Auf was ist bei der Wahl des Brokers zu achten

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Aktien-Broker: warum der beste nicht immer der richtige ist

Der Handel mit Aktien gewinnt in der heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung. Zwar liegt die Quote der Aktionäre insbesondere in Deutschland immer noch erschreckend niedrig. Tendenziell setzt sich jedoch immer deutlicher die Ansicht durch, dass sich Geld zumindest langfristig doch mit Aktien-Investments vermehren lässt.

Die Gründe hierfür können sowohl eine weitsichtige Altersvorsorge sein, wie aber auch kurz- oder mittelfristige Spekulationen. Die verschiedenen Motivationen erfordern ebenso verschiedene Herangehensweisen. Worauf daher beim Aktienhandel zu achten ist, welche Möglichkeiten es gibt und wo die Unterschiede bei den Aktien-Brokern liegen, soll hier einmal näher betrachtet werden.

Aktienhandel ist nicht immer gleich Aktienhandel. Daher sollte auch der Aktien-Broker mit Bedacht gewählt werden. Genauso wie beim CFD-Trading oder beim Future-Trading kommt es meist auf die individuellen Bedürfnisse des Anlegers an. Selbst wenn sich viele Aktien-Broker in den wesentlichen Merkmalen sehr ähneln, gibt es doch markante Unterschiede. Die Wahl des richtigen Aktien-Brokers sollte daher den eigenen Zielen entsprechen.

Präferenzen für den Handel mit Aktien

Nur wer sich im Klaren darüber ist, welche Richtung der Aktien-Handel für ihn einschlagen soll, kann sich am Ende auch für den richtigen Aktien-Broker entscheiden. Dabei kommt es in erster Linie auf den eigenen Zeithorizont an. Es macht dabei durchaus einen Unterschied, ob man eher kurzfristig, also auch intraday, mittelfristig mit Sicht auf wenige Wochen oder Monate, oder eben langfristig handeln möchte. Dieser Unterschied liegt oft nur im Detail.

Gleichermaßen spielen die bevorzugten Märkte eine Rolle. Wer ausschließlich US-Aktien handeln möchte, wird einen anderen Broker wählen, als jemand der nur deutsche, europäische oder alle Aktien im Visier hat. Insofern machen oftmals die im Internet zu findenden Broker-Vergleiche kaum Sinn. Diese sind nicht selten auf bestimmte Interessen ausgelegt, sondern entsprechen im Ergebnis fast nie den Bedürfnissen jedes Aktien-Investors. Wer individuelle Vorstellungen hat, muss seinen Aktien-Broker auch individuell auswählen.

Nur der richtige Aktien-Broker spart Geld und ist effizient

Davon ausgehend spielen zum Beispiel beim langfristigen Investor die Gebühren eine eher untergeordnete Rolle. Beim kurzfristigen Händler, der eine höhere Trade-Frequenz aufweist, sind sie enorm wichtig. Der kurzfristige Händler ist dagegen eher weniger an fundamentalen Daten, sondern an charttechnischen Auswertungen im Stundenbereich interessiert, während die Interessen des langfristigen Händlers eher umgekehrt liegen.

Aus diesen und weiteren Gründen ergeben sich Unterschiede bei Aktien-Brokern, die man beachten sollte. Diese stellen jedoch in den wenigsten Fällen einen Qualitätsunterschied dar! Vielmehr sind sie ein Entscheidungskriterium bei der Wahl für den Broker, der zu einem passt.

Die konkreten Merkmale für den richtigen Aktien-Broker

Für die meisten Suchenden scheinen oftmals nur die Gebühren beim An- und Verkauf im Vordergrund zu stehen. Zweifellos ist das ein wichtiger Aspekt, aber eben nicht der einzige, der für die Wahl des richtigen Aktien-Brokers entscheidend sein kann. Es gibt noch wesentlich mehr Aspekte, die im Nachfolgenden beschrieben werden.

Klar dürfte zumindest sein, dass heutzutage der denkbar ungünstigste Broker die eigene Bank sein kann. Die Beratung ist meist sehr subjektiv, der Handel teuer, die Umsetzung langwierig. Die Zeiten sind vorbei. Wer selbst mit langfristigen Anlage-Horizonten eine vernünftige Rendite erwirtschaften will, kommt an einem Aktien-Broker und ein bißchen Selbst-Studium nicht vorbei.

Der Sitz des Aktien-Brokers

Die Ansässigkeit des Aktien-Brokers spielt die erste wichtige Rolle aus gleich mehreren Gründen. Wer sich im Internet nach Brokern umschaut, stößt auf viele deutsche Websites. Oft jedoch sitzen diese Unternehmen nicht in Deutschland, sondern etwa in Großbritannien, Zypern oder in den Niederlanden.

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Das ist zunächst schon allein für die steuerliche Betrachtung von Investments äußerst relevant. Denn für Gewinne, die bei Verkäufen von Aktien realisiert werden, fällt bekanntermaßen die so genannte Abgeltungssteuer an. Diese liegt derzeit bei 25% plus Solidaritätsabgabe und gegebenenfalls der Kirchensteuer.

Fallen diese Gewinne auf einem deutschen Broker-Konto an, so führt dieser die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab. Dem Anleger entsteht dadurch kein weiterer Handlungsbedarf in seiner Steuererklärung. Aktien-Broker mit Sitz außerhalb Deutschlands führen die Abgeltungssteuer jedoch nicht direkt ab. Der Gewinn verbleibt zu 100% auf dem Konto. Dafür erhält der Kontoinhaber am Ende des Jahres in der Regel eine Jahresübersicht zu Gewinnen und Verlusten. Anhand dieser sind die Gewinne aus Aktiengeschäften in der Steuererklärung anzugeben und zu versteuern.

Freistellungsaufträge zur Gewinnmaximierung

Selbst wer sich diese Arbeit gerne machen möchte, stößt beim ausländischen Aktien-Broker auf einen weiteren Nachteil. Denn bei einem deutschen Broker lassen sich Freistellungsaufträge erteilen, während dies bei ausländischen Brokern nicht möglich ist. Freistellungsaufträge ermöglichen einen steuerfreien Gewinn bis zu 801,00 Euro für Einzelpersonen, bei Ehepaaren bis zu 1602,00 Euro. Angefallene Gewinne bei einem Aktien-Broker außerhalb Deutschlands müssen somit ab dem ersten Euro versteuert werden.

Handelskosten sind mehr als nur Order-Gebühren

Wie oben schon erwähnt liegt das hauptsächliche Augenmerk oft bei den Handelskosten. Doch Handelskosten sind nicht nur die Gebühren für den An- und Verkauf von Aktien. Darüber hinaus sollte man immer auch einen Blick auf die Nebenkosten werfen, die im Preisverzeichnis des Aktien-Brokers aufgeführt sein müssen.

Zunächst sind die reinen Ordergebühren immer das, womit der Broker wirbt. Sie reichen von etwa 2,00 Euro plus 0,026% vom Volumen je Order zum Beispiel bei Degiro mit Sitz in den Niederlanden, bis hin zu sportlichen 9,90 Euro zum Beispiel bei der Comdirect. Hier wird zwar mit einem Grundentgelt von nur 4,90 Euro geworben. Tatsächlich aber beträgt die Mindestprovision 9,90 Euro bei Orders, deren Volumen unter 2000,00 Euro liegt.

Lockangebote bei Aktien-Brokern beachten

Es ist schon fast die Regel, dass Aktien-Broker mit Handelsgebühren werben, die eigentlich nur für bestimmte Zeiträume gelten. So bietet zum Beispiel die Consorsbank zwar günstig erscheinende Gebühren von nur 3,95 Euro an. Diese gelten allerdings nur für die ersten 12 Monate und für Handelsvolumen bis 20.000,00 Euro. Es lohnt es sich also in jedem Fall, bei jedem Aktien-Broker ganz genau hinzusehen!

Zusätzlich fallen so gut wie immer pauschalisierte Handelsplatz-Gebühren an, die zwischen 2,00 Euro und 3,00 Euro liegen können. Hinzu kommen schließlich noch geringe Börsengebühren und Maklercourtagen. In der Summe werden dann aus beworbenen 5,00 Euro Handelsgebühren leicht mal tatsächliche ca. 8,50 Euro, so etwa im Festpreis-Depot des Aktien-Brokers Onvista.

Preisverzeichnis des Aktien-Brokers lesen

Neben den unumgänglichen Orderkosten gibt es noch eine weitere Reihe von Kosten, auf die man achten sollte. Zuoberst sollte man prüfen, ob eine Depotgebühr verlangt wird. In der Regel ist das heute wettbewerbsbedingt nicht mehr der Fall. Das heißt aber nicht, dass es nicht Ausnahmen gibt!

Gerade beim Aktienhandel können Kosten für die Gutschrift von Dividenden anfallen. Auch hier ist es mittlerweile meistens so, dass der Aktien-Broker den Vorgang nicht mit einer Gebühr belastet. Doch prüfen sollte man das allemal.

Vergleichen sollte man bei seiner Suche ebenso die Kosten für Einladungen zur Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft, deren Aktien man hält. Diese liegen im Schnitt bei ca. 100,00 Euro, sind allerdings natürlich nur eine Option, die man nicht wahrnehmen muss.

Interessant sind auch die Gebühren für telefonische Orders sowie für sonstige Leistungen. Dazu gehören unter anderem die Erstellung von Kontoauszügen, Erträgnis-Aufstellungen (für die Einkommenssteuer), Bezugsrechtsausübungen oder Depotüberträge zugunsten oder zulasten des Kontos.

Besondere Kosten des Aktien-Brokers

Drei Kosten-Aspekte werden oft wenig beachtet oder unterschätzt. Einige Aktien-Broker verlangen zum Einen eine Inaktivitäts-Gebühr, wenn es auf dem Konto innerhalb eines bestimmten Zeitraums keine Aktivitäten gab. Gerade bei Anlegern mit mittel- oder langfristigen Horizont können diese Kosten auftreten. Es lohnt sich also, das Preisverzeichnis danach zu durchsuchen oder im Zweifel direkt beim Aktien-Broker danach zu fragen.

Ein weiterer Aspekt sind mögliche Kosten für Realtime-Kurse. Natürlich machen solche Echtzeit-Kurse in erster Linie nur für kurzfristig agierende Trader wirklich Sinn. Der langfristige Investor wird sich meistens mit Tagesschlusskursen oder zumindest mit 15 Minuten zeitverzögerten Kursen zufrieden geben, die kostenlos sind. Dennoch sollte man darauf achten, ob und wie viel ein Aktien-Broker für den Bezug von Realtime-Kursen an Gebühren verlangt.

Der richtige Aktien-Broker statt Währungstausch

Schließlich sollte man noch einen Blick auf die Kosten für den Währungstausch werfen, die beim Kauf an fremdländischen, in der Regel den US-Börsen anfallen können. Denn wer ein Depot in EURO führt, muss den erforderlichen Betrag beim Erwerb amerikanischer Aktien an einer US-Börse erst in US-Dollar umtauschen. Dies erledigt im Prinzip natürlich der Aktien-Broker automatisch. Hierfür wird jedoch meist eine Tausch-Gebühr fällig. Darüber hinaus trägt der Händler damit auch ein Währungsrisiko.

Grundsätzlich lassen sich die Kosten für den Währungstausch umgehen, indem man zum Beispiel bei den Londoner Aktien-Brokern InteractiveBrokers oder CapTrader direkt ein US-Dollar-Konto eröffnet. Dieses Konto sollte dann jedoch nur für den Kauf von auf US-Dollar lautende Aktien verwendet werden, da sonst der Cash-Bestand für den Kauf von auf EURO lautende Aktien erst auf EURO getauscht werden müsste. Das allgemeine Währungsrisiko bliebe dadurch weiterhin bestehen.

Wann sich der Währungstausch auch bei einem in EURO gehaltenen Konto umgehen lässt, wenn man bereit ist, kleine Nachteile in Kauf zu nehmen, erkläre ich weiter unten.

Anforderungen an die Handelsplattform des Aktien-Brokers

Obwohl die Handelsplattform für die Wahl des Aktien-Brokers nicht unbedingt kriegsentscheidend ist, sollte man in Betracht ziehen, was sie leisten kann. Bei den meisten Brokern lassen sich anders als etwa beim CFD-Trading Aktien nicht per einmaligen Klick ordern, sondern nur über eine Eingabemaske. Zudem bieten viele Broker eigene Handelsplattformen an, die als Software lokal auf dem eigenen Rechner laufen.

Ob es aber nun die lokale Software sein muss oder nicht doch einfach nur das Web-Interface des Aktien-Brokers ausreicht, hängt von einigen Faktoren ab. Wer langfristig sein Geld in Aktien anlegen möchte, dem dürfte ein Zugang per Web-Browser schon reichen. Wer jedoch kurzfristig oder anhand von Chart-Analysen handeln möchte, ist mit einer Software sicher besser bedient.

Grundsätzlich sollte hierbei die Verwendung von einer nicht zu geringen Auswahl an Indikatoren möglich sein. Seien es gleitende Durchschnitte, MACD, Stochastik oder gar ein Ichimoku und viele andere mehr. Einige bieten sogar Echtzeit-News an, die teilweise in der Software oder aber mindestens auf der Website des Aktien-Brokers angezeigt werden.

Externe Software und Websites für den Aktienhandel

Wer Aktien ernsthaft und intensiv handeln möchte, kann sich auch die AgenaTrader-Software ansehen. Sie ermöglicht oftmals eine Anbindung an den Aktien-Broker und hat je nach Version viele Vorteile für den Handel mit Wertpapieren. Interessant dürfte hierbei vor allem die Screening-Funktion sein, die vordefinierte Märkte mit Kriterien nach Aktien durchsucht, die den eigenen Vorgaben entsprechen.

Darüber hinaus lassen sich Websites nutzen, mit denen relativ effizient nach gewinnversprechenden Aktien Ausschau gehalten betrieben werden kann. Einige gute Beispiele hierfür sind tradingview.com und investing.com, die sich beide auf die deutsche Sprache umstellen lassen. Sie bieten neben vielen börsenrelevanten News ebenfalls die Möglichkeit der Chartanalyse und des Screenings.

Aktien-Broker mit breitem Angebot bevorzugt

Der Handel mit Aktien ist umso attraktiver, je mehr Basiswerte überhaupt handelbar sind. Daher sollte der Aktien-Broker den Handel mit möglichst vielen Papieren ermöglichen. Wie breit das Angebot aber ist, hängt oft von den Börsen ab, die der Broker im Portfolio hat. Standardmäßig sind das hierzulande neben Xetra und den Nebenbörsen von Frankfurt über Stuttgart bis Hamburg auch die wichtigsten US-Börsen NYSE und NASDAQ. Jedoch auch die London Stock Exchange (LSE) oder die Swiss Exchange (SIX) in Zürich sind von großer Bedeutung.

Bei den zum Handel angebotenen Aktien sollte man jedoch auch immer die Quelle der Kursstellungen hinterfragen, die der Aktien-Broker zur Verfügung stellt. Denn zahlreiche Broker vermitteln Kurse, die nicht unmittelbar von den Börsen kommen, sondern von Drittanbietern, die auch Market Maker sein können.

Kursstellungen mancher Aktien-Broker von Drittanbietern

Die bekannte Lang & Schwarz AG ist ein prominentes Beispiel dafür. Ihre Kursstellungen, die in der Regel mehr oder weniger den Xetra-Kursen entsprechen, werden an viele bekannte Broker ausgeliefert. Dazu zählen unter anderem Onvista (Tradegate), Flatex, DAB BNP Paribas, ViTrade, TradeRepublic, Comdirect und viele mehr.

Es gibt aber auch andere Aktien-Broker, die ihre Kurse etwa von der BATS (Europa & USA) oder dem multilateralem Handelssystem Chi-X mit Sitz in London beziehen. Dazu gehören in Teilen Broker wie InteractiveBrokers oder auch die in Zypern sitzende JFD. Grundsätzlich spricht nichts dagegen. Allerdings können hier die Spreads bisweilen zu Ungunsten des Aktienkäufers etwas größer sein als an der eigentlichen Börse.

Relative Vorteile eines Drittanbieters

Wenn Broker wie Lang & Schwarz als Drittanbieter Kursstellungen an Aktien-Broker liefern, kann das auch Vorteile mit sich bringen. Einer davon ist sicher die Möglichkeit des vor- und nachbörslichen Handels, während zum Beispiel über Xetra oder die Nasdaq gehandelte Aktien nur innerhalb deren festgelegter Tageszeiten handelbar sind. Die Drittanbieter treten dann als Market Maker auf. Dementsprechend vergrößern sich bei den Aktien natürlich auch die Spreads.

Weitere wichtige Aspekte beim Aktien-Broker

Ein Aktien-Broker sollte mehr als nur eine Kauf- und Verkaufs-Order anbieten. Das hört sich selbstverständlich an, ist es aber nicht. Die einfache Kauf- oder Verkaufs-Order ist immer eine Market-Order, die ihre Tücken haben kann. Deshalb sollte jeder Aktien-Broker ebenso und mindestens noch Stop- und Limit-Orders anbieten, mit denen sich Limit-Käufe einrichten und für bestehende Positionen Verlustbegrenzungen, Gewinnabsicherungen oder Take Profits setzen lassen.

Vorteilhaft ist es, wenn der Aktien-Broker neben dem eigentlichen Handel mit Aktien auch den Handel mit einem breiten ETF-Angebot anbietet. ETFs sind mittlerweile so weit verbreitet, dass an ihnen kaum mehr ein Weg vorbei führt. Dies gilt insbesondere für jene, die langfristige Investitionen in ETFs als Teil ihrer Altersvorsorge betrachten. Aus diesem Grund sollte ein guter Aktien-Broker ebenfalls entsprechende Sparpläne in diesem Segment anbieten können.

Grundanforderungen an den guten Aktien-Broker

Bestimmte Grundanforderungen an einen Aktien-Broker dürfen schließlich nicht unerwähnt bleiben. Dazu zählen auch die Angaben des Brokers über Kontrollinstanzen und Einlagensicherung. In Deutschland liegt die Einlagensicherung für nicht in offenen Positionen gehaltene Barbestände regelmäßig bei 20.000 Euro. Die Überwachung der Finanzgeschäfte sollte durch die Bafin erfolgen. Auch im Ausland ansässige Aktien-Broker müssen Angaben hierzu auf ihrer Website machen.

Ausschlaggebend ist weiterhin ein erreichbarer und kompetenter Support, der bestenfalls in der Lage ist, in deutscher Sprache zu antworten. Wer den Broker seiner Wahl vor Kontoeröffnung testen möchte, sollte dazu immer die Kontaktmöglichkeiten nutzen, die auf der Website leicht zu finden sein sollten.

Spezielle Aktien-Broker in der Kurz-Betrachtung

Im Verlauf des Jahres 2020 sind vor allem amerikanische Aktien-Broker auf der Gebührenseite stark unter Druck geraten. Eins der größten und ältesten Handelshäuser, Charles Schwab, bietet den Wertpapierhandel seit Oktober zum Nulltarif an. Andere wie E-Trade und Fidelity zogen schnell nach.

Der Preiskampf hat sich noch nicht auf Europa ausgeweitet. Allerdings treten mit TradeRepublic und Justtrade zwei spezielle Broker in den Markt, die es zu beachten gilt.

TradeRepublic revolutioniert den Markt für Aktien-Broker

Schon Anfang 2020 nahm der Aktien-Broker TradeRepublic seine Geschäfte auf. Der Clou des Startups war der erste komplett gebührenfreie Handel mit Aktien, Zertifikaten und ETFs. Lediglich eine pauschale Gebühr von 1,00 Euro fällt bei dem Düsseldorfer Unternehmen für den Handel an. Dahinter steht zudem eine Vereinfachung des Handels. Denn die Wertpapiere werden ausschließlich über eine Smartphone-App gekauft und verkauft. Es gibt (bisher) keine Desktop-Version.

Der Vorteil ist deutlich: fast zum Nulltarif lassen sich Wertpapiere schnell und einfach am Smartphone handeln, das immer dabei ist. TradeRepublic bietet mittlerweile sogar frei konfigurierbare Sparpläne auf zahlreiche ETFs an. Selbst die pauschale 1,00 Euro-Gebühr fällt hier beim Ankauf weg.

Im Übrigen lassen sich zwar in der App – via Lang & Schwarz – auch internationale und damit vornehmlich US-Aktien handeln. Die Kurse werden jedoch wie bei anderen Brokern, die an Lang & Schwarz angebunden sind, in Euro gestellt, wodurch ein gewisses Währungsrisiko gegeben ist. Dies dürfte aber für den durchschnittlichen Retailer kleiner ausfallen, als die Kosten für einen Währungstausch bei anderen Aktien-Brokern, welche sich damit vermeiden lassen.

Der Nachteil ist aber ebenso deutlich: keine Charts, keine Analyse, kein Research innerhalb der App. Wer das Gebührenmodell dieses Aktien-Brokers nutzen will, muss daher alles andere aus anderen Quellen ziehen.

Justtrade zog mit nahezu dem gleichen Angebot im Oktober 2020 nach. Beide Startups sind im Prinzip die deutsche Version des US-Aktien-Brokers Robinhood, der schon länger im Markt ist.

CFD- und Aktienbroker JFD

Der Broker JFD kann ebenfalls als Spezialfall gelten. Der zypriotische CFD-Broker bietet seit der Übernahme einer Bank den völlig kostenfreien Handel mit physischen Aktien an. Auch hier gibt es weder Mindestvolumen noch Mindestanzahlen. Der Handel erfolgt typisch für einen CFD-Broker über die Metaquote-Plattform MT5. Das ermöglicht ein Aktien-Trading direkt aus dem Chart heraus, dementsprechend ebenso eine fundierte Chartanalyse unter Anwendung sehr vieler Indikatoren.

Es gibt aber durchaus schwerwiegende Nachteile. Das Angebot an handelbaren Aktien umfasst derzeit nur ca. 600 Aktien aus den USA, Deutschland, Niederlande, Frankreich und Spanien. Dabei werden zwar die liquidesten Papiere berücksichtigt, aber bei Mid- und Small-Caps wird die Luft sehr schnell dünn.

Ein weiterer Nachteil ist die Kursstellung. Diese erfolgt durch das multilaterale Handelssystem Chi-X. Die Spreads weichen daher und insbesondere zur Eröffnungs- und Schlussauktion gerne mal von den Referenz-Spreads der jeweiligen Börse ab. Auch die Dividenden-Auszahlungen wirken bislang sehr intransparent. Während bei der Auszahlung die Abgeltungssteuer abgezogen wird, gilt dies nicht bei der Realisierung von Gewinnen. Da JFD in Zypern sitzt, wundert das nicht. Warum das allerdings für die Abgeltungssteuer gelten soll, konnte bisher niemand schlüssig erklären.

Spezialfall Aktien-CFDs

Einige Aktien-Broker ermöglichen zudem den Handel mit Aktien-CFDs. Aufgrund der geringeren Margin-Anforderungen und einem Hebel von 1:5 lässt sich mit der verfügbaren Equity so die 5-fache Menge handeln. Außerdem sind Short-Positionen auf Aktien problemlos möglich, was praktisch einem Leerverkauf entspricht.

Allerdings werden die Aktien niemals physisch gehalten. Die Kommissionen schlagen hier fast regelmäßig mit 5,00 Euro je Handel zu Buche. Zwar kann man von Dividenden-Zahlungen profitieren. Die Auszahlungsquote beträgt jedoch nur ca. 70%, während bei Short-Positionen die Dividende zu 100% vom Konto abgebucht wird. Hinzu kommen die für CFDs üblichen Over-Night-Haltekosten, die man bei längerer Haltedauer durchaus im Blick haben sollte, selbst wenn sie prinzipiell sehr niedrig sind.

Fazit zur Wahl des richtigen Aktien-Brokers

Wer auf der Suche nach dem passenden Aktien-Broker ist, sollte sich in den wenigsten Fällen auf Test-Ergebnisse verlassen. Denn was für den langfristig ausgerichteten Investor noch sinnvoll sein mag, muss nicht für den kurzfristig orientierten gelten. Wer eher selten handelt, kann auch höhere Gebühren in Kauf nehmen. Die sollten aber durch ein weitreichendes Service-Angebot gerechtfertigt sein. Dazu zählen Bereiche wie Research, Charts und Analyse-Tools oder etwa alternative Anlagemethoden wie ETFs, Anleihen, die Ausgestaltung von Sparplänen usw.

Händler mit hoher Trade-Frequenz schauen naturgemäß zunächst auf die Handelskosten. Wer bereit ist, Chart-Analyse und Research mit anderen Quellen zu nutzen, kann hier auf interessante Aktien-Broker mit extrem niedrigen oder gegen Null tendierenden Kostenmodellen zurück greifen. Natürlich spielen der in- oder ausländische Sitz mit Blick auf Steuern, Freibeträge und Konto-Währung ebenso eine wichtige Rolle. Die oben genannten Rahmenbedingungen wie Service-Leistungen, Kursstellungen, Order-Möglichkeiten usw. müssen unabhängig von Testergebnissen und vor allem subjektiv beachtet werden.

Den besten Aktien-Broker gibt es daher nicht. Nur den richtigen, der den eigenen individuellen Bedürfnissen am ehesten entspricht.

Job & Karriere

McKinsey-Studie: Das erwarten Elitestudenten von ihrem Job

Job-Entscheidungen Davon träumen ehrgeizige Studenten

Eine herausfordernde Aufgabe bei einem erfolgreichen Arbeitgeber mit netten Kollegen in München. Arbeitszeiten? Egal. So sieht der Traumjob aus, jedenfalls aus der Perspektive von überdurchschnittlichen Studenten wirtschaftsnaher Studiengänge. Das legt eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey und des Karrierenetzwerks e-fellows.net nahe, für die knapp 6000 e-fellows-Stipendiaten befragt wurden.

Für die befragten Studenten spielen die der Generation Y gern zugeschriebenen Werte kaum eine Rolle. So geben sie zwar an, dass ihnen bei der Wahl des Arbeitgebers eine Balance von Berufs- und Privatleben sehr wichtig sei. Doch bei den tatsächlichen Entscheidungskriterien fällt die Work-Life-Balance glatt hinten runter: Hier rangiert das ausgewogene Leben und Arbeiten auf Platz 19. Von 19.

Ist in der Generation Y etwa ein neuer Pragmatismus ausgebrochen? Verkauft sie am Ende doch ihre Werte, solange Gehalt und Image stimmen?

Generation Y: Was wir sein wollen, wenn wir groß sind

Die Ergebnisse der Studie sind nicht repräsentativ: In das e-fellows-Netzwerk wird nur aufgenommen, wer sehr gute akademische Leistungen, Praktika und Auslandsaufenthalte vorweisen kann und sich zudem noch außerhalb des Studiums engagiert. Knapp ein Drittel der Befragten sind Wirtschaftswissenschaftler, ein Fünftel Juristen; weitere 19 Prozent studieren Mathe, Informatik, Physik oder Ingenieurwissenschaften. Geisteswissenschaftler sind lediglich zu acht Prozent vertreten. Anders ausgedrückt: Befragt wurde der typische Unternehmensberaternachwuchs.

Thomas Fritz, Personaldirektor bei der Unternehmensberatung McKinsey und Mitautor der Studie, ist wenig von den Ergebnissen überrascht: „Die Generation Y ist anspruchsvoll, und sie wählt den Weg, der sie persönlich weiter bringt. Gleichzeitig denkt sie in kurzen Zeiträumen von etwa drei Jahren.“ In diesen ersten Berufsjahren sei es den jungen Leuten eben wichtiger, herausfordernde Aufgaben zu lösen, als viel Freizeit zu haben. Wer heute einen Job beginne, suche nicht mehr die Anstellung auf Lebenszeit: „Die Einsteiger sind loyal der Erfahrung gegenüber, nicht dem Unternehmen.“

Ausland? Och nö, eher nicht

Tatsächlich haben fast alle befragten Studenten bei den Gründen für die Wahl eines Arbeitgebers „Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ und „fachliche Weiterentwicklung“ genannt: Jeder Job ist auch deshalb gut, weil er für den nächsten qualifiziert. Ein „sicherer Arbeitsplatz“ ist für die ambitionierten Studenten kein entscheidendes Kriterium. Dieses Stichwort belegt vor Work-Life-Balance den vorletzten Platz im Ranking. Auch das Thema Gehalt rangiert auf den hinteren Plätzen.

Für die Arbeitgeber bedeutet das eine Umstellung: Klassische Motivatoren wie Geld oder eine langfristige Perspektive ziehen kaum, wenn man Top-Absolventen anwerben und halten will. Wichtiger ist der Standort des Unternehmens.

Die befragten Studenten wollen später am liebsten in Deutschland arbeiten, gefolgt von der Schweiz und Österreich. Weg von daheim zieht es immer weniger: Kaum die Hälfte (47 Prozent) der Befragten bewertet es als attraktiv, im nicht-deutschsprachigen europäischen Ausland zu arbeiten. Wenn es denn sein muss, sind die Favoriten Großbritannien, Skandinavien, die Benelux-Staaten, Frankreich und Spanien. Die Schlusslichter bilden Italien und Osteuropa.

Großstädte ab 500.000 Einwohnern sind besonders gefragt, allen voran München, Hamburg, Berlin und Frankfurt. Städte unter 100.000 Einwohnern sind für sechs von zehn Befragten unattraktiv, ländliche Regionen werden sogar von 75 Prozent abgelehnt.

Ein schweres Los für Mittelständler und andere Firmen in der Peripherie. Die versuchen oft Talente zu begeistern, indem sie frühzeitig an nahegelegenen Universitäten werben, so McKinsey-Mann Fritz. Eine sinnvolle Strategie: Laut Umfrage kann sich die Hälfte der Teilnehmer gut vorstellen, in der Nähe ihres derzeitigen Studienortes zu arbeiten.

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Wo wollt ihr später arbeiten? Das haben die Unternehmensberatung McKinsey und das Karrierenetzwerk e-fellows.net knapp 6000 Mitglieder des Netzwerks befragt. Die meisten studieren Wirtschafts- und Naturwissenschaften, alle haben herausragende Leistungen und Auslandsaufenthalte vorzuweisen. Was sie suchen: eine Herausforderung bei einem erfolgreichen Unternehmen, Arbeitszeit egal.

Wohin? Hoch im Kurs bei den Elitestudenten liegen als Arbeitsorte München, Hamburg und Berlin.

Work-Life-Balance ist den befragten Studenten wichtig. Aber nur theoretisch.

Im Vergleich mit anderen Stichpunkten liegt die Balance von Berufs- und Privatleben auf Platz 19 – von 19.

Die Andersmacher Die vielbesungene „Generation Y“ sucht nach Sinn und Lebensglück. Zu den klassischen Vorstellungen von Karriere will das nicht recht passen. Gehälter sind vielen nicht so wichtig, Statussymbole erst recht nicht. Mehr. Hier sagen Berufsstarter, was für sie im Job und im Leben zählt.

Ausbrechen, neu anfangen, glücklich werden. Tu einfach, worauf du Lust hast – ist es wirklich so einfach? Leider nicht immer.

Von links nach rechts:

Saralisa Volm, 27, Schauspielerin: „Ich liebe Abwechslung, probiere gern aus und finde Neues. Schauspielerei ist daher ein traumhaftes Berufsfeld. Karriere ist nicht so wichtig, eher Erfolge: kleine und große.“

Malte Rodig, 28, Diplom-Ingenieur und Flugschüler bei der Lufthansa: „Klingt erst mal bekloppt: Job cool, Chef cool, Kollegen cool, Firma cool, Geld cool – und ich schmeiß alles hin und haue ab. Aber ich bereue nichts. Sonst hätte ich immer vom Pilotendasein geträumt.“

Odessa Legemah, 33, Autorin mit Lehrauftrag an der Kunsthochschule Esmod: „Meine Wünsche und Träume haben definitiv eine übergeordnete Rolle im Leben und geben mir wichtige Impulse, die auch meine Karriere beeinflussen.“

Laura Ewert, 31, Journalistin und Autorin: „Ich wünsche mir: ein Büro, in dem ich Musik hören kann, Kollegen und Vorgesetzte, von denen ich etwas lernen kann, guten Kaffee, gutes Geld – und dass jeder Tag anders ist als der davor.“

Nina Ebert, 29, backt Kuchen und serviert im Kölner Café Miss Päpki: „Irgendwann möchte ich eine eigene Backstube haben, irgendwo auf dem Land, am liebsten mit angeschlossener Pension. Ich könnte Bienen halten – und die Gäste bekämen zum Frühstück selbstgemachten Honig.“

Franziska Roscher, 27, PR-Managerin bei dem Devisenbroker Admiral Markets: „Ich wollte in Mumbai bleiben, unbedingt. Ich sitze in Indien, meine Kollegen in Tallinn, Lissabon, London und Madrid. Klappt wunderbar – weil wir uns vertrauen.“

Von links nach rechts:

Phillipp Sonntag, 25, studiert Soziale Arbeit in Berlin: „Mein Beruf sollte nicht so viel Raum einnehmen. Ich möchte Zeit haben für meine Hobbys. Außerdem erwartet meine Freundin ein Kind – darauf freue ich mich sehr.“

Celeste Mackeprang, 25, Tänzerin, Moderatorin: „Mein Traumjob muss ins Hier und Jetzt passen – er kann sich also auch über die Zeit verändern. Glücklichsein ist mein Ziel.“

Eliza Altenhof, 24, studiert Vergleichende Literatur- und Kunstwissenschaft in Potsdam: „Ich weiß, dass es in der Kulturarbeit schwer ist, einen guten Job zu finden, von dem man leben kann. Aber ich brenne für das, was ich tue – und bin darin auch gut. Deshalb hoffe ich, trotz der schlechten Aussichten einen tollen Job zu finden.“

Eike von Stuckenbrok, 24, Artist: „Ich habe immer alles ausprobiert, worauf ich Lust hatte – und das hat erstaunlich gut geklappt. Ich lebe meinen Beruf.“

Nele Follin, 29, Inhaberin des Restaurants I EAT YOU in Berlin: „Ich bin selbständig. Manchmal arbeite ich mehrere Wochen durch – und freue mich dann umso mehr, einige Zeit frei zu haben, um über neue Ideen und Projekte nachzudenken.“

Von links nach rechts:

Russi Klenner, 29, studiert Jura und organisiert Kunstausstellungen: „Wichtig ist mir ein glückliches Familienleben. Ich möchte jederzeit für meine Tochter da sein.“

Marcel Siewert, 25, studiert Wirtschaftsingenieurwesen und engagiert sich bei dem Verein Viva con Agua: „Im besten Fall habe ich keinen Beruf, sondern eine Berufung. Dann ist es auch egal, wenn sich Überstunden anhäufen. Neben dem Studium arbeite ich 35 Stunden, einen Teil davon ehrenamtlich. Das erfüllt mich.“

Was sind CFDs? – Alle Vor- und Nachteile der hochspekulativen Finanz-Derivate in der Erklärung!

Was sind CFDs? Der Handel mit Differenzkontrakten ist für Trader besonders interessant, da sie hier von jeglichen Kursbewegungen profitieren können. Auch wenn der Kurs nachgibt, lässt sich mit der richtigen Strategie und Bewertung erfolgreich investieren. Allerdings ist der CFD-Handel äußerst risikoreich. Wie Anleger dennoch an den internationalen Finanzmärkten in Aktien, Rohstoffe, Währungen, Indizes und einiges mehr investieren können, zeigen wir hier. Mit Grundlagenwissen und der Berücksichtigung einiger Tipps ist ein erfolgreicher CFD-Handel gar nicht so schwierig.

  • CFDs sind hochspekulative Finanzderivate
  • CFDs ermöglichen Handel bereits ab geringem Eigenkapital
  • Hebel für CFD-Handel nutzbar (ab 1. August 2020 für private Anleger eingeschränkt)
  • Trader können an steigenden und fallenden Kursen partizipieren

Weiter zum Broker XTB: www.xtb.com/de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

Wie funktionieren CFDs?

Schauen wir uns zur Klärung der Frage „Was sind CFDs?“ an, wie Differenzkontrakte funktionieren. Hierbei investieren die Trader nicht direkt, wie etwa beim Aktienhandel, sondern partizipieren am Kursverlauf. Zugrunde liegen Werte, wie zum Beispiel:

Gehandelt wird auf einem internationalen Markt, auf dem die Investoren ihrer gewünschten CFDs kaufen oder verkaufen können. Angeboten wird der CFD-Handel von unzähligen Brokern. Darunter den besten Anbieter zu finden, ist nicht immer ganz einfach, doch ein Forex Broker Vergleich oder ein CFD Broker Vergleich hilft weiter.

CFD-Handel: Funktionsweise

Die Investoren profitieren direkt von jeder Kursbewegung. Verändert sich der Kurs um einen Punkt, erhalten sie ein Vielfaches ihrer gekauften oder verkauften Einheiten. Bewegt sich der Kurs gegen die Investoren, werden jedoch Verluste erzielt. Hieran zeigt sich, dass der CFD-Hand mit einem Risiko verbunden ist.

CFD-Handel findet außerbörslich statt

Wer CFDs handelt, agiert meist außerbörslich im Over-the-counter-Handel (OTC). Darin liegt ein entscheidender Unterschied zum Aktienhandel: Die Käufe und Verkäufe werden direkt mit dem Broker abgewickelt, der auch die Kurse stellt und die Konditionen festlegt. Daher ist es besonders wichtig, die Konditionen der einzelnen Anbieter miteinander zu vergleichen.
Hinweis: Der CFD-Handel ist vor allem für risikobereite Anleger geeignet. Mithilfe der CFDs können sie in Basiswerte investieren, die konventionelle Trader nicht handeln können. So gibt es beispielsweise ein DAX-Kontrakt sowie CFDs auf Futures und Zinsen.

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Vorteile beim CFD-Handel

Bei der Frage „Was sind CFDs?“ möchten wir zudem auf die Vorzüge des Handels eingehen. Für viele Trader bietet der CFD-Handel etliche Vorteile gegenüber anderen Finanzinstrumenten:

  • Keine Börsengebühren: Da nicht an einem Börsenplatz gehandelt wird, entstehen für die Trader keine entsprechenden Kosten.
  • Hebelwirkung: CFDs können mit einem variablen maximalen Hebel gehandelt werden. Damit ist deutlich weniger Kapitaleinsatz erforderlich als beim direkten Handel der Underlyings. Der Hebel bringt jedoch nicht nur Vorzüge, sondern kann ebenso Verluste bescheren.
  • Handel auf steigende und fallende Märkte möglich: Prinzipiell können Trader von jeder Marktsituation partizipieren. Das Investment auf steigende und fallende Kurse ist jederzeit möglich.
  • CFDs haben kein Verfallsdatum: Im Vergleich zu anderen Finanzinstrumenten (beispielsweise Optionen) haben CFDs kein Laufzeitende. Die Trader entscheiden selbst, wie lange die Position gehalten wird.
  • Hohe Liquidität: Da der Markt äußerst liquide ist, werden geringe Spreads berechnet, was wiederum für die Trader von Vorteil ist.

Weitere Möglichkeiten der Differenzkontrakte

Trader schätzen beim CFD-Handel vor allem die Vielseitigkeit. Sie können mit wenig Kapitaleinsatz beliebte Instrumente handeln. Dazu gehören beispielsweise Dow Jones, Nasdaq und DAX30. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Aufgabe und Ausführung der Orders schnell funktioniert. Damit können Trader unverzüglich auf Marktveränderungen reagieren.

Long und short gehen – auf fallende und steigende Kurse setzen

Wir möchten uns nun im Detail anschauen, warum das Partizipieren an verschiedenen Verläufen beim CFD-Handel etwas Besonderes ist. Hierzu vergleichen wir den Handel mit Differenzkontrakten mit dem Wertpapierhandel. Steigt der Kurs einer Aktie, partizipieren die Anleger daran. Fällt der Kurs hingegen, verlieren die Wertpapierinhaber in der Regel Kapital. Das ist beim CFD-Handel nicht so. Stattdessen können Trader ihre Position auf fallende oder steigende Kurse eröffnen und damit „long“ oder „short“ gehen. Gibt der Kurs nach, bedeutet dies nicht zwangsläufig einen Verlust. Vielmehr können Trader mit der richtigen Voraussage davon profitieren.

Kaufen und Verkaufen beim CFD-Handel

Beim CFD-Handel steht pro Basiswert ein Kontrakt zur Verfügung. Beim Deutschen Aktienindex wäre das beispielsweise „DAX30“. Trader können sich entscheiden, ob sie auf steigende Kurse („Buy“) oder fallende Kurse („Sell“) ihre Position eröffnen möchten. Dafür ist eine Chartanalyse unerlässlich, denn nur so lässt sich die gegenwärtige Kursentwicklung analysieren und eine Prognose über den möglichen weiteren Verlauf abgeben. Wer die richtige Handelsidee hat, erzielt mit seiner Position Gewinne, selbst dann, wenn die Kurse fallen. Läuft der Markt hingegen gegen die Trader, werden Verluste erzielt.

CFD-Handel ist nachvollziehbarer

Im Vergleich zum Handel anderer Finanzinstrumente sind CFDs nachvollziehbarer und berechenbarer. Bei Optionsscheinen gibt es zum Beispiel viele kursbeeinflussende Faktoren, die nicht immer transparent sind. Dazu gehören etwa Zeitverlust und undurchsichtige Berechnungsmethoden.
Tipp: 1 Punkt Bewegung am Markt = fixe Größe Gewinn/Verlust für Trader. Beispiel DAX30: 1 Punkt entspricht 1 Euro.
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Mit geringem Eigenkapital an Märkten handeln

Werden Trader nach den Vorzügen von CFDs gefragt, gibt es oft eine klare Antwort: das geringe Eigenkapital. Bei der Frage „Was sind CFDs?“ schauen wir uns daher diesen Punkt ebenfalls an. Beim CFD-Handel müssen Trader nur eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin, hinterlegen. Dabei handelt es sich um einen prozentualen Anteil an der eigentlichen Investitionssumme. Somit ist nur wenig Kapitaleinsatz erforderlich, um mit dem Handel beginnen zu können. Wie wir im Forex Broker Vergleich und dem CFD Broker Vergleich sehen konnten, variiert die Höhe der Sicherheitsleistung von Anbieter zu Anbieter. Deshalb ist die Gegenüberstellung einzelner Broker ratsam.

So wird die Margin berechnet

Die Höhe der Sicherheitsleistung variiert nicht nur von Broker zu Broker, sondern auch bei den Finanzprodukten. Der Marginsatz ist mit dem Hebel eng verbunden. So wird beispielsweise der Hebel berechnet, indem Investoren die Zahl 100 durch die Sicherheitsleistung dividieren. Bei einem Hebel von 1 wäre es ein Marginsatz von 100 Prozent.

Hebel erklärt

CFDs werden gemeinhin auch als Hebelprodukte bezeichnet. Trader können wahlweise am Markt 1:1 handeln oder einen Hebel nutzen. Dieser Hebel dient faktisch als Multiplikator und bringt deutlich mehr Kapital in den Markt, als eigentlich vorhanden ist. Damit erhöhen sich die möglichen Gewinne, aber auch die Verluste. Deshalb sollten Trader bei der Nutzung des Hebels stets auf eine ausreichende Risikostreuung (beispielsweise durch Trailing-Stop-Loss- und Take-Profit-Aufträge) achten.

Neue Regulierung zum Hebel: So können Trader die Hebel-Beschränkungen umgehen

Mittlerweile gibt es eine neue EU-Regelung, die unter anderem den CFD-Handel betrifft. Die neuen Beschränkungen gelten für private Anleger. Bei Forex wird der Hebel nun auf 1:30 und beim CFD-Handel auf Indizes auf 1:20 begrenzt. Diese Regelung tritt am 1. August 2020 in Kraft und gilt zunächst für drei Monate. Danach soll sie aber verlängert werden.
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Trader können neue Regelung umgehen

Viele private Investoren, die mit einem deutlich höheren Hebel handeln möchten, versuchen, diese neue Beschränkung zu umgehen. Theoretisch bleibt hier nur die Flucht zu Brokern, die außerhalb der EU agieren. Hier fehlt es jedoch oftmals an der geeigneten Lizenz und der passenden gesetzlichen Grundlage. Deshalb stellen viele Trader die Seriosität solcher Broker infrage (nicht immer ganz zu Unrecht, wie die Erfahrungen zeigen). Es gibt jedoch eine weitere Möglichkeit, um die neue EU-Beschränkung zu umgehen: Einige Broker haben verschiedene Programme für sogenannte „Profi-Trader“ aufgesetzt. Dabei handelt es sich um spezielle Handelskonditionen für ambitionierte Anleger, die über viel Erfahrung verfügen und mehr Kapital einbringen. Trader, die sich für diese Programme interessieren und sie nutzen, sind von der Hebel-Beschränkung ausgenommen.

Wie werde ich Profi-Trader?

Die EU-Regelung trat in Kraft, um die privaten Anleger (nach Aussagen der Behörden der größte Anteil der Investoren) besser zu schützen. Wer nun Profi-Trader werden möchte, kann die Beschränkung umgehen. Dabei entscheiden die Broker ganz individuell, welche Zugangsvoraussetzungen sie für Profi-Trader stellen. Das kann beispielsweise ein bestimmtes Gesamtvermögen in liquidierten Werten oder eine gewisse Anzahl durchgeführter Transaktionen sein.

Kosten beim CFD-Handel

Die Kosten beim CFD-Handel sind ein wichtiger Punkt, denn sie entscheiden mit darüber, wie viel vom eigentlichen Gewinn übrig bleibt. Zu den Handelskosten gehören die sogenannten Spreads. Sie müssen immer auf alle Märkte gezahlt werden. Ein Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs. Prinzipiell ist es für Trader von Vorteil, wenn die Spreads möglichst eng sind. Warum ist das so? Der Kurs muss sich deutlich weniger verändern, um Gewinne zu erzielen. Aufgrund der Vielzahl der CFD Broker werden erfahrungsgemäß vielerorts attraktive Spreads angeboten, um konkurrenzfähig am Markt zu bleiben.

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Haltekosten

Ein weiterer Kostenfaktor sind die Haltekosten. Wird eine Position nach 17:00 Uhr New Yorker Zeit noch immer gehalten, fallen diese Kosten an. Wurde der Ablauftermin der Position bereits fixiert, sind sie im Produktpreis enthalten. Die Haltekosten können positiv oder negativ (in Abhängigkeit vom geltenden Haltekostensatz und der Richtung der Position) ausfallen.

Marktdatengebühren

Zu den weiteren Kosten beim CFD-Handel gehören Marktdatengebühren. Wer beispielsweise Kurse in Echtzeit sehen möchte, bekommt diese bei einigen Brokern nur gegen Gebühr. Dennoch sind Echtzeitkurse wichtig, um auf aktuelle Marktgeschehnisse entsprechend reagieren zu können.

Kommissionen

Kommissionen werden nur für Wertpapiere berechnet. Allerdings fallen Kommissionsgebühren an, wenn Trader Aktien-CFDs handeln. Dabei variiert die Höhe von Broker zu Broker. Einige CFD Broker berechnen nur geringe Kommissionsgebühren ab 0,05 Prozent (auf die gesamte Positionsgröße).

Geeigneten CFD Broker finden: Darauf sollten Trader achten

CFDs sind mittlerweile bei vielen Anbietern handelbar. Dennoch unterscheiden sich die angebotenen Finanzprodukte und vor allem die Kosten auf den einzelnen Plattformen. Um einen geeigneten Anbieter zu finden, ist ein Vergleich der Broker empfehlenswert. Schauen wir uns an, was es dabei zu beachten gibt:
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Trading-Plattform im Fokus

Die Handelsplattform beim Broker sollte über eine speziell entwickelte Software und einen hohen Funktionsumfang verfügen. Bestenfalls stehen kostenlose Echtzeitkurse und der Handel direkt aus dem Chart heraus zur Verfügung. Für Trader ist damit ein unmittelbarer Handel noch einfacher möglich. Wir haben festgestellt, dass viele Broker vor allem für die Bereitstellung von Echtzeitkursen Gebühren verlangen. Es gibt jedoch positive Ausnahmen, bei denen diese nicht anfallen.

CFD-Auswahl

Bei der Brokerwahl ist zudem das CFD-Angebot entscheiden. Wie viele Futures, Währungen, Aktien, Rohstoffe oder Indizes werden überhaupt angeboten? Wer gerne flexibel bleiben möchte, sollte sich einen Broker aussuchen, der möglichst viele CFDs und Basiswerte bereithält.

Möglichst günstige Handelskonditionen

Was nützt ein Gewinn beim CFD-Handel, wenn er durch hohe Gebühren nahezu neutralisiert wird? Deshalb sollten Trader bei der Brokerauswahl auch auf die Handelskonditionen achten. Vorteilhaft sind enge Spreads und Haltekosten oder anfallende Mindesteinzahlungen. Auch die Ausgleichszahlungen für Overnight-Positionen sind hier zu berücksichtigen. Zwar werden Differenzkontrakte meist nicht über Nacht gehalten, dennoch nutzen einige Trader dieses Angebot. Deshalb sollten die Overnight-Kosten berücksichtigt werden.

Fazit: CFDs als interessante Anlagealternative ohne große Eigenkapitalmengen

Was sind CFDs? Differenzkontrakte sind hochspekulative Finanzderivate, die außerbörslich gehandelt werden. Zwar sind sie für viele Investoren interessant, aber nicht für alle Anlegertypen geeignet. Grund dafür ist die Hebelwirkung, die gleichzeitig Fluch und Segen für Trader bedeuten kann. Der Hebel sorgt einerseits dafür, dass nur eine geringe Menge Eigenkapital benötigt wird, um an der aktuellen Marktsituation partizipieren zu können. Er kann aber ebenso für hohe Verluste sorgen – bis hin zum Komplettverlust. Mittlerweile gibt es beim Handel mit Differenzkontrakten Beschränkungen, die am 1. August 2020 in Kraft treten. Sie gelten jedoch nur für private Anleger und betreffen die maximalen Hebel, die nun deutlich limitiert wurden (bei Forex beispielsweise auf 1:30). Profi-Trader bleiben von diesen Einschränkungen jedoch unberührt. Da der CFD-Handel äußerst flexibel ist, können Trader von fallenden und steigenden Kursen profitieren. Zudem ist zeitliche Flexibilität gegeben, denn die Positionen werden häufig nur kurzfristig gehalten. Zum wachsenden Interesse der Trader an CFDs tragen auch die vergleichsweise geringen Handelskosten bei. Allerdings gibt es hier erfahrungsgemäß Unterschiede zwischen den einzelnen Brokern. Deshalb sollte vor dem Handelsbeginn ein Brokervergleich stattfinden. Möchten Sie in CFDs investieren? Beginnen Sie doch mit einem Investment auf einem Demokonto beim Broker Ihrer Wahl. Machen Sie sich so mit den Chancen und Risiken des CFD-Handels ganz ohne eigenes Risiko vertraut.

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