Der CFD Hebel – was ist das

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CFD Hebel Erfahrungen 2020 – Wirkung und Eigenschaften des Hebels mit Beispielen im Test!

Der CFD Hebel gehört zu den reizvollsten Charakteristika des Handels mit Differenzkontrakten. Der Finanzhebel resultiert aus den geringen Eigenkapitalanforderungen: Anders als beim direkten Kauf eines Basiswertes müssen Trader nicht den gesamten Kaufpreis entrichten, sondern lediglich eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Da die Sicherheitsleistung meist in einem zum Gewinn verglichenen, geringen Betrag resultiert, liegt hier der Reiz das Risiko leicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund sollten nur Trader mit entsprechender Risikobereitschaft und Risikobewusstsein auf CFD Hebel setzen.

Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

Wirkungen und Eigenschaften des CFD Hebels:

  • Der Trader stellt nur einen Teil der Handelssumme bereit
  • Durch CFD Hebel können in Sekunden existenzbedrohende Verluste entstehen
  • CFD Hebel bewegen sich in Verhältnissen zwischen 5:1, 30:1 (IG Markets) bis 400:1 (GKFX)
  • Volle Markttiefe ohne, dass gehandelte, hohe Handelssummen eigener Besitz sind
  • Gewinn oder Verlust berechnen sich aus Hebel und Margin

Handel Beispiel für CFD Hebel

Nachfolgend ein Beispiel für CFD Hebel im Vergleich zu einem Direktinvestment in den Basiswert, das aus Gründen der Veranschaulichung auf Finanzierungskosten, Kommissionen und Spreads verzichtet. Ein Investor rechnet mit einem Anstieg des Kurses der Aktie der XY AG (XY Aktie). Er beabsichtigt, 10.000 Euro zu investieren und steht vor der Wahl, sein Engagement durch den Kauf von Aktien über Xetra oder durch eine Longposition in einem CFD auf die Aktie zu realisieren. Zum Zeitpunkt des Einstiegs notiert die XY-Aktie bei 100,00 Euro.

Entscheidet sich der Investor für ein Direktinvestment in den Basiswert, muss er zum Kauf von 100 XY-Aktien 10.000 Euro aufwenden. Steigt der Kurs in den Tagen nach dem Einstieg um 10 Prozent auf 110,00 Euro, erlöst der Investor bei einem Verkauf seines Bestandes 11.000 Euro, was die Investition um 1.000 Euro bzw. 10 Prozent übersteigt und dem realisierten Profit entspricht.

Entscheidet sich der Investor für einen Einstieg über CFDs, fällt der Profit ceteris paribus höher aus. Um eine Position von 10.000 Euro im Markt zu bewegen, sind bei einem Marginsatz von 10 Prozent lediglich 1.000 Euro Einsatz erforderlich. Trotz der deutlich geringeren Investition partizipiert der Investor ABSOLUT betrachtet in genau demselben Umfang wie bei einem Direktinvestment: Steigt der Kurs der XY-Aktie von 100 auf 110 Euro, erhöht sich der Marktwert der Gesamtposition auf 11.000 Euro. Der bei einer Glattstellung der Position realisierte Gewinn beträgt ebenfalls 1.000 Euro. Im Verhältnis zum im Vergleich zu einem Direktinvestment deutlich geringeren Einsatz entspricht dies einem Gewinn in Höhe von 100 Prozent.

Die Nutzung des CFD Hebels ist Vor- und Nachteil in einem. Wie das 10.000 EUR/ 100 EUR-Beispiel zeigt, können Trader mit 100 EUR-Investment und Nutzung des CFD Hebels den gleichen Gewinn erzielen, wie bei einem Direktinvestment. So liegen dem CFD Hebel niedrigere Beschaffungskosten und Einsätze zugrunde. Nachteilig ist, dass dieses Vorgehen mit einem hohen Verlustrisiko verbunden ist. So zieht der CFD Hebel bei einem Einsatz von 100 EUR und dem Ziel daraus 1000 EUR und mehr zu erhalten nach sich, dass bei dem 100 EUR-Einsatz ebenso 10.000 EUR und mehr verloren werden können.

CFD Hebel-Definition

Der Hebel-Bereich fällt von Broker zu Broker unterschiedlich aus. Er kann sich zwischen 5:1, 200:1 bis hin zu 400:1 bewegen. Dieser Hebel wird auf CFD Produkte ausgeübt. Bei CFDs handelt es sich um derivate Instrumente. In der Regel setzen sich CFDs aus Basiswerten, den sogenannten Underlyings, zusammen: Aktien, Devisen, Rohstoffe oder Indizes. CFD Hebel ermöglichen es Tradern mit geringer Investitionssumme am Handelsgeschehen der weltweiten Finanzmärkte teilzunehmen und dabei nur einen Teil der Investitionssumme physisch beizusteuern.

Der Gewinn im CFD Handel bestimmt sich nach der Höhe des gesetzten CFD Hebels. Die Berechnung des CFD Hebels erfolgt über den Zusammenhang: 100 / Margin. Der daraus resultierende Wert, auch als Leverage bekannt, wird in Prozent ermittelt. Dieser Betrag steht dem Trader bei Anstieg des Basiswertes um 1% als Gewinn zur Verfügung. Der Verlust berechnet sich analog. Hierbei bezeichnet die CFD-Margin die Glattstellungskosten, die bspw. Overnight seitens des Traders bereitgestellt werden.

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Der mögliche CFD Hebel-Bereich wird vom CFD Broker vorgegeben. Erfahrene Trader wählen ihren CFD Broker mit entsprechend weiten Hebelbereichen. In unserem CFD Broker Vergleich können sie verschiedenste anbieter vergleichen. Muss eine Position offen gehalten werden und arbeitet der Broker mit CFD-Nachschusspflicht, steht der Trader in der Pflicht seinen Einsatz um den fehlenden Betrag bis zur Absicherung der Voll-Investition nachzuschießen. Spätestens hier wird das Risiko der CFD Hebel erneut deutlich.

Diese Broker bieten den Handel mit CFDs an

  • Admiral Markets
  • comdirect
  • flatex
  • GKFX
  • IG Markets

Ein Blick in die IG Markets Handelsplattform

Welche Strategien bieten sich mit dem CFD Hebel an

Bereits bei geringen Investitionen können hohe Gewinne erzielt werden. Vor allem erfahrene Trader können im CFD Handel ihr Wissen und Gespür einsetzen. Für den Handel bietet sich eine Trading-Strategie an. Diese sollte bereits als Anfänger entwickelt und an die wachsenden Erfahrungen angepasst werden. Als mögliche Strategie steht die Forex Strategie: Trend zur Wahl. Hierbei setzt der Trader auf die Fortsetzung eines bestehenden Trends, mit der Annahme, dass eine Trendumkehr unwahrscheinlicher ist; ebenso unwahrscheinlich wird das Auftreffen auf einen Widerstand angesehen. Die Trendstrategie eignet sich vor allem für CFD Neueinsteiger.

Eine weitere CFD Strategie ist die Forex Strategie: Kontratrend. Der Trader kann aus verschiedenen Kontratrend-Strategien wählen und mit wachsender Erfahrung modifizieren. Alle gemein haben, dass es auf Timing ankommt. Der Trader muss den Zeitpunkt erwischen, an dem es zu einer Trendumkehr kommt. Dies ist eine sehr beliebte Strategie, die in Anbetracht einer erforderlichen Marktkenntnis zur Markteinschätzung vorrangig von erfahrenen CFD Tradern praktiziert wird.

Der CFD Handel hält große Gewinne bereit. Dabei kommt kein erfolgreicher CFD Handel ohne eine gute und dem jeweiligen Markt und Instrument angepasste CFD Handelsstrategie aus. Neben der Trend- und Kontratrend-Strategie gibt es weitere Strategien, die erlernt werden können und sollten. Ausgewiesene CFD Broker bieten umfangreiches und fundiertes Lernmaterial für Neueinsteiger, auch für erfahrene Trader, an. Zu jedem Zeitpunkt müssen dem CFD Trader die hohen Verlustrisiken der Hebelgeschäfte bewusst sein.

Erfolgsaussichten und Risiken im CFD Handel

100% Erfolgsaussichten bietet der CFD Handel nicht. Es kommt auf Instinkt, Erfahrung und Glück an. Strategien und Marktkenntnisse über Jahre bis Jahrzehnte hinweg können helfen, eine potentielle Gewinnchance als solche zu erkennen und den Hebel entsprechend zu setzen. CFD Handelsstrategien sind unerlässlich. Ebenso unerlässlich, wie die stete Marktbeobachtung und das Lernen bzw. Verbessern der Handelsfertigkeiten. CFD Tipps helfen vor allem Neueinsteigern einen guten Einstieg zu erreichen. Das Augenmerk bei CFD Hebeln liegt besonders auf der Margin. Diese unterliegt der Volatilität. Kursschwankungen nehmen somit Einfluss auf die Höhe der Margin. Je nach CFD Handelsprodukt werden zudem verschiedene Risikoklassen geführt.

„Todsicheren“ Handel werden Trader mit CFD Hebeln nicht finden. Das Risiko schwingt aufgrund der hohen Hebelwirkungen selbst bei niedrigen Margins mit. Dessen sollte sich jeder Trader bewusst sein.

Fazit: Der CFD Handel richtet sich an risikofreudige, erfahrene Trader

Trotz Strategien, Erfahrung und Risikomanagement bleibt das hohe Verlustrisiko beim Handel mit Hebeln zu jedem Zeitpunkt bestehen. Für gewöhnlich bieten seriöse Online Broker vergleichsweise geringe Hebel-Bereiche an.

Gezielte Hebel-Gewinnabläufe können „nicht erlernt“ werden, da stets das Risiko dabei ist und die Einflüsse durch Volatilität und Risikoparameter auf die Entwicklung des Handelsgeschäfts Einfluss nehmen.

Trader, die ihr Glück herausfordern wollen und auch vor großen Hebeln nicht zurückschrecken, empfiehlt sich einen Online Broker zu wählen, die hohe Sicherheitsmaßstäbe bei den Zahlungsmethoden, sowie bei der Auszahlung anbieten. Lizenzierung und Zertifizierung, sowie ein umfangreiches Ausbildungsmaterial mit durchgängig erreichbarem, deutschem Kundensupport sollten ebenfalls vorhanden sein.

Der CFD Hebel – was ist das?

Eine attraktive Eigenschaft von CFDs ist die Hebelwirkung. Beim CFD-Handel kaufen Sie nicht den Basiswert, sondern hinterlegen für jede Handelsposition eine Sicherheitsleistung beim Handelspartner von comdirect. Diese Sicherheitsleistung wird Margin genannt.

Beim CFD-Handel wird im Gegensatz zum Direktinvestment weniger Kapital in Ihren Handelspositionen gebunden. Damit steht ihnen das ungebundene Kapital für weitere Handelspositionen zur Verfügung. Die Höhe der Margin richtet sich nach der Anlageklasse des zugrunde liegenden Basiswerts.

Beispiel

Die Margin beim Handel mit Index-CFDs wie etwa dem DAX, Nikkei oder Dow Jones beträgt 5 %. Handeln Sie dagegen Aktien-CFDs, ist eine Sicherheitsleistung von 20 % erforderlich, bei Rohstoffen wie Gold sind es 5 %. Dadurch hebeln Sie Ihr eingesetztes Kapital je nach CFD bis zum 20-Fachen. Wenn Sie ein Konto mit 10.000 Euro haben, erlaubt Ihnen eine Margin von 5 % ein Kapital von 200.000 Euro zu bewegen.

In der Tabelle sehen Sie, wie viel Kapital (Margin in Euro) Sie bei einer Positionsgröße von 10.000 Euro einsetzen müssen.

Anlageklasse Margin (%) Hebel Margin (EUR) Positionsgröße (EUR)
Indizes 10.000
Rohstoffe 10.000
Aktien 10.000

Der Marginsatz ist je nach Anlageklasse unterschiedlich.

Risikohinweis

Ein CFD ist ein gehebeltes Produkt, das mit einem hohen Risiko für Ihr Kapital behaftet ist. Die Verluste sind auf das verfügbare Guthaben auf dem CFD-Konto begrenzt. Dieses Produkt eignet sich ausschließlich für spekulative, und erfahrene Anleger. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen, und lassen Sie sich gegebenenfalls unabhängig beraten. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Sie sollten auch unsere Basis- und Risikoinformationen für den CFD-Handel lesen. Das gezeigte Material dient lediglich der allgemeinen Information und stellt keine Handlungs- bzw. Anlageempfehlung dar. Der Inhalt basiert auf Informationen, die der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sind.

Aufgrund der BaFin Allgemeinverfügung vom 23.07.2020 ist die comdirect verpflichtet folgende Warnung für ihre Kunden und Interessenten zu veröffentlichen:

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.

75 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Was sind CFDs? – CFD Trading einfach erklärt

In diesem Blogartikel geht es auf Anfrage aus der Community um das Finanzprodukt CFD. Ich erkläre euch, was ein CFD ist, wie und wo es eingesetzt werden kann, warum es so beliebt ist und welche Risiken es beim CFD-Trading gibt.

Was ist ein CFD?

CFDs sind hochspekulative Finanzprodukte, mit denen ihr auf Kursbewegungen setzen könnt, ohne dabei eine große Summe an Kapital investieren zu müssen.

CFD steht dabei für „Contract For Difference“, was im Deutschen mit Differenzvertrag bzw. Differenzkontrakt übersetzt werden kann. Das erklärt auch schon ganz gut, was ein CFD ist.

Der Wert eines CFDs leitet sich von seinem Basisprodukt ab. Somit ist ein CFD ein klassisches Derivat. Kauft ihr ein CFD, so schließt ihr mit eurem Broker einen Vertrag auf die Differenz des Kurses des Basisprodukts.

Setzt ihr beispielsweise auf einen steigenden Kurs des Basisprodukts, und steigt dieser Kurs nach Vertragsabschluss, so muss euch euer Broker zu Vertragsende die Differenz ausbezahlen. Ihr profitiert somit vom Gewinn des Basisprodukts. Sinkt der Kurs, so schuldet ihr eurem Broker die Differenz zum Ausgangskurs. In diesem Fall profitiert der Broker vom Verlust des Basisprodukts.

Hinweis: Beim CFD-Trading fällt jeweils beim Eröffnen, wie auch beim Schließen des Handels eine Kommissionsgebühr an.

Die Entstehung von CFDs

CFDs haben ihren Ursprung im Investmentbanking. Das Konzept der Differenzverträge wurde dabei von der UBS in den 1980er Jahren in London entwickelt, um die britische Stempelsteuer zu umgehen.

Für jede Aktientransaktion, die am London Stock Exchange durchgeführt wurde, mussten Abgaben in der Höhe von 0,5 % geleistet werden. Durch die Konstruktion von CFDs konnte ein außerbörslicher Handel aufgesetzt werden. Damit war es möglich, Trades direkt mit dem Anbieter, ohne die Zahlung der Steuer, abzuwickeln.

Wie funktionieren CFDs?

CFDs zählen wie Optionen, Futures, Forwards und Swaps zur Gruppe der Finanzderivate, wobei ein CFD einer binären Option ähnelt. Der Unterschied besteht in der sogenannten Nachschusspflicht, die im Falle eines Verlusts geleistet werden muss.

Beim Handel mit Derivaten wird das Basisprodukt, wie zum Beispiel eine Aktie, nicht gekauft. Ihr schließt lediglich einen Vertrag mit eurem Broker, dass die Kursdifferenz ausgeschüttet wird.

CFDs werden nur OTC (over-the-counter) gehandelt. Das heißt, dass der Handel nicht an einer zentralisierten Börse stattfindet, wie beispielsweise der Handel mit Aktien. CFDs werden euch somit direkt von einem CFD-Broker gestellt und ihr könnt sie nur bei diesem Broker wieder verkaufen.

An jedem Vertrag sind folglich nur zwei Parteien beteiligt, und zwar, ihr als Trader bzw. Buyer und eure Gegenpartei, der CFD -Broker bzw. Seller.

Ihr eröffnet einen CFD-Trade auf Basis des aktuellen Marktpreises. Das Gleiche macht ihr, wenn ihr eure Position wieder schließt.

Die „Security Margin“

Wenn ihr euch dazu entschließt, ein CFD auf einen Basiswert zu kaufen, dann werdet ihr nur einen kleinen Anteil selbst bezahlen. Den Rest stellt euch euer Broker zur Verfügung. Dieses zur Verfügung gestellte Kapital ist somit Fremdkapital, also Schulden.

Das von euch zur Verfügung gestellte Kapital ist eure Sicherheitsleistung, auch Security Margin genannt. Je nachdem mit welcher Margin ihr handelt, habt ihr einen höheren oder niedrigeren Hebel.

Beispiel: CFD mit hohem Hebel

Der CFD Hebel berechnet sich aus der erforderlichen Sicherheitsleistung und wird wie folgt ermittelt: Hebel = (100/Margin in Prozent).

Möchtet ihr beispielsweise 1.000 Euro in Aktie X investieren und dabei mit einer Margin von 1% handeln, so habt ihr einen Hebel von 100.

Die 1.000 Euro, die ihr investiert habt, werden dann mit eurem Hebel von 100 multipliziert. Ihr habt somit eine Positionsgröße von 100.000 Euro. Das heißt, ihr konntet mit einer Investition von nur 1.000 Euro in Aktie X eine Positionsgröße erreichen, als hättet ihr die Aktie selbst mit einer Größe von 100.000 Euro gekauft.

Hohe Hebel erscheinen dabei auf den ersten Blick sehr attraktiv. Ihr müsst jedoch bedenken, dass der Hebel immer in beide Richtungen wirkt und ihr umgekehrt durch die Hebelwirkung auch einen enormen Verlust machen könnt.

Beispiel: CFD mit moderatem Hebel

Nehmen wir an, ihr bekommt von eurem Broker ein CFD mit einer Security Margin von 3% auf die Aktie X. Wenn ihr nun beispielsweise 300 Euro in das CFD investiert, handelt ihr mit einem Hebel von 33,33*. Ihr erreicht damit eine Positionsgröße von 10.000 Euro.

Steigt der Aktienkurs von Aktie X nun um 3 %, so steigt euer Portfolio von 10.000 Euro auf 10.300 Euro. Ihr habt somit einen Gewinn von 300 Euro gemacht.

Genau denselben Gewinn erreicht ihr nun auch mit dem CFD. Obwohl ihr nur 300 Euro investiert habt, erzielt ihr einen Kursgewinn von zusätzlichen 300 Euro. Der Wert eures Portfolios steigt damit auf 600 Euro und ihr habt 100 % Gewinn gemacht.

An diesem Beispiel lässt sich sehr gut erkennen, dass ihr mit einer deutlich geringeren Investition, den gleichen Gewinn erzielen könnt, wie bei einer direkten Investition in die Aktie X selbst.

Der „Margin Call“

Wie sieht es jedoch aus, wenn der Aktienkurs beispielsweise um 3 % fällt? In diesem Fall würde das Portfolio der Aktie X von 10.000 Euro auf 9.700 Euro fallen. Ihr hättet somit einen Verlust von 300 Euro gemacht.

Euer CFD würde somit ebenfalls um 300 Euro fallen, da es sich exakt so verhält, wie das Portfolio von Aktie X. In diesem Fall würdet ihr einen Totalverlust erleiden.

Verliert die Aktie nun mehr als 3 %, so ist nicht nur die gesamte Margin weg, sondern ihr schuldet eurer Gegenpartei sogar noch Geld.

In diesem Fall kommt es zum sogenannten Margin Call. Die Bank wird euch auffordern, eure Sicherheitsleistung aufzustocken, da die ursprüngliche Sicherheitsleistung von 300 Euro aufgebraucht wurde. Ihr kommt somit in die Nachschusspflicht.

Das Risiko eines CFDs besteht daher nicht nur darin, dass ihr euer eingesetztes Kapitel verlieren könnt, sondern auch darin, dass ihr mit einem CFD unendlich hohe Schulden aufbauen könnt.

Filmtipp: Der große Crash – Margin Call

Wenn ihr das Prinzip von Margin und dem Margin Call verstanden habt, dann werdet ihr auch den gleichnamigen Film „Margin Call“ besser verstehen.

In diesem Thriller von J.C. Chandor aus dem Jahr 2020 geht es nämlich genau darum. Der junge Analyst Peter Sullivan (gespielt von Zachary Quinto) findet heraus, dass das Risikokapital seiner Bank enorm ist. Er berechnet, dass bei einem bestimmten Verlust die Bank pleite gehen würde, da es zu einer Überschreitung der Security Margin kommt.

Ich finde, dieser Film ist einer der besten Wallstreet-Filme und ich kann ihn euch nur empfehlen, sollte ihr ihn noch nicht gesehen haben.

Fazit

CFDs bieten eine wunderbare Möglichkeit, schnell viel Geld zu verdienen. Sie sind aber auch eine hervorragende Möglichkeit, schnell viel Geld zu verbrennen.

Abschließend lässt sich zum Thema CFDs sagen, dass es eine Chance ist, in das Trading einzusteigen, da man mit relativ wenig Kapital sehr hohe Geldsummen bewegen kann. Ihr geht jedoch durch die Hebelwirkung und die Nachschusspflicht ein enormes Risiko ein.

Ich persönlich investiere langfristig und automatisiert in ein passives Portfolio mithilfe von ETFs. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, haben wir euch einen Kurs dazu zusammengestellt, in dem wir euch zeigen, wie ihr euch ein passives Portfolio aufbauen könnt.

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