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„Neuordnung“ trotz Corona: Eine friedliche neue Welt ist (immer noch) möglich

Die Welt steht vor neuen Herausforderungen, die nur durch eine tiefgreifende Neuordnung der Weltpolitik bewältigt werden können. Davon ist Buchautor und Politologe Klaus Moegling überzeugt. Überraschenderweise meint der Sozialwissenschaftler nicht die Covid-19-Pandemie. Im Sputnik-Interview nennt er die Gründe und stellt sein neues Buch vor.

Ein neues Buch auf dem Markt trägt folgenden programmatischen Titel: „Neuordnung: Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist (noch) möglich“. Um diese friedensstiftende und menschenwürdige Neuordnung in der internationalen Politik auch tatsächlich umsetzen zu können, müsse jetzt gehandelt werden, fordert der Verfasser Klaus Moegling. Der Professor für Politikwissenschaften lehrt unter anderem an der Universität Kassel die Schwerpunkte Politikdidaktik, Schulpädagogik und internationale Beziehungen.

Seine Botschaft lautet: „Eine friedliche und am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Welt ist (noch) möglich. Und: Die Neuordnung muss bereits jetzt mit den ersten notwendigen Schritten beginnen.“

So steht es im Klappentext seines Werks, das jetzt in zweiter und aktualisierter Auflage auf dem deutschsprachigen Büchermarkt erschienen ist und eine menschliche Welt einfordert.

„Probleme der Welt verschwinden in der Pandemie nicht einfach“

„Das Corona-Virus dominiert zur Zeit die Öffentlichkeit“, sagte Buchautor Moegling im Sputnik-Interview. „Doch die anderen Probleme sind immer noch vorhanden. Die drängendste Herausforderung liegt in einer anderen Gestaltung der Globalisierung, die bisher unter dem Aspekt vorgenommen wurde, wie man den größten Profit aus der internationalen Arbeitsteilung und Rollenzuschreibung ziehen konnte.“ Es gehe dabei im Kern um eine politische und wirtschaftspolitische Neuausrichtung der globalisierten Weltwirtschaft. „Also um eine gerechte, ökologische, friedliche und demokratische Gestaltung der Globalisierung. Damit hängt die Lösung aller weiteren Probleme zusammen: Die Bekämpfung der Klimakrise, die Verminderung der Kriegsgefahr und der Kampf gegen den Welthunger – und auch die wirkungsvolle Bekämpfung von Pandemien.“

Bei diesen dringenden und komplexen Weltproblemen müsse ihm zufolge „die organisierte Weltgemeinschaft in Form der Vereinten Nationen (UNO) eine entscheidende Rolle einnehmen. Sehr gut fand ich den Aufruf des UN-Generalsekretärs António Guterres, angesichts der Pandemie weltweit die Waffen ruhen zu lassen. Ich würde neben dem globalen Waffenstillstand mir auch noch die Bereitschaft aller maßgeblichen Staaten wünschen, die wirtschaftliche Sanktionspolitik aufzuheben, die gerade während der Pandemie die ärmsten und schwächsten Menschen trifft.“ Damit meinte er beispielsweise die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland oder den Iran.

Corona-Hilfe aus Russland: Was in der Weltpolitik derzeit Hoffnung gibt

„Positiv sehe ich die vielfältig gezeigten Hilfeleistungen auf der örtlichen Ebene, wo sich Menschen gegenseitig beim Einkaufen und Versorgen helfen“, kommentierte er mit Blick auf die derzeitige globale Krise um das neuartige Coronavirus.

„Auch die Tatsache, dass China nun Masken und Medizintechnik nach Europa und in die USA sendet sowie Russland – endlich in einer sinnvollen Absprache zwischen Trump und Putin – ebenfalls medizinische Produkte zur Bekämpfung der Corona-Krise in die USA schickt. Das zeigt, dass zumindest ein wachsender Problemdruck zu internationaler Zusammenarbeit führen kann. Vielleicht lassen sich hier auch Feindbilder abbauen, die in der Zeit nach Corona vermieden werden können.“

Die Sorge vor „einer unmittelbaren Bedrohung und damit natürlich auch der Wunsch, nach Lösungen zu suchen, haben mich zum Verfassen des Buches motiviert“, erklärte Moegling. Zum anderen habe er wahrgenommen, „dass politikwissenschaftliche Arbeiten nur selten ganzheitlich angelegt sind, sich also oftmals nur auf übergeordnete Strukturen beziehen, aber die Entwicklung des Menschen und das Zusammenleben außen vorlassen.“ Dies wolle sein neues Werk ändern. Das Buch entstand laut ihm vor dem Hintergrund „sich verschärfender Krisen“ im militärischen sowie wirtschaftlichen Bereich der Weltpolitik.

Gier „als Prinzip“ der Weltwirtschaft

Die globalisierte Weltwirtschaft sei seit Jahrzehnten durch eine negative menschliche Eigenschaft geprägt, analysierte der Politologe: „Gier als Wirtschaftsprinzip steht im Gegensatz zu einem gemeinwohlorientierten Wirtschaften, das durch Verantwortlichkeit, Solidarität, ökologisches Verhalten und Partizipation gekennzeichnet ist.“

Im ur-kapitalistischen Sinne gehe es „bei ökonomischer Gier primär darum, eigene materielle Vorteile anzuhäufen – also um Profitdenken. Marx und Engels sprechen hier von der Abschöpfung des Mehrwerts. Also eines Werts, der bei der Produktion erzielt wird und den sich die Unternehmer aneignen. Dieser Enteignungsprozess in Bezug auf die Arbeitstätigkeit und damit verbundener Wertschöpfung von Arbeitnehmern ist prioritäres Ziel des Wirtschaftens im Kapitalismus, insbesondere in seiner ungebremsten neoliberalen Variante.“

Diese Entwicklung führe letztendlich dazu, „dass derzeit ein Prozent der Weltbevölkerung mehr Vermögen besitzen als die restlichen 99 Prozent. So verfügten im Jahr 2020 laut der Organisation Oxfam 42 Personen über die gleichen Vermögenswerte wie die ärmsten 3,7 Milliarden Menschen zusammengenommen.“

Drohen globale Umwelt-Katastrophen und große Kriege?

Politologe Moegling spricht in seiner Analyse in diesem Zusammenhang vom Militärisch-ökonomischen Komplex:

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„Hierbei finden wir einen gefährlichen Militärisch-Industriellen Komplex in allen kriegführenden Staaten vor, vor dessen politischem Einfluss in den USA schon 1961 der scheidende US-Präsident Dwight Eisenhower gewarnt hatte. Ich bezeichne diesen Komplex als die ‚Ökonomie des Todes‘, denn um nichts Anderes geht es. Auch übrigens um die massive Zerstörung der Umwelt im Zuge militärischer Konflikte. Dies wird häufig übersehen.“

Fast vergessen scheint dieser Tage die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und die globale Umweltbewegung. Dies bedauere der Autor sehr. Zur Klima-Krise forderte er: „Den übermäßigen Verbrauch der planetaren Ressourcen senken.“

Zur Kriegsgefahr sagte er: „Fast alle Großmächte steigern laut dem Stockholm International Peace Research Institut (SIPRI) ihr Rüstungspotenzial. Führend dabei die USA und China, abnehmend in den letzten zwei Jahren Russland. Abrüstungsverträge werden aufgekündigt, Atomwaffen modernisiert. Es findet eine Zunahme asymmetrischer Konflikte und auch von Stellvertreterkriegen statt. Beispielsweise in Syrien, in der Ostukraine oder im Jemen.“ Alte Feindbilder würden in der Weltpolitik wieder bemüht.

„Der Widerstand wächst weltweit“

„Man darf nicht mehr abwarten“, so der dringende Appell des Autors. „Die Menschen müssen sich verstärkt organisieren und vernetzen. Auf allen Ebenen: Lokal, regional und international. Überall, wo ein Engagement sinnvoll und möglich ist: In Bürgerinitiativen, Gewerkschaften, internationalen NGOs und geeigneten politischen Parteien, die sich für Frieden und nachhaltige Entwicklung einsetzen.“ Die Stärkung internationaler Organisationen wie der UNO sei die eine Sache – doch jeder und jede müsse mithelfen, um eine bessere Welt zu erschaffen.

„Der Widerstand wächst weltweit. Er richtet sich gegen die gewaltige Naturzerstörung, gegen die von ungebremster Gier getriebene ökonomische Ausbeutung der Menschen sowie gegen den irrationalen Rüstungswahnsinn. Er richtet sich gegen die Unfähigkeit bzw. Unwilligkeit der herrschenden ‚Eliten‘ zu gemeinsamen Friedensgesprächen, zum Teilen des gesellschaftlichen Wohlstands und zu einer nachhaltigen Klimapolitik.“ Die mehr als spannende Frage sei, wann die „kritische gesellschaftliche Masse“ erreicht sei, „die dafür notwendig ist, dass es zu einem systemischen Umbruch und zu einer entsprechenden Transformation des Weltkapitalismus hin zu einer sozialökologischen Neuordnung kommt.“

In seinem Buch wirbt er für die Einführung einer „Weltbürgerinitiative, bei der die Menschen auch in ausgewählten Fällen direkt global abstimmen können. Hierdurch könnten sich repräsentativ-parlamentarische Institutionen und maßvolle Formen direkter Demokratie ergänzen.“

Zudem sei es „ausgesprochen bedauerlich, dass gut angelaufene politische Initiativen und Bewegungen, wie zum Beispiel Fridays for Future oder die Ostermarschbewegung, durch die Pandemie nun gewissermaßen behördlich stillgelegt sind. Man muss sehr wachsam sein, welche Grundrechte zur Zeit ausgesetzt werden und ob sie danach wieder voll zur Geltung kommen.“ Aktuelle Entwicklungen in Ungarn und weitere autoritäre Tendenzen in den USA unter Trump und in der Weltpolitik beobachte er mit Sorge.

Was Mut macht

„Dennoch gibt es genügend Entwicklungen und Initiativen, die auch Mut machen können“, brachte es Moegling auf den Punkt. „Mut macht die weltweite Klimaprotestbewegung ‚Fridays for Future‘, die insbesondere Millionen junger Menschen erreicht, sie zunehmend politisiert und mit anderen Generationen vernetzt.“ Darüber hinaus „bilden sich seit geraumer Zeit weltweit zum Teil sehr erfolgreiche Widerstandsbewegungen, wie zum Beispiel der indigene Widerstand in Nordamerika gegen die Ölgewinnung aus Teersand oder die zunehmend erfolgreichere Kampagne zum Verbot der Atomwaffen.“ Damit bezog sich der Politikwissenschaftler auf die Initiative ICAN, „die mit dem Friedensnobelpreis für ihr friedenspolitisches Engagement ausgezeichnet wurde.“

Mut mache ebenso, „dass die EU und die deutsche Bundesregierung sich nicht in jeder Hinsicht dem Diktat der USA unterwerfen und trotz massiver Drohungen sowie Sanktionsmaßnahmen die Gas-Pipeline Nordstream 2 zu Ende bauen lassen und sich an die Verträge halten wollen. Hierdurch ist nicht nur die Gasversorgung Europas im Sinne einer Zwischenlösung gewährleistet, sondern es verstärkt sich eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa und Russland, was sicherlich ein wirksamer Beitrag zur Friedenssicherung ist.“

Neue Bildungskonzepte scheinen bitter nötig

Der Buchautor lobte zahlreiche weltweit und in Deutschland agierende „hochinteressante Schulprojekte mit engagierten Lehrenden und Lernenden. Es gibt genügend Modelle und Schulen im internationalen Bildungskontext, die zeigen, wie Demokratie, Ökologie und Friedfertigkeit im gelebten Schulleben Inhalt von Projekten sein können.“

Denn: „Mit unreifen, verbildeten, egozentrischen und aggressiven Menschen kann man keine neue Welt erschaffen“, mahnte der Politologe und Bildungs-Experte.

Meditation und Weltpolitik

In seinem Buch werden recht ungewöhnliche Tipps gegeben, die so eher selten in Büchern mit sozialen, politischen und ökonomischen Analysen zu finden sind. „Politisches Engagement ist oft sehr anstrengend und kräftezehrend. Techniken zur Meditation – wie Yoga, Zazen oder Tai Chi – sind geeignet, um achtsam nach innen und nach außen zu sein.“ Letztlich gehe es dabei um „die Gewinnung von Achtsamkeit und Wachheit gegenüber allem.“ Egal, was passiert.

„Auch hilft Meditation, weniger egoistisch zu sein, die zu engen Grenzen egozentrischen Denkens und Fühlens zu überwinden und den anderen Menschen empathischer gegenüber zu treten. Dies alles dürfte für Politiker auf allen Ebenen, natürlich auch auf der internationalen Ebene, hilfreich sein.“

Was die UNO schwächt – und wieder stärken könnte

„All dies macht Mut“, fasste Moegling zusammen. „Die Auseinandersetzung darum, wer zukünftig das Sagen auf der Erde haben wird, ist noch lange nicht entschieden. Jedes Engagement in eine verantwortliche Richtung macht Sinn. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich in diesem Sinne mit ‚langem Atem‘ und druckvoll zu engagieren.“

Momentan habe es in der UNO den Anschein, „als ob die strukturelle Anlage der Vereinten Nationen vor allem dazu dient, den ständigen Vertretern im UN-Sicherheitsrat die Durchsetzung eigener Interessen zu ermöglichen. Die UN-Vollversammlung und die nicht-ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat sollen hier möglichst dabei nicht stören. Hierzu ist eine Demokratisierung der UN dringend erforderlich.“ Zunächst sollte ein UN-Parlament tatsächlich im Zuge weltweiter Wahlen demokratisch gewählt werden.

„Weltprobleme nach Virus-Krise neu verhandeln“

Außerdem sollte der seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg unveränderte UN-Sicherheitsrat ihm zufolge zukünftig ebenfalls von einem demokratisch ermittelten UN-Parlament gewählt werden. „Das Veto-Recht für die fünf ständigen Mitgliedsstaaten ist abzuschaffen, Entscheidungen sind mit unterschiedlich qualifizierten Mehrheiten zu fällen“, forderte er.

Vielleicht werde es nach der Beendigung der Corona-Pandemie möglich, die weltweiten Probleme noch einmal neu zu verhandeln, sagte er hoffnungsvoll. „Hier fände ich es wichtig, dass diesbezüglich die UN sowie die EU noch aktiver werden und die Verhandlungsinitiative ergreifen.“ Der Druck auf die Staaten in Hinblick auf eine Neuordnung der internationalen Beziehungen werde wieder zunehmen und „weiter anwachsen“, so der Politikwissenschaftler. „All dies wird natürlich in meinem Buch viel umfassender ausgeführt.“

Klaus Moegling: „Neuordnung: Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist (noch) möglich – Analyse, Vision und Entwicklungsschritte aus einer holistischen Sicht“, Verlag Barbara Budrich, 277 Seiten, 24,80 Euro, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2020, ISBN: 978-3-8474-2344-7. Das Buch ist im Handel erhältlich und auch als e-book erhältlich.

Das Radio-Interview mit Prof. Dr. Klaus Moegling (Teil 1) zum Nachhören:

Das Radio-Interview mit Prof. Dr. Klaus Moegling (Teil 2) zum Nachhören:

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Hier tummeln sich auch die meisten Menschen, wenn sie in der Silvesternacht auf das neue Jahr anstoßen und gemeinsam das große Feuerwerk bestaunen.

Bekannt ist Stuttgart auch als Sitz der zwei großen deutschen Automarken Porsche und Mercedes Benz.

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In beiden Museen, der Mercedes-Benz Welt und dem Porsche-Museum, könnt ihr auch historische und einmalige Fahrzeuge besichtigen.

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7. Düsseldorf, 619.294 Einwohner

Idyllisch am Rhein gelegen, präsentiert sich Düsseldorf.

Der Stadt wird gerne nachgesagt, dass hier nur die Schönen und Reichen zu Hause sind.

Die bekannte Einkaufsstraße Königsallee, wo sich ein Edeldesigner an den nächsten reiht, verstärkt diesen Eindruck.

Aber Düsseldorf ist vor allem eines: eine bunte Stadt voller Vielfalt.

Ihr findet hier die schöne Uferpromenade am Rhein, wo sich an lauen Sommerabenden halb Düsseldorf auf ein Bierchen zu treffen scheint, den Medienhafen mit seinen spektakulären Bauwerken und natürlich die „längste Theke der Welt“.

So wird die Düsseldorfer Altstadt im Volksmunde genannt. Rund 260 Kneipen und eine ausgeprägte Braukultur machen die Altstadt zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf.

In einigen alteingesessenen Hausbrauereien wird bis heute das Altbier selbst hergestellt und in der dazugehörigen Kneipe ausgeschenkt.

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8. Leipzig, 587.857 Einwohner

In den vergangenen Jahren hat sich Leipzig zu einer der beliebtesten Großstädte in Deutschland entwickelt und vor allem junge Leute und Kreative aus dem gesamten Bundesgebiet angezogen.

Nicht umsonst heißt es „Leipzig ist das neue Berlin“ oder „Hypzig“.

Die Mieten sind hier noch moderat und die Stadt verfügt über große Parkanlagen wie den Clara-Zetkin-Park oder den Auwald.

Sehenswürdigkeiten in Leipzig, die ihr unbedingt besuchen solltet, sind unter anderem das Völkerschlachtdenkmal, der Zoo Leipzig, das Neuseenland rund um Leipzig und die Spinnerei, dem kreativen Zentrum der Stadt, wo viele Künstler ihre Ateliers haben.

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9. Dortmund, 587.010 Einwohner

Die größte Stadt des Ruhrgebiets liegt auf Platz 9 der deutschen Großstädte. Dortmund ist wie keine andere deutsche Stadt von den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und präsentiert sich heutigen Besuchern in schönster Ruhrpott-Architektur.

Ebenfalls geprägt ist die Stadt vom bekanntesten Wahrzeichen, dem Dortmunder U.

Bei diesem handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Industriehochhaus aus dem Jahr 1926.

Auf dem Dach der ehemaligen Brauerei prangt seit 1968 das neun Meter hohe beleuchtete Dortmunder U als Firmenlogo der Union-Brauerei.

Im Gebäude befindet sich das Museum Ostwall.

Geprägt ist das Stadtbild Dortmunds, wie in vielen Städten im Ruhrpott, von Industriedenkmälern und Bauten aus der Zeit des Bergbaus.

Als erstes Bauwerk wurde die Zeche Zollern 1968 unter Denkmalschutz gestellt.

10. Essen, 583.109 Einwohner

Nur einen Steinwurf von Dortmund entfernt, liegt die nächste Großstadt Deutschlands, die wir euch vorstellen wollen.

Wie die anderen Städte im Ruhrgebiet, ist Essen geprägt vom Bergbau.

Zum Wahrzeichen von Essen hat sich deswegen auch die Zeche Zollverein, ein ehemaliges Steinkohlebergwerk, gemausert.

Heute gehört die Anlage zum Welterbe der UNESCO und beherbergt eine Reihe von Museen.

Außerdem gehört sie zur Europäischen Route der Industriekultur.

Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit in Essen ist die Alte Synagoge.

Sie gehört zu denen am besten erhaltenen jüdischen Bauten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.

Weitere Highlights in der Stadt Essen sind die Neue Isenburg, Schloss Borbeck oder das Essener Münster.

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11. Bremen, 569.352 Einwohner

Zur wohl berühmtesten Statue der Bremer Stadtmusikanten geht es auf Platz 11 der größten Städte in Deutschland.

Bremen ist nicht nur eine Stadt an der Weser, sondern gleichzeitig auch ein Bundesland, zu dem die Exklave Bremerhaven ebenfalls dazugehört.

Besonders beliebt ist Bremen für seine historische Innenstadt und das Schnoorviertel.

Dieser Teil der Stadt gilt als ältester Teil von Bremen und war zu mittelalterlichen Zeiten wahrscheinlich das Viertel der Seil- und Taumacher.

Ebenfalls beliebt ist der Marktplatz.

Hier stehen nicht nur das Bremer Rathaus und der Bremer Roland, die beide zum UNESCO-Welterbe gehören, sondern auch die Bremer Stadtmusikanten.

Im Kneipen- und Vergnügungsviertel an der Schlachte könnt ihr euch direkt an der Weser bei einem Bier von eurem Tag voller Sightseeing erholen.

Als Park inmitten der Stadt fungieren heute die ehemaligen Wallanlagen von Bremen.

Das Aresal ist der erste öffentliche Park in Deutschland, der von einer bürgerlichen Volksvertretung realisiert worden ist.

In den Wallanlagen steht auch noch eine alte Bremer Windmühle.

>> Kurzurlaub Bremen

12. Dresden, 554.649 Einwohner

Die sächsische Landeshauptstadt direkt an der Elbe gehört zu den Top-Adressen für Touristen in Sachsen.

Aber auch Einheimische und Zugezogene lieben das Flair der historischen Stadt an der Elbe.

Viele Museen in altehrwürdigen Gebäuden machen Dresden zu einem ganz besonderen Reiseziel in Deutschland.

Seine Lage am Wasser und die umfangreichen Kunstsammlungen der Stadt brachten ihr auch den Beinamen „Elbflorenz“ ein.

Die Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, konnte aber in großen Teilen wieder rekonstruiert werden und macht Dresden heute in der ganzen Welt bekannt.

Besonders sehenswert sind die Dresdner Frauenkirche, der Dresdner Zwinger mit seinen Ausstellungsstücken aus den vergangenen Jahrhunderten sowie die Semperoper und der älteste Weihnachtsmarkt in Deutschland der Striezelmarkt.

>> Kurzurlaub Dresden

13. Hannover, 538.068 Einwohner

In Niedersachsen liegt die nächste große Stadt von Deutschland.

Die Landeshauptstadt von Niedersachsen ist weltweit bekannt als Veranstaltungsort der CEBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik.

Aber nicht nur Technikfans werden in Hannover eine unvergessliche Zeit erleben.

Die Altstadt von Hannover bietet sich optimal für einen Spaziergang an.

Direkt am Marktplatz stehen die Marktkirche aus dem 14. Jahrhundert und das Alte Rathaus. Zusammen sind sie ein eindrucksvolles Zeugnis der norddeutschen Backsteingotik.

Nicht weniger eindrucksvoll ist auch das Neue Rathaus, welches eingebettet in den zehn Hektar großen Maschpark ein beeindruckendes Bild abgibt.

Noch imposanter sind nur die Herrenhäuser Gärten.

Die detailverliebten und weitläufigen Barockgärten erreicht ihr mit dem Auto innerhalb von 10 Minuten vom Hauptbahnhof.

Im Umland von Hannover solltet ihr euch unbedingt einen der beliebtesten deutschen Seen, das Steinhuder Meer anschauen.

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14. Nürnberg, 518.365 Einwohner

In den Süden von Deutschland geht es in die fränkische Metropole Nürnberg.

Sie verfügt über einen großen historischen Altstadtkern und beeindruckt vor allem mit ihrer Top-Sehenswürdigkeit, der Nürnberger Burg.

Seit vielen Jahrhunderten thront sie über der Stadt und wird heute als Museum genutzt.

In der Nürnberger Altstadt ist vor allem das Albrecht-Dürer-Haus die Hauptattraktion für Touristen.

Der bekannte Künstler lebte im 16. Jahrhundert rund 20 Jahre in dem Haus und verbrachte sein gesamtes Leben in Nürnberg.

Ebenfalls sehenswert ist das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgebäude, das sich mit der Geschichte der NS befasst.

Das Besondere:

es ist an einem Originalschauplatz untergebracht und mahnt bis heute vor dem Schrecken der NS-Herrschaft.

Jedes Jahr in der Adventszeit lockt der Christkindlesmarkt rund zwei Millionen Besucher aus aller Welt nach Nürnberg.

Vor allem der Nürnberger Lebkuchen gehört dann unbedingt als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen in jeden Koffer.

15. Duisburg, 498.590 Einwohner

Das Stadtbild von Duisburg ist geprägt von Anlagen aus der Zeit der Stahl erzeugenden Industrie, die bis heute davon zeugen, dass Duisburg im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Industriestandort wurde.

Heute werden die Anlagen, die vielerorts noch stehen, für andere Zwecke genutzt oder in Parkanlagen umgewandelt.

Ein Beispiel dafür ist der Rhein Park. Hier könnt ihr es euch entweder an der Uferpromenade gemütlich machen oder euch beim Basketball oder Beachvolleyball austoben.

Ein besonderes Highlight in Duisburg sind die Ruhrorter Häfen von Duisburg.

Werden alle dazugehörigen Hafenanlagen addiert, gilt der Ruhrort-Hafen als größter Binnenhafen der Welt und ist Arbeitsplatz junger Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche.

Der Innenhafen von Duisburg ist hingegen ein beliebtes Ausgehviertel mit vielen Bars direkt am Wasser.

Ihr erreicht den Innenhafen in wenigen Gehminuten von der Innenstadt.

Die „begehbare Achterbahn“, die Skulptur Tiger & Turtle im Angerpark, ist ebenfalls eine beliebte Touristenattraktion.

Wer den Looping der Skulptur erklimmt, wird mit einem schönen Ausblick über den Rhein bis nach Düsseldorf belohnt.

Einwohnerzahlen der größten Städte Deutschlands im Vergleich

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Stadt Daten Statistisches Landesamt Daten Melderegister
Berlin 3.748.148 3.748.148
Hamburg 1.891.810 1.891.810
München 1.471.508 1.542.211
Köln 1.085.664 1.089.984
Frankfurt am Main 753.056 747.848
Stuttgart 634.830 614.365
Düsseldorf 619.294 642.304
Leipzig 587.857 601.737
Dortmund 587.010 602.566
Essen 583.109 590.611
Bremen 569.352 569.352
Dresden 554.649 560.641
Hannover 538.068 558.799
Nürnberg 518.365 535.746
Duisburg 498.590 502.939

Warum unterscheiden sich die Einwohnerzahlen der größten Städte je nach Quelle?

Einwohnerzahlen sind immer Schwankungen unterworfen.

Das ist soweit keine Überraschung.

Aber warum unterscheiden sich die Einwohnerzahlen der Statistischen Landesämter und der Melderegister der Städte teils drastisch?

Vielleicht erinnerst du dich noch daran – im Jahr 2020 wurde ein Zensus in Deutschland durchgeführt.

Die EU verpflichtete die Mitgliedsstaaten im Jahr 2008 dazu, alle zehn Jahre eine solche Volkszählung durchzuführen.

Warum das wichtig ist?

Je mehr Einwohner eine Region beziehungsweise eine Stadt hat, desto mehr finanzielle Mittel fließen aus speziellen Fördertöpfen.

Beim Zensus aus dem Jahr wurde eine Mischform aus Register-Zählung und persönlicher Befragung zur Ermittlung der Einwohnerzahlen verwendet.

10 % der benötigten Daten wurden von zufällig ausgewählten Bürgern gesammelt.

Man hat sich erhofft, so etwaigen Fehlern oder veralteten Daten in Registern auf die Spur zu kommen.

Die Statistischen Landesämter der Bundesländer aktualisieren die damals gesammelten Daten stets um Geburten, Umzüge und Sterbefälle.

Eine zweite Möglichkeit zur Feststellung der Einwohnerzahl einer Stadt ist der Abzug aus dem Melderegister.

Bei Umzügen besteht für jeden Bürger eine Meldepflicht, sodass die jeweiligen Städte einen genauen Überblick darüber haben, wie viele Einwohner sich tatsächlich in der Gemeinde wohnhaft sind.

Darum stimmen die Einwohnerzahlen nie

Wir wissen es: der Meldepflicht wird nicht immer nachgekommen. Zusätzlich geben manche der größten deutschen Städte bei den Einwohnerzahlen nicht nur die Anzahl der Hauptwohnsitze an, sondern berechnen auch die Einwohner mit Zweitwohnsitz ein – besonders in Studentenstädten macht das Sinn, da viel Studis ihren Hauptwohnsitz bei den Eltern und ihren Zweitwohnsitz in der jeweiligen Unistadt haben.

Die Register sind fehlerhaft, aber gleichzeitig auch Grundlage für die Fortführung der Angaben auf Grundlage des Zensus.

Beim Zensus wiederum gibt es teils starke Schwankungen zwischen den Daten der Register und dem Ist-Zustand in einzelnen Stadtteilen, die bei der Betrachtung der ganzen Stadt mit allen Bezirken gar nicht auffallen.

Kurzum: Die Angaben zu Einwohnerzahlen sind bei beiden Methoden falsch.

Die Einwohnerzahlen der größten Städte von Deutschland sind damit immer grobe Angaben.

Statistisch wird davon ausgegangen, dass die Angaben der Statistischen Landesämter wahrscheinlicher sind.

Liste der größten Städte in Deutschland

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Rang Stadt Einwohnerzahl Fläche in km² Ew./ km² Bundesland
1 Berlin 3.644.826 891,68 4.090 Berlin
2 Hamburg 1.841.179 755,22 2.438 Hamburg
3 München 1.471.508 310,70 4.736 Bayern
4 Köln 1.085.664 405,02 2.681 NRW
5 Frankfurt am Main 753.056 248,31 3.033 Hessen
6 Stuttgart 634.830 207,35 3.062 Baden-Württemberg
7 Düsseldorf 619.294 217,41 2.849 NRW
8 Leipzig 587.857 297,80 1.974 Sachsen
9 Dortmund 587.010 280,71 2.091 NRW
10 Essen 583.109 210,34 2.772 NRW
11 Bremen 569.352 325,56 1.749 Bremen
12 Dresden 554.649 328,48 1.689 Sachsen
13 Hannover 538.068 204,14 2.636 Niedersachsen
14 Nürnberg 518.365 186,38 2.781 Bayern
15 Duisburg 498.590 232,8 2.142 NRW
16 Bochum 364.628 145,66 2.503 NRW
17 Wuppertal 354.382 168,39 2.105 NRW
18 Bielefeld 333.786 258,82 1.290 NRW
19 Bonn 327.258 141,06 2.320 NRW
20 Münster 314.319 303,28 1.036 NRW
21 Karlsruhe 313.092 173,46 1.805 Baden-Württemberg
22 Mannheim 309.370 144,96 2.134 Baden-Württemberg
23 Augsburg 295.135 146,84 2.010 Bayern
24 Wiesbaden 278.342 203,93 1.365 Hessen
25 Mönchengladbach 261.454 170,47 1.534 NRW
26 Gelsenkirchen 260.654 104,94 2.484 NRW
27 Braunschweig 248.292 192,18 1.292 Niedersachsen
28 Kiel 247.548 118,65 2.086 Schleswig-Holstein
29 Aachen 247.380 160,85 1.538 NRW
30 Chemnitz 247.237 221,05 1.118 Sachsen
31 Halle (Saale) 239.257 135,02 1.772 Sachsen-Anhalt
32 Magdeburg 238.697 201,00 1.188 Sachsen-Anhalt
33 Freiburg im Breisgau 230.241 153,06 1.504 Baden-Württemberg
34 Krefeld 227.020 137,77 1.648 NRW
35 Lübeck 217.198 214,21 1.014 Schleswig-Holstein
36 Mainz 217.118 97,74 2.221 Rheinland-Pfalz
37 Erfurt 213.699 269,88 792 Thüringen
38 Oberhausen 210.829 77,09 2.735 NRW
39 Rostock 208.886 181,26 1.152 Mecklenburg-Vorpommern
40 Kassel 201.585 106,78 1.888 Hessen
41 Hagen 188.814 160,45 1.177 NRW
42 Saarbrücken 180.741 167,09 1.082 Saarland
43 Hamm 179.111 226,43 791 NRW
44 Potsdam 178.089 188,61 944 Brandenburg
45 Ludwigshafen am Rhein 171.061 77,55 2.206 Rheinland-Pfalz
46 Mühlheim an der Ruhr 170.880 91,28 1.872 NRW
47 Oldenburg 168.210 102,99 1.633 Niedersachsen
48 Osnabrück 164.748 119,8 1.375 Niedersachsen
49 Leverkusen 163.838 78,87 2.077 NRW
50 Heidelberg 160.355 108,84 1.473 Baden-Württemberg
51 Solingen 159.360 89,54 1.780 NRW
52 Darmstadt 159.207 122,09 1.304 Hessen
53 Herne 156.374 51,42 3.041 NRW
54 Neuss 153.796 99,52 1.545 NRW
55 Regensburg 152.610 80,7 1.891 Bayern
56 Paderborn 150.580 179,59 838 NRW
57 Ingolstadt 136.981 133,37 1.027 Bayern
58 Offenbach am Main 128.744 44,89 2.868 Hessen
59 Würzburg 127.880 87,63 1.459 Bayern
60 Fürth 127.748 63,35 2.017 Bayern
61 Ulm 126.329 118,69 1.064 Baden-Württemberg
62 Heilbronn 125.960 99,88 1.261 Baden-Württemberg
63 Pforzheim 125.542 98,00 1.281 Baden-Württemberg
64 Wolfsburg 124.151 204,09 608 Niedersachsen
65 Göttingen 119.801 116,89 1.025 Niedersachsen
66 Bottrop 117.383 100,61 1.167 NRW
67 Reutlingen 115.966 87,06 1.332 Baden-Württemberg
68 Koblenz 114.024 105,13 1.085 Rheinland-Pfalz
69 Bremerhaven 113.634 93,82 1.211 Bremen
70 Recklinghausen 112.267 66,50 1.688 NRW
71 Bergisch Gladbach 111.966 83,09 1.348 NRW
72 Erlangen 111.962 76,95 1.455 Bayern
73 Jena 111.407 114,76 971 Thüringen
74 Remscheid 110.994 74,52 1.489 NRW
75 Trier 110.636 117,13 945 Rheinland-Pfalz
76 Salzgitter 104.948 223,92 469 Niedersachsen
77 Moers 103.725 67,68 1.533 Nordrhein-Westfalen
78 Siegen 102.836 114,69 897 NRW
79 Hildesheim 101.990 92,18 1.106 Niedersachsen
80 Cottbus 100.194 165,15 607 Brandenburg

Karte größte Städte in Deutschland

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Optionen handeln oder lieber CFDs traden?

Lesezeit: 11 Minuten

In diesem Artikel werden wir Ihnen erläutern, wie Sie als Anfänger mit dem Optionen handeln beginnen können. Überdies werden wir Ihnen die Grundlagen des Optionshandels näherbringen und Ihnen mehrere Beispiele für den Handel mit Optionen geben. Wir werden die Vor- und Nachteile des Optionen Handels aufzeigen und diskutieren, welche anderen Handelsinstrumente es gibt, die sich für Ihre Tradingstrategie eignen könnten, wie zum Beispiel CFDs.

Was sind Optionen

Mit Optionen spekuliert man auf die Entwicklung eines Underlyings (Basiswert). Solche Basiswerte können Aktien, Staatsanleihen, Rohstoffe oder andere sein. Optionen zählen deshalb zu den Derivaten, da ihr Preis vom Preis des Basiswerts abhängt (aus dem Lateinischen: derivare = ableiten). Der Optionshandel geht bis ins antike Griechenland zurück, wo bereits auf den Ertrag der Olivenernte spekuliert wurde. Heutzutage können Sie auf den meisten Märkten mit Optionen handeln, zum Beispiel auf dem Forex-, Aktien-, Rohstoff-, Anleihe- oder Index-Markt.

Eine der beliebtesten Formen des Optionen Trading ist der Handel mit Aktienoptionen. Beim Optionshandel erwerben Sie das Recht, aber nicht die Pflicht, den Basiswert, in diesem Fall also die Aktie, zu einem festgelegten Preis vor oder an einem Datum in der Zukunft zu kaufen oder verkaufen. Damit ähnelt der Optionskauf anderen Formen der Spekulation, bei denen man darauf setzt, wie sich der Kurs eines Basiswerts entwickeln wird. Weil ein Optionsgeschäft allerdings mit einem Ablaufdatum versehen ist, muss der Optionen Trader sowohl in Betracht ziehen, wie lange sich ein Kurs in die gewünschte Richtung bewegen wird, als auch, wie hoch die damit verbundene Volatilität ist.

Zunächst wollen wir uns aber den zwei Möglichkeiten im Optionshandel widmen, der Put Option und der Call Option

Optionen handeln – so funktioniert’s

Wenn Sie als Anfänger mit Optionen handeln, müssen Sie als Erstes wissen, welche Möglichkeiten Sie dafür haben. Man nennt diese Put Optionen und Call Optionen. Es ist wichtig zu wissen, dass es in jedem Optionshandel zwei Seiten gibt, den Käufer der Option und den Verkäufer der Option. Wenngleich Sie Optionen auf den meisten Finanzmärkten kaufen können, wollen wir uns hier zunächst auf Aktienoptionen beschränken.

Basiswissen Optionen: Was ist eine Put Option?

Mit einer Put Option erwirbt der Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, eine Aktie zu einem zuvor vereinbarten Strikepreis und Ablaufdatum zu verkaufen. Der Trader wettet dabei auf einen sinkenden Aktienkurs, er geht also gewissermaßen Short

Sehen wir uns dazu ein Beispiel an. Darin notiert die Tesla-Aktie bei einem Kurs von 360 US-Dollar, was auch der Strikepreis für diese Aktie ist. Der Preis einer Put Option zu diesem Strikepreis beträgt 6$ pro Option. Das Ablaufdatum ist in drei Monaten. Die Put Option umfasst 100 Aktien, kostet also 100 Aktien x 1 Put x 6$ = 600$. Diesen Preis bezeichnet man auch als Optionspreis oder Optionsprämie. Der Breakeven-Preis des Traders ist der Strikepreis minus den Preis der Put Option. In diesem Beispiel: 360$ – 6$ = 354$.

Wenn der Aktienkurs von Tesla am Ablaufdatum der Option zwischen 354$ und 360$ liegt, hat die Option einen gewissen Wert, wird aber keinen Profit bringen. Sollte sich der Aktienkurs über dem Strikepreis von 360$ befinden, wäre die Option wertlos und der Trader würde verlieren, was er für die Put Option bezahlt hat: 600$. Jeder Aktienkurs unter 354$ brächte dem Optionen Trader indes einen Profit ein.

Basiswissen Optionen: Was ist eine Call Option?

Der Erwerb einer Call Option gibt dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, die Aktie eines Unternehmens zu einem zuvor festgelegten Preis (auch bekannt als Strikepreis) und Datum zu kaufen. Der Verkäufer der Call Option steht dabei in der Pflicht. Übt der Käufer sein Bezugsrecht aus, ist der Verkäufer verpflichtet, ihm die Aktie zum zuvor festgelegten Preis zu verkaufen.

Nehmen wir als Beispiel an, dass ein Trader eine Call Option für Apple bei einem Strikereis von 180 US-Dollar gekauft hat, die in sechs Wochen fällig ist. Dies bedeutet, dass der Käufer der Call Option das Recht hat, die Option zu einem Preis von 180$ auszuüben. Sollte der Wert der Aktie im vereinbarten Zeitraum auf 200$ steigen, macht der Trader ein gutes Geschäft, wenn er die Option ausübt: Er kauft die Aktie für 180$, obwohl sie bereits 200$ wert ist.Der Verkäufer der Call Option steht dann in der Pflicht, die Aktie für 180$ zu verkaufen, unabhängig davon, wieviel sie wirklich wert ist. Sollte die Apple-Aktie allerdings im vereinbarten Zeitraum auf 150$ fallen, steht der Käufer nicht in der Pflicht, das Optionsgeschäft auszuführen. In diesem Fall würde der Käufer die Option auslaufen lassen und der Verkäufer würde seine Aktie behalten.

Strategien zum Optionen handeln

Optionen sind handelbare Wertpapiere, was bedeutet, dass nur sehr wenige ihr Ablaufdatum erreichen und einen Austausch von Wertpapieren nach sich ziehen. Das liegt daran, dass die meisten Trader Optionen als Vehikel ansehen, um auf die Kursbewegung des Basiswerts zu spekulieren. Allerdings beziehen sich nicht alle Optionen auf die Kursbewegung ihres Basiswerts, weil der Wert einer Option im Zeitablauf abnimmt, was ihr Charakteristika verleiht, die den Optionshandel fundamental vom Aktienkauf unterscheiden.

Dies ist einer der vielen Gründe, warum Anfänger im Optionsgeschäft meistens Geld verlieren. Für sie ist es daher unerlässlich, zunächst über die sogenannten „Greeks“ („Griechen“) Bescheid zu wissen: Delta, Vega, Gamma und Theta. Dahinter verbergen sich statistische Werte, die das Risiko beim Optionen handeln bemessen.

  • Delta: Dieser Wert misst die Sensibilität einer Option bezüglich der Preisveränderungen des Basiswerts. Im Grunde genommen wird hier die Anzahl der Punkte abgebildet, um die sich der Optionspreis für jeden Punkt Veränderung des Basiswerts erwartungsgemäß bewegt. Eine Veränderung des Basiswerts um einen Punkt wird nicht immer eine Veränderung des Optionswerts um einen Punkt nach sich ziehen. Die Delta-Werte bewegen sich für Call Optionen zwischen 0 und 1, für Put Optionen zwischen 0 und -1.
  • Vega: Dieser Wert misst die Sensibilität einer Option bezüglich der Volatilität des Basiswerts. Er bildet die Höhe der Preisveränderung der Option bei einer 1%-igen Veränderung der Volatilität des Basiswerts ab.
  • Gamma: Dieser Wert misst die Sensibilität des Delta-Werts bezüglich der Preisveränderungen des Basiswerts.
  • Theta: Dieser Wert misst den Zeitwert einer Option. Je näher die Option an ihr Ablaufdatum rückt, desto stärker kann sie im Wert verlieren. Theta misst den theoretischen Dollar-Wert, den eine Option jeden Tag verliert

Wie sich unschwer erkennen lässt, gibt es viele Faktoren, die beim Optionshandel berücksichtigt werden müssen – und das neben der Analyse, die Sie brauchen, um einen profitablen Trade ausfindig zu machen, der Analyse potenzieller zukünftiger Kursbewegungen sowie potentieller Entry- und Exit-Spots. Die Komplexität beim Handel mit Optionen ist einer der Gründe, warum sich viele Trader anderen Instrumenten zuwenden, um an den Finanzmärkten zu spekulieren, wie zum Beispiel CFDs (Contracts for Difference).

Warum Optionen Trader den CFD Handel erwägen sollten

Wie eine Option ist auch ein CFD ein Finanzderivat, das es dem Trader ermöglicht, auf steigende und fallende Kurse zu setzen. Ein CFD ist im Wesentlichen ein Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer. Darin wird festgehalten, dass der Verkäufer dem Käufer den Unterschied zwischen dem aktuellen Kurs und dem Kurs zum Ende des Vertrags bezahlt.

Als Verkäufer tritt üblicherweise ein Broker auf. Mit einem CFD bezahlt der Trader schlicht den Unterschied zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs des Basiswerts. Im Unterschied zum Optionen Handel, wo eine Bewegung des Basiswerts um einen Punkt nicht immer eine entsprechende Bewegung der Option nach sich zieht, bleibt der CFD viel näher an der Bewegung des Basiswerts. In der folgenden Tabelle finden Sie weitere wichtige Unterschiede zwischen Option und CFD Trading:

Optionshandel

CFD Trading

Ablaufdaten: Der Kurs könnte sich für Sie vorteilhaft entwickeln, nachdem Ihre Option abgelaufen ist, wovon Sie dann nicht mehr profitieren würden

Optionen sind nicht für alle Aktien und Instrumente verfügbar

Trader können auf über 3.000 Märkten traden

Optionsverkäufer können unbegrenzte Verluste erleiden

Trader können einen Stop Loss und andere Maßnahmen zum Schutz vor Volatilität einsetzen

Der Wert von Optionen nimmt mit der Zeit ab

Kein zeitlicher Verlust

Optionen Trader müssen mindestens 2.000$ auf ihrem Konto haben, als Daytrader 25.000$

CFD Trader können bei Admiral Markets bereits ab 200$ mit dem Trading beginnen

CFD Trading zeichnet sich überdies durch individuelle Merkmale aus:

  • Einsatz einesHebels: Retail Clients können dank des Hebels, abhängig vom Instrument, bis zu 30-mal mehr traden, als sich auf ihrem Konto befindet. Bei Professional Clients beträgt der maximale Hebel 1:500.
  • Trading in sämtliche Richtungen: Sie können auf jedem Markt Short oder Long gehen und eine gegenteilige Wette abschließen, um zu hedgen.
  • Halten Sie Trades so lange Sie möchten: Mit CFDs können Sie innerhalb von Sekunden in den Markt ein- oder aussteigen. Sie können Ihre Positionen aber auch über Tage, Wochen und Monaten halten.
  • Fortschrittliche Risikomanagement-Tools: Setzen Sie Stop Loss und Take Profit ein, um Ihr Risiko zu minimieren.
  • Zugang zu globalen Märkten wie Forex, Aktien CFDs, Index CFDs, Rohstoff CFDs, Anleihe CFDs und Krypto-CFDs.

Wie Sie noch heute mit dem CFD Trading beginnen

Schritt 1: Die Trading-Plattform

Wenn Sie mit dem CFD Trading beginnen wollen, sollten Sie sich zuerst nach der richtigen Trading-Plattform umsehen. Neben dem Zugang zu globalen Märkten sind Faktoren wie Stabilität, Nutzerfreundlichkeit und Erreichbarkeit besonders wichtig. Für das CFD Trading können Sie auf folgende Trading Plattformen zurückgreifen, die zu den weltweit beliebtesten gehören:

Im Gegensatz zu Nischenplattformen, die für den Optionshandel genutzt werden, sind die MetaTrader-Plattformen passgenau auf die Bedürfnisse eines CFD Traders zugeschnitten. Dazu gehören breitere Unterstützungsangebote und vielfältige Features, die dem Trader zur Verfügung stehen.

Schritt 2: Ihre Trading-Methodik

CFD Trading ist eine einfache Form der Spekulation an Finanzmärkten. Die riesige Anzahl potenzieller Trades auf so vielen Märkten, die mitunter rund um die Uhr geöffnet sind, kann es jedoch erschweren, die besten Chance-Risiko-Verhältnisse ausfindig zu machen. Ihre Strategie sollte also die folgenden Punkte umfassen:

  • Routine: Zu welchem Zeitpunkt sehen Sie sich täglich die Märkte an?
  • Stil: Welche Art Trader sind Sie? Daytrader, Scalper, Swing Trader oder doch eher langfristiger Investor?
  • Märkte: Auf welche Märkte wollen Sie sich konzentrieren? Forex, Aktien, Rohstoffe, Indizes oder andere?
  • Methodik: Wie beabsichtigen Sie, Ihre Tradingentscheidungen zu treffen? Wann wollen Sie kaufen und verkaufen?

Vielleicht wissen Sie auf eine oder mehrere dieser Fragen noch keine Antwort. Am besten lernen Sie das Trading, wenn Sie es praktisch durchführen. Zu diesem Zweck sollten Sie zunächst ein kostenloses Demokonto eröffnen, in dem Sie Ihre Strategien völlig risikofrei austesten können.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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