte Umkehr der bisherigen Entwicklung.
  • Trendumkehrmethode: Die Chancen einer rechtzeitig erkannten Trendumkehr sind jedoch enorm. Trader spezialisieren sich daher oftmals darauf, genau das zu erkennen.
  • Volatilitätsmethode: In besonders volatilen Marktphasen schwanken die Kurse binnen kürzester Zeit. Trader können diese Situationen mit binären Optionen handeln, weil das Finanzprodukt selbst für eine sehr kurze Zeitspanne entwickelt wurde.

Tipp 4: Nur mit nicht benötigtem Kapital handeln

Binäre Optionen bieten Tradern hohe Renditechancen*. Binnen kurzer Zeit lassen sich Renditen* von über 80 Prozent erwirtschaften, was beim normalen Aktienhandel undenkbar ist. Oftmals blenden Anleger dabei das Risiko aus, das dem Finanzprodukt ebenfalls anhaftet. Kapital kann jederzeit verloren gehen.

Daher ist Tradern dringend zu empfehlen nur mit solchem Kapital zu handeln, das nicht zur Führung des alltäglichen Lebens benötigt wird. Ansonsten können einige Trades schnell dazu führen, dass Einbußen beim Lebensstandard hingenommen werden müssen.

Tipp 5: Fachwissen aufbauen

Nichts ist wichtiger als Fachwissen. Wenn sich Trader regelmäßig fortbilden, können sie die Anzahl der Erfolgspositionen deutlich erhöhen. Verfügbar sind solche Lernangebote unter anderem beim eigenen Broker. Vor allem große und renommierte Unternehmen stellen hunderte Videos, tägliche Webinare, Ratgeber und andere Materialien zur Verfügung.

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Keine Nachschusspflicht beim Trading mit binären Optionen

Manche Händler fürchten sich oft vor der Nachschusspflicht, die beim Trading entstehen kann. Sie gilt allerdings ausdrücklich nur für den CFD-Handel und nicht das Trading mit binären Optionen. Denn das Finanzprodukt verfügt – anders als CFDs – über keinen Hebel. Ein Beispiel soll veranschaulichen, wie eine Nachschusspflicht zustande kommen kann:

Ein Anleger eröffnet eine Call-Position mittels eines CFDs auf den DAX. Investiert werden 1.000 Euro, wobei der Hebel 1:100 beträgt. Damit werden an den Finanzmärkten effektiv 100.000 Euro bewegt. Angenommen, der DAX fällt plötzlich um 10 Prozent und der Trader hat keinen Stopp gesetzt. Dann entsteht bei einem Verkauf der Call-Position bzw. dem Schließen ein negatives Ergebnis von 100.000 Euro * 10 % = 10.000 Euro. Dieser Wert übersteigt die eigentliche Kapitalinvestition um das 10-fache. Der Restbetrag ist vom Anleger durch das Kapital auf dem Handelskonto auszugleichen. Befindet sich hier kein entsprechendes Geld, entsteht die Nachschusspflicht. Dann muss der Anleger weiteres Kapital aus seinem Privatvermögen nachschießen.

Trading im Demokonto lernen

Bereits angesprochen wurde das Risiko des „Faktors Mensch“ beim Trading. Insbesondere lässt sich dieses eindämmen, wenn Trader Praxiserfahrung sammeln. Das Problem: Wer erste Praxiserfahrung sammelt, macht Fehler, die Geld kosten können. Umgangen werden kann dieser Kreislauf, wenn zunächst in einem Demokonto gehandelt wird. Mittlerweile bieten viele Broker gebührenfreie Testversionen an, in denen mehrere tausend Euro an virtuellem Startkapital für den Handel zur Verfügung steht. Einige bekannte Anbieter sind etwa:

  • IQ Option
  • Anyoption
  • IG Digital 100

Trading im Demokonto lernen

Zu beachten gilt es, dass nicht alle Demokonten über einen unbegrenzten Zeitraum hinweg genutzt werden können. Teilweise bieten die Unternehmen die Testphase nur über 30 Tage an. Danach müssen sich Trader entscheiden, ob sie ein Echtgeldkonto eröffnen oder mit der Demo weitermachen. Doch auch diese Testphase sollte bereits ausreichen, um erste Erfahrungen im Umgang mit dem Finanzprodukt zu machen.

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*Rendite wird dem Handelskonto gutgeschrieben, wenn der Trader mit seiner Prognose richtig liegt.

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Binäre Optionen: So wählen Sie einen Broker aus
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