Grundlagen- Binäre Optionen 2020

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Contents

Was sind Binäre Optionen? Erklärung, Anleitung & Tipps für den Handel

Binäre Optionen gehören zur Gruppe der Finanzderivate. Beim Handel mit binären Optionen können exakt zwei Szenarien eintreten: Entweder eine Vorhersage tritt ein – oder nicht. Der mathematische Begriff der Binarität sagt, dass es genau zwei Zustände geben kann. Die Einfachheit dieser Handelsgattung ist für viele Trader faszinierend. Gerade Laien werden oft von ihr angezogen, wissen aber manchmal nicht, was sich genau dahinter verbirgt.

Inhalt:

  • 1. Wie funktionieren Binäre Optionen?
  • 2. Drei Tipps für den Handel mit Binären Optionen
  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • 3. Risiko bei Binären Optionen: Totalverlust vermeiden!
  • 4. Binäre Optionen Broker: Die beste Wahl treffen
  • 5. Fazit: Entweder Chance oder Risiko!
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  • 1. Wie funktionieren Binäre Optionen?

    Grundlage für den Handel mit Binären Optionen ist der Kauf eines abstrakten Rechtes an einem Basiswert. Als Basiswerte können Aktien, Indizes, Währungspaare und Rohstoffe gewählt werden. Bei einer Binären Option beispielsweise auf Daimler erwirbt der Käufer keine Aktie, sondern setzt vielmehr auf die Kursentwicklung der Daimleraktie. Binäre Optionen bieten im klassischen Call- oder Put-Handel, je nach Broker, Gewinne bis zu 100 Prozent auf das eingesetzte Kapital. Im sogenannten High-Yield-Handel erreichen die Renditen sogar bis zu 500 Prozent und mehr. Gewinne preisen im Kapitalmarkt das Risiko mit ein. Dies gilt für Anleihen ebenso wie für den Optionshandel. Nicht immer nehmen an der Börse gehandelte Waren oder Assets den Kursverlauf, den sich Anleger wünschen. An dieser Stelle verbirgt sich das größte Risiko beim Handel mit Binären Optionen: Wenn der Trader auf eine Verlustabsicherung verzichtet hat, kann ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Nun kommt es auf die Höhe des Einsatzes an – bei Mindesthandelsgrößen zwischen einem Euro und 25 Euro ist der Verlust bei einer geringen Summe aber sicher zu verschmerzen.

    Binäre Optionen erfreuen sich bei Tradern großer Beliebtheit

    Binäre Optionen gehören zu den Termingeschäften. Mit dem Erwerb einer Binären Option entscheidet sich der Anleger, ob der Kurs des Basiswertes vom Zeitpunkt des Kaufes bis zum Verfallszeitpunkt steigen oder fallen wird. Diese Variante ist am einfachsten. Es handelt sich um den klassischen Call- oder Put-Handel. Liegt der Händler mit seiner Prognose richtig, verzeichnet er einen Gewinn. Selbst bei fallenden Kursen können also Gewinne erwirtschaftet werden – denn es geht um eine zutreffende Vorhersage. Diese Handelsform bietet Laufzeiten von unter einer Minute bis zu mehreren Wochen. Binäre Optionen können in jedem Fall börsentäglich gehandelt werden. Für den Handel am Wochenende bietet sich der sogenannte One-Touch– oder One-Click-Handel an. Dieses Angebot des Brokers ermöglicht es, eine Kursprognose mit einem einfachen Klick auf „ja“ oder „nein“ zu bestätigen oder abzulehnen. Beispielsweise lautet das Brokerangebot, dass der DAX bis zu einem bestimmten Tag in der Folgewoche die 10.000er-Marke übersteigt. Stimmt der Anleger dieser Prognose zu und liegt richtig, werden Gewinne bis zu einer Höhe von 500 Prozent ausgezahlt. Liegt der Trader mit seiner Prognose falsch, hat er den Einsatz auf diesen Trade verloren.

    Generell gilt: Binäre Optionen gehören zu den Termingeschäften. Mit dem Erwerb einer Binären Option entscheidet sich der Anleger, ob der Kurs des Basiswertes vom Zeitpunkt des Kaufes bis zum Verfallszeitpunkt steigen oder fallen wird.

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    2. Drei Tipps für den Handel mit Binären Optionen

    Der Handel mit Binären Optionen erscheint auf den ersten Blick einfach: Entweder die Prognose des Händlers trifft zu oder nicht. Ganz so simpel ist es aber nicht, eine richtige Vorhersage zu machen. Besonders Anfänger sollten deshalb bei den ersten Versuchen nur kleine Summen einsetzen, um das Verlustrisiko gering zu halten. Was sind Binäre Optionen? Wie handelt man sie richtig? Um erfolgreich beim Handel mit Binären Optionen zu sein, sollte nicht das Glück über Gewinn und Verlust entscheiden. Vielmehr sind ein umfangreiches Wissen und Erfahrung gefragt. Wie bei allen Handelsaktivitäten sind die Voraussetzungen für Erfolg gute Marktanalysen und natürlich eine sinnvolle Tradingstrategie. Hier kommen drei Ratschläge, die beim Handel mit Binären Optionen helfen können:

    Tipp 1

    Weiterbilden! Der Handel mit Binären Optionen ist zwar nicht kompliziert. Aber Sie sollten einen guten Überblick haben. Lernen Sie, wie man den Markt richtig analysiert und wie Markttendenzen zu verstehen sind. Die meisten Broker haben mit Webinaren ein gutes Weiterbildungsangebot, das genutzt werden sollte.

    Tipp 2

    Entwickeln Sie eine kluge Handelsstrategie. Eine Regel könnte beispielsweise sein, dass Sie erst in eine Option investieren, nachdem Sie sie eine bestimmte Zeit lang beobachtet haben.

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    Tipp 3

    Nicht zu viel investieren und das Risiko verteilen! Legen Sie einen maximalen Betrag fest, den Sie in einer Handels-Session investieren wollen. Sie sollten verhindern, Ihr gesamtes Kapital mit wenigen Trades zu verlieren. Verteilen Sie das Risiko mit geringen Einsätzen auf viele Trades.

    Das Wichtigste bei Binären Optionen: Nicht das Risiko unterschätzen! Es empfiehlt sich, eine kluge Handelsstrategie zu entwickeln, sich weiterzubilden und nicht zu viel in wenig Trades zu investieren, sondern das Risiko sinnvoll zu verteilen.

    3. Risiko bei Binären Optionen: Totalverlust vermeiden!

    Der Vorteil bei Binären Optionen ist die Übersichtlichkeit der möglichen Ergebnisse, denn es gibt genau zwei Varianten, die eintreten können – Gewinn oder Verlust. Damit geht natürlich auch ein gewisses Risiko einher, das nicht unterschätzt werden sollte. Es besteht immer die Gefahr des Totalverlustes. Wenn also für einen Trade hohe Summen eingesetzt werden, kann im schlimmen Fall das gesamte Geld verloren sein. Die Möglichkeit für den Händler, durch Binäre Optionen sein ganzes Kapital zu verlieren, kann jedoch im Vorfeld verhindert werden. Der Trader sollte einen Maximalbetrag festlegen, den er investieren möchte. Eine Regel könnte zum Beispiel sein, niemals mehr als 2 Prozent bei einem Trade einzusetzen.

    Eine besondere Form des Handels mit Binären Optionen ist der 60 Sekunden Trade, den einige Broker anbieten. Bei diesem Termingeschäft besteht ein besonders hohes Risiko, da nur kurzfristige gegenläufige Bewegungen im falschen Moment zu einem Verlust führen können. Auch wenn der Trader eine langfristig zutreffende Prognose getroffen hat, kann es durch Zufall dazu kommen, dass die Position ausgerechnet in dem Augenblick geschlossen wird, in dem es eine kurze Schwankung des Kurses gibt – das eingesetzte Geld ist verloren. Am besten ist es, wenn Händler, die 60 Sekunden Trades tätigen, bereits im Vorfeld Verlustserien einplanen und sich des hohen Risikos bewusst sind.
    Um den Totalverlust beim Handel mit Binären Optionen zu vermeiden, sollte nur ein Teil des Kapitals eingesetzt werden. Wenn die Prognose des Traders nicht zutrifft, droht sonst ein zu hoher Verlust.

    Bei 60 Sekunden Trades gilt: Der Zufall spielt hier eine gewisse Rolle, diese Tatsache sollte vom Händler einkalkuliert werden.

    Kursänderungen können schnell geschehen

    4. Binäre Optionen Broker: Die beste Wahl treffen

    Um den richtigen Binären Optionen Broker auszuwählen, sollten verschiedene Aspekte betrachtet werden. Wichtig ist ein transparentes Produkt und Gewinne von bis zu 500 Prozent. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Handel schon mit geringen Summen möglich ist und sowohl auf fallende als auch steigende Kurse spekuliert werden kann. Entscheidend ist zusätzlich die Möglichkeit der Verlustabsicherung.

    Die Auswahlkriterien, die Trader bei ihrer Wahl im Blick haben sollten, in der Übersicht:

    • Gibt es eine geringe Mindesthandelssumme?
    • Wird eine geringe Mindesteinzahlung verlangt?
    • Besteht die Möglichkeit der Verlustabsicherung?
    • Gibt es ein Demokonto und einen guten Service und Support?
    • Ist auch mobiler Handel im Angebot?

    Fazit: Für die Wahl des richtigen Brokers zum Handel mit Binären Optionen spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Trader, die sich auf der Suche nach einem Anbieter befinden, sollten sich vor allem die Punkte Mindesthandelssumme bzw. Binäre Optionen Mindesteinsatz, Mindesteinzahlung, Verlustabsicherung, Service und mobiler Handel genauer ansehen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Broker wie der CySEC regulierte Anbieter 24Option überzeugen mit hoher Maximalrendite von bis zu 88% , weist jedoch ausdrücklich auf die Risiken des Handels hin. Außerdem sind sehr hohe Summen von bis zu 50.000€ / Trade handelbar. Trader, die mit dem Handel beginnen und Hilfe suchen, werden im umfangreichen Ausbildungszentrum des Brokers fündig.

    5. Fazit: Entweder Chance oder Risiko!

    Binäre Optionen sind auch für Anfänger eine Möglichkeit, am Markt aktiv zu werden. Dabei sollten sich Trader jedoch auch dem Risiko bewusst sein, das mit Binären Optionen verbunden ist. Werden allerdings einige Regeln beachtet und gibt es eine Verlustabsicherung, können gute Gewinne erwirtschaftet werden. Nicht umsonst sind Binäre Optionen bei Einsteigern ebenso beliebt wie bei erfahrenen Tradern.

    Binäre Optionen traden lernen: 10 Tipps & Tricks um binäre Optionen handeln lernen

    Binäre Optionen traden lernen können Sie als auch Einsteiger, wenn Sie bisher nur wenige Tipps und Tricks rund um den Wertpapierhandel verinnerlicht haben. Einzige Voraussetzung: Binäre Optionen handeln Sie nur mit begrenztem Kapital und haben dieses sicherheitshalber schon vor dem ersten Trade komplett abgeschrieben. Die Redaktion von Depotvergleich.com hat für Sie 10 wertvolle Tipps für Anfänger zusammengestellt, damit Ihr Start in die faszinierende Welt der Binären Optionen möglichst erfolgreich verläuft.

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    Das Wichtigste für Sie auf einen Blick

    Binäre Optionen: 10 Tipps & Tricks für Anfänger

    1. Binäre Optionen traden lernen heißt zuerst: Die Funktionsweise von Binären Optionen verstehen!
    2. Nicht nur für Anfänger entscheidend: „Get to know your markets before trading“.
    3. Binäre Optionen-Demokonto: Mit einem Testaccount eines Brokers auch praktisch traden lernen!
    4. Steuern auf Gewinne aus Binären Optionen: Hier hilft leider kein Trick! Gewinne aus Termingeschäften müssen versteuert werden, spätestens in ihrer Einkommensteuererklärung.
    5. Top-Tipp für Anfänger: 60 Sekunden Optionen sind kein Finanzprodukt für Anfänger!
    6. Top-Trick für jeden Trader: Ein zuverlässiges Tool zur technischen Chartanalyse ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Binäre Optionen-Strategie!
    7. Für alle Strategien: Mit Disziplin und Risikomanagement zum professionellen Trader werden
    8. Trendfolgestrategie: Mit dieser allgemeingültigen Handelsstrategie bei Binären Optionen gewinnen
    9. Traditionelles Hedging: Mit Binären Put-Optionen und Aktien-CFDs langfristig gehaltene Positionen absichern
    10. Volatilitätsstrategie: Mit gegenläufigen One-Touch-Optionen (Call & Put) aggressives Hedging betreiben

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    Die Basics: Grundlegende Tipps und Tricks für Binäre Optionen

    1) Binäre Optionen traden lernen bedeutet zuerst einmal diese exotischen Optionen auch zu verstehen. Trotz ihrer Einordnung in den Bereich der „Exoten“ sind Binäre Optionen und ihre verschiedenen Varianten grundsätzlich sehr einfach aufgebaut: Binär ist dabei mit digital gleichzusetzen, also Eins und Null. 1 oder 0 sind nämlich die beiden einzigen Ausgänge einer Binären Option: Entweder kommt es dank hoher Renditechancen zur Auszahlung einer lukrativen Gewinnsumme X. Oder die vergleichsweise hohen Risiken dieser Finanzwette sorgen für den Totalverlust der Position.

    2) Nicht nur für Anfänger entscheidend: Traden Sie nur in Märkten, in denen Sie sich auskennen! Wenn Sie bislang hauptsächlich mit Aktien und Aktien-CFDs gehandelt haben ist der logische nächste Schritt: Binäre Optionen mit Aktien als Basiswert traden lernen! Binäre Optionen mit Devisen als Basiswert mögen vielleicht stärker im Trend liegen, aber was hilft Ihnen dieser Trend, wenn Sie den Devisenmarkt nicht kennen? Nichts.

    3) Binäre Optionen-Demokonto: Tipps, Tricks & Strategien rund um Binäre Optionen werden gleich viel anschaulicher, wenn Sie nicht nur theoretisch im Raum stehen. Viele Online-Broker bieten die Einrichtung von kostenlosen Demokonten. Nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt für praktische Tests!

    4) Steuern auf Gewinne aus Binären Optionen: Mit einer Steuerpflicht für Ihre Gewinne aus Trades mit Binären Optionen müssen Sie rechnen. Experten gehen davon aus, dass hier die Abgeltungssteuer zum Tragen kommt, wie auch bei anderen Termingeschäften.

    Unser spezieller Videobeitrag zum Thema Binäre Optionen

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    Level 2: Ein wertvoller Anfänger-Tipp und der Chartanalyse-Trick!

    5) Top-Tipp für Anfänger: Binäre Optionen mit einer Laufzeit von 60 Sekunden sind reiner Nervenkitzel – und so nah an Glücksspiel wie es ein Finanzprodukt nur sein kann. Deshalb raten wir in unseren Tipps und Tricks dringend von dieser kürzesten Variante der Binären Option ab. Für Trading-Einsteiger empfehlen wir Binäre Optionen handeln mit einem Zeitfenster von mindestens einer Stunde zwischen Eröffnung und Schließung.

    6) Top-Trick für jeden Trader: Ohne ausführliche und kontinuierliche Chartanalyse ist der Handel mit Binären Optionen viel zu riskant. Verlassen Sie sich keinesfalls nur auf die Chart-Angebote Ihres Brokers, sondern werden Sie selbst aktiv. Es gibt sowohl kostenlose Chartsoftware-Angebote als auch professionellere und meist kostenpflichtige Lösungen. Wenn Sie langfristig mit Binären Optionen erfolgreich sein wollen, sollten Sie auf professionelle Tools nicht verzichten, denn diese bieten deutlich mehr Features als ihre kostenlosen Pendants und lassen sich anhand der eigenen Trading-Präferenzen individuell konfigurieren.

    Das Strategische: Vom Risikomanagement zum Hedging mit One-Touch-Optionen

    7) Für alle Strategien: Riskante Finanzprodukte wie Binäre Optionen erfordern viel Disziplin und eine gutes Risikomanagement. Unter diesen Voraussetzungen sind Binäre Optionen auch für Anfänger geeignet. In jeder offenen Binären Option sollten maximal 5 Prozent Ihres Wagniskapitals investiert sein. Das Wagniskapital selbst sollte maximal 10 Prozent Ihres gesamten Wertpapier-Portfolios ausmachen.

    Ein konkretes Beispiel: Sie haben zwei Depotkonten, eines für den klassischen Handel mit Aktien und Anleihen und eines für Spekulationen mit Binären Optionen. Auf Ihrem klassischen Depotkonto befinden sich 22.500 Euro, bei Ihrem Broker für Binäre Optionen sollten Sie also maximal 2.500 Euro parken. Jede offene Option auf diesem Konto sollte wiederum maximal bei 125 Euro Investment liegen. Mit dieser Binären Optionen-Handelsstrategie für Anfänger haben Sie die richtige Mischung aus Risiko und Renditechance!

    8) Trendfolgestrategie: Die Trendfolgestrategie ist kein spezieller Trick für digitale Optionen, sondern eine etablierte und vergleichsweise leicht umzusetzende Strategie.

    9) Traditionelles Hedging: Machen Sie es wie die professionellen Trader in New York, London oder Frankfurt! Klassische Hedge-Geschäfte (Absicherungsgeschäfte) sind die ideale Ergänzung zum Handel mit Aktien. Zur Absicherung gegen fallende Kurse können zum Beispiel Aktien-CFDs (Short) eingesetzt werden. Sehr interessant ist auch der Einsatz einer Binären Option als Absicherung für eine längerfristig geplante Aktienposition. Eine Binäre Put-Option mit derselben Aktie als Basiswert kann dabei eine effektive Absicherung gegen kurzfristige Kursrisiken sein und erfordert nur einen geringen Mehreinsatz von Kapital gegenüber dem reinen Aktienhandel!

    10) Volatilitätsstrategie: Anders als die Trendfolgestrategie ist die Volatilitätsstrategie in Verbindung mit Binären Optionen keinesfalls eine für Anfänger geeignete Handelsstrategie.

    Anbieter-Vergleich: Wo lassen sich am besten und sichersten

    Binäre Optionen handeln?

    Der Markt für Binäre Optionen ist in vielen Teilen noch unreguliert, deswegen ist es gar nicht so einfach hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Bisher gab es auch nur wenige unabhängige Tests und Bewertungen. Die Redaktion von Depotvergleich hat deswegen alle am Markt präsenten Anbieter für Sie auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis im Binäre Optionen Anbieter-Vergleich ist eindeutig: Der beste Broker ist momentan der zypriotische Anbieter IQ Option. Binäre Optionen sind riskant und eignen sich nicht für jeden Anleger. Wer binäre Optionen handeln möchte, hat mit IQ Option einen seriösen Broker an der Seite. Dieser Broker bietet nicht nur eine ausgesprochen breite Produktpalette, sondern wird auch im Sinne der EU staatlich reguliert – und ist damit sehr sicher!

    Depotvergleich.com vergleicht objektiv und ist komplett unabhängig von IQ Option. Wir werden das aktuelle Testergebnis für diesen Anbieter in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand stellen.

    Sie kennen IQ Option bereits und interessieren sich für andere Anbieter? Auf Depotvergleich.com haben wir alle Broker, die sich auf Binäre Optionen spezialisiert haben, im direkten Vergleich gegenübergestellt .

    Weiterbildung gehört zum Trading dazu.

    Unser Fazit: Binäre Optionen traden lernen

    Den einen Geheimtipp oder den einen besonderen Trick für den Handel mit Binären Optionen gibt es nicht. Die richtige Handelsstrategie, egal ob für Anfänger oder für Profi-Trader, ergibt sich aus dem Zusammenspiel von fundierter Marktkenntnis, dem richtigen Finanzprodukt zur richtigen Zeit und einem durchdachten Risikomanagement. Binäre Optionen traden lernen kann fast jeder – wenn Zeit, Engagement und Lernwille vorhanden sind!

    Der grosse Binäre Optionen Broker Vergleich und Test

    In unseren Binäre Optionen Broker Vergleich werden nur Broker aufgenommen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Jeder Broker wurde von uns ausführlich getestet und geprüft. Die hier aufgeführten TOP Broker sind zu 100% seriös, sind alle lizenziert, Auszahlungen verlaufen reibungslos, der Support ist schnell und zuverlässig. Zudem handelt es sich ausschliesslich um Broker, die deutschsprachige Websites haben.

    Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Kriterien eines binäre Optionen Brokers in einer Tabelle übersichtlich dargestellt.
    Fahren Sie mit der Maus über das Logo eines Brokers, erfahren Sie kurz zusammengefasst die Besonderheiten des jeweiligen Anbieters.

    Spectre – die Revolution im binäre Optionen Handel

    Spectre revolutioniert das Trading. Hier werden binäre Optionen und CFDs in der Ethereum-Blockchain gehandelt. Es gibt keinen Broker. Dies führt zu absoluter Transparenz, die Plattform ist immer liquide, das Konto ist die eigene Wallet. Keine ESMA Einschränkungen oder Verbote. Zudem gibt es keine Mindesteinzahlung, sekundenschnelle Auszahlungen, ein dauerhaftes Demokonto, über 50 verfügbare Assets und vieles mehr.

    Broker Kontoeröffnung Regulierung/
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    Deutscher
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    Zum Broker
    Spectre.ai Testbericht
    Costa Media
    Interactive SRL
    Nein Ja 0€ 1€ 83% Nein 10 Sek bis
    Ende des Tages

    Binäre Optionen Broker für Deutschland, Österreich und die ganze EU

    Seit 2. Juli 2020 ist es europäischen Brokern verboten, binäre Optionen anzubieten. (Siehe unser Artikel: Binäre Optionen Verbot der ESMA in Europa). Der Broker Finmax ist uns schon länger bekannt. Er wird in Russland reguliert und lizenziert, fällt daher nicht unter die ESMA-Regulierung, die entsprechende Regulierungsbehörde CROFR bietet auch entsprechenden Anlegerschutz, daher kann Finmax guten Gewissens empfohlen werden:

    Broker Kontoeröffnung Regulierung/
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    Deutscher
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    Zum Broker
    Finmax Testbericht
    CROFR Ja Ja 250€ 5€ 100% 90% Nein 30 Sek bis
    24 Std.
    Zum Broker
    Pocket Option Testbericht
    FMRRC Nein Ja 50€ 1€ 50% 92% Nein 30 Sek bis
    4 Std.

    Binäre Optionen Broker für die Schweiz und sonstige non-EU Länder

    Deutschsprachige Händler aus der Schweiz sind natürlich von dem EU-Verbot nicht betroffen, sie können als non-EU Händler wie gewohnt weiterhin binäre Optionen handeln. Unser Favorit ist hier eindeutig IQ Option:

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    IQ Option Testbericht
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    1 Monat
    Zum Broker
    Binary.com Testbericht
    FSA Nein Ja 5€ 5€ 100% Nein 3 Min bis
    Ende Jahr

    FX Optionen – Die binäre Optionen Alternative für Europa

    IQ Option hat mit den FX Optionen ein neues Instrument für europäische Händler entwickelt, welches die perfekte Alternative zu binären Optionen darstellt. Den binären Optionen sehr ähnlich wurde das Produkt so angepasst, dass es den ESMA-Richtlinien voll und ganz entspricht.

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    FX Optionen Testbericht
    CySec Ja Ja 10€ 25€ Unbegrenzt Ja Bis 60 Min

    Des weiteren möchten wir hier ehemalige Binäre Optionen Broker empfehlen, die heute sehr erfolgreich Forex/CFDs anbieten

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    BDSwiss Testbericht
    CySec Ja Nein 100€ 10€ 89% 10% max. 60 Sek bis
    24 Std.
    Zum Broker
    24option Testbericht
    CySec Ja Ja
    (nach Einzahlung)
    250€ 24€ 88% Nein 60 Sek bis
    1 Monat

    An dieser Stelle möchten wir auch unseren Forex-Brokervergleich, CFD-Brokervergleich und Kryptowährungen-Brokervergleich mit weiteren getesten Brokern empfehlen!

    Inaktive Broker, die nicht mehr tätig sind

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    Demokonto Konto ab Min. Handelssumme Max. Bonus Max. Rendite Verlust-absicherung Laufzeiten
    Zum Broker
    TR Binary Options (TradeRush) Testbericht
    Ja Nein 500€ 5€ 75% 81% 10% max. 60 Sek bis
    1 Monat
    Zum Broker
    anyoption Testbericht
    CySec Ja Ja
    (nach Einzahlung)
    200€ 25€ 71% 15% 30 Min bis
    1 Monat

    * Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben

    ¹ Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

    Erläuterung zu den Filter- und Sortierfunktionen der Broker-Vergleichs-Tabelle:

    Die obere Tabelle lässt sich mit einem Klick auf den jeweiligen Kopf einer Spalte sortieren. Klicken Sie, während Sie gleichzeitig die SHIFT-Taste gedrückt halten, können Sie sogar mehrere Spalten sortieren, um den für Sie am besten geeigneten Broker zu finden. Zusätzlich können Sie über das Filterfeld nach bestimmten Kriterien suchen und so andere Broker ausschliessen. Die Tabellensortierung lässt sich mit der Filterfunktion in Kombination anwenden.

    Den geeigneten Broker für binäre Option finden

    Die von uns gewählte Platzierung der jeweiligen Brokern ergibt sich ganz objektiv aus vielerlei Kriterien, die wir für unsere Testberichte überprüft haben. Jedoch mag für einen Einsteiger ein Broker mit einer geringen Einzahlung, einer geringen Mindesthandelssumme und eventuell sogar einem Demokonto geeigneter sein als für einen erfahrenen Trader. Der Profi wird eher auf einen hohen Bonus, kurze Options-Laufzeiten oder die Anzahl der handelbaren Assets achten.

    So soll es Ihnen möglich sein, mit der Sortierfunktion der Tabelle einen schnellen Überblick über einen für Sie persönlich am besten geeigneten Broker zu finden.
    Über die Links „Testbericht“ im Brokervergleich kommen Sie zu unseren detaillierten Testberichten über den jeweiligen binären Broker. Sie können sich auch direkt über den angegeben Anmeldelink bei dem gewünschten Broker registrieren.

    Kriterien für den Binäre Optionen Broker Vergleich

    Welche Kriterien sollten Anleger und Trader für ihren Binäre Optionen Broker Vergleich heranziehen? Wir haben hier für Sie noch die wichtigsten Punkte zusammengetragen.

    Konditionen und Angebote

    Die Konditionen bei Binäre Optionen Brokern betreffen die Kapitalisierung des Kontos, den Mindesteinsatz pro Option, die möglichen Zahlverfahren und auch die Möglichkeiten, ein bestimmtes Konto einzurichten. Letzteres wäre auch unter “Angebote” zu subsumieren. Binäre Optionen Broker unterscheiden sich in dieser Hinsicht relativ stark voneinander. Bezüglich der Konten gibt es Broker, die nur ein einziges Konto anbieten, was für manch ein Trader durchaus bequem sein kann. Andere Broker bieten höchst verschiedene Konten mit unterschiedlicher Kapitalisierung, sich steigernden Renditen, Boni oder Cashback-Programmen und einem sich steigernden Service an. Da kann ein VIP-Konto durchaus beinhalten, dass es einen Bonus bis 100 % auf Einzahlungen bis 5.000 Euro gibt und dass ein ganz persönlicher Account-Manager gesonderte Einzeltrainings und -beratungen mit dem Kontoinhaber durchführt. Einige Broker schenken ihren VIP-Kunden ein Smartphone, auf dem praktischerweise die Zugangs-App zum Broker vorinstalliert ist. Solche Konten müssen aber hoch kapitalisiert werden, vielfach sind Einzahlungen von mindestens 2.000 Euro, oft auch 10.000 Euro und mehr nötig. Zu den Angeboten gehören aber auch die Optionsmöglichkeiten und Zusatzfeatures. Hier müssen Trader auch bei kleinem Kapital immer hinschauen. Es gibt die folgenden Optionsarten und Features, die längst nicht jeder Broker im Programm hat:

    • Call und Put: Trader spekulieren auf einen steigenden oder fallenden Kurs.
    • 60 Seconds: Das sind Call- und Put-Optionen, die schon nach einer Minute enden. Es gibt sie auch schon in kürzeren (ab 15 Sekunden) und etwas längeren (z.B. 120 Sekunden) Varianten, manchmal auch über einen Fünf-Minuten-Zeitraum.
    • Touch und No Touch: Bei diesen schwierigen Optionen soll der Kurs eine bestimmte Preisgrenze berühren oder nicht berühren. Wenn der Trader richtig liegt, sollte er dafür mit einem High Yield Profit von mehreren Hundert Prozent belohnt werden.
    • Range: Der Kurs muss in einer Range enden, die er auch zwischenzeitlich verlassen darf. Es gibt auch Out-of-Range Optionen, aber nur sehr selten.
    • Pairs: Die interessante Option betrachtet ein Asset-Paar, zum Beispiel zwei Technologie-, Rohstoff- oder Automobilwerte. Der Trader spekuliert darauf, welcher Wert sich besser entwickelt. Die fundamentale Betrachtung lohnt sich eher über längere Zeiträume. Ein Broker hat sich ganz auf das Pairs-Trading spezialisiert: StockPair
    • Ladder: Noch nicht lange gibt es bei einigen Brokern die Möglichkeit, wie bei einer “Leiter” prozyklisch dieselbe Option zuzubuchen. Das Feature gilt unter erfahrenen Tradern als sehr wertvoll.
    • Early Closure: Auch das ist ein wertvolles Feature, denn der Trader kann vor Ablauf der Option entscheiden, ob er sie im Gewinn liegend schließt, auch wenn er dabei auf einen Teil des Gewinns verzichtet. Das Prinzip “Spatz in der Hand”, der immer der Taube auf dem Dach vorzuziehen ist, gilt im Trading als Usus.
    • Rollover: Hiermit können Trader die Laufzeit einer Option verlängern, wenn sie glauben, dass diese vielleicht später gewinnen wird.
    • Double Up: Damit lässt sich der Einsatz auf eine im Gewinn liegende Option verdoppeln. Bei bestimmten, “sicheren” Szenarien ist das ein Top-Feature.
    • Option Builder: Mit diesem Tool können sich Trader eine Option selbst konstruieren.

    Zu diesen Optionsmöglichkeiten und Features kommen noch die möglichen Laufzeiten. Trader sollten nun vor der Brokerwahl überlegen, welches der Features sie gern einsetzen würden. Call und Put bietet jeder Broker an, doch dort enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Grundsätzlich können viele Optionsmöglichkeiten und Features niemals schaden. Der Trader muss sie ja anfangs nicht alle nutzen.

    Kosten und Gebühren

    Das Traden bieten alle Binäre Optionen Broker kostenlos an, doch Gebühren entstehen oft bei Ein- und Auszahlungen (vor allem bei Auszahlungen per Überweisung auf ein Bankkonto). Diese Gebühren sind teilweise unverschämt hoch. Als Standard gilt im Sommer 2020 bei rund 60 bis 70 Prozent aller Broker, dass es kostenlose Rücküberweisungen auf eine Kreditkarte gibt, aber nur in der Höhe, in welcher von der Kreditkarte eingezahlt wurde (was es praktisch unmöglich machen würde, Gewinne auf diese Karte zu transferieren), zweitens bieten viele Broker diverse eWallets inklusive PayPal und giropay für den kostenlosen Zahlungsverkehr an. Bekannte Möglichkeiten sind beispielsweise noch Skrill und Neteller. Diese müssen die Trader im Grunde nutzen, denn die Überweisung auf ein deutsches Girokonto kostet so gut wie bei jedem Broker Geld, manchmal 30 Euro pro Überweisung. Oft bieten die Broker eine Überweisung monatlich kostenlos an, danach entstehen die happigen Gebühren. Diese Unsitte wird sich legen. Auch klassische Online-Broker wie der Discounter flatex verlangten noch bis 2009 oder 2020 pro Rücküberweisung 17 Euro, heute geschieht das kostenlos. Bis sich die Raubritter unter den Binäre Optionen Brokern aber an zivilisierte Spielregeln gewöhnt haben, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin heißt es: eWallets nutzen!

    Lizenz und Seriosität

    Binäre Optionen Broker benötigen bislang keine Lizenz, sie beantragen sie aber in den meisten Fällen, um ihre Seriosität zu unterstreichen. Was bedeutet nun diese Lizenz? Sie bedeutet, dass sich der Broker der Kontrolle seiner einheimischen Finanzaufsichtsbehörde unterwirft. In Deutschland wäre das die BaFin, in Zypern ist es die CySec, in Großbritannien die FCA (bis 2020: FSA). Viele Broker beantragen die Lizenz für jeden Staat, in welchem sie eine Dependance errichten, was grundsätzlich zu begrüßen, aber eigentlich überflüssig ist – zumindest für EU-Broker. In Europa gilt die MiFID-Richtlinie (seit 2020: MiFID 2), welche die Spielregeln auf den Finanzmärkten festlegt. Diese Richtlinie verpflichtet den Broker keinesfalls dazu, besonders verbraucherfreundlich zu handeln, sie verpflichtet ihn nicht zur insolvenzsicheren, getrennten Anlage der Kundengelder, sie legt nicht einmal exakte Kriterien etwa für die Kursfeststellung fest. Sie bestimmt ausschließlich, dass Broker nur Anlageempfehlungen aussprechen dürfen, die dem Risikoprofil eines Traders entsprechen, dass sie transparent arbeiten und das auch dokumentieren müssen sowie dass sie für beste Ausführungen zum Wohle ihrer Kunden zu sorgen haben. Kurz und gut: Die Richtlinie ist schwammig und wäre als Rechtsgrundlage in einem ernsthaften Streit mit einem Broker etwa um Kursmanipulationen nur schwer anzuwenden. Daher müssen Trader die Seriosität eines Brokers anhand anderer Kriterien feststellen:

    • freiwillige getrennte Verwahrung der Kundengelder
    • möglichst geringe Überweisungsgebühren
    • niedrige Mindesteinlagen und Einsätze pro Trade (beim klassischen Broker gibt es das gar nicht!)
    • keine überzogene Werbung mit Boni
    • transparente Geschäftsbedingungen
    • realistische Kursfeststellung (zu überprüfen mithilfe anderer Plattformen)

    Grundsätzlich müssen Trader misstrauisch werden, wenn der Verdacht besteht, dass ein Broker von seinen Kunden schnell viel Geld kassieren und auf seinen Konten parken will, es aber nur zögerlich und teuer wieder herausrückt. Seriöse Broker haben das nicht nötig.

    Rendite beim Binäre Optionen Broker

    Die Frage der Renditen wird stets stark beachtet, Trader sollten sie aber nüchtern betrachten. Die Broker bieten auf die klassischen Call- und Put-Optionen einheitlich eine Rendite zwischen rund 75 bis 90 Prozent an, in einigen Fällen gewähren sie zusätzlich eine Verlustrückerstattung zwischen 10 bis 15 Prozent. Damit ergäbe sich eine durchschnittliche Rendite von etwa 80 bis 95 Prozent – auf die Gesamtzahl aller Broker und Trades bezogen und nur dann, denn das Gewinn-Verlust-Verhältnis in etwa 1:1 betragen würde. Aber so ist es in der Praxis nicht. Es können längere Gewinn- und Verlustserien entstehen, sodass ein paar Prozente mehr Gewinn eine wesentlich geringere Rolle spielen als die Treffsicherheit der Trades. Diese wiederum hängt vom Geschick des Traders ab. Es bleibt noch die Betrachtung der High Yields, also der Superprofite auf die riskanten Touch-Optionen. Hier locken manche Broker mit 500 oder 700 Prozent auf eine einzige Option, was den Trader kopflos machen kann. In Wahrheit gelingen diese Optionen nur äußerst selten. Trader dürfen nicht vergessen: Der Broker legt die Grenze für den Touch fest. Wenn diese sehr weit vom Ausgangskurs entfernt liegt, hat die Option nur eine sehr geringe Gewinnchance. Beobachten Sie die Spanne zwischen Ausgangskurs und Touch-Grenze, ob sich eine Investition lohnt.

    Assets

    Wie viele Anlagewerte (Assets) hat der Broker im Programm? Es gibt beeindruckende Möglichkeiten von 200 oder 300 Werten bei manchen Brokern, denen bei anderen Brokern nur 30 bis 40 Werte gegenüberstehen. Wie wichtig diese Zahl für einen Trader ist, hängt von seinem Tradingverhalten ab. Die Unterschiede sind und waren schon immer enorm. Es gibt auch im klassischen Trading Scalper, die pro Tag in einem einzigen Wert 200 Trades durchführen. Dann gibt es Trader, die rund 20 Werte beobachten und in acht bis zwölf Werten aktiv handeln. Andere Trader lassen Langzeittrades in zwei bis drei Werten laufen. Auch Methoden mit einem Trade pro Tag oder pro zwei Tagen können sehr profitabel sein. Nun kommt die spezielle Betrachtung der Binären Optionen hinzu. Hier fehlt das Stopplossmanagement, der Trader braucht daher viele Werte, wenn er pro Trade nur einen geringen Bruchteil seines Kapitals riskieren und gleichzeitig voll investiert sein will. Da eine Empfehlung darauf hinausläuft, pro Trade nur zwei Prozent zu riskieren, würde der Trader 50 Werte benötigen, um zu 100 Prozent investiert zu sein. Doch 50 Werte wollen erst einmal überblickt werden. Auch bewegen sich manche Werte über lange Zeiträume nur sehr wenig. Die Zwei-Prozent-Regel beziehungsweise die Intention, zu 100 Prozent investiert zu sein, sollten Binäre Optionen Trader daher kritisch hinterfragen. Dennoch lässt sich konstatieren: Viele Assets können keinesfalls schaden. Wenn der Trader die Wahl zwischen zwei Brokern mit ansonsten ähnlichem Leistungsspektrum hat, sollte er immer den Broker mit den meisten Assets wählen. Auch die Art der Assets spielt eine sehr große Rolle. Die meiste Bewegung gibt es in den Währungspaaren, gefolgt von den Indizes, dem Gold und dem Öl. Aktien sind sehr oft etwas für Langzeittrades.

    Deutschsprachige Website und deutschsprachiger Support

    Die Webseiten der meisten Broker übersetzt heute der Browser automatisch ins Deutsche, aber nicht unbedingt jeden Teil der Webseite. Gerade die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und auch FAQs, die wichtig sein können, packen manche Webdesigner in ein Frame, das der Browserübersetzung nicht zugänglich ist. Hinzu kommt die unzulängliche automatische Übersetzung, die bei Fachtexten eines Brokers nicht genügen kann. Daher sind Broker mit einer extra auf Deutsch designten Seite vorzuziehen. Hinzu kommt der deutschsprachige Support. Viele junge Trader glauben, diesen nicht unbedingt zu benötigen. Sie sind technikaffin, Binäre Optionen sind außerdem auf ein leichtes Verständnis hin konstruiert. Jedoch wird es am Anfang so gut wie immer Fragen geben, über die es sich in der Muttersprache am besten austauschen lässt. Nicht vergessen: Hier kommen Fachbegriffe zur Anwendung, ein kleines sprachliches Missverständnis könnte große Irrtümer nach sich ziehen. Wenn nun der Support auf Deutsch erfolgt, fragt es sich noch, wie schnell er erreichbar ist. Das lässt sich praktisch bei jedem Broker auch ohne Anmeldung testen. Wenn ein Chat und eine deutsche Telefonnummer angeboten werden (Letztere sollte ein Festnetzanschluss sein), können interessierte Anleger einfach mal eine Frage an den Support stellen. Wie schnell erreichen sie ihn? Wie schnell wird per Chat oder Mail geantwortet? Im schnellen Tradinggeschäft zählen am Ende Minuten und Sekunden.

    Technische Plattform

    Die Binäre Optionen Broker verwenden vielfach Standardplattformen, einige von ihnen haben eine eigene Technik entwickelt. Die Standardplattformen sind

    Spotoption ist sehr einfach und übersichtlich gehalten, für Einsteiger ist es die ideale Plattform. Allerdings sind die Optionsmöglichkeiten eingeschränkt. TechFinancials bietet sehr viele Optionsarten an, ist aber auch, wie es der Name vermuten lässt, sehr technisch aufgebaut. Es könnte Anleger geben, denen das gar nicht gefällt. Tradologic liegt in der Mitte, ist ebenfalls sehr benutzerfreundlich gestaltet und stellt einen Newsfeed in den Vordergrund, richtet sich also an fundamental orientierte Trader. Alle diese Möglichkeiten stehen heutzutage bei den meisten Tradern auch mobil per App zur Verfügung, aber noch nicht durchweg (Stand: Sommer 2020). Trader sollten auf die mobile Möglichkeit achten, denn Binäre Optionen wurden ja geradezu für das mobile Trading mit dem Smartphone erschaffen. Im Übrigen müssen die Trader nicht unbedingt das Backend einer technischen Plattform verstehen, um sich für sie zu entscheiden. Sie müssen sich anschauen, wie schnell sie damit klarkommen und welche Handelsmöglichkeiten sie bietet. Auch die schnelle und genaue Übertragung des Kursdatenfeeds ist sehr entscheidend.

    Ausbildungsangebot eines Brokers plus Demokonto

    Beim Angebot zur Traderausbildung gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Brokern. Nun ist es so, dass manche Trader – vor allem Neulinge – darauf gesteigerten Wert legen (müssen), andere Trader benötigen die Kurse wirklich nicht mehr. Wer aber lernen möchte, sollte sich das Educationprogramm eines Brokers genau anschauen. Da gibt es auf der einen Seite Broker, die lediglich einige Allgemeinplätze zur Binären Optionen von sich geben, die wir heute alle in diesem Beitrag untergebracht haben (und mehr als das), während andere Broker umfangreiche Einzeleinführungen, Erklärungen zur Plattform, zum charttechnischen Trading und zu fundamentalen Betrachtungen anbieten, Börsennews präsentieren und kostenlose eBooks, Webinare und manchmal sogar Seminare parat haben. Wer noch etwas lernen will, benötigt diese Möglichkeiten und dazu ein kostenloses Demokonto, das es ebenfalls nicht bei jedem Broker und schon gar nicht für längere Zeiträume gibt. Alternativ zu einem Demokonto gibt es auch einige Broker, bei denen man mit sehr geringen Handelssummen das Traden beginnen kann, so dass man mögliche Verluste leicht verschmerzen kann.

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    Binäre Optionen: So wählen Sie einen Broker aus
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