CFD-Handel mit Nachschusspflicht- Binäre Optionen 2020

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Contents

Broker ohne Nachschusspflicht – Erklärung und Definition zur Nachschusspflicht mit Brokern im Test!

20 Prozent fiel der Euro gegenüber dem Schweizer Franken, als die Schweizer Notenbank Anfang 2020 die Bindung an die europäische Gemeinschaftswährung aufgab. Ein Desaster für Trader, die auf einen gegenüber dem Franken steigenden Euro gesetzt hatten. Viele mussten mehrere Tausend Euro nachschießen, weil die übliche Absicherung nicht funktionierte. Wer Verluste von mehr als 100 Prozent vermeiden will, dem stehen mittlerweile aber mehrere Broker zur Verfügung, die auf eine Nachschusspflicht verzichten.

Nachschusspflicht in Kürze

  • Bei CFD und Forex wird nur ein Teil eingezahlt (Hebel)
  • Nachschusspflicht bei höheren Verlusten
  • Einige Broker verzichten auf Nachschuss
  • Oft niedrigerer Hebel

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Nachschusspflicht am Beispiel des Franken-Anstiegs

Gut kann man das Problem der Nachschusspflicht am Beispiel der oben zitierten Franken-Aufwertung erklären. Zunächst hatte die Schweizer Notenbank verkündet, sie lasse ein Absinken des Euro unter 1,20 Franken nicht zu. Entsprechend spekulierten viele Trader bei 1,20 Euro gegen den Franken in der Annahme, dass dessen Wert ja nicht mehr weiter steigen kann, weil die Schweizer Notenbank vorher interveniert.

Als die Schweizer Notenbank den Kurs dann überraschend freigab, gab es kein Halten mehr. Der Franken wertete auf, der Kurs des Euro stürzte ab, zeitweise unter 1,00 Franken. Auch wer sich mit einem Stop-Loss-Kurs scheinbar abgesichert hatte, hatte keine Chance. Denn weil niemand kaufen wolle, konnten die Aufträge nicht ausgeführt werden – oder erst, als es bereits zu spät war.

Als Folge verloren einige Forex-Trader ein Vielfaches ihrer Einlage. Wer beispielsweise 1.000 Euro gegen den Franken investiert hatte, der hatte bei einem Hebel von 200 eigentlich 200.000 Euro in das Währungspaar EUR/CHF gesteckt. Deshalb wird die Einzahlung beim Forex-Handel als Sicherheitsleistung oder Margin bezeichnet, sie ist eben nicht der Kaufpreis, sondern nur ein Teil davon, der zumindest Verluste im üblichen Rahmen absichern soll.

Entsprechend machte ein Trader bei einem Kursminus von 20 Prozent 40.000 Euro Verlust und musste 39.000 nachzahlen. Die Verwerfungen waren so heftig, dass nicht nur einige Trader Privatinsolvenz anmelden mussten, sondern auch der Broker Alpari und in der Folge sogar das Deutsche Anlegerfernsehen, das mit Alpari seinen größten Kunden verlor.

Wie realistisch ist ein weiteres Ereignis dieser Art?

Bei CFDs gibt es das gleiche Problem, auch hier wird mit einem Hebel gehandelt. Nun war die Kopplung des Euro an den Franken sicher eine besondere Situation, doch ist eine Wiederholung wirklich so unwahrscheinlich?

Auch beim großen Börsenkrach im Jahr 1987 wurde der Handel teilweise ausgesetzt, weil es keine Käufer mehr gab. Noch realistischer sind große Kursverluste bei Aktien-CFDs. Meldet eine Firma Insolvenz an, beträgt der Kursverlust mitunter sogar 100 Prozent. Wer 1.000 Euro investiert hat, steht bei einem Hebel von 100 auf einmal vor einem Verlust von 100.000 Euro.

Den größten Tagesverlust musste der Dow Jones 1914 verkraften. 1929 war dagegen vor allem die Kette von verlustreichen Tagen fatal. Der Abwärtstrend begann mit dem schwarzen Donnerstag am 24. Oktober, setzt sich am Freitag fort und erreicht am Montag und Dienstag seinen Höhepunkt. Bis 1933 sank der Dow Jones auf rund ein Viertel. Auffällig ist auch die lange, relativ ruhige Zeit von 1933 bis 1987. Quelle: Djindexes.com, zitiert nach Statista

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Es müssen auch nicht immer gleich 20 Prozent Minus sein. Wer mit einem Hebel von 200 handelt, der hat bereits bei einem Kursverlust von 1,0 Prozent das Doppelte seiner Einlage verloren.

Broker ohne Nachschusspflicht

Auf der sicheren Seite ist, wer einen Broker ohne Nachschusspflicht wählt. Das bedeutet zunächst, dass Positionen automatisch aufgelöst werden, wenn die Sicherheitsleistung aufgebraucht ist. Entstehen trotzdem Verluste, beispielsweise weil sich keine Käufer finden, muss der Broker die Verluste tragen.

Die Vorteile eines Verzichts auf die Nachschusspflicht liegen für den Trader klar auf der Hand, ihm drohen keine bösen Überraschungen. Wer mit 2.000 Euro „übrigem“ Geld spekuliert muss nicht damit rechnen, dass plötzlich sein Haus zwangsversteigert wird.

Allerdings gibt es auch Nachteile. So liegt die Sicherheitsleistung bei Brokern ohne Nachschusspflicht oft höher und das Angebot ist deutlich kleiner. Außerdem kann der verpflichtend gesetzte Stop-Loss-Kurs dazu führen, dass eine Position geschlossen wird, bevor sie wieder in die Gewinnzone zurückkehrt.

Diese Broker verzichten auf eine Nachschusspflicht

Vor allem etablierte deutsche Broker bieten Angebote ohne Nachschusspflicht, beispielsweise comdirect oder die Consorsbank. Daneben gibt es mittlerweile aber auch die ersten spezialisierten Forex-Broker, die keinen Ausgleich eines negativen Saldos fordern.

flatex:

Der Broker flatex, der sich viele Jahre auf den reinen Wertpapierhandel konzentrierte, bietet seit ein paar Jahren auch den Handel mit CFD an. Der Vorteil am Handelskonto von flatex ist der, dass der CFD Handel und der Handel von Aktien und anderen Finanzderivaten über ein und dasselbe Konto erfolgen kann. Ebenso wie die anderen Broker im Test verzichtet auch flatex auf die Nachschusspflicht. Die Konditionen, welche flatex beim CFD Handel anbietet, sind genauso transparent wie günstig. So fallen bei Index und Rohstoff- sowie Währungs CFD keinerlei Kommissionen an und bei Aktien CFD stellt der Broker lediglich 0,05% Gebühren in Rechnung.
Jetzt beim Broker anmelden: www.flatex.de

Consorsbank

Die Nürnberger Consorsbank verzichtet generell auf eine Nachschusspflicht. Alle Positionen werden automatisch geschlossen, sobald die Sicherheitsleistung aufgebraucht ist. Gelingt das nicht, muss der Broker die Verluste tragen. Hier geht es zum Consorsbank Überblick.

Der Hebel liegt mit 50 allerdings auch unter dem anderer Anbieter, bei denen sich Positionen im Wert 100- oder 200fachen, teilweise sogar des 400fachen der Einzahlung traden lassen. Dafür bietet die Consorsbank ein gutes Informationsangebot, ist seriös und unterliegt der deutschen Finanzmarktaufsicht. Zudem lassen sich beim selben Broker auch reguläre Bank- und Börsengeschäfte abschließen.

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Comdirect

Bei Comdirect haben Kunden die Wahl. Beim regulären CFD-Handel müssen Trader, wie bei fast allen anderen Brokern auch, mit einem Nachschuss rechnen. Auf Wunsch richtet Comdirect aber eine Risikobegrenzung ein, dann wird auf einen Nachschuss verzichtet. Kosten entstehen dafür nicht, auch der Spread ändert sich nicht. Allerdings erhöht sich die Margin von ab 1,0 Prozent auf einheitlich 20,0 Prozent, der maximale Hebel beträgt also nur noch 5,0.

Ähnlich wie die Consorsbank bietet das Unternehmen ein gutes Informations- und Leistungsangebot sowie weitere Bankgeschäfte. Mit Abstand größter Anteilseigner ist die Commerzbank.

Jetzt beim Anbieter anmelden: www.comdirect.de

iForex

Einer der wenigen spezialisierten Forex- und CFD-Broker ohne Nachschusspflicht ist das Unternehmen iForex aus Zypern. Hier lässt sich mit einem Hebel von bis zu 400 und trotzdem ohne Angst vor einem negativen Saldo handeln. Dabei kann der Verlust bei einzelnen Positionen durchaus höher liegen als die Margin, allerdings nur solange der Gesamtkontostand nicht ins Negative rutscht. Übersteigen beispielsweise die Verluste eines Trades die Margin um 100 Euro, sind aber gleichzeitig noch 100 Euro oder mehr als Bargeld vorhanden oder ist die Margin bei anderen Positionen nicht ausgeschöpft, kann die Position geöffnet bleiben. Sinkt dagegen der Gesamtkontostand ins Minus, werden alle Positionen geschlossen. Wird der Saldo trotzdem negativ, muss er nicht ausgeglichen werden.

iForex ist ein in Zypern beheimateter Broker und wird auch von der dortigen Finanzaufsicht reguliert. Der deutsche Webauftritt wirkt an manchen Stellen noch etwas holprig, allerdings hat das Unternehmen zuletzt einiges investiert. Es bietet seinen Tradern eine tägliche Analyse, einen Wirtschaftskalender, einen WebTrader, die FXnet-Plattform zum Download und Apps für das mobile Trading.

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Fazit

Der Verzicht auf die Nachschusspflicht bringt für die Kunden auch Nachteile, vor allem für Einsteiger überwiegen aber die Vorteile. Attraktive Angebote machen aktuell vor allem die Consorsbank und iForex. iForex bietet dabei den höheren Hebel und das breitere CFD-Angebot. Dafür kann die Consorsbank mit ihrem Status als Vollbank punkten. Sie bietet auch Aktienhandel, Fest- und Tagesgeld an und wird außerdem in Deutschland reguliert und überwacht. Als Tochter der BNP Paribas gehört sie zu einer der größten Bankengruppen weltweit. Bei Comdirect fällt dagegen vor allem der niedrige Hebel negativ auf, mit 5,0 beträgt er nur ein Zehntel desjenigen der Consorsbank.

CFD Trading

CFD Trading Strategie – wofür steht die Abkürzung CFD und welche Besonderheiten charakterisieren CFD Trading? CFD ist die Abkürzung für Contract for Difference, zu deutsch: Differenzkontrakt. Einfach gesagt sind CFDs Finanzderivate , die für Anleger hohe Chancen bieten, aber auch spezielle Risiken mit sich bringen.

Insbesondere sind beim CFD Trading der Totalverlust der Einlage sowie die Nachschusspflicht zu nennen. Diese wurde allerdings für Privatinvestoren in Deutschland seit August 2020 durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) verboten. Befassen sollte man sich dennoch mit ihr.

Denn häufig bieten Online Broker beim CFD Handel an, sich als professioneller Anleger registrieren zu lassen, um höhere Gewinnmargen zu genießen. Anders als beim CFD Trading ohne Nachschusspflicht gibt man in diesem Fall den Schutz unter Umständen auf.

Dieser CFD Trading Ratgeber ist geschrieben für

  • Anleger, die mit dem CFD Handel starten wollen,
  • Kunden, die mit CFD-Brokern bereits Erfahrungen gemacht haben und
  • Anleger, die Verluste durch CFD Trading erlitten haben.

Wir empfehlen Ihnen – unabhängig davon, zu welcher Gruppe Sie zählen – diesen Ratgeber zum Thema CFD Trading bis zum Ende zu lesen.

Haben Sie beim CFD Trading Geld verloren? Dann können Sie einem Rechtsanwalt die Situation schildern und besprechen, ob und welche Maßnahmen einzuleiten sind. Die Anwälte der in Hamburg und München ansässigen Kanzlei Herfurtner stehen Ihnen für ein Erstgespräch zur Verfügung. Hier gelangen Sie zur Kontaktaufnahme.

CFD Trading Wiki – Was sind CFDs und wie funktionieren sie?

Contracts for Difference (CFD) wurden in der Vergangenheit hauptsächlich von professionellen Händlern benutzt. Durch diese Differenzgeschäfte sollen zum einen andere Geschäfte gegen Kursschwankungen abgesichert werden. Zum anderen dienen CFDs auch als Spekulationsobjekt.

CFDs werden nicht an der Börse – also außerbörslich – gehandelt. Deshalb unterliegt der Handel einer geringeren Regulierung als beispielsweise der Handel mit Aktien. Zudem bieten einige Händler an, CFD Handel nach Börsenschluss zu betreiben, vor allem wenn es um CFDs auf Währungspaare (Devisen) geht.

Forex und CFD Trading sind, ebenso wie der Handel mit Kryptowährungen, in den letzten Jahren bei Privatanlegern immer beliebter geworden. Dementsprechend hat dieser Umstand dazu geführt, dass man als Trader im Internet viele Anbieter findet, deren Geschäftsmodell das CFD Trading ist.

Dort ist der CFD Handel in der Praxis recht unkompliziert. Denn schon mit dem Anlegen eines Accounts und der Einrichtung eines Kontos inklusive Überweisung der Einlage ist man für den Handel bereit.

In jedem Fall sollten sich Anleger, die CFD Handel lernen wollen oder beim CFD Trading Erfahrung mit Verlusten gemacht haben, aufgrund der hohen Risiken umfassend informieren. Denn anders als beispielsweise bei der Bank, verzichtet man beim Online Trading auf eine gründliche Beratung.

Daher ist eine gründliche Recherche im Vorfeld der Investition zu empfehlen. Grundsätzliches zum Thema erfährt man beispielsweise auch, indem man ein informatives CFD Trading Buch liest. Auch gibt es Foren oder spezielle Bereiche auf den Websites der Online Plattformen, wo Wissen anhand eines CFD Trading Wiki vermittelt wird.

Inhaltsverzeichnis – CFD Trading/CFD Handel Erfahrungen

CFD Trading Erfahrungen – Contracts for Difference

Mit CFDs wird hauptsächlich außerbörslich gehandelt. Das heißt, dass CFD Trading außerhalb des organisierten Marktes (OTC-Handel) stattfindet. Hierbei vereinbaren die Vertragsparteien den Austausch von Wertentwicklung und Erträgen eines Basiswerts gegen Zinszahlungen während der festgelegten Laufzeit.

Der Differenzkontrakt spiegelt daher die gehebelte Kursentwicklung des zu Grunde liegenden Basiswertes. Anders als bei Aktien erwirbt man jedoch keinen Unternehmensanteil, sondern wird lediglich Inhaber einer Forderung. Entsprechend partizipiert man auch nicht an einer eventuellen Ausschüttung von Dividenden.

Der Handel wird direkt mit dem CFD Trading Broker abgewickelt. Dieser bestimmt die An- und Verkaufskurse sowie die Konditionen. Typischerweise ist der Handel beim Day Trading kommissionsfrei, wenn man Positionen innerhalb kurzer Zeit kauft und wieder verkauft.

Verfolgt man eine andere Strategie als Day Trading, können die Positionen auch über Nacht (eine oder mehrere) gehalten werden. Für diese sogenannten „Overnight-Positions“ fallen allerdings Kosten an.

Diese richten sich nach dem Tagesschlusskurs, dem Tagesgeldsatz im Interbankenmarkt sowie dem Euro Over Night Index Average (EONIA). Sie werden täglich berechnet und sollten daher in einer Strategie, die über das Daytrading hinausgeht, berücksichtigt werden.

Market Maker wie z. B. die Commerzbank bieten Anlegern die Möglichkeit, beim CFD Trading mit Aktien, Indizes, Rohstoffen, Edelmetallen, Währungen, Zinsen und Futures zu handeln. Das Angebot besteht häufig aus weit über 1.000 Basiswerten.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnt davor, Geschäfte auf Internet-Handelsplattformen einzugehen, die von nicht lizenzierten Anbietern betrieben werden. Dies betrifft insbesondere folgende Geschäfte:

Was ist CFD Trading?

Differenzkontrakte (CFDs) sind derivative Finanzinstrumente, die der Absicherung gegen eine Kursschwankung dienen. Deshalb kann man das CFD Trading mit einer Wette vergleichen. Gesetzt wird entweder auf steigende oder auf fallende Kurse des Basiswertes. Aufgrund der Hebelwirkung (siehe weiter unten) geht das Risiko bis hin zum Totalverlust des investierten Betrages.

Auch Nachschusspflichten können beim CFD Trading bestehen. Allerdings hat die BaFin in Deutschland für Privatinvestoren Schutzvorrichtungen getroffen. Anbietern wird für diesen Personenkreis die Nachschussforderung untersagt . Entsprechende Produkte dürfen nicht mehr angeboten werden.

Im Nachbarland Belgien ist der Handel mit gehebelten Produkten inklusive CFD Trading aufgrund zahlreicher Verluste in der Vergangenheit mittlerweile komplett verboten worden. CFDs, mit Ausnahme von CFDs auf Futures und definiertem Fälligkeitsdatum, besitzen keine begrenzten Laufzeiten. Sie unterliegen daher keinem Zeitwertverlust.

Rechtsanwalt Patrick Wilson nimmt in folgendem Beitrag zum CFD Trading Stellung: „CFD-Trading: Wer sind die YouTube-Typen, die dich reich machen wollen?“

CFD Trading Werbung mit Methode

Das Video zeigt anschaulich, wie ein Online Broker darauf abzielt, Kunden zu gewinnen, die auf seiner Plattform investieren sollen. Er setzt auf ein Partnerprogramm, das sogenannte Affiliate Marketing.

Hierbei erhalten Vermittler eine Provision, wenn sie der Plattform neue Kunden zuführen. Viele Vermittler verwenden für ihr Angebot Youtube als reichweitenstarke Plattform , um Aufmerksamkeit zu generieren.

Einer der dargestellten Affiliate Partner hat eine eigene Whatsapp-Gruppe gegründet. Er macht für CFD Trading Werbung und preist vermeintliche Gewinne in großer Höhe an.

Das Trading wird dabei als erfolgreiche Methode verkauft, wie man sich in nur wenigen Wochen oder Monaten einen neuen Sportwagen und eine neue Luxusuhr leisten kann. Allerdings kommt im Video auch ein Anleger zu Wort, der sich dazu bekennt, über 30.000 EUR verloren zu haben.

Die Risiken bim CFD Trading sind hoch und sie sind real. Umso bedeutsamer ist es, sich – gerade beim anonymen Online Trading – sehr genau mit der Materie zu beschäftigen und dabei insbesondere den Anbieter zu durchleuchten.

Wie funktioniert CFD Trading?

Beim CFD Trading haben Anleger die Möglichkeit, an Kursbewegungen von Aktien, Indizes, Währungen oder Rohstoffen teilzuhaben. Über einen Differenzkontrakt wird beim CFD Trading mit der Kursdifferenz (Spread) zwischen Ein- und Ausstiegszeitpunkt gehandelt.

Die Zeitspanne zwischen Ein- und Ausstieg kann hierbei sehr kurz sein. Das gilt besonders für Assets, die häufigen und starken Kursschwankungen unterliegen wie beispielsweise Nebenwährungspaare.

Anleger können durch die sogenannte Hebelwirkung besonders profitieren. Die Bezeichnung Hebel kommt aus dem Handel mit Optionsscheinen. Der Hebel – oder auch „Leverage“ – gibt das Verhältnis an, in dem der Optionsschein die Kursbewegung des Basiswertes nachvollzieht (1:x).

Der einfache Hebel errechnet sich durch Division der Kurse. Dieser Wert gibt an, welche Anzahl an Optionsscheinen ein Anleger beim aktuellen Kurs des Basiswerts erwerben kann. Die Höhe des Hebels, also der Leverage-Effekt, ist von Broker zu Broker verschieden und unterscheidet sich zum Teil deutlich voneinander.

Anleger können mit CFDs handeln, die von steigenden Kursen profitieren (Long-CFD). Außerdem gibt es CFDs, die bei fallenden Notierungen des Basiswerts Gewinn abwerfen (Short-CFD). Im Vergleich zum Aktienhandel kann der CFD Handel mit wenig Geld potenziell gewinnbringend sein.

Investoren können alle Kursbewegungen mitmachen und durch den Hebel einen deutlich stärkeren Effekt erzielen. Dies gilt für Gewinne ebenso wie für Verluste.

CFDs und Margin Trading

In der Regel sind Broker für CFDs als Market-Maker zuständig. CFDs werden über den Broker im Rahmen des Margin Trading mit einem Margin-Konto angeboten. CFDs können nicht von einem Broker gekauft und an einen anderen Broker verkauft werden.

Beim Margin Trading muss der Anleger auf seinem Margin Account eine Sicherheit („Margin“) hinterlegen. Die Höhe der jeweiligen Margin hängt von mehreren Faktoren (Risiko, Volatilität) ab und unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter.

Diese Sicherheitsleistung in Form von Geld oder Wertpapieren dient dazu, jederzeit in der Lage zu sein, Verbindlichkeiten zu begleichen, die aus Termin-Positionen entstehen können. Anleger müssen einen bestimmten Prozentsatz eines Trades hinterlegen. Die restliche Position wird fremdfinanziert bzw. gehebelt.

Der Hebel des Brokers führt dazu, dass man das X-fache seiner eigentlichen Einlage zum CFD Trading einsetzen kann. Es wird dem Anleger somit quasi kurzfristig ein Kredit vom Broker eingeräumt. Sowohl Gewinne als auch Verluste werden sofort auf dem Margin Account vermerkt.

Sollte die Margin aufgrund von Verlusten aufgebraucht sein, spricht man vom sogenannten „Margin-Call“. Das bedeutet, dass der Anleger aufgefordert wird, Geld nachzuschießen. Anderenfalls wird die offene Position geschlossen und die Einlage ist verloren.

Hebel im CFD-Trading – große Gewinnchance auch bei kleinen Beträgen?

Hebel durch Fremdfinanzierung, das sieht auf den ersten Blick attraktiv aus. Denn hierdurch werden scheinbar auch Kleinanlegern Möglichkeiten eröffnet, ohne viel Eigenkapital auf dem Handelskonto enorme Gewinne zu verzeichnen.

Hebel beim CFD-Trading – Funktionsweise, Chancen und Risiken

Oft ist auf Trading-Plattformen die Rede von „Leverage-“ oder Hebelprodukten. Was ist dieser Hebel beim CFD Trading und wie berechnet man ihn? Die Antwort ergibt sich aus einem Tabellenwert und dem Margin-Satz. Will man herausfinden, wie groß der Hebel ist, teilt man die Zahl 100 durch die jeweils geleistete Sicherheit (Margin).

So ergibt sich beispielsweise bei einem Margin-Satz von 5 % ein Hebel von 20, bei einem Margin-Satz von 1 % ein Hebel von 100 usw. Ist nun ein hoher Hebel ein guter Hebel? Und gilt: „Je höher der Hebel, desto besser das Geschäft“?

Um diese Frage zu beantworten, muss man sich mit beiden möglichen Szenarien beim CFD Handel auseinandersetzen – mit Gewinnen und mit Verlusten.

Verluste durch hohe Hebel – welchen Schutz erhalten Kleinanleger?

Denn bei gehebelten Trades machen sich Kursänderungen in beide Richtungen viel stärker bemerkbar als ohne Hebel. Die Auswirkungen, gerade im Vergleich zu anderen Anlageformen, sind beim CFD Trading oft dramatisch. Selbst minimale Kursschwankungen können bei einem hohen Hebel dazu führen, dass das gesamte eingesetzte Eigenkapital schlagartig verloren geht.

Darüber klären CFD Broker ihre Kunden vielfach nicht hinreichend auf. Es ist daher äußerste Vorsicht geboten, gerade wenn die Hebelwirkung als großartige Verdienstmöglichkeit im Vordergrund steht. Fragen zu den hiermit verbundenen Risiken sollte der interessierte Anleger in jedem Fall stellen.

ESMA als Regulierungsbehörde

Um die Gefahr solch hoher Verluste gerade für Kleinanleger einzudämmen, griff die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) ein.

Schon seit geraumer Zeit wurden Beschwerden geschädigter Anleger und Verbraucherschutzorganisationen laut. Erst seit Anfang des Jahres 2020 verfügt die ESMA jedoch über die Kompetenz, Verbots- und Einschränkungsmaßnahmen zum CFD Trading zu erlassen.

Am 27.03.2020 hat die Behörde im Zusammenhang mit der Hebelwirkung eine neue Regel eingeführt, die enorme Auswirkungen nach sich zieht.

Hebel-Reduzierung beim CFD Trading als wichtigster Punkt des ESMA-Beschlusses vom 27.03.2020

Viele Broker und Verbände, unter anderem der Deutsche CFD-Verband, machten anhand von Stellungnahmen ihre Einwände deutlich. Dennoch beschloss die Behörde unter anderem, dass ab dem 01.08.2020 eine Begrenzung für maximal mögliche Hebel beim CFD Trading gelten soll.

Diese Begrenzung wurde mit Beschluss vom 26. September 2020 für eine dreimonatige Periode mit Beginn ab 1. November 2020 erneuert und ab dem 1. Februar 2020 erneut um drei Monate verlängert.

Ausschlaggebend für die erneute Verlängerung war laut ESMA unter anderem die Tatsache, dass „seit Erlass des Beschlusses (EU) 2020/796 keine nationale zuständige Behörde eine eigene nationale Produktinterventionsmaßnahme im Sinne von Artikel 42 der Verordnung (EU) Nr. 600/2020 ergriffen“ hat.

ESMA-Beschluss und seine Folgen: welche Änderungen ergaben sich?

Die größte und am meisten beachtete Änderung betraf die Obergrenze für Hebel beim Handel mit CFDs. Es ergeben sich dadurch die folgenden Kennzahlen:

  • Major-Forex-Paare: maximaler Hebel von 30:1
  • Forex-Paare aus Nebenwährungen: maximaler Hebel von 20:1
  • Große Indizes (DAX, Dow Jones, S&P 500 etc.): maximaler Hebel von 20:1
  • Kleinere Indizes: maximaler Hebel von 10:1
  • Einzelne Aktien: maximaler Hebel von 5:1
  • Gold: maximaler Hebel von 20:1
  • Andere Rohstoffe: maximaler Hebel von 10:1
  • Kryptowährungen: maximaler Hebel von 2:1

Darüber hinaus ergaben sich weitere Änderungen. So wurden etwa Bonuszahlungen der Plattformen als Belohnung für weitere Einzahlungen untersagt. Auch wurde es den CFD Trading Anbietern verboten, die Handelskonten ihrer Kunden ins Minus rutschen zu lassen .

Weiterhin müssen die Broker jetzt offensichtlicher und erkennbarer auf die Gefahren aufmerksam machen, die mit dem CFD Trading verbunden sind. Dies geschieht beispielsweise durch einen prominenten Hinweis auf der Website des Anbieters, aus dem hervorgeht wie viel Prozent der Kunden Verluste beim CFD Trading auf der Plattform erlitten haben.

Regulierung durch die ESMA-Erklärung – Schutz der Kleinanleger oder Beschränkung der Gewinnmöglichkeit?

Zur Begründung führte die ESMA in einer Presserklärung zum CFD Trading wörtlich aus:

„In Verbindung mit dem historischen Zinstief stellen diese Produkte ein verlockendes Angebot für Kleinanleger dar, weil sie hohe Renditen versprechen und auf benutzerfreundlichen Online-Plattformen gehandelt werden können. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass Kleinanleger aufgrund der mit diesen Produkten einhergehenden Risiken und – im Falle von CFD Handel – des überaus großen Hebeleffekts erhebliche Verluste erleiden.“

Die Behörde möchte also dafür sorgen, dass Privatpersonen besser vor Gefahren geschützt werden. Insbesondere geht es um die oft schnell eintretenden, hohen Verluste. Fraglich ist, ob diese Form der Regulierung bei den Anlegern auf Gegenliebe stößt.

Vielfach liest man in Foren und Blogs, dass sich durch die Einschränkung der Hebelwirkung nun nicht mehr so gute Gewinne erzielen lassen. Auch die Trader, die sich des Risikos bewusst sind und verantwortungsvoll mit ihrem Kapital umgehen, werden dabei angeblich benachteiligt.

Es gäbe schließlich auch andere Anlageprodukte mit Totalverlustrisiko und viele andere Broker, deren Produkte ebenfalls mit Hebelwirkungen und Totalverlustrisiko verbunden sind. Diese würden jetzt durch die Regulierung stärkeren Zulauf erhalten. Nicht zuletzt wird beanstandet, dass sämtliche Regulierungen zum CFD Trading zunächst zeitlich begrenzt werden.

Nach Meinung einiger Online-Magazine stellt dies bereits die Glaubwürdigkeit der getroffenen Maßnahmen in Frage.

Traden als professioneller Kunde – legale Umgehung der geänderten CFD Bestimmungen?

Es ist daher wenig verwunderlich, dass viele Anbieter und ihre Kunden nach Auswegen suchen. Es geht darum, mit den gewohnten Gewinnspannen weiter am CFD Trading teilnehmen zu können. Eine Möglichkeit ist, sich als professioneller Trader registrieren zu lassen. Anleitungen hierfür finden sich an verschiedenen Stellen im Internet.

In der Tat hat die ESMA in ihrem Verlängerungsbeschluss (EU) 2020/155 festgestellt, dass die Anzahl der Anleger, die sich auf schriftlichen Antrag als professionell einstufen ließen, im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen hat.

Doch zahlt es sich wirklich aus, wenn private Anleger den Hebel im CFD-Trading nutzen können? Zu beachten ist, dass nicht nur die Trader Vorteile von höheren Gewinnen haben. Es dürften vor allem die Anbieter der Trading Plattformen sein, die befürchten, dass ihre Produkte durch die Einschränkungen der ESMA weniger attraktiv werden.

Denn diese verdienen selbstverständlich mit. Es gilt: Je höher die potenziellen Gewinnchancen, desto größer die Hoffnung auf das schnelle Geld. Und entsprechend mehr Zulauf haben die Online Trading-Plattformen.

Bevor Sie auf den Schutz der Regulierungsbehörde bewusst verzichten, lassen Sie sich im Zweifel durch einen Rechtsanwalt beraten.

CFD Handel – Erfahrung mit Abzocke und Betrug?

Beim CFD-Handel steht jeder Gewinnmöglichkeit ein entsprechendes Risiko gegenüber. Durch eine Verfügung der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) vom 08.05.2020 dürfen Broker Privatkunden beim CFD Trading keine Kontrakte mit Nachschusspflicht anbieten.

Das bedeutet, dass Anleger insofern Schutz genießen, als der Verlust maximal auf die Höhe der Einlage begrenzt wird. Ist diese jedoch aufgebraucht, spricht man vom Totalverlust. Bis zum Eingreifen der BaFin trugen Anleger ein wesentlich höheres CFD Handel Risiko. Denn deutlich mehr als der ursprüngliche Investitionsbetrag konnte innerhalb kürzester Zeit verloren werden.

Das CFD Trading ist aber immer noch nur für diejenigen Anleger geeignet, die ein hohes Risiko in Kauf nehmen wollen. Auch fallen beim CFD Trading Steuern an. Für Erträge aus Kapitalanlagen wendet man die Abgeltungssteuer an, die eine pauschale Besteuerung des Gewinns mit einem Einkommensteuersatz von 25 % vorsieht. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer.

Sitzt der CFD Trading Anbieter in Deutschland, erfolgt die Abführung der Steuern an das Finanzamt automatisch . Bei ausländischen Anbietern hat die Meldung an das Finanzamt anlässlich der Steuerveranlagung aktiv durch den Anleger zu erfolgen.

CFD Trading Broker Erfahrungen

Besonders beim CFD Trading für Anfänger bzw. CFD Trading für Einsteiger sollte man mehrere Aspekte prüfen. Grundsätzlich ist für den Handel mit Differenzkontrakten ein CFD-Depot bei einem Broker oder einem Kreditinstitut zu eröffnen.

Zunächst sollte man ermitteln, welche CFDs und Basiswerte wie z. B. Aktien und Währungen zur Verfügung stehen. Denn hierin unterscheiden sich die einzelnen CFD Trading Anbieter, wobei das Angebot nicht selten über 1.000 verschiedene Basiswerte unterschiedlicher Risikoklassen umfasst.

CFD Trading Plattformen

Wichtig ist zudem, welche CFD Trading Software zum Einsatz kommt und welche Funktionen diese hat. Praktikabel sind Kurse in Echtzeit und die Möglichkeit, direkt aus dem Chart handeln zu können. Werden diese Optionen angeboten, sollten die vom CFD Broker dafür verlangten Gebühren transparent gestaltet sein. Auch die Gebühren je Transaktion können stark differieren. Die folgenden Fragen gilt es zu beantworten:

  • Welche Haltekosten für Overnight-Positionen bestehen?
  • Welche Mindesteinzahlung ist zu leisten? Bei den Preisen für Spreads für die einzelnen Basiswerte ergeben sich oft Unterschiede bei CFDs auf Futures.
  • Bietet der CFD Broker Funktionen wie z. B. Stopp-Loss-Orders, Limit-Orders, Trailing-Stopps oder Take-Profit-Orders?
  • Welche Maximalhebel werden für das CFD Trading angeboten?
  • Welche Kontotypen stehen zur Verfügung und welche Leistungen verbergen sich dahinter?
  • Wird ein Demokonto für eine CFD Trading Simulation angeboten?
  • Kommt ein CFDTrading Bot für automatisiertes Trading zum Einsatz?
  • Wird der CFD Trading Anbieter tatsächlich reguliert und ist die Regulierung nachvollziehbar?

Im Internet findet man zahlreiche Verweise auf Websites, auf denen Online Broker getestet werden. Die Vergleiche sollte man bei einer Risikobewertung mit einbeziehen. Gleichwohl ist zu beachten, dass viele der Publikationen von den CFD Trading Anbietern selbst unterstützt werden.

Denn häufig finanzieren sich solche Testseiten durch (indirekte) Werbung für Trading-Plattformen. Deshalb ist eine hundertprozentige Objektivität zur Fragestellung „Wer ist bester CFD Trader?“ nicht unbedingt vorauszusetzen.

CFD Trading Tipps – 5 wichtige Hinweise

Für das tägliche CFD Trading sind viele Aspekte wichtig. Dazu gehören die Stabilität der Software, guter Support und die angebotenen Dienstleistungen wie z. B. eine telefonische Ordermöglichkeit.

Viel wichtiger ist allerdings zunächst diese Frage: Ist der jeweilige Anbieter von CFD Trading seriös? Denn es gibt einige schwarze Schafe, die sich in dem stark wachsenden Markt des Online Broking bewegen. Anleger sollten sich diese Fragen beim CFD Trading stellen und beantworten:

  1. Erfolgt die Aufbewahrung von Kundengeldern getrennt vom Geld des CFD-Brokers?
  2. Welche Finanzaufsichtsbehörde überwacht den CFD Trading Anbieter?
  3. Gibt es eine Einlagensicherung und wie hoch ist diese?
  4. Wo befindet sich der Hauptsitz des CFD Brokers?
  5. Gibt es negative Erfahrungen von Kunden?

Betrug durch CFD Broker – Was können Geschädigte tun?

Besteht der Verdacht, dass Kurse manipuliert wurden? Kann es sein, dass betrügerisches Handeln des Plattform-Betreibers vorliegt? Dann stehen Ihnen unsere Anwälte für eine Beratung kurzfristig zur Verfügung.

Anbieter von CFD Trading haben die Verpflichtung, Anleger umfassend über die hohen Risiken zu informieren . Bei einer unzureichenden Beratung oder fehlenden Hinweisen bestehen Schadensersatzansprüche. Auch die Rückabwicklung des Geschäfts kann gefordert werden.

Anleger, die Opfer eines Betruges geworden sind, sollten ihre Möglichkeiten durch einen Anwalt prüfen lassen. In vielen Fällen ist es möglich, bereits getätigte Investitionen zurückzuholen. Die Herfurtner Rechtsanwälte arbeiten eng mit Behörden und Finanzinstituten zusammen.

Wir bieten betroffenen Anlegern und Kunden folgende Dienstleistungen bei Verlusten durch CFD Trading:

  1. Anwaltliches Anspruchsschreiben an CFD Broker

Die Herfurtner Rechtsanwälte machen Ihren Anspruch auf Schadenersatz direkt bei Ihrem CFD Trading Broker geltend. Viele Broker sind zu einer außergerichtlichen Einigung bereit. Denn sie wollen der Einleitung von Ermittlungsverfahren durch Finanzaufsichtsbehörden oder gar Staatsanwaltschaften entgehen. Auf diesem Wege lassen sich regelmäßig Vergleiche mit verschiedenen Anbietern erzielen.

  1. Einschaltung von Polizei und Finanzaufsichtsbehörde

Es existieren deutschlandweit bereits mehrere Sammelverfahren gegen bestimmte Broker bei Polizei und Staatsanwaltschaft. Herfurtner Rechtsanwälte vertreten Geschädigte und stehen in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden.

Staatsanwaltschaften und Finanzaufsichtsbehörden im In- und Ausland können Bankkonten der Betrüger sperren und Vermögenswerte sicherstellen. Europol und Interpol wiederum koordinieren die internationale Zusammenarbeit der Behörden.

  1. VISA, Master Card, American Express – Rückzahlung möglich

Wird die Einlage über eine Zahlung per Kreditkarte geleistet, genießen Geschädigte oft den Schutz ihres Kreditkartenanbieters. Bereits gezahlte Beträge können zurückgebucht werden. Ob die nötigen Voraussetzungen hierfür vorliegen, prüfen die Rechtsanwälte für Sie.

  1. Überweisungen lassen sich nach dem CFD Trading zurückbuchen

In vielen Fällen besteht die Möglichkeit der Rückbuchung einer Banküberweisung. Auch Monate nach der Überweisung konnten die Herfurtner Rechtsanwälte Zahlungen von Mandanten zurückholen. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Konten der Broker sich häufig im Ausland befinden.

Rechtliche Situation in Österreich

Nach dem Bundesgesetz zur Verhinderung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung im Finanzmarkt (FM-GwG) sind seitens der Kredit- und Finanzinstitute in Österreich umfangreiche Pflichten zu erfüllen.

Die Institute sind unter anderem zur permanenten Risikoanalyse verpflichtet. Transaktionen, die verdächtig erscheinen, sind zu überprüfen. Diese Analyse ist für die Aufsichtsbehörde in Österreich, die FMA bereitzuhalten und ggf. zu übermitteln. Auch gegenüber den Kunden bestehen Sorgfaltspflichten.

Gemäß FM-GwG sind die Institute unter bestimmten Voraussetzungen dazu verpflichtet, umfangreiche Informationen zum Zweck der Geschäftsbeziehung einzuholen und Angaben kritisch zu überprüfen.

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Sorgfaltspflichten bestehen auch verstärke Sorgfaltspflichten, sofern es sich um eine grenzüberschreitende Korrespondenzbankbeziehung handelt. Sofern die Korrespondenzbanken in Drittländern ansässig sind, müssen entstehende Risiken angemessen beherrscht und gemindert werden.

Für eine direkte Kontaktaufnahme mit einem Rechtsanwalt der Kanzlei Herfurtner klicken Sie hier.

Die Admiral Markets Group besteht (unter anderem) aus den folgenden Unternehmen:

Admiral Markets UK Ltd

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Optionen handeln oder lieber CFDs traden?

Lesezeit: 11 Minuten

In diesem Artikel werden wir Ihnen erläutern, wie Sie als Anfänger mit dem Optionen handeln beginnen können. Überdies werden wir Ihnen die Grundlagen des Optionshandels näherbringen und Ihnen mehrere Beispiele für den Handel mit Optionen geben. Wir werden die Vor- und Nachteile des Optionen Handels aufzeigen und diskutieren, welche anderen Handelsinstrumente es gibt, die sich für Ihre Tradingstrategie eignen könnten, wie zum Beispiel CFDs.

Was sind Optionen

Mit Optionen spekuliert man auf die Entwicklung eines Underlyings (Basiswert). Solche Basiswerte können Aktien, Staatsanleihen, Rohstoffe oder andere sein. Optionen zählen deshalb zu den Derivaten, da ihr Preis vom Preis des Basiswerts abhängt (aus dem Lateinischen: derivare = ableiten). Der Optionshandel geht bis ins antike Griechenland zurück, wo bereits auf den Ertrag der Olivenernte spekuliert wurde. Heutzutage können Sie auf den meisten Märkten mit Optionen handeln, zum Beispiel auf dem Forex-, Aktien-, Rohstoff-, Anleihe- oder Index-Markt.

Eine der beliebtesten Formen des Optionen Trading ist der Handel mit Aktienoptionen. Beim Optionshandel erwerben Sie das Recht, aber nicht die Pflicht, den Basiswert, in diesem Fall also die Aktie, zu einem festgelegten Preis vor oder an einem Datum in der Zukunft zu kaufen oder verkaufen. Damit ähnelt der Optionskauf anderen Formen der Spekulation, bei denen man darauf setzt, wie sich der Kurs eines Basiswerts entwickeln wird. Weil ein Optionsgeschäft allerdings mit einem Ablaufdatum versehen ist, muss der Optionen Trader sowohl in Betracht ziehen, wie lange sich ein Kurs in die gewünschte Richtung bewegen wird, als auch, wie hoch die damit verbundene Volatilität ist.

Zunächst wollen wir uns aber den zwei Möglichkeiten im Optionshandel widmen, der Put Option und der Call Option

Optionen handeln – so funktioniert’s

Wenn Sie als Anfänger mit Optionen handeln, müssen Sie als Erstes wissen, welche Möglichkeiten Sie dafür haben. Man nennt diese Put Optionen und Call Optionen. Es ist wichtig zu wissen, dass es in jedem Optionshandel zwei Seiten gibt, den Käufer der Option und den Verkäufer der Option. Wenngleich Sie Optionen auf den meisten Finanzmärkten kaufen können, wollen wir uns hier zunächst auf Aktienoptionen beschränken.

Basiswissen Optionen: Was ist eine Put Option?

Mit einer Put Option erwirbt der Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, eine Aktie zu einem zuvor vereinbarten Strikepreis und Ablaufdatum zu verkaufen. Der Trader wettet dabei auf einen sinkenden Aktienkurs, er geht also gewissermaßen Short

Sehen wir uns dazu ein Beispiel an. Darin notiert die Tesla-Aktie bei einem Kurs von 360 US-Dollar, was auch der Strikepreis für diese Aktie ist. Der Preis einer Put Option zu diesem Strikepreis beträgt 6$ pro Option. Das Ablaufdatum ist in drei Monaten. Die Put Option umfasst 100 Aktien, kostet also 100 Aktien x 1 Put x 6$ = 600$. Diesen Preis bezeichnet man auch als Optionspreis oder Optionsprämie. Der Breakeven-Preis des Traders ist der Strikepreis minus den Preis der Put Option. In diesem Beispiel: 360$ – 6$ = 354$.

Wenn der Aktienkurs von Tesla am Ablaufdatum der Option zwischen 354$ und 360$ liegt, hat die Option einen gewissen Wert, wird aber keinen Profit bringen. Sollte sich der Aktienkurs über dem Strikepreis von 360$ befinden, wäre die Option wertlos und der Trader würde verlieren, was er für die Put Option bezahlt hat: 600$. Jeder Aktienkurs unter 354$ brächte dem Optionen Trader indes einen Profit ein.

Basiswissen Optionen: Was ist eine Call Option?

Der Erwerb einer Call Option gibt dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, die Aktie eines Unternehmens zu einem zuvor festgelegten Preis (auch bekannt als Strikepreis) und Datum zu kaufen. Der Verkäufer der Call Option steht dabei in der Pflicht. Übt der Käufer sein Bezugsrecht aus, ist der Verkäufer verpflichtet, ihm die Aktie zum zuvor festgelegten Preis zu verkaufen.

Nehmen wir als Beispiel an, dass ein Trader eine Call Option für Apple bei einem Strikereis von 180 US-Dollar gekauft hat, die in sechs Wochen fällig ist. Dies bedeutet, dass der Käufer der Call Option das Recht hat, die Option zu einem Preis von 180$ auszuüben. Sollte der Wert der Aktie im vereinbarten Zeitraum auf 200$ steigen, macht der Trader ein gutes Geschäft, wenn er die Option ausübt: Er kauft die Aktie für 180$, obwohl sie bereits 200$ wert ist.Der Verkäufer der Call Option steht dann in der Pflicht, die Aktie für 180$ zu verkaufen, unabhängig davon, wieviel sie wirklich wert ist. Sollte die Apple-Aktie allerdings im vereinbarten Zeitraum auf 150$ fallen, steht der Käufer nicht in der Pflicht, das Optionsgeschäft auszuführen. In diesem Fall würde der Käufer die Option auslaufen lassen und der Verkäufer würde seine Aktie behalten.

Strategien zum Optionen handeln

Optionen sind handelbare Wertpapiere, was bedeutet, dass nur sehr wenige ihr Ablaufdatum erreichen und einen Austausch von Wertpapieren nach sich ziehen. Das liegt daran, dass die meisten Trader Optionen als Vehikel ansehen, um auf die Kursbewegung des Basiswerts zu spekulieren. Allerdings beziehen sich nicht alle Optionen auf die Kursbewegung ihres Basiswerts, weil der Wert einer Option im Zeitablauf abnimmt, was ihr Charakteristika verleiht, die den Optionshandel fundamental vom Aktienkauf unterscheiden.

Dies ist einer der vielen Gründe, warum Anfänger im Optionsgeschäft meistens Geld verlieren. Für sie ist es daher unerlässlich, zunächst über die sogenannten „Greeks“ („Griechen“) Bescheid zu wissen: Delta, Vega, Gamma und Theta. Dahinter verbergen sich statistische Werte, die das Risiko beim Optionen handeln bemessen.

  • Delta: Dieser Wert misst die Sensibilität einer Option bezüglich der Preisveränderungen des Basiswerts. Im Grunde genommen wird hier die Anzahl der Punkte abgebildet, um die sich der Optionspreis für jeden Punkt Veränderung des Basiswerts erwartungsgemäß bewegt. Eine Veränderung des Basiswerts um einen Punkt wird nicht immer eine Veränderung des Optionswerts um einen Punkt nach sich ziehen. Die Delta-Werte bewegen sich für Call Optionen zwischen 0 und 1, für Put Optionen zwischen 0 und -1.
  • Vega: Dieser Wert misst die Sensibilität einer Option bezüglich der Volatilität des Basiswerts. Er bildet die Höhe der Preisveränderung der Option bei einer 1%-igen Veränderung der Volatilität des Basiswerts ab.
  • Gamma: Dieser Wert misst die Sensibilität des Delta-Werts bezüglich der Preisveränderungen des Basiswerts.
  • Theta: Dieser Wert misst den Zeitwert einer Option. Je näher die Option an ihr Ablaufdatum rückt, desto stärker kann sie im Wert verlieren. Theta misst den theoretischen Dollar-Wert, den eine Option jeden Tag verliert

Wie sich unschwer erkennen lässt, gibt es viele Faktoren, die beim Optionshandel berücksichtigt werden müssen – und das neben der Analyse, die Sie brauchen, um einen profitablen Trade ausfindig zu machen, der Analyse potenzieller zukünftiger Kursbewegungen sowie potentieller Entry- und Exit-Spots. Die Komplexität beim Handel mit Optionen ist einer der Gründe, warum sich viele Trader anderen Instrumenten zuwenden, um an den Finanzmärkten zu spekulieren, wie zum Beispiel CFDs (Contracts for Difference).

Warum Optionen Trader den CFD Handel erwägen sollten

Wie eine Option ist auch ein CFD ein Finanzderivat, das es dem Trader ermöglicht, auf steigende und fallende Kurse zu setzen. Ein CFD ist im Wesentlichen ein Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer. Darin wird festgehalten, dass der Verkäufer dem Käufer den Unterschied zwischen dem aktuellen Kurs und dem Kurs zum Ende des Vertrags bezahlt.

Als Verkäufer tritt üblicherweise ein Broker auf. Mit einem CFD bezahlt der Trader schlicht den Unterschied zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs des Basiswerts. Im Unterschied zum Optionen Handel, wo eine Bewegung des Basiswerts um einen Punkt nicht immer eine entsprechende Bewegung der Option nach sich zieht, bleibt der CFD viel näher an der Bewegung des Basiswerts. In der folgenden Tabelle finden Sie weitere wichtige Unterschiede zwischen Option und CFD Trading:

Optionshandel

CFD Trading

Ablaufdaten: Der Kurs könnte sich für Sie vorteilhaft entwickeln, nachdem Ihre Option abgelaufen ist, wovon Sie dann nicht mehr profitieren würden

Optionen sind nicht für alle Aktien und Instrumente verfügbar

Trader können auf über 3.000 Märkten traden

Optionsverkäufer können unbegrenzte Verluste erleiden

Trader können einen Stop Loss und andere Maßnahmen zum Schutz vor Volatilität einsetzen

Der Wert von Optionen nimmt mit der Zeit ab

Kein zeitlicher Verlust

Optionen Trader müssen mindestens 2.000$ auf ihrem Konto haben, als Daytrader 25.000$

CFD Trader können bei Admiral Markets bereits ab 200$ mit dem Trading beginnen

CFD Trading zeichnet sich überdies durch individuelle Merkmale aus:

  • Einsatz einesHebels: Retail Clients können dank des Hebels, abhängig vom Instrument, bis zu 30-mal mehr traden, als sich auf ihrem Konto befindet. Bei Professional Clients beträgt der maximale Hebel 1:500.
  • Trading in sämtliche Richtungen: Sie können auf jedem Markt Short oder Long gehen und eine gegenteilige Wette abschließen, um zu hedgen.
  • Halten Sie Trades so lange Sie möchten: Mit CFDs können Sie innerhalb von Sekunden in den Markt ein- oder aussteigen. Sie können Ihre Positionen aber auch über Tage, Wochen und Monaten halten.
  • Fortschrittliche Risikomanagement-Tools: Setzen Sie Stop Loss und Take Profit ein, um Ihr Risiko zu minimieren.
  • Zugang zu globalen Märkten wie Forex, Aktien CFDs, Index CFDs, Rohstoff CFDs, Anleihe CFDs und Krypto-CFDs.

Wie Sie noch heute mit dem CFD Trading beginnen

Schritt 1: Die Trading-Plattform

Wenn Sie mit dem CFD Trading beginnen wollen, sollten Sie sich zuerst nach der richtigen Trading-Plattform umsehen. Neben dem Zugang zu globalen Märkten sind Faktoren wie Stabilität, Nutzerfreundlichkeit und Erreichbarkeit besonders wichtig. Für das CFD Trading können Sie auf folgende Trading Plattformen zurückgreifen, die zu den weltweit beliebtesten gehören:

Im Gegensatz zu Nischenplattformen, die für den Optionshandel genutzt werden, sind die MetaTrader-Plattformen passgenau auf die Bedürfnisse eines CFD Traders zugeschnitten. Dazu gehören breitere Unterstützungsangebote und vielfältige Features, die dem Trader zur Verfügung stehen.

Schritt 2: Ihre Trading-Methodik

CFD Trading ist eine einfache Form der Spekulation an Finanzmärkten. Die riesige Anzahl potenzieller Trades auf so vielen Märkten, die mitunter rund um die Uhr geöffnet sind, kann es jedoch erschweren, die besten Chance-Risiko-Verhältnisse ausfindig zu machen. Ihre Strategie sollte also die folgenden Punkte umfassen:

  • Routine: Zu welchem Zeitpunkt sehen Sie sich täglich die Märkte an?
  • Stil: Welche Art Trader sind Sie? Daytrader, Scalper, Swing Trader oder doch eher langfristiger Investor?
  • Märkte: Auf welche Märkte wollen Sie sich konzentrieren? Forex, Aktien, Rohstoffe, Indizes oder andere?
  • Methodik: Wie beabsichtigen Sie, Ihre Tradingentscheidungen zu treffen? Wann wollen Sie kaufen und verkaufen?

Vielleicht wissen Sie auf eine oder mehrere dieser Fragen noch keine Antwort. Am besten lernen Sie das Trading, wenn Sie es praktisch durchführen. Zu diesem Zweck sollten Sie zunächst ein kostenloses Demokonto eröffnen, in dem Sie Ihre Strategien völlig risikofrei austesten können.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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