CFD – Kosten bzw. Gebühren beim Handel

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CFD Broker Kosten 2020 – Diese Trading Gebühren fallen an!

CFD Kosten fallen im Handel in Form von Spreads und Kommissionen an. Darüber hinaus müssen Trader Finanzierungskosten, Gebühren für garantierte Stops, pauschale Entgelte und Kosten für Kursversorgung und Handelsplattform berücksichtigen.

CFD Broker Kosten in Gestalt pauschaler Kontoführungsgebühren sind selten. Ein Blick ins Kleingedruckte der Angebotsbedingungen schadet dennoch nicht: Einzelne Anbieter berechnen „Inaktivitätsgebühren“, wenn Kunden längere Zeit nicht handeln. CFD Gebühren in Form von Kommissionen beschränken sich bei Market Makern fast immer auf den Handel mit Aktien-CFDs: Marktüblich ist eine Kommission in Höhe von 0,10% des gehebelten Positionswertes. Es können dabei aber Mindestgebühren von einigen Euro pro Trade anfallen.

Themenübersicht:

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CFD Kosten für Trading bei Market Makern und DMA-Brokern

Market Maker stellen selbst Ankaufs- und Verkaufskurse und generieren ihren Deckungsbeitrag deshalb bevorzugt über die Spreads. Anders DMA-Broker: Die Kurse entsprechen hier denen der Referenzmärkte und werden durch den Broker nicht verändert. DMA-Broker verlangen deshalb Kommissionen für den Handel. Das sollte keinesfalls abschrecken: Volumenabhängige Provisionen bei nicht manipulierbaren Kursen bieten weitaus mehr Transparenz als durch den Broker selbst gestellte Kurse, in denen deutlich größere Gewinnspannen versteckt sein können.

Anders als bei Onlinebrokern fallen im CFD Trading Gebühren für Limits etc. nicht an. Einzige Ausnahme: Erlaubt der Broker garantierte Stops wird dafür eine Versicherungsprämie (marktüblich sind etwa 0,1% der gehebelten Position) fällig. Garantierte Stops schützen vor großen Verlusten durch Kurslücken, die die geplante Glattstellung einer Position unmöglich machen. Sicherheitsorientierte Trader sollten die Versicherungsprämie nicht scheuen – es sei denn, der Broker verzichtet rechtlich verbindlich auf eine Nachschusspflicht zulasten des Kunden.

Zu den Kosten für CFDs gehören auch Finanzierungskosten, die bei über Nacht gehaltenen Longpositionen anfallen. Bei Shortpositionen kommt es aufgrund der Broker-Spanne allenfalls theoretisch zur Gutschrift von Zinsen. Manche Broker verlangen Gebühren für die Nutzung ihrer Handelsplattform oder für den Zugang zu Level-II-Kursen.

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Fazit: Spreads sind die wesentlichen Kosten im CFD Handel

Für den durchschnittlichen Hobbytrader mit einer Kontogröße von einigen Tausend Euro sind die Spreads im CFD-Handel sicherlich der entscheidende Kostenfaktor. Diese können sich von Anbieter zu Anbieter deutlich unterscheiden, wie etwa auch unser CFD Broker Vergleich zeigt. Je nachdem welche Basiswerte man handeln möchte, sollte man sich einen Broker mit günstigen Konditionen in diesem Bereich suchen. Auf die Seriosität des Anbieters sollte natürlich dennoch gerade im CFD Trading geachtet werden. Wer dem außerbörslichen Direkthandel mit dem Broker nicht traut, für den bieten sich die börsengehandelten Futures als Alternative zu CFDs an, wobei der Futures-Handel erst ab mittleren fünfstelligen Kontogrößen realistisch sein wird.

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CFD Kosten 2020 – Handelsgebühren für CFD-Trader im Überblick

Wer mit CFDs handelt, muss beim Trading selbstverständlich gewisse Handelsgebühren an seinen Broker entrichten. Doch die CFD Kosten sind oftmals deutlich geringer, als wenn Trader mir anderen Finanzinstrumenten wie beispielsweise Aktien oder Fonds traden. Fällig wird bei den meisten Brokern ausschließlich der sogenannte Spread, die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position. Welche Kostenpunkte noch berücksichtigt werden müssen, zeigt der folgende Ratgeber.

CFD Kosten: Das Wichtigste in Kürze

  • Die Handelskosten werden maßgeblich über den Spread bestimmt
  • Bei Aktien-CFDs kann auch über eine Kommission abgerechnet werden
  • Depotführung und Service sind immer kostenfrei
  • Zusätzliche Kosten können unter Umständen bei Ein- und Auszahlungen entstehen
  • Trader müssen die Haltegebühren einkalkulieren, die über Nacht anfallen können

Depotführung, Service und Co. meist kostenfrei

Anders als stationäre Filialbanken verzichten Online-Broker meist komplett auf eine Pauschale für die eigentliche Depotführung.

Einige hundert Euro können Trader so gegenüber den alteingesessenen Depotanbietern sparen.

Doch auch an anderer Stelle zeigen sich die meisten Online-Broker als kostengünstig, verzichten sie doch auch bei grundlegenden Serviceleistungen auf ein Entgelt:

  • Handelsplattform: Selbst sehr ausgereifte Handelsplattformen stellen die meisten Broker gebührenfrei zur Verfügung. Anleger könne umfangreiche Chartanalysen, Newsticker und Co. nutzen, ohne dass hierfür direkt abgerechnet wird. Nur wenn sehr außergewöhnliche Tools oder Zusatzfunktionen gebucht werden, muss der Anleger unter Umständen mit Kosten rechnen.
  • Support: Insbesondere große und renommierte Broker sind nicht nur auf Englisch, sondern auch immer in deutscher Sprache erreichbar. Zudem kann der Kontakt meist 24 Stunden am Tag stattfinden – ein klarer Pluspunkt für Trader.
  • Schulung: Der kostenlose Service geht bei einigen Anbietern sogar so weit, dass sie außerdem auch Lernmaterialien anbieten. So haben Trader Zugriff auf ein großes Archiv an Lehrvideos oder können sogar mehrmals wöchentlich an Webinaren teilnehmen.

Fazit: Fast alle Broker verlangen kein Entgelt für die Depotführung oder auch weitergehende Serviceleistungen wie beispielsweise das Schulungsangebot.

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Spread als Hauptteil der CFD Kosten

Doch selbstverständlich kommen auch auf CFD-Trader gewisse Kostenpunkte zu, wenn sie mit den Basiswerten handeln. Fällig wird bei fast allen Anbietern immer der sogenannte Spread, die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position.

  • Der Trader möchte eine Call-Position auf den DAX abschließen.
  • Aktuell kann er diese Position zu einem Kurs von 10.100 Punkten erwerben.
  • Würde der Trader die Position in der gleichen Sekunde wieder schließen, so würde der Broker einen Kaufkurs von 10.099 Punkten offerieren.

So startet der Trader praktisch bei jeder Positionseröffnung mit einem kleinen Verlust, der den Broker dafür entschädigt, die Handelsplattform und die generellen Handelsmöglichkeiten überhaupt anzubieten.

Gemessen wird der Spread immer in sogenannten Pips. Es handelt sich um eine variable Einheit, die sich letztlich immer auf die letzte, angegebene Stelle eines Kurses bezieht.

  • DAX: Indizes wie der DAX werden in aller Regel in ganzen Punkten angegeben. Verändert sich der Wert des Indizes um einen Punkt, so ist hier von einem Pip zu sprechen.
  • EUR/USD: Deutlich anders sieht es bei Währungen aus. Beispielsweise wir der Kurs EUR/USD immer bis auf die vierte Nachkommastelle publiziert. Entsprechend bezieht sich ein Pip jetzt auch auf eben diese vierte Nachkommastelle und nicht mehr auf den Wert vor dem Komma.
  • Gold: Hingegen ist es bei Rohstoffpreisen üblich, sie im Format „X,XX Euro“ anzugeben. Jetzt beschreibt der Pip eine Veränderung um 0,01 Euro.

Wie hoch der Spread für einzelne Positionen ausfällt, hängt maßgeblich vom Broker ab, bei dem Anleger registriert sind. Gute Anbieter schaffen es, zumindest die großen Basiswerte ab unter 1 Pip anzubieten. Je exotischer das Underlying allerdings ist, desto höher sind die Vermittlungskosten für den Broker – und damit auch der Spread.

Zudem hat die Handelszeit einen Einfluss auf den Spread. Wer zu den Haupthandelszeiten tradet, kann sich in der Regel über günstige CFD-Kosten freuen. Hingegen müssen Trader deutlich tiefer in die Tasche greifen, wenn sie beispielsweise nachts handeln. Schließlich sind dann generell weniger Anbieter und Nachfrager am Markt, was wiederum die Suchkosten für den Broker erhöht.

Fazit: Beim Trading mit CFDs stellt der Spread den hauptsächlichen Kostenpunkt für Trader dar. Gemeint ist hiermit die Differenz aus An- und Verkaufskurs, die wiederum in sogenannten Pips gemessen wird. Dieser Wert bezieht sich wiederum immer auf die letzte Stelle des Kurses, die öffentlich publiziert wird.

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Kommission als Alternative / Zusatz zum Spread

Neben dem Spread hat sich ein weiteres Abrechnungsmodell beim CFD-Trading etabliert, das aber in den vergangenen Monaten und Jahren immer weniger verwendet wurde. Lediglich bei Aktien-CFDs rechnen viele Broker noch über eine Kommission bzw. Provision ab. Das Prinzip:

  • Der Broker verlangt eine prozentuale Gebühr für die Eröffnung von Handelspositionen.
  • Dabei bemessen sich die Kosten meist am gehebelten Kapital.

Beispielsweise könnten die Kosten für eine solche Positionseröffnung bei 0,1 Prozent liegen. Angenommen, der Trader schließt jetzt einen CFD auf die Entwicklung der Daimler-Aktie ab und hinterlegt eine Margin von 100 Euro. Als Hebelfaktor wählt er einen Wert von 1:10, so dass insgesamt 1.000 Euro an den Märkten bewegt werden. Hieraus ergibt sich die Kommission direkt als 1.000 Euro * 0,001 = 1 Euro.

Ob die Kommission oder der Spread generell weniger CFD-Kosten verursachen, lässt sich nicht pauschal beurteilen. Es muss immer im Einzelfall entschieden werden, welche der Methoden sich für den Trader rentiert.

Fazit: Zusätzlich oder alternativ zum Spread verlangen einige Broker für Positionseröffnungen eine sogenannte Kommission. Hierbei handelt es sich um einen prozentualen Wert, der sich wiederum am gehebelten Kapital bemisst. Ob dieses Kostenmodell oder die Abrechnung per Spread günstiger ist, kann nicht pauschal beantwortet werden.

Haltegebühren für Übernacht-Positionen

Unabhängig davon, ob der eigene Broker per Kommission, Spread oder ein gemischtes Modell abrechnet, die CFD Kosten können auch sogenannte Haltegebühren umfassen. Zwar werden die Finanzderivate in aller Regel für den kurzfristigen Intraday-Handel verwendet, theoretisch verfügen die Finanzinstrumente aber nicht über eine fixe Laufzeit. So kann der Trader die Produkte auch über Monate oder Jahre halten. Aber: Anleger müssen zum einen jederzeit die Margin-Verpflichtungen einhalten und zum anderen die Kosten für Overnight-Positionen beachten:

  • Abgerechnet werden die Gebühren, wenn eine Position nach 23:00 Uhr deutscher Zeit noch geöffnet ist.
  • Auch am Wochenende müssen derlei Kosten entrichtet werden.
  • Es handelt sich grundsätzlich um eine Ausleihgebühr für den Betrag, den der Broker für den Trader finanziert. Denn beim CFD-Handel hinterlegt der Anleger nur eine Sicherheitsleistung, den Hauptteil des Kapitals bewegt der Broker.

Berechnet werden diese Haltekosten immer aus der Positionsgröße, einem Haltekostensatz und unter Umständen noch einem Währungskurs. Das ist beispielsweise der Fall, wenn mit Rohstoffen gehandelt wird, weil ihr Wert zumeist in US-Dollar angegeben wird. Wiederum ergibt sich der angesprochene Haltekostensatz aus einem Referenzzinssatz und einer zusätzlichen Abschlagszahlung. Bei Aktien-CFDs handelt es sich hierbei um den 1-Monats-EURIBOR, vereinfacht gesprochen also das aktuelle Marktzinsniveau. Die Berechnung:

  • Overnight-Position Long: (Positionsgröße * Haltekostensatz „Kauf“) / 365 * Währungsumrechnungskurs
  • Overnight-Position Short: (Positionsgröße * Haltekostensatz „Verkauf“) / 365 * Währungsumrechnungskurs

Bei Short-Positionen kann der Fall auftreten, dass der Referenzzinssatz höher ist als die Abschlagszahlung. Dann muss der Trader keine Gebühren entrichten, sondern erhält einen bestimmten Betrag gutgeschrieben. Grundsätzlich gilt aber, dass das Halten über Nacht immer Kosten verursacht.

Fazit: Wer mit CFDs handelt, der zielt grundsätzlich auf eine kurze Zeitspanne hin ab. Theoretisch ist es aber möglich, die Basiswerte auch über einen längeren oder einen langen Zeitraum zu halten. Dann müssen Trader jedoch Übernachtgebühren bezahlen, die jeweils vom Basiswert um dem aktuellen Referenzzinssatz abhängen.

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Einzahlungen und Auszahlungen können Geld kosten

Zwar machen Spread oder Kommission die Hauptkosten beim Handel aus, unter Umständen müssen Anleger aber noch weitere Gebühren einkalkulieren. Insbesondere können diese in Zusammenhang mit der Ein- und Auszahlung von Kapital anfallen. Mögliche Kostenpunkte:

  • Pauschal: Noch immer verlangen einige Broker eine pauschale Gebühr für Transaktionen. Dann werden beispielsweise 5 oder 10 Euro fällig, egal welches Zahlungsmittel der Trader wählt. So wird ein Teil der erwirtschafteten Rendite bzw. des Einzahlungsbetrags bereits aufgefressen.
  • Zahlungsmittel: Doch auch wenn der Broker an sich keine Gebühren für die Transaktionen erhebt, fallen unter Umständen gewisse Kosten an. Diese stehen dann in engem Zusammenhang mit dem Zahlungsmittel, das der Trader verwendet. So verlangen beispielsweise viele Banken ein Entgelt, wenn Anleger online mit der Kreditkarte Überweisungen durchführen. Umgehen lassen sich diese Kostenpunkte nur durch einen Wechsel des Anbieters oder aber die Wahl des Zahlungsmittels.
  • Umrechnungsgebühr: In seltenen Fällen können Trader ihr Konto bei einem Broker nicht in Euro führen. Sollte dies der Fall sein, wird bei der Ein- und Auszahlung jeweils noch eine Umrechnungsgebühr fällig. Wie hoch diese ausfällt, ist von Broker zu Broker verschieden.

Fazit: Nur in Ausnahmefällen entstehen neben Spread oder Kommission weitere Kosten, die vom Trader zu tragen sind. Wenn, dann fallen die Gebühren im Rahmen von Ein- oder Auszahlungen an, wobei viele Broker schon seit geraumer Zeit auf ein entsprechendes Entgelt verzichten.

Weitere CFD Ratgeber:

Preis-Leistungsverzeichnis der Broker anschauen

Wie teuer der Handel bei einem Broker ist und welcher sich als bester CFD Broker für die eigenen Ansprüche erweist, wird meist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Viele Unternehmen werben auf ihren Websites eher mit besonders günstigen Spreads für bestimmte Basiswerte oder Bonusaktionen. Aber: Trader sollten sich ein vollumfängliches Bild von der Kostenstruktur machen, um den wirklich günstigsten Broker finden zu können und sich nicht von Werbung blenden zu lassen. Hilfreich ist ein Blick in das genaue Preis-Leistungsverzeichnis, das sich bei fast allen renommierten Unternehmen auf der jeweiligen Website findet. Zudem sollten sich Trader über die mögliche CFD Abgeltungssteuer und über die CFD Nachschusspflicht informieren.

Dem Dokument können Trader unter anderem entnehmen, ob sie bei Ein- oder Auszahlungen Gebühren tragen müssen. Auch ein mögliches Depotentgelt oder andere, allgemeine Kostenpunkte sind hier aufgeführt. Allerdings listen die Broker die Handelskosten als solche meist separat auf, teilweise können Trader sogar die Web-Handelsplattformen an sich ohne Registrierung nutzen. Zu achten gilt es hierbei auf:

  • Minimaler Spread: Der minimale Spread gibt einen guten Anhaltspunkt dafür, wie die Konditionen bei einem Broker im Vergleich ausschauen. Insbesondere EUR/USD bieten viele Unternehmen schon für unter 1 Pip an. Allerdings handelt es sich in aller Regel um den minimalen Spread, den Broker angeben und nicht einen Durchschnittswert. Genau der ist für Trader aber auch interessant, vor allem, wenn nicht nur zu den Haupthandelszeiten getradet wird.
  • Art des Spreads: Es gibt zwei verschiedene Arten von Spreads: fix und variabel. Der variable Spread kann sich über den Handelstag hinweg stark verändern, etwa wenn der Trader nachts statt tagsüber handelt. Hingegen ist der fixe Spread tatsächlich konstant und gibt somit Informationen über die durchschnittlichen Handelskosten preis.

Fazit: Bevor Anleger ein Konto bei einem Broker eröffnen, sollten sie einen Blick in das Preis-Leistungsverzeichnis werfen. Hier finden sich wichtige Informationen über allgemeine Kostenpunkte, die etwa in Zusammenhang mit Ein- und Auszahlungen sehen. Die genauen Handelskosten in Form des Spreads werden meist noch an anderer Stelle auf der Homepage des Brokers aufgelistet.

CFD-Kosten als wichtigstes Vergleichskriterium – aber nicht als einziges

Auf dem Markt für CFD-Broker tummeln sich mittlerweile viele Anbieter. Ein Vergleich der Unternehmen ist für Trader unerlässlich, wenn sie den für sie persönlich besten Broker finden möchten. Als zentrales Vergleichskriterium haben sich dabei zweifelsfrei die CFD-Kosten in Form des Spreads etabliert.

Doch Anleger sollten den Broker nicht nur auf Basis der späteren Handelskosten bewerten. Auch Faktoren wie das Produktangebot, Serviceleistungen oder die Handelsplattform spielen eine wichtige Rolle. Letztlich sollte jeder Anleger für sich entscheiden, was ihm bei einem Broker wichtig ist. Auf Basis dieser Informationen lassen sich die Finanzdienstleister dann miteinander vergleichen.

Fazit: Bei einem Brokervergleich spiele die CFD-Kosten eine zentrale Rolle. Trader sollten die Spreads und Kommissionen der Unternehmen detailliert miteinander vergleichen, um den günstigen Anbieter zu finden. Gleichzeitig ist es wichtig, auch Faktoren wie etwa das Produktangebot mit in den Vergleich einzubeziehen.

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Fazit: CFD-Kosten hängen maßgeblich vom Spread ab

Obwohl Trader bei CFD-Brokern keine Depotgebühr entrichten müssen, so kostet der Handel mit dem Finanzderivat doch Geld. Abgerechnet wird dabei in aller Regel über den sogenannten Spread, die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position. Dieser Wert wird wiederum in Pips bemessen, welche sich immer auf die letzte, angegebene Stelle eines Kurses beziehen. Alternativ oder ergänzend hierzu verlangen einige Broker auch eine Kommission – allerdings ist das meist nur bei Aktien-CFDs der Fall. Unabhängig vom Kostenmodell ist es für Anleger wichtig, vor der Kontoeröffnung einen Brokervergleich durchzuführen. Nur so lässt sich beurteilen, bei welchem Broker der Handel letztlich kostengünstig ablaufen kann.

Besonderheiten beim Handel mit CFDs

Besonderheiten beim CFD-Handel Besonderheiten beim CFD-Handel

CFDs werden nicht an den Börsen gehandelt! CFDs werden lediglich über Broker mit einem Margin-Konto angeboten. Folglich können Sie CFDs auch nicht von einem Broker kaufen und bei einem anderen Broker verkaufen.

CFDs können Sie bei einem Brokerwechsel nicht einfach mitnehmen oder übertragen lassen. Ihre gehaltenen Positionen müssen beim bestehenden Broker eingelöst bzw. aufgelöst werden.

Ein CFD-Broker fungiert meist als Market-Maker. Je nach Kontobedingungen müssen Sie einen bestimmten Betrag als Sicherheitsleistung (Margin) vorhalten. Dieser CFD-Broker stellt dann fortlaufend An- und Verkaufspreise für Sie auf seiner CFD Handelsplattform bereit.

Der CFD-Handel ist ein rein außerbörsliches Geschäft. Sie können CFDs folglich nicht über die Börse erwerben und haben auch keine Handelsaufsicht, wie die “HÜSt” (Handelsüberwachungsstelle).

Exkurs:
Die Handelsüberwachungsstelle (HÜSt) ist die offizielle Marktaufsicht und ist ein offizielles Börsenorgan. Sie überwacht stetig den Börsenhandel mit Wertpapieren und Derivaten nach den Regeln des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) und gewährt so einen ordnungsgemäßen Handel. Überwacht werden z.B. neben der FWB (Frankfurter Wertpapierbörse) auch andere Börsenplätze in Deutschland und auch die Terminmärkte in Deutschland (Eurex).

Wie ist ein CFD rechtlich einzuordnen? Wie ist ein CFD rechtlich einzuordnen?

Mit dem Erwerb eines CFDs erwerben Sie ein Derivat ohne Rechte und Pflichten. Sie müssen keinen Basiswert später kaufen oder verkaufen. Sie kaufen und verkaufen einfach nur den CFD! Der CFD wird immer nur vom jeweiligen Basiswert abgeleitet.

Erhalte ich als CFD-Trader bei CFDs auf Aktien Dividende?

Wer Aktien direkt besitzt hat ein verbrieftes Recht auf die Dividende, sprich auf die Dividendenzahlung.

CFDs auf Aktien berechtigen rein rechtlich betrachtet nicht zu einer Dividende und gewähren auch kein Stimmrecht.

Ein Käufer eines CFD wird jedoch durch die Kursveränderung am Tag der Dividendenausschüttung indirekt an der Dividende beteiligt. Dies funktioniert aber nur, wenn der CFD-Käufer eine Long-Position innehat. Die meisten Broker zahlen Ihnen dann einen Barausgleich. Dieser Barausgleich entspricht annähernd dem Betrag der Dividende. Beim Barausgleich werden dann Steuern und Gebühren bereits vom Broker abgezogen. Bei einer Short-Position wird der CFD-Käufer mit dem entsprechenden Betrag belastet.
Beide Transaktionen erfolgen am Tag des Dividendenabschlags, dem sogenannten “Ex-Tag“.

Der Ablauf dieser Geschäftspraxis erklärt sich rein rechtlich. Der CFD-Broker wird im Moment des Kaufs eines Aktien-CFDs Eigentümer der Aktien. Der CFD-Käufer erhält ein Derivat auf diese Aktien.

Was ist beim Handel mit CFDs besonders zu beachten?

Der Handel mit CFDs ist ein spekulatives Geschäft. Sie handeln schließlich auch nicht nur auf Aktien, sondern auch an Rohstoff- und Währungsmärkten. Beim Handel mit CFDs können natürlich auch beträchtliche Verluste entstehen!

Wählen Sie bei CFDs folglich immer ein nicht zu hohes Hebelverhältnis und setzen Sie niemals alles auf eine Karte. Beschäftigen Sie sich sehr eingehend mit den allgemeinen Regeln des Risiko-Managements und Money-Managements.

Welche Märkte bzw. Basiswerte kann ich mit CFDs handeln?

Die meisten Broker bieten eine Reihe von Handelsmöglichkeiten diverser Basiswerte. Sie können Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungen via CFDs handeln. Es werden sogar Zinsprodukte bzw. Anleihen und Bondmärkte angeboten.

Mit einem CFD können Sie ganz einfach und bequem den jeweiligen Basiswert handeln und z.B. 1:1 an der Preis- bzw. Kursentwicklung partizipieren. Obendrein bieten CFDs die Möglichkeit der Kombination mit einem gewissen Fremdfinanzierungsgrad.

Welche Möglichkeiten habe ich beim Handel mit CFDs?

Der CFD-Handel bietet dem Kunden eines Brokers die Möglichkeit Investments in Basiswerte mittels eines CFDs zu hebeln. Bei einigen Brokern können Sie den Hebel und somit Fremdfinanzierungsgrad selbst bestimmten und wählen, bei anderen werden Ihnen verschiedene Hebel zur Auswahl angeboten.

Manche Broker limitieren die Hebelwahl und versehen sie mit einer Obergrenze von z.B. 1:50 oder 1:100. Andere begrenzen die Hebelwahl auf 1:30 bei ausgewählten Basiswerten.

Kann ich bei CFD-Brokern auch weitere Anlageklassen handeln?

Viele CFD-Broker haben sich auf den Handel mit CFDs spezialisiert. Sofern Sie andere Anlageklassen handeln möchten, benötigen Sie ein entsprechendes Depot bei einem Online Broker. Einige Anbieter bieten auch alles aus einem Konto. Sie sollten jedoch prüfen, ob es sich nicht kostenmäßig lohnt, ein weiteres Konto bei einem reinen Broker zu eröffnen und dementsprechend zweigleisig zu fahren.

Dazu helfen Ihnen unsere verschiedenen Vergleiche mit denen Sie Handelsangebot und Preise der CFD-Broker vergleichen können.

Welche CFD Handelsplattform ist ausgesprochen verbreitet?

Eine der am meisten verbreiteten Handelsplattformen, die auch automatisches Handeln bietet, ist der MetaTrader 4 (MT4). Viele Retail-Broker setzen auf den MT4.

CFD-Trader, die keine eigene Tradingsoftware entwickeln wollen, können ihre Systeme an den MetaTrader 4 anbinden lassen. Obendrein können Sie sich die so bezeichneten “Expert Advisor” – besser auch als Trading-Robots bekannt anbinden lassen. Diese übernehmen das Trading vollständig automatisch. Informieren Sie sich jedoch vor der Nutzung solcher Programme!

Was bietet der MetaTrader 4?

Mit dem MetaTrader 4 haben Sie Handelsplattform, Charttechnick und wenn Sie möchten auch ein automatisches Handelssystem in einer Rundumlösung zur Verfügung. Die Programmiersprache ist “MQL 4”. MetaTrader 4 ist eine Software, die in Russland entwickelt wurde. MT4 ist zuvor rein für automatisierte Handelssysteme konzipiert worden. Besonders jedoch im CFD-Handel und gerade im Devisenhandel kommt die Handelsplattform aber auch manuell zu hohem Einsatz. Sie wird mittlerweile von sehr vielen Brokern mit angeboten.

Wie kann ich CFD-Handel ohne Risiko ausprobieren?

Die meisten Broker bieten Demo-Konten für den Test verschiedener Handelsplattformen an. Auch verbunden mit dem MetaTrader 4 können Sie auf diese Weise den Markt und die Handelsplattform unter fast echten Bedingungen mit “Spielgeld” erlernen und herausfinden, ob diese Art des Handels überhaupt etwas für Sie ist und ob Sie sich für diese Handelsklasse eignen.

Kann man CFDs auch von unterwegs handeln z.B. mit meinem iPhone?

Die meisten Broker gewährleisten Apps und andere Softwarelösungen für die gängigsten mobilen Endgeräte. Ob das nun das iPhone oder iPad ist oder andere Produkte. Die verschiedensten Handelsplattformen sind auch in einer Mobil-Version erhältlich. Informieren Sie sich vor Depot-Eröffnung bei einem CFD-Broker über die mobilen Endlösungen!

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