DEGIRO Kosten und Gebühren Check Broker im großen Test 2020

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Contents

DEGIRO Erfahrungen im Test 2020: Lesen Sie hier, welche Meinungen es zu diesem Broker im Testbericht gibt

DEGIRO INHALTSVERZEICHNIS
1. Der Broker Degiro im Test: Service und Handelskonditionen

Wer ein Degiro Aktiendepot im Blick hat, der kann sich hier auf faire Preise freuen. In erster Linie geht es dem Broker darum, dass er auch für Privatanleger optimale Preise bieten kann. Gegründet wurde das Unternehmen 2008. Die Idee für Degiro kam ehemaligen Mitarbeitern, die für die Binck Bank tätig waren. Gerade in der Anfangszeit haben sich die Gründer vor allem auf die institutionellen Kunden fokussiert. Inzwischen ist die Zielgruppe aber vor allem der Privatanlegerbereich. Hier wurde der Fokus 2020 verschoben, auch wenn Degiro nach wie vor für institutionelle Anleger ebenfalls eine beliebte Anlaufstelle ist. Schon am Anfang der Gründung konnte der Anbieter einen schnellen Aufstieg verzeichnen, was vor allem an den günstigen Handelspreisen lag. Heute ist Degiro in 18 Ländern vertreten und beschäftigt inzwischen sogar rund 150 Angestellte. Nicht zu unterschätzen ist, dass Degiro für den Handel Preise anbietet, die deutlich unter den Preisen der Mitbewerber liegen. Kunden können sich auf Konditionen freuen, die teilweise deutlich günstiger sind.

Vielleicht hast du ja bereits Degiro Erfahrungen sammeln können und möchtest diese mit anderen Nutzern oder Interessierten teilen. Auf Qomparo kannst du deine Degiro Erfahrungen zusammenfassen, davon berichten und den Broker nach deinen Eindrücken bewerten.

Degiro Aktiendepot Erfahrungen: Folgende Leistungen erwarten dich

  • Preise häufig deutlich günstiger als bei Mitbewerbern
  • Handelsplätze weltweit stehen zur Verfügung
  • Trader erwarten keine versteckten Kosten
  • Hohe Sicherheit durch Aufsicht der niederländischen Zentralbank
  • Große Margin möglich
  • Innovative Handelsplattform

Auf einen Blick:

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Der Broker Degiro im Test: Service und Handelskonditionen

Wir konnten einige positive Degiro Erfahrungen sammeln. Das Aktiendepot selbst lässt sich wie in unserem Degiro Test innerhalb von wenigen Minuten bei dem Anbieter eröffnen und dank der Sofortüberweisung können Trader auch direkt mit dem Handel starten. Auch wenn es hier kein Demokonto gibt, so ist die Bedienoberfläche einfach und nachvollziehbar gehalten. Auch Einsteiger sollten also beim Degiro Aktiendepot keine Probleme haben, alles nachvollziehen zu können. Gestartet wird direkt mit dem Anlageprofil „Basic“. Das Risiko in diesem Profil ist recht klein gehalten, da der Anleger hier seine Wertpapiere nicht beleihen kann und auch Leerverkäufe nicht möglich sind. Zudem können Trader noch zwischen den Profilen „Active“ und „Trader“ wählen.

DEGIRO bietet günstige Konditionen an

Natürlich haben wir beim Test und um die Degiro Erfahrungen optimal zusammenfassen zu können, auch die Handelskonditionen näher unter die Lupe genommen. Die Gebührenstruktur im Degiro Aktiendepot ist auf den ersten Blick gut zu erkennen. Der Anbieter arbeitet hier wie alle anderen Broker. Die Kosten setzen sich aus einem festgelegten Fixpreis sowie Kosten für die Umsatzmenge zusammen. Wir haben eine Zusammenfassung für die wichtigsten Börsen für dich zusammengestellt. So fallen folgende Kosten beim Handel beispielsweise an:

  1. Handel bei Xetra ist mit 2 Euro Fixpreis sowie 0,018% variablem Anteil versehen. Höchstens 30 Euro zahlt der Trader hier.
  2. Der Handel von Zertifikaten in Frankfurt geht mit 2 Euro Fixpreis und 0,11% der Umsatzmenge einher.
  3. Beim Handel mit Aktien in Frankfurt fallen 7,50 Euro fix an, dazu kommen 0,09%.
  4. Leerverkauf ist bereits ab 1% p.a. möglich.

Die Kosten im Degiro Aktiendepot sind transparent aufgestellt. Allerdings sollten Trader im Blick behalten, dass zu den von Degiro veranschlagten Gebühren zusätzlich noch die Gebühren der ausgewählten Börse hinzugerechnet werden müssen. Die Frage, ob die Konditionen für dich interessant sind, kann immer nur abhängig vom eigenen Anlegerverhalten beantwortet werden. Da bei Degiro der Handel bereits ab wenigen Euro möglich ist, sind auch Einsteiger hier gut bedient. Dennoch ist es wichtig, vor dem Handel abzuschätzen, ob der Aufwand der Berechnung lohnenswert ist. Generell bietet Degiro aber auch für Trader mit kleinen Handelsbeträgen die Möglichkeit für eine optimale Streuung des Risikos.

Wichtig: Der Trader muss auch mit optionalen Gebühren rechnen. So berechnet Degiro pro Position bei einem Depotübertrag 10 Euro. Wer die Eilüberweisung in Anspruch nehmen möchte, der zahlt 7,50 Euro Gebühren. Weist ein Konto einen unzureichenden Saldo auf, dann fallen ebenfalls 7,50 Euro an Gebühren an. Bei der Anmeldung zur Teilnahme an einer Aktionärsversammlung muss der Trader 100 Euro entrichten und wer mit Investmentfonds handeln möchte, der zahlt neben den Ordergebühren teilweise nochmals 0,2% Servicegebühr (abhängig vom Fonds).

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Degiro Erfahrungen zeigen: Service ist optimal

Interessant in einem Broker-Test ist natürlich auch immer der Blick auf den Service, der geboten wird. Beim Degiro Aktiendepot müssen sich Trader keine Sorgen machen, dass sie möglicherweise Fragen nicht beantwortet bekommen. Bereits auf der Webseite findet sich ein sehr gut ausgebautes FAQ. Hier können erste Fragen problemlos ohne großen Aufwand beantwortet werden. Wer dennoch nicht die gewünschte Auskunft erhalten hat, der kann eine deutsche Hotline nutzen. Ansprechpartner stehen ab 8 Uhr bis hin zu 22 Uhr zur Verfügung. Zudem bietet Degiro eine Mail-Adresse für Kundenanfragen. Diese werden recht schnell innerhalb der Geschäftszeiten von den Kundenberatern auch beantwortet, wie unsere Degiro Erfahrungen zeigen.

Fazit zu Kosten und Leistungen des Brokers Degiro: Transparenz an erster Stelle

Wer darüber nachdenkt, ein Degiro Aktiendepot zu eröffnen, der schaut in erster Linie auf den Service und die Handelskonditionen. Hier zeigen unsere Degiro Erfahrungen, dass der beliebte Broker vor allem auf Transparenz setzt und mit dem bewährten Modell von Fixpreis und variablem Preis arbeitet. Auch Einsteiger können auf diese Weise schnell die Kosten berechnen. Kommen dennoch Fragen auf, so steht ein Kundenservice mit einer sehr guten Erreichbarkeit zur Verfügung, wie wir bei unserem Degiro Test feststellen konnten. Daher können wir sagen, dass unsere Degiro Erfahrungen in Bezug auf die Gebühren sowie den Service als durchaus positiv einzustufen sind. Dennoch sind die optionalen Gebühren, die im Degiro Aktiendepot teilweise anfallen, nicht zu unterschätzen und können die Kosten für den Trader empfindlich in die Höhe treiben.

Uns interessiert deine Meinung in Bezug auf die Leistungen und Kosten sowie auf den Service, die du zu Degiro hast. Wir freuen uns über deine ganz persönliche Bewertung auf Qomparo, mit der du anderen Usern einen guten Überblick über den Anbieter zur Verfügung stellst.

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Das Degiro Handelsangebot: Aktien, Fonds, Devisen, Anleihen, Optionen, ETFs und Futures – großes Handelsangebot bei Degiro

Schon der erste Blick auf das Handelsangebot im Degiro Aktiendepot macht deutlich, dass der Broker seinen Fokus vor allem auf das Brokerrage gelegt hat. Trader können nicht nur den klassischen Aktienhandel in Anspruch nehmen sondern haben auch die Möglichkeit, andere Wertpapiere für den Handel ins Auge zu fassen. So bietet Degiro den Handel an mit:

Nicht zu unterschätzen ist die Möglichkeit, hier an 50 Börsenplätzen zu handeln, die sowohl national als auch international agieren. Zudem haben Trader die Möglichkeit, ihre Wertpapiere zu beleihen oder Leerverkäufe zu tätigen. Hier ist die Auswahl der Kontoart wichtig. Degiro macht es seinen Tradern besonders einfach, denn alle Angebote können über den WebTrader gehandelt werden. Die beliebte Handelsplattform wird von Tradern gerne in Anspruch genommen.

Mit DEGIRO können Sie weltweit traden

Die Anlage kann in Stück, als Kontrakt oder auch in kleinen Anteilen mit Kosten ab einem Euro durchgeführt werden. So hat der Trader hier verschiedene Auswahlmöglichkeiten.

Mit seinem überzeugenden Angebot punktet der Broker Degiro jedoch nicht nur bei Tradern, sondern stellt seine Seriosität und die kundenorientierte Offerte auch immer wieder in verschiedenen Tests und Vergleichen unter Beweis. So zeichneten das Handelsblatt und Finanztreff.de den Anbieter im Brokervergleich 2020 jeweils mit dem 1. Platz aus. Des Weiteren konnte sich Degiro schon im Jahr zuvor über den 1. Platz für Aktive Trader freuen, mit dem die Euro am Sonntag den Broker auszeichnete. Auch bei der Broker-Wahl im Jahr 2020 konnte der Anbieter überzeugen und erlangte den 2. Platz als Daytradebroker.

Videos zu Degiro

Unsere Aktiendepot Erfahrungen mit Degiro: Günstiger Broker mit einem optimalen Service?

Ein erster Blick auf das Degiro Aktiendepot macht deutlich, dass vor allem die günstigen Handelskosten für Trader interessant sind. Hier macht Degiro seiner Werbung auch alle Ehre, denn tatsächlich ist der Broker häufig deutlich günstiger als die Konkurrenz. Gerade Vieltrader finden damit das Angebot von Degiro durchaus interessant. Auch beim Service macht der Anbieter keine Abstriche und setzt auf eine schnelle und gute Erreichbarkeit. Unserer Meinung nach ist lediglich bei den zusätzlichen Gebühren ein Problem zu sehen, denn wer hier nicht aufpasst, der hat schnell erhöhte Kosten, mit denen er vielleicht nicht gerechnet hat. Das Handelsangebot sowie die Börsen, die im Degiro Aktiendepot zur Verfügung stehen, sind sehr gut und damit auch für erfahrene Trader interessant.

Profitieren Sie auch von den günstigen Konditionen bei DEGIRO

Hast du auch schon Erfahrungen mit dem großen Angebot von Degiro gemacht? Uns interessieren die individuellen Meinungen der Nutzer und daher freuen wir uns über jede Einschätzung, die abgegeben wird. Auf Qomparo kannst du deine Erfahrungen, deine Meinung und auch deine Kritik kostenlos verfassen. Eine Registrierung ist nicht notwendig.

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Unsere Degiro Meinungen zum Aktiendepot: Solide Handelsplattform aber fehlende Weiterbildungsangebote

In unserem Degiro Test haben wir natürlich auch die Handelsplattform einer genauen Kontrolle unterzogen und können sagen, dass der Broker hier auf einen beliebten Klassiker setzt. Tatsächlich ist der WebTrader eine der Handelsplattformen, die von Einsteigern und Fortgeschrittenen gleichermaßen gerne in Anspruch genommen wird. Der Trader hat die Möglichkeit, über verschiedene Zugänge zu agieren. Das macht vor allem dann Sinn, wenn du vielleicht deine Trades zu Aktien oder auch zu ETFs getrennt im Blick behalten möchtest. Ideal sind mehrere Konten auch, um unterschiedliche Strategien zu testen. Auf der Bedienoberfläche der Handelsplattform sind die Realtime Kurse zu sehen. Zudem werden Kurse angezeigt, die eine Verzögerung von 15 Minuten aufweisen. Trader haben die Möglichkeit, die gängigen Werte als Favoriten zu markieren. Die Möglichkeit, schnell und einfach zwischen den Handelsplätzen und auch zwischen den Finanzprodukten wechseln zu können, macht die Handelsplattform ebenfalls sehr attraktiv.

Wichtig zu wissen: Unsere Degiro Erfahrungen haben gezeigt, dass der Broker keine Weiterbildungsangebote zur Verfügung stellt. In erster Linie liegt dies natürlich mit an den günstigen Preisen, die durch den Broker angeboten werden. Um diese Preise gewährleisten zu können, wird zwar nicht am Service, dennoch aber an anderen Angeboten, wie dem Demokonto und der Weiterbildung, gespart.

Hinweis: Im Degiro Aktiendepot gibt es verschiedene Anlageprofile. In jedem der Profile wird mit der Handelsplattform agiert, hier gibt es keine Unterschiede. Unterschiede zeigen sich lediglich im Bereich der Leerverkäufe sowie der Möglichkeit, seine Aktien zu beleihen. Im Basic-Bereich ist das gar nicht möglich. Beim Active-Konto kann eine Beleihung in Höhe von bis zu 33% stattfinden, Leerverkäufe sind bis 50% möglich. Beim Trader-Konto sind dagegen Beleihungen von bis zu 70% möglich, bei Anleihen sogar bis zu 80%, und es können Leerverkäufe bis zum eigenen Sicherheitswert getätigt werden.

Die nachfolgenden Vorteile sprechen für die Handelsplattform des Brokers:

  • Einfacher Handel mit allen angebotenen Handelsvarianten möglich
  • Plattform ist übersichtlich und besonders einfach strukturiert
  • Intuitive Bedienung ist auch für Einsteiger optimal

Du hast gerne auch unterwegs alles im Griff und dein Smartphone ist dein ständiger Begleiter? Dann sollte es dich freuen zu lesen, dass es das Degiro Aktiendepot auch für das Handy gibt, denn mit der DEGIRO App können Trader ganz einfach von ihren mobilen Endgeräten aus auf ihr Konto zugreifen und alles Handelsoptionen durchführen, die auch beim dem Webbrowser gegeben sind.

Erfahrungen mit Degiro: Fehlendes Weiterbildungsangebot als Problem

Uns ist es wichtig, in unserem Degiro Test alle Seiten des Brokers zu beleuchten und daher möchten wir noch einmal auf das Weiterbildungsangebot sowie das Demokonto eingehen. Degiro ist mittlerweile schon viele Jahre am Markt aktiv ist, und hat auch ein Weiterbildungsangebot unter dem Namen „Investor´s Academy“ eingerichtet. Leider Bietet DEGIRO aber bislang noch kein Demokonto an. Gerade Einsteiger profitieren jedoch sowohl vom Demokonto. Daher sollten Trader, die sich erst einmal langsam in den Handel eintasten wollen, das fehlende Angebot vor der Anmeldung bedenken.

Unser Fazit zu der Handelsplattform sowie zum Weiterbildungsangebot des Brokers Degiro

Unsere Degiro Erfahrung mit der Handelsplattform kann eigentlich nur als „gut“ bezeichnet werden. Der Broker setzt auf einen echten Klassiker und spricht damit Trader aus jedem Wirkungsbereich an. Das heißt, sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene kommen hier schnell sehr gut zurecht. In unserem Degiro Test stellten wir fest das der Broker zwar ein Weiterbildungsangebot bereithält aber derzeit noch kein Demokonto anbietet. Lediglich ein gut ausgearbeitetes FAQ steht hier zur Verfügung. Das reicht, um offene Fragen beantwortet zu bekommen.

Mit unseren Testergebnissen zum Degiro Aktiendepot möchten wir dir einen tiefen Einblick in den Broker geben. Gerne wollen wir unsere Ergebnisse aber auch durch die persönlichen Meinungen der Nutzer noch weiter ergänzen. Vielleicht hast du Lust, die Gelegenheit zu nutzen und auf Qomparo deine Erfahrungen in einer kostenlosen Bewertung weiterzugeben.

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DEGIRO Test 2020: Top-Broker aus den Niederlanden

DEGIRO ist mittlerweile einer der bekanntesten Finanzdienstleister überhaupt. Der Grund: Das Unternehmen wirbt mit unschlagbar günstigen Preisen für den Handel mit Aktien, Fonds und Finanzderivaten. Im Schnitt soll der niederländische Broker deutlich günstiger sein als die Konkurrenz. Doch stimmt das wirklich? Und müssen Trader Abstriche bei der Qualität machen? Wir haben DEGIRO einem umfangreichen Test unterzogen und stellen dabei auch die DEGIRO Meinungen von Fachpresse und echten Kunden vor.

weiter zu DeGiro: www.degiro.de

DEGIRO Kosten im Test: Xetra für 2,18 Euro handeln

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Bewertung von Brokern sind die Kosten, die beim Handel entstehen. Gerade wenn Anleger in erster Linie eigenständig traden und keine umfassende Anlageberatung benötigen, können sie bei der Wahl des passenden Anbieters fast ausschließlich auf dieses Kriterium schauen. Vorab: DEGIRO zeigt sich als ein besonders günstiges Unternehmen, kaum ein Konkurrent kann in Sachen Kosten mithalten.

Für deutsche Trader ist es in der Regel besonders wichtig, sich über die Kosten für den Handel mit deutschen Wertpapieren zu informieren. Schließlich zählen vor allem Daimler, SAP, BASF und Bayern zu den beliebtesten Aktien bei deutschen Anlegern. Beim Handel über DEGIRO können folgende Kosten entstehen:

  • Xetra: Wer über die elektronische Wertpapierbörse Xetra handelt, zahlt eine Pauschale von 2 Euro. Hinzu kommt eine variable Provision, die bei 0,018% der Handelssumme liegt. Für eine Investition von 1.000 Euro müsste Anleger also lediglich 2,18 Euro an Kosten bezahlen.
  • Frankfurter Börse: Alternativ hierzu wird direkt über die Frankfurter Parkettbörse gehandelt, wobei dies in der Regel nicht notwendig ist. Kostentechnisch liegen Anleger hier bei 7,50 Euro plus 0,09% vom Transaktionsvolumen.

Viel günstiger können Anleger nicht mit deutschen Aktien handeln. Bei stationären Konkurrenten muss schnell mit einem Wert von 15 bis 30 Euro kalkuliert werden, selbst bei anderen Online-Brokern fallen meist noch 10 Euro an Gebühren an. Hier machen sich die günstigen Konditionen schon bemerkbar. Doch wie sieht es bei US-Aktien aus?

Hier nutzt DEGIRO ein etwas anderes Preismodell. Wer US-Aktien kauft, zahlt grundsätzlich 0,50 Euro zuzüglich 0,004 USD pro Aktie. Wer beispielsweise die Amazon-Aktie erwirbt, die bei einem Kurs von rund 800 Euro liegt, und insgesamt 4.800 Euro investieren möchte, zahlt lediglich 0,520 Euro an Gebühren. Prozentual betrachtet macht diese Summe einen Anteil von 0,1 am Ordervolumen aus.

Ähnlich günstig sehen die Kosten für andere Wertpapiere aus, die etwa aus dem übrigen Europa stammen. An vielen Börsen zahlen Anleger 4 Euro plus 0,04% des Ordervolumens, nur bei exotischeren Märkten etwa in Osteuropa muss mit höheren Gebühren kalkuliert werden. Positiv fällt auf, dass es selbst einige asiatische Börsen ins Produktangebot geschafft haben. Hier zahlen Anleger eine Pauschale von 10 Euro zuzüglich 0,05% vom Ordervolumen.

Finanzderivate handeln

Ebenfalls äußerst günstig sind Finanzderivate verfügbar. Grundsätzlichen Zugriff haben Anleger auf folgende Finanzinstrumente dieser Kategorie:

Wer mit Optionen und Zertifikaten handeln möchte, zahlt immer einen Betrag zwischen 0,50 und 2,50 Euro pro Kontrakt. Die genaue Höhe ist dabei letztlich vom eigentlichen Markt abhängig. In Deutschland sind es beispielsweise 0,75 Euro bei einigen exotischen Nationen fallen entsprechend höhere Kosten an.

Zertifikate lassen sich hingegen ausschließlich über die Frankfurter Wertpapierbörse traden. Hier zahlen Trader einen Fixpreis von 2,00 Euro, zu dem noch eine variable Provision von 0,1% des Ordervolumens hinzu. Insofern sollten sich Trader näher mit einem DEGIRO Broker Test befassen, der sich ausschließlich auf Daytrading bezieht.

Anleihen, ETFs und Fonds

Abgerundet wird das Produktangebot bei DEGIRO durch Anleihen, ETFs und Fonds. Für alle drei Produkte fallen dabei unterschiedliche Kosten an:

  • ETFs: Die Indexfonds gehören generell zu den günstigsten Finanzprodukten überhaupt. Über 400 ETFs sind bei DEGIRO sogar vollkommen kostenfrei handelbar, hier fallen lediglich die laufenden Gebühren an, die an die Emissionsgesellschaft zu zahlen sind. Alle anderen ETFs sind zu einem Preis von 2 Euro plus 0,02% vom Ordervolumen handelbar.
  • Fonds: Fonds sind hingegen vergleichsweise teuer. Als Abschlussgebühr zahlen Trader bei DEGIRO grundsätzlich 7,50 Euro zuzüglich 0,01% vom Transaktionsvolumen. Zusätzlich fällt eine Servicepauschale von 0,2% an. Zu beachten gilt es, dass im Falle von Investmentfonds immer noch laufende Gebühren zu zahlen sind, die allerdings von der Emissionsgesellschaft erhoben werden.
  • Anleihen: Wer Anleihen über Xetra handelt, der zahlt einen Preis von 5,00 Euro plus 0,04% vom Anlagevolumen. Niederländische, französische, portugiesische und belgische Anleihen sind hingegen für 2 Euro zuzüglich 0,05% vom Transaktionsvolumen zu haben. OTC Bons, etwa aus Norwegen, kosten hingegen 75 Euro plus 0,02%. Andere Anleihen sind ausschließlich auf Anfrage verfügbar.

Depotgebühr und Zusatzkosten

Abgerundet wird der DEGIRO Test der Kosten durch eine Betrachtung der Depotgebühr. Hier ist festzustellen, dass beim niederländischen Discount-Broker auf eine solche Pauschale grundsätzlich verzichtet wird. Sowohl die Führung des Kontos als auch die Eröffnung sind vollkommen kostenfrei möglich.

Auch versteckte Kostenpunkte sind im DEGIRO Broker Test ausdrücklich nicht zum Vorschein gekommen. Denn das Unternehmen setzt auf ein Höchstmaß an Transparenz und weist alle Kostenpunkte übersichtlich in einem Preis-Leistungsverzeichnis aus. Hier sind unter anderem auch Zusatzkosten aufgeführt, die etwa für folgende Leistungen anfallen können:

  • Depotauszug per Post
  • Echtzeitkurse für exotische Märkte
  • Fehlschlag eines Bankeinzugs

Fazit: bezüglich der Kosten zeigt der DEGIRO Test klar, dass es sich um einen absoluten Top-Broker handelt. DEGIRO ist deutlich günstiger als ein Großteil der Konkurrenten. Dabei ist insbesondere der Handel mit deutschen und amerikanischen Aktien zu sehr geringen Preisen möglich. Aber auch ETFs und viele Derivate sind kostengünstig verfügbar.

Produktangebot: Sehr umfangreich

Im Zuge der Analyse der Kostenstruktur wurde das Produktangebot bereits implizit untersucht. Eindeutig kann DEGIRO in diesem Bereich überzeugen, bietet der niederländische Broker doch den Zugang zu einer Vielzahl von Märkten und Finanzinstrumenten. Allein beim Handel mit Aktien sind Wertpapiere aus rund 20 verschiedenen Nationen verfügbar, die Anzahl der zugänglichen Börsen ist sogar noch größer. Überzeugend ist auch das Angebot an Finanzinstrumenten an sich:

Damit können alle renditeorientierten Finanzprodukte gehandelt werden. Lediglich Sparpläne und klassische Sparprodukte finden sich derzeit (noch) nicht im Produktangebot von DEGIRO. Wer diesen Service nutzen möchte, sollte sich zu Alternativen zum bekannten Broker umsehen bzw. ein zweites Depot eröffnen.

Fazit: DEGIRO bietet den Zugang zu einer Vielzahl von Märkten, die nicht nur in Westeuropa oder Nordamerika liegen. Zudem setzt das Unternehmen auf einen breiten Mix bezüglich der Finanzinstrumente. Derzeit können Anlegern praktisch mit allen Finanzinstrumenten handeln, die renditeorientiert sind. Lediglich auf klassische Sparprodukte muss verzichtet werden.

DEGIRO konnte sich 2020 den 1. Platz im großen Onlinebrokervergleich sichern.

Regulierung und Sicherheit: Niederländische Aufsicht

Broker sollten allerdings nicht nur auf Basis der Kosten beurteilt werden. Insbesondere der Sicherheit von Kundengeldern kommt ein enorm hoher Stellenwert zu, werden doch teilweise mehrere zehntausend Euro bei einem Broker verwahrt. Bei unseren umfangreichen Recherchen über den Broker konnten wir folgendes feststellen:

  • Firmensitz: Das Unternehmen hat seinen Sitz bereits seit seiner Gründung im Jahr 2008 in Amsterdam. Weil die Niederlande Mitglied der EU sind, muss sich DEGIRO daher an alle Gesetze halten, die etwa auch für deutsche Finanzdienstleister gelten.
  • Regulierung: Allerdings ist natürlich nicht die deutsche BaFin für die Überwachung und aktive Regulierung von DEGIRO zuständig. In den Niederlanden sorgt hierfür die niederländische Zentralbank, wobei zusätzlich eine eigenständige Aufsichtsbehörde gegründet wurde. So ist gleich doppelt für das nötige Maß an Sicherheit gesorgt.
  • Segregation: Als Finanzdienstleister, der Wert auf die Sicherheit von Kundengeldern legt, verwahrt DEGIRO diese getrennt von Unternehmensvermögen. Selbst im ohnehin unwahrscheinlichen Falle einer Insolvenz des Finanzdienstleisters hätten Gläubiger keinerlei Zugriff auf das Kapital der Kunden.

Für die Sicherheit spricht aber auch die nahezu beispiellose Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Erst im Jahr 2008 gegründet, werden heute Transaktionen mit einem Volumen von rund 30 Milliarden Euro pro Jahr über DEGIRO abgewickelt. Dabei wurde das Unternehmen zu Beginn als Partner für institutionelle Investoren gegründet, jedoch im Jahr 2020 auch privaten Anlegern zugänglich gemacht. Seit 2020 können auch deutsche Kunden ein Depot bei DEGIRO führen und von den sehr günstigen Preisen des Unternehmens profitieren.

Fazit: DEGIRO ist ein absolut seriöser und sicherer Broker, der seine Dienstleistungen bereits seit dem Jahr 2008 anbietet. Dabei wird das Unternehmen strikt von der niederländischen Zentralbank überwacht. Weil das deutsche Nachbarland Mitglied der EU ist, muss sich DEGIRO an alle Gesetze für Finanzdienstleister halten, die auch hierzulande gelten. Durch das strikt angewandte Prinzip der Segregation ist zudem sichergestellt, dass Kundengelder selbst im Falle einer Insolvenz von DEGIRO wieder in vollständiger Höhe ausbezahlt werden.

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Handelsplattform: Verbesserungsbedarf in einigen Bereich

Das vierte, wichtige Kriterium bei der Beurteilung eines Brokers ist dessen Handelsplattform. Schließlich werden hierüber in Zukunft alle Positionen eröffnet, geschlossen und die entsprechenden Analysen im Vorhinein durchgeführt.

Im Falle von DEGIRO zeigt sich allerdings, dass die Handelsplattform einige Schwächen aufweist. Dies gilt insbesondere für den Funktionsumfang. Wer beispielsweise technische Analysen von Charts durchführen möchte, dem werden hierzu nur äußerst wenige Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Auch generelle Analysen fallen schwer, denn nur die wichtigsten Kursdaten werden überhaupt angezeigt. Informationen etwa über einzelne Aktien lassen sich gar nicht einsehen.

Kurzum: Trader müssen externe Tools verwenden, wenn sie wirklich aussagekräftige Analysen bestimmter Werte durchführen möchten. Im Internet finden sich mittlerweile allerdings recht viele Portale, die entsprechende Möglichkeiten auch kostenfrei bieten. Insofern handelt es sich um einen kleineren Nachteil, der vor allem vor dem Hintergrund der geringen Kosten zu verkraften ist.

Positiv fällt im DEGIRO Test auf, wie einfach die Handelsplattform zu bedienen ist. Durch den geringen Funktionsumfang wirkt das Interface sehr aufgeräumt, so dass Trader binnen weniger Sekunden zu den gewünschten Features gelangen. Auch die Charts an sich sind recht übersichtlich, binnen weniger Sekunden haben Anleger Zugriff alle Informationen, die für den finalen Abschluss der Position benötigt werden.

Fazit: Andere Broker bieten eine deutlich umfangreichere Handelsplattform als DEGIRO an. Allerdings finden sich im Internet mittlerweile zahlreiche kostenlose Tools, mit denen ebenfalls Analysen von Kursen durchgeführt werden können. Insofern ist die Handelsplattform – auch vor dem Hintergrund der einfachen und schnellen Bedienung sowie den günstigen Kosten des Brokers – generell positiv zu beurteilen.

Die DEGIRO App ist für iOS und Android verfügbar.

Support, Service & Beratung: Bewusster Verzicht

Naturgemäß fällt das Serviceangebot bei einem Discount-Broker deutlich dünner aus als bei stationären Konkurrenten. Schließlich reduziert das Unternehmen seine Kosten, um diese in Form günstiger Handelskonditionen an alle Kunden weiterzugeben. Auch auf den Fall von DEGIRO trifft dies in Teilen zu:

Schulungsangebot

Beim Broker können Trader auf ein umfangreiches Angebot im Bereich Schulung zurückgreifen. Wer sich fortbilden möchte, der findet die Investor´s Academy mit umfangreichen Inhalten und Videos vor. Leider bietet DEGIRO derzeit noch keine Webinare, Seminare und andere Lehrveranstaltungen explizit an.

Beratung

Selbiges gilt für die Anlageberatung. Zwar haben Trader natürlich die Möglichkeit, Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen, jedoch erfolgt dabei keine Beratung im eigentlichen Sinne. DEGIRO richtet sich ausschließlich an Anleger, die auf eine Investmentberatung verzichten können.

Service

Hingegen verzichtet der Broker ausdrücklich nicht auf ein gewisses Maß an Servicequalität – im Gegenteil. Per Telefon und E-Mail lässt sich praktisch rund um die Uhr Kontakt mit dem Broker aufnehmen. Anleger haben die Möglichkeit, technische Probleme direkt zu klären. Auch wenn es Fragen zur Nutzung der Handelsplattform gibt, so kann hierfür per Telefon eine Lösung gesucht werden.

Alternativ bzw. unterstützend hierzu wurde ein großes Helpcenter entwickelt. Es handelt sich um eine Art FAQ-Bereich, der wichtige Fragen schriftlich und recht ausführlich klär. Über eine Suchfunktion können Anleger dabei direkt nach für sie wichtige Fragen suchen. Auch Dokumente lassen sich im Helpcenter finden. Mit diesen lässt sich etwa eine Kündigung des Depots oder ein Depotumzug vollziehen.

Dieser Servicegedanke wird auch bei Betrachtung des Registrierungsvorgangs deutlich. Hier setzt DEGIRO auf ein Verfahren, das binnen weniger Minuten abgeschlossen ist. Selbst die Legitimierung aller Daten wird bereits im Zuge der Erstüberweisung vollzogen, Anleger müssen weder das PostIdent- noch das VideoIdent-Verfahren nutzen. Wer für die Überweisung von Kapital der Service von SOFORT-Überweisung nutzt, der kann binnen 10 Minuten bereits aktive erste Positionen eröffnen.

Fazit: DEGIRO ist ein Broker, der sich an alle Trader richtet. das Ziel des Brokers ist es einen möglichst günstigen Zugang zu Aktien, Fonds und anderen Finanzinstrumenten herzustellen. Dennoch verzichtet das niederländische Unternehmen nicht auf Schulungsmöglichkeiten und Serviceleistungen. Hierzu zählen etwa die Investor´s Academy, eine Servicehotline oder wichtige Formular, die in einem Helpcenter zur Verfügung gestellt werden.

DEGIRO bietet günstige Konditionen

DEGIRO Meinungen aus der Fachpresse und von Kundenportalen

Nicht nur unsere Redaktion hat DEGIRO einem umfangreichen Broker Test unterzogen. Vor allem die Fachpresse hat sich intensiv mit dem Broker beschäftigt, weil das Unternehmen durch seine günstigen Kosten viel Aufmerksamkeit erregt. Das Ergebnis: DEGIRO ist wirklich so günstig, wie es das niederländische Unternehmen verspricht. Dies bescheinigen unter anderem:

  • FAZ
  • net
  • Süddeutsche Zeitung
  • Wallstreet online

Zudem kürte das Handelsblatt DEGIRO sogar zum besten Online-Broker 2020. Hierzu teste das Unternehmen 19 Anbieter intensiv, berücksichtigte dabei wichtige Faktoren wie die Kosten oder die Handelsplattform. Eindeutig konnte sich DEGIRO gegen die Konkurrenz durchsetzen und sich den ersten Platz sichern.

Die DEGIRO Meinungen von echten Kunden gehen ebenfalls in diese Richtung. So heißt es etwa auf trustpilot.com:

Super and best fees with fast and always free withdrawals I extremely suggest this broker.Mobile trader needs some little improvement or better an android appllication must be designed.I am very satisfied with their platform so far.“
Mustafa Ismail auf trustpilot.com

Es sind also vor allem die günstigen Konditionen und die schnellen Auszahlungen, die diesen Nutzer dazu veranlassen, DEGIRO weiterzuempfehlen. Kritisiert wird im Statement nur, dass es keine App für Android gibt. Auch die Anwendung für das iPhone könne laut Ansicht des Kunden eine Verbesserung vertragen. Beide Aspekte wurden von DEGIRO bereits umgesetzt, denn das Unternehmen geht generell auf das Feedback seiner Kunden ein. Eine weitere Rezension, die ebenfalls von trustpilot.com stammt, geht in die gleiche Richtung:

„Very good platform. Upcoming dividends are shown on main page. Realtime quotes on mayor markets.“
Quelle: Jan auf truspilot.com

Hier sind es vor allem die Übersichtlichkeit der Handelsplattform und die Echtzeitkurse bei großen Märkten, die den Nutzer dazu bringen, DEGIRO mit 5 von 5 möglichen Sternen zu bewerten.

Fazit: DEGIRO überzeugt nicht nur unsere Redaktion im umfangreichen Test. Auch andere Fachportale und sogar große Zeitschriften wie das Handelsblatt sind vom Service des Unternehmens überzeugt. Dabei spielen die Kosten eine große Rolle bei der DEGIRO Bewertung, aber auch die Übersichtlichkeit der Handelsplattform wird immer wieder in den Vordergrund gerückt. Das sehen auch echte Nutzer so, die über truspilot.com ihre Bewertung abgegeben haben.

Fazit: Positive DEGIRO Meinungen

Bei DEGIRO handelt es sich um einen äußerst bekannten Broker für Aktien, Fonds und Derivate. Dabei überzeugt das Unternehmen im Test vor allem dadurch, dass es deutlich günstiger ist als die Konkurrenz. Beispielsweise können DAX-Aktien über Xetra schon zu Preisen ab 2,18 Euro gehandelt werden. Auch US-Aktien sind unschlagbar günstig, eine Investition in Amazon über 5.000 Euro kostet etwa 0,52 Euro. Selbiges gilt für Derivate und Fonds, die ebenfalls gegen geringe Gebühren gehandelt werden.

Leichte Abzüge gibt es nur, weil die Handelsplattform etwas ausgereifter sein könnte. Durch kostenlose Tools, die Anleger im Internet finden, lässt sich hier allerdings Abhilfe schaffen. Wer ein Depot bei DEGIRO eröffnen möchte, muss hier nur 10 Minuten seiner Zeit investieren. Danach steht das komplette Handelskonto direkt vollumfänglich zur Verfügung.

Depot-Vergleich

Diese Banken verwahren günstig Ihre Wertpapiere

Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

  • Zum Sparen mit Aktien oder günstigen Indexfonds (ETFs) benötigen Sie ein Wertpapierdepot.
  • Die besten Depots gibt es im Internet: bei Direktbanken und Online-Brokern. Bei der Bank vor Ort wird es dagegen oft teuer.
  • Ein gutes Depot bietet außerdem günstige und passende Sparpläne.
  • Die Depoteröffnung kann derzeit (Ende März 2020) etwas länger dauern als normalerweise.
  • Wollen Sie bei einer Bank mit Filiale bleiben, fragen Sie zumindest nach dem Online-Depot. So sparen Sie Gebühren.
  • Günstiger sind Sie bei den großen Direktbanken – DKB, Comdirect oder Consorsbank. Dort bekommen Sie günstige Kombilösungen für Konto, Kreditkarte und Depot.
  • Wer nur ein Depot braucht, zahlt bei Smartbroker oder der Onvista Bank noch weniger.
  • Das mit Abstand günstigste Depot bietet Trade Republic als App. Das Angebot an ETFs ist aber eingeschränkt.

In diesem Ratgeber

Ein Wertpapierdepot ist nichts anderes als ein Konto, in dem ihre Wertpapiere aufgeführt sind. Jede Geschäftsbank bietet Wertpapierdepots an. Bei Kosten und Service gibt es jedoch große Unterschiede. Der erste wichtige Schritt zu einer gelungenen Geldanlage ist daher ein günstiges Wertpapierdepot.

Welches Depot passt zu Ihnen?

Um das richtige Depot zu finden, überlegen Sie am besten vorab, was Ihnen persönlich wichtig ist. Wollen Sie alles auf einen Blick haben? Wollen Sie möglichst wenig zahlen?

Online-Bank versus Online-Broker

Wenn Sie Girokonto, Kreditkarte und Depot unter einem Dach haben wollen, eignet sich ein Depot bei einer Direktbank. Haben Sie ohenhin schon ein Konto bei einer Direktbank, lässt sich das Depot dazu meist recht schnell freischalten. Das ist praktisch. Das Depot bei der Direktbank kostet aber etwas mehr als die Speziallösung über einen Online-Broker. Bei den von uns empfohlenen Direktbanken ist die Depotführung kostenlos, und die Ordergebühren sind in Ordnung.

Die mit Abstand günstigsten Preise für den Kauf und Verkauf von Aktien und Fonds bekommen Sie, wenn Sie aber nicht bei einer Direktbank. Sondern, wenn Sie Ihr Depot bei einem auf Wertpapierhandel spezialisierten Anbieter eröffnen – einem sogenannten Online-Broker. Dort zahlen Sie immer den gleichen (niedrigen) Betrag, egal, wie viel Geld Sie anlegen. Allerdings können Sie in einem solchen Depot wirklich nur Ihre Wertpapiere verwahren – andere Bankgeschäfte sind nicht möglich.

Online-Depot günstiger als Depot in der Filiale

Nicht jeder Verbraucher möchte zu einer reinen Online-Bank wechseln. Falls Sie Ihre Bankgeschäfte lieber in der Filiale regeln und Ihr Konto bei der ortsansässigen Sparkasse, Volksbank oder einer der großen Geschäftsbanken erstmal behalten wollen, sollten Sie dennoch nicht unter den oft sehr hohen Depotgebühren leiden.

Fragen Sie daher bei Ihrem Bankberater oder am Schalter nach dem günstigsten Depot-Modell. Fast immer bringt der Wechsel zum Online-Banking eine Ersparnis bei den Depotgebühren und den Orderkosten. Jahr für Jahr.

Wie viel ein Filialkunde beim Depot einsparen kann, sehen Sie in der Tabelle. Wir haben verglichen, was es kostet, bei einem günstigen Wertpapierhändler für 5.000 Euro Wertpapiere zu kaufen oder – beispielhaft – bei der Stadtsparkasse München.

Kosten Wertpapierdepot bei Filialbank und Online-Bank

Kosten Stadtsparkasse München Kosten Online-Broker
Ankauf Wertpapier 5.000 € 50 € plus Spesen 4 €
Verwahrung Wertpapiere 36 € pro Jahr 1 entfällt
Kosten bei 10 Jahren Haltedauer 410 € 4 €

1 Entfällt nur, wenn Anleger pro Quartal mindestens einmal Aktien oder Fonds kauft oder verkauft.
Quelle: Stadtsparkasse München, Smartbroker (Stand: 10. Februar 2020)

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Woran erkennen Sie ein gutes Depot?

Ein verbraucherfreundliches Depot sollte möglichst günstig sein. Das heißt, die Bank sollte grundsätzlich auf Gebühren für die Depotführung verzichten. Außerdem sollten Sie nur moderate Gebühren dafür zahlen, wenn Sie eine größere Summe auf einmal in Fonds oder kostengünstige Aktien-Indexfonds (ETFs) anlegen. Das ist wichtig, weil Sie als Anleger jeden zusätzlichen Prozentpunkt Gebühren erst wieder mühsam mit der Wertpapieranlage verdienen müssen.

Doch nicht jeder hat direkt eine größere Summe auf der hohen Kante. Sie sollten daher auch die Möglichkeit haben, in kleinen, monatlichen Raten in ETFs anzusparen. Diese Leistung sollte Sie mit Blick auf die Gebühren nicht überdurchschnittlich belasten.

Außerdem sollte sich die Benutzeroberfläche des Depots an Privatanleger richten. Sie sollte leicht zugänglich sein, so dass Sparer gut zurechtkommen, die hin und wieder Fonds kaufen oder verkaufen oder regelmäßig Raten in den Sparplan stecken wollen. Zahlreiche Online-Trading-Plattformen, die Sparer zum Spekulieren aufrufen, haben wir nicht weiter betrachtet.

Selbst kaufen und verkaufen leichtgemacht

Mit etwas Vorwissen ist es recht leicht, die Benutzeroberfläche eines Online-Depots selbstständig zu bedienen, also zum Beispiel einfache Kauf- und Verkaufsanträge für ETF-Anteile zu stellen oder einen Sparplan einzurichten.

Wie Sie vorgehen können, um ETFs zu kaufen und zu verkaufen, beschreiben wir im Detail im Ratgeber Aktien kaufen. Dort haben wir auch für einige Direktbanken kurze Videos hochgeladen, in denen wir Schritt für Schritt zeigen, wie der ETF-Kauf funktioniert. Worauf Sie sonst noch achten müssen, erfahren Sie in unserem Ratgeber Geldanlage.

Achten Sie darauf, Wertpapiere und ETFs stets nur zu Öffnungszeiten der Referenzbörse Xetra zu kaufen und zu verkaufen, also wochentags zwischen 9 bis 17.30 Uhr. In dieser Zeit sind andere Handelsplätze an die Referenzkurse gebunden, dürfen also keine schlechteren Preise anbieten.

Welche Depots empfiehlt Finanztip?

Im Februar 2020 haben wir uns elf Wertpapierdepots genauer angeschaut, von denen wir sechs empfehlen können. Wie wir die empfohlenen Anbieter ausgewählt haben, lesen Sie unter So haben wir analysiert.

Das beste Kombinationsangebot: Depot, Girokonto und Kreditkarte

Wenn Sie Ihre Bankgeschäfte am liebsten unter einem Dach erledigen, sind Sie mit Blick aufs Depot bei einer von drei geläufigen Direktbanken richtig: DKB, Comdirect und Consorsbank.

Die DKB hat eine sehr übersichtliche Kostenstruktur. Falls Sie bis zu 10.000 Euro auf einmal anlegen, zahlen Sie pauschal 10 Euro an Gebühren. Wenn Sie mehr als 10.000 Euro anlegen, fallen pauschal 25 Euro an. Falls Sie monatlich in Raten ansparen, zahlen Sie regulär 1,50 Euro, unabhängig von der Höhe der Sparplanrate. Wenn Sie höhere Sparraten wählen, profitieren Sie dann von vergleichsweise geringen Kosten.

Bei den übrigen Banken – Comdirect und Consorsbank – hängt die Ordergebühr von der Höhe der angelegten Summe ab. Alle Banken verlangen einen Grundbetrag von knapp 5 Euro. Die Kosten sind aber bei 59,90 Euro (Comdirect) und 69 Euro (Consorsbank) gedeckelt.

Für 100 Euro monatliche Sparrate beim ETF-Sparplan bezahlen Sie bei DKB, Comdirect und Consorsbank regulär 1,50 Euro. Die Consorsbank bietet auch eine Reihe von ETFs kostenlos im Sparplan an. Sie legt zudem Dividenden von ausschüttenden Fonds im Sparplan wieder an. Bei der Comdirect ist dies nur im Rahmen von befristeten Aktionen möglich, die DKB verlangt auf einige ETFs bis Ende 2020 0,49 Euro pro Ausführung.

  • 10 Euro reguläre Gebühren für Orders bis 10.000 Euro, darüber 25 Euro
  • Sparplan 1,50 Euro, unabhängig von der Sparrate
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • reguläre Gebühren von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, mehr als 100 kostenlose Sparpläne
  • Depot kostenlos mit kostenlosem Girokonto oder Wertpapier-Sparplan, sonst 1,95 Euro pro Monat nach drei Jahren.
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • reguläre Gebühren von 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,95 Euro, maximal 69 Euro
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, viele kostenlose Sparpläne
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr

Alle Direktbanken haben regelmäßig Aktionen im Programm, um Neukunden zu gewinnen. Die meisten Aktionen sind jedoch befristet. In unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über gute Angebote.

Eine Tabelle mit allen betrachteten Banken und deren Konditionen finden Sie im Abschnitt „So haben wir analysiert“.

ING-Kunden können unter Umständen bleiben

Bis Januar 2020 gehörte auch die Direktbank ING zu unseren Depot-Empfehlungen. Wir mussten die Empfehlung jedoch aufheben, nachdem die Bank angekündigt hat, ab 1. Mai 2020 Gebühren fürs Girokonto einzuführen. Die Gebühren entfallen, wenn Sie das ING Girokonto als Gehaltskonto nutzen und monatlich mindestens 700 Euro eingehen.

Ist dieser Geldeingang bei Ihnen sichergestellt, können Sie überlegen, auch das Depot bei der ING zu lassen. Ansonsten lohnt vielleicht ein Wechsel zur DKB, Comdirect oder Consorsbank.

Wo kaufen Sie ETFs am günstigsten?

Deutlich günstigster können Sie ETFs kaufen, wenn Sie Ihr Depot nicht bei einer Bank führen, sondern bei einem auf den Wertpapierhandel spezialisierten Anbieter (Broker). Egal, wie viel Geld Sie anlegen möchten, Sie zahlen einen festgelegten Preis.

Finanztip empfiehlt neu den Depotanbieter Smartbroker. Für vier Euro können Sie dort im einfachen Direkthandel ETFs kaufen und verkaufen. Sparpläne sind ab 25 Euro möglich und kosten bis zu Raten von 400 Euro 0,80 Euro pro Ausführung.

Etwas teurer ist die alte und neue Empfehlung Onvista Bank. Dort kosten ETF-Käufe und Verkäufe sieben Euro inklusive aller Gebühren. Sparpläne sind ab 50 Euro möglich und kosten pro Ausführung dauerhaft einen Euro.

Während Smartbroker ein neuer Anbieter am Markt ist – dahinter steht das Finanzportal Wallstreet Online – ist die Onvista Bank eine etablierte Finanztip-Empfehlung. Bei beiden können Sie zahlreiche ETF-Marken an vielen verschiedenen Handelsplätzen kaufen und verkaufen.

  • niedrige Gebühren: eine Order kostet häufig pauschal 4 Euro
  • 0,80 Euro Gebühr für Sparplanraten bis 400 Euro
  • knapp 300 Sparpläne befristet kostenlos
  • Konto und Wertpapierverwahrung liegen bei der DAB BNP Paribas
  • niedrige Gebühren: eine Order im Direkthandel kostet 7 Euro
  • 1 Euro Fixgebühr für Sparplanraten
  • mehr als 150 Sparpläne
  • Konto und Wertpapierverwahrung liegen bei der Onvista Bank

Niedrigpreise, aber eingeschränkte Möglichkeiten: Trade Republic

Wer auf der Suche nach extrem günstigen Konditionen ist, kann sich Trade Republic genauer anschauen. Bei dem jungen Berliner Unternehmen kosten Kauf und Verkauf von ETFs pauschal einen Euro, Sparpläne sind ab 25 Euro möglich und dauerhaft kostenlos. Dieses Angebot ist zum Testzeitpunkt (Februar 2020) in der Form konkurrenzlos.

Dafür gibt es ein paar Einschränkungen beim Depot, die interessierte Nutzer kennen sollten: Denn im Februar 2020 lassen sich von den Finanztip-Empfehlungen nur ETFs der Marke iShares kaufen und verkaufen oder aufs Depot übertragen. Die Geschäfte wickeln Nutzer ausschließlich über eine App ab, die zu einzelnen ETFs vergleichsweise wenig Information liefert.

  • extrem niedrige Gebühren: Kauf und Verkauf von ETFs für 1 Euro.
  • derzeit kostenlose ETF-Sparpläne
  • derzeit ETFs der Markte iShares handelbar
  • Depot bei Trade Republic, Verrechnungskonto bei der Solaris Bank, Verwahrung der ETF-Anteile bei der HSBC

Eine Tabelle mit allen betrachteten Brokern und deren Konditionen finden Sie im Abschnitt „So haben wir analysiert“.

Geduld bei der Depoteröffnung

Seit März 2020 erhebt der Broker Flatex Gebühren auf Kundengelder, die in Wertpapieren stecken. Viele Kunden wechselten. Gleichzeitig waren günstige Depots auch im Zuge der Corona-Krise nachgefragt. Daher kann es passieren, dass die Depoteröffnung derzeit (Stand: Ende März 2020) etwas länger dauert als sonst. Bei der neuen Finanztip-Empfehlung Smartbroker warten Sie etwa vier Wochen, bis alles über die Bühne ist. Bei der Onvista Bank dauert die Depoteröffnung mindestens eine Woche, womöglich auch länger. Das Unternehmen wollte keine näheren Angaben machen. Bei Trade Redpublic warten Neukunden, die per App ein Depot eröffnen wollen, nach Angaben des Unternehmens durchschnittlich 30 Minuten.

Flatex-Kunden sollten wechseln

Die langjährige Broker-Empfehlung Flatex können wir ab Januar 2020 nicht länger aussprechen, da dort ab 1. März 2020 eine Depotführungsgebühr von 0,1 Prozent auf das Depotvolumen anfällt. Diese Dauergebühr ist gerade für langfristig ausgerichtete Anleger ungünstig.

Wir raten Flatex-Kunden zu den Depotempfehlungen, die einen ähnlichen Service bieten, also Smartbroker oder die Onvista Bank. Ein Wechsel zu Trade Republic könnte eine Möglichkeit für Sparer sein, die lediglich iShares-ETFs im Depot haben. Andere ETF-Marken zum App-Broker zu übertragen, ist derzeit nicht möglich.

Wer sein Flatex-Depot überträgt und dort einen Sparplan geführt hat, sollte generell beachten: Gebrochene Anteile, wie sie im Sparplan vorkommen, kann Flatex nicht übertragen. Sparer müssen diese Bruchstücke entweder für knapp 7 Euro verkaufen oder – wenn die Anteile weniger wert sind – wertlos ausbuchen lassen. Erst dann können sie das Depot schließen.

Was sollten Sie zu den Brokern wissen?

Die günstigen Online-Broker sind Ihnen womöglich bisher nicht geläufig. Daher haben wir im Folgenden einige Informationen zu den Anbietern zusammengestellt.

Smartbroker: Neu am Markt

Ende 2020 ist Smartbroker als neuer Anbieter angetreten. Dahinter steht das Finanzdatenportal Wallstreet Online. Der Broker bietet ein umfassendes Angebot: Kunden können zahlreiche ETF-Marken und andere Wertpapiere an vielen Handelsplätzen kaufen und verkaufen. Die Orderkosten liegen etwas günstiger als bei der Onvista Bank, die ein vergleichbares Angebot stellt.

Auch bei anderen Services ist Smartbroker gut aufgestellt: Gemeinschaftsdepots und Kinderdepots – derzeit noch auf schriftlichen Antrag hin – sind möglich. Sie können auch als Bürger eines anderen EU-Staats ein Depot eröffnen.

Smartbroker ist keine eigene Bank, sondern funkgiert als Mittler. Das Verrechnungskonto sowie die Verwahrung Ihrer Fondsanteile liegen bei der Großbank DAB, die mittlerweile eine Marke der französischen BNP Paribas ist.

Onvista Bank: Tochter der Comdirect

Die Onvista Bank gibt es bereits seit 2009. Seit 2020 gehört sie zur Comdirect, wobei sie ihren eigenen Namen behalten hat und außerdem eigene Konditionen vorgibt. Bei der Depoteröffnung gab es, wie uns Leser berichteten, in der Vergangenheit immer wieder einmal Verzögerungen. Nach Angaben der Bank sollen Kunden das Depot mittlerweile aber nach spätestens einer Woche nutzen können, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen.

Bei der Onvista Bank können Sie Sparpläne nicht wie bei anderen Anbietern einfach anpassen, zum Beispiel die Höhe der Rate ändern. Sie müssen stattdessen den Sparplan löschen und einen neuen Sparplan anlegen. Klingt umständlich, ist aber kein großes Problem. Zumal das alles kostenlos passiert. Für Sie bedeutet das nur ein paar Klicks mehr. Sparer, die Bürger anderer EU-Staaten und dort noch steuerpflichtig sind, können bei der Onvista Bank kein Depot eröffnen.

Wenn Sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen, fragt die Onvista Bank keine TANs ab. Stattdessen müssen Sie ein bestimmtes Girokonto als Verrechnungskonto angeben – nur von diesem kann das Geld für Käufe abgebucht und der Erlös aus Verkäufen gutgeschrieben werden. Dieses Konto lässt sich nur offline – also per schriftlichem Antrag – ändern. Wir halten dieses Depot daher für ebenso sicher wie solche von anderen Anbietern.

Seit dem 1. Januar 2020 erhebt die Onvista Bank eine Gebühr von 0,5 Prozent pro Jahr, wenn Sie mehr als 250.000 Euro auf dem Verrechnungskonto parken. Wir raten davon ab, derart hohe Cash-Bestände vorzuhalten.

Trade Republic: Niedrigpreise, weniger Service

Hinter Trade Republic steckt ein Berliner Fintech, am Markt seit Mitte 2020. Das Unternehmen hat extrem niedrige Preise bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Trade Republic bietet alle Orders zu einem Preis von einem Euro an. Vorbild für dieses Preismodell ist der US-amerikanische Broker Robinhood.

Alle Orders pauschal für nur einen Euro – ein solches Geschäftsmodell kann tragen, indem man den Service auf das Wesentliche einschränkt. Das Fintech-Unternehmen arbeitet daher mit einer reinen App-Lösung. Es kooperiert außerdem ausschließlich mit dem ETF-Anbieter iShares und bietet als einzigen Handelsplatz die Lang & Schwarz Exchange Börse an.

Die Lang & Schwarz Exchange ist eine sogenannte Market-Maker-Börse. Der Broker bekommt Geld dafür, wenn er bei dieser Börse Wertpapierkäufe oder -verkäufe platziert. Platziert bedeutet, ein Mittler (Market Maker) nimmt die Aufträge an und setzt sie für den Broker um. In anderen Worten: Der Broker verdient Geld damit, Orders an die Lang & Schwarz Exchange zu geben.

Börse bleibt allerdings Börse. Das heißt, alle Geschäfte sind reguliert. Insbesondere muss der Handelsplatz sicherstellen, dass stets mindestens so gute Kauf- und Verkaufspreise für Wertpapiere gelten wie an einer anerkannten Referenzbörse – in dem Falle die elektronische Handelsplattform Xetra in Frankfurt. Wer während der Xetra-Öffnungszeiten (wochentags zwischen 9 und 17.30 Uhr) einen zu teuren Preis bekommt, kann sich an das Aufsichtsboard der Börse wenden.

Die wichtigsten Services der Broker im Überblick

Smartbroker Onvista Bank Trade Republic
Handelsplätze zahlreiche deutsche Börsenplätze und Direkthändler zahlreiche deutsche Börsenplätze und Direkthändler Lang & Schwarz Exchange
handelbare Wertpapiere Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine Aktien, CFD, Zertifikate, Fonds, ETFs, Optionen, Aktienanleihen Aktien, ETFs, Optionsscheine, Knock-Outs, Faktorzertifikate
ETF-Marken für den Sparplan Amundi, Comstage, Xtrackers, iShares usw. Comstage, iShares, Vanguard, Wisdomtree u.a. iShares
Verrechnungskonto und Verwahrung von ETF-Anteilen DAB BNP Paribas Onvista Bank Solaris Bank,
HSBC
Art der Depoteröffnung PostIdent-Verfahren: VideoIdent oder FilialIdent Video-Legitimation und Post-Ident Video-Legitimation
Dauer der Depoteröffnung bis zu 7 Werktagen 7 Tage wenige Minuten
Desktop oder App? Webtrading Webtrading App
Depot für EU-Bürger? ja Deutschland und Österreich ja
Sparplan online abänderbar? ja nein ja
Kinderdepot? ja nein nein
Gemeinschaftsdepot? ja ja nein
Depotübertrag? ohne Einschränkungen ohne Einschränkungen iShares-ETFs
und beim Anbieter gelistete Wertpapiere
Verkauf gebrochener Fondsanteile online telefonisch in der App

Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: Februar 2020)

Wie eröffnen Sie ein Depot?

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, müssen Sie das Depot eröffnen. Führen Sie bereits ein Girokonto bei einer Direktbank und wollen zusätzlich das Depot freischalten lassen, müssen Sie in der Regel nicht erneut Ihre Identität nachweisen. Als Neukunde kommen Sie allerdings um ein paar Angaben nicht herum.

Die Depotbank bittet Sie um persönliche Angaben, neben Anschrift und Kontoverbindung auch zum Gehalt. Die seit 2020 geltende EU-Richtlinie Mifid-II verlangt außerdem, dass jeder Neukunde seine bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren auf einer Skala abträgt. Sollten Sie später einmal Wertpapiere kaufen, die Ihren hinterlegten Kenntnisstand übersteigen, würde die Direktbank eine Warnung aussprechen.

Am Ende ist noch ein Identitätsnachweis nötig. Die meisten Banken bedienen sich nach wie vor des Postident-Verfahrens. Sie bekommen einen Antrag zur Depoteröffnung, mit dem Sie zu einem Postschalter gehen und wo Sie sich ausweisen müssen. Der Depotanbieter prüft die Unterlagen und schaltet erst dann das Depot frei. Bis Sie Ihr Depot nutzen können, kann es zwei Wochen oder länger dauern.

Geduld bei der Depoteröffnung

Seit März 2020 erhebt der Broker Flatex Gebühren auf Kundengelder, die in Wertpapieren stecken. Viele Kunden wechselten. Gleichzeitig waren günstige Depots auch im Zuge der Corona-Krise nachgefragt. Daher kann es passieren, dass die Depoteröffnung derzeit (Stand: Ende März 2020) etwas länger dauert als sonst. Bei der neuen Finanztip-Empfehlung Smartbroker warten Sie etwa vier Wochen, bis alles über die Bühne ist. Bei der Onvista Bank dauert die Depoteröffnung mindestens eine Woche, womöglich auch länger. Das Unternehmen wollte keine näheren Angaben machen. Bei Trade Redpublic warten Neukunden, die per App ein Depot eröffnen wollen, nach Angaben des Unternehmens durchschnittlich 30 Minuten.

Wie wechseln Sie Ihr Depot?

Wenn Sie Ihren Depotanbieter wechseln wollen, geht dies relativ leicht von der Hand. Eröffnen Sie dazu zunächst ein neues Depot bei einer anderen Bank oder einem anderen Broker. Die meisten Banken bieten einen Umzugsservice (Depotwechselservice) an. Dazu füllen Sie ein Formular aus, das die neue Bank ermächtigt, die Wertpapiere Ihres alten Depots zu übertragen.

Sie können auch nur einzelne Wertpapiere oder Fonds für einen Übertrag auswählen. Wenn gewünscht, können Sie auch das alte Depot schließen lassen. Der Depotwechsel muss kostenlos erfolgen. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt (Urteil vom 30. November 2004, Az. XI ZR 200/03). Der Wechsel sollte nach etwa zwei Wochen vollzogen sein.

Bei immer mehr Banken lässt sich der Depotwechsel auch komplett online bewerkstelligen. Dazu geben Sie bei Ihrer neuen Bank den Namen Ihrer vorigen Bank und Ihre Depotnummer in ein Online-Formular ein. Wollen Sie einzelne Wertpapiere übertragen, müssen Sie die Identifikationsnummer ISIN bereithalten – oder sich über die neue Bank ins alte Depot einloggen und einzelne Wertpapiere auswählen.

Den endgültigen Antrag können Sie dann mit Hilfe der Maus am PC oder mit dem Finger auf dem Touchscreen Ihres Smartphones oder Tablets unterschreiben.

So haben wir analysiert

Vergleich Online-Depots 2020

Bei all unseren Empfehlungen ist die Depotführung bedingungslos kostenfrei. Als Sparer können Sie zu moderaten Gebühren von uns empfohlene ETFs kaufen und verkaufen; und auch die Kosten für einen ETF-Sparplan liegen im Rahmen.

Bei den Orderkosten haben wir speziell darauf geschaut, was ein Kauf und Verkauf von ETFs beim günstigsten Handelsplatz kostet. Befristete Aktionen haben wir nicht berücksichtigt. Oft ist der günstigste Handelsplatz eine spezielle Börse oder ein Direkthändler, der Wertpapiere an- und verkauft. Zusätzliche Börsengebühren fallen hier weg.

Wir haben uns auch den Service verschiedener Anbieter angeschaut, diesen allerdings nicht zu einem verbindlichen Kriterium gemacht. Jeder Sparer hat andere Präferenzen. Im Kapitel „Was sollten Sie noch über die Broker wissen?“ gehen wir aber auf einige Punkte ein, wie sich das Depot (nicht) nutzen lässt.

So sind wir genau vorgegangen

Um auf eine erste Grundgesamtheit zu kommen, haben wir im Januar 2020 auf Google nach den Keywords „Online-Broker“ und „Wertpapierdepot“ gesucht. Jeweils die ersten zehn Google-Ergebnisseiten haben wir berücksichtigt. Um keinen Anbieter zu übersehen, glichen wir das Ergebnis mit dem letzten Test der Stiftung Warentest (11/2020) sowie Veröffentlichungen in der Fachpresse ab. Es verblieben 32 Anbieter.

Aus diesen suchten wir diejenigen heraus, die ein Depot mit kostenloser Depotführung ohne Zusatzbedingungen anbieten, bei denen ETF-Sparpläne möglich sind und bei denen sich auch die Finanztip-Geldanlage-Empfehlungen (Einmalanlage und Sparplan) umsetzen lassen.

Gleichzeitig mussten die Depots für Privatanleger geeignet sein. Depots mit einer Benutzeroberfläche für professionelle Vieltrader (zum Beispiel Lynxbroker, Interactive Brokers (IB), Captrader) ließen wir außen vor.

Von den 32 blieben 12 Depotanbieter übrig:

  • Comdirect
  • Consorsbank
  • DAB-Depot über die AVL Fondsvermittlung
  • DKB
  • Finanzenbroker.net
  • ING
  • Maxblue
  • Onvista Bank
  • Postbank
  • Smartbroker
  • Targobank
  • Trade Republic

Finanzen-broker.net betrachteten wir nicht gesondert, da es sich nur bei den Aktionen von der Onvista Bank unterscheidet. Solche Aktionen bewerten wir allerdings nicht.

Aus den elf verbleibenden Depots haben wir diejenigen herausgefiltert, die Teil eines guten Gesamtpakets sind – bestehend aus Depot, Girokonto und Kreditkarte. Für Girokonto und Kreditkarte sollten jeweils keine Grundgebühren anfallen.

Daneben haben wir diejenigen Depots angeschaut, die gemessen an den Orderkosten absolut am günstigsten sind. Dazu prüften wir die jeweils günstigste Möglichkeit, 5.000 Euro und 15.000 Euro in ETFs zu investieren. In der Regel waren dies Käufe im sogenannten Direkthandel, nicht über die Börse. Anleger zahlen dort häufig nur Ordergebühren; zusätzliche Börsengebühren fallen weg.

Wichtiges Auswahlkriterium für eine Empfehlung war zudem, dass Sparer ETF-Sparpläne zu branchenüblichen Kosten abschließen können. Von einem Sparbeitrag von 100 Euro sollten regulär nicht mehr als 1,5 Prozent an Kosten abgehen.

Die folgenden Tabellen zeigen alle 11 untersuchten Depots und die Empfehlungen für die Kategorien „bestes Kombiangebot“ und „kostengünstig“. Geordnet sind die Depotanbieter jeweils nach den Kosten für eine Anlage in Höhe von 15.000 Euro.

Depot als Teil eines Kombiangebots: Orderkosten in Euro

nicht empfohlen,
weil Unsere
Empfehlungen
DKB 10 25 1,50 Comdirect 17,40 42,40 1,50 Consorsbank 17,45 42,45 1,50 Weitere
Anbieter

12,50 34,90 2,50 Girokonto nur gebührenfrei bei Gehaltseingang von 600 € monatlich, vergleichsweise teurer Sparplan ING 17,40 42,40 1,75 Girokonto nur gebührenfrei bei Gehaltseingang von 700 € monatlich 1 , vergleichsweise teurer Sparplan Postbank 29,95 54,95 0,90 kein kostenloses Girokonto, vergleichsweise hohe Ordergebühren

1 Gültig ab 1. Mai 2020
Quelle: Finanztip-Auswertung, Anbieter (Stand: 10. Februar 2020)

Günstige Depots ohne Bankdienstleistung: Orderkosten in €

Empfehlung Kommentar Smartbroker 4 4 0 ja günstige Konditionen, aber neu am Markt Onvista Bank 7 7 1 ja etwas teurer, aber etablierter Anbieter DAB über AVL 15 15 2,75 nein vergleichsweise teurer Sparplan Maxblue 15,10 40,10 1,25 nein vergleichsweise hohe Ordergebühren Sonderfall Trade Republic 1 1 0 ja neuer Anbieter mit extrem günstigen Preisen; aktuell nur eine der empfohlenen ETF-Marken handelbar (iShares)

Quelle: Finanztip-Auswertung, Anbieter (Stand: 7. Februar 2020)

Große Geschäftsbanken wie die Commerzbank tauchen in der Übersicht nicht auf. Deren Direktdepot ist für Kunden nur kostenlos, sofern sie einmal pro Quartal handeln. Andernfalls fallen je nach Depotvolumen hohe Gebühren an. Auch günstige Broker wie etwa Degiro, der seit 2020 zum Broker Flatex gehört – schafften es nicht in unseren Vergleich, da dort keine ETF-Sparpläne angeboten werden.

In der Untersuchung verblieben sind dagegen Anbieter, bei denen es nur kleine Einschränkungen für ein kostenloses Konto gibt. Bei der Comdirect ist das Depot zum Beispiel gebührenfrei, wenn Sie ein kostenloses Girokonto eröffnen.

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Binäre Optionen: So wählen Sie einen Broker aus
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