Aktien als binäre Option handeln – leicht erklärt

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Binäre Optionen verstehen

Der Co-Autor dieses Artikels ist Michael R. Lewis. Michael R. Lewis ist pensionierter Unternehmensleiter, Unternehmer und Anlageberater in Texas. Er verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Unternehmen und Finanzen, unter anderem als Vizepräsident des Blue Cross Blue Shield in Texas. Er hat einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre von der University of Texas in Austin.

In diesem Artikel werden 8 Referenzen angegeben, die am Ende des Artikels zu finden sind.

Eine binäre Option ist eine bestimmte Art von Optionen, bei der der Trader in Bezug auf den Kurs einer Aktie oder eines anderen Vermögenswerts wie börsennotierte Fonds oder Währungen die Position eines Ja oder Nein einnimmt, und das daraus resultierende Ergebnis ist Alles oder Nichts. Wegen dieser Eigenschaft können binäre Optionen leichter zu verstehen und zu handeln sein als traditionelle Optionen.

Binäre Optionen können nur mit Ablaufdatum gehandelt werden. Wenn die Option beim Ablauf über einem bestimmten Kurs liegt, erhält der Käufer oder Verkäufer einen vorher festgelegten Geldbetrag. Wenn die Option unter einem bestimmten Kurs endet, erhält der Käufer oder Verkäufer nichts. Dies erfordert eine bekannte Risikoeinschätzung hinsichtlich Vor- und Nachteilen (Gewinn und Verlust). Anders als bei traditionellen Optionen bietet eine binäre Option eine volle Auszahlung, egal wie weit der Kurs des Vermögenswerts über oder unter dem Basispreis steht.

Optionen vs binäre Optionen 2020 – was haben klassische Optionen zu bieten?

Binäre Optionen zählen zu den exotischen Optionen und haben mit klassischen Optionen einige Gemeinsamkeiten, aber eben auch auffällige Unterschiede. Wer sich allgemein für den Optionshandel interessiert, findet auch in klassischen Optionen eine interessante Handelsmöglichkeit. Bevor der Handel mit Optionen beginnt, ist es jedoch wichtig, die Funktionsweise dieses Finanzinstruments zu verstehen. Nur so können Chancen und Risiken richtig eingeschätzt werden. Auch wenn binäre Optionen von klassischen Optionen abgeleitet sind, sind die Unterschiede der beiden Finanzinstrumente mehr als deutlich.
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Klassische Optionen im Überblick:

  • Call-Option (Kaufoption) und Put-Option (Verkaufsoption)
  • Handel findet an Terminbörsen wie Eurex statt
  • Es gibt zahlreiche Strategien wie Long und Short Calls und Straddle
  • Optionshalter hat das Recht diese auszuüben, aber keine Pflicht
  • Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Optionen

Wie funktionieren klassische Optionen?

Bei Optionen handelt es sich um bedingte Termingeschäfte. Mit dem Kauf einer Option erwirbt der Käufer das Recht, diese auszuüben.Es besteht jedoch keine Pflicht zur Ausübung, sodass der Optionsinhaber die Option auch verfallen lassen kann. Um die Funktionsweise von klassischen Optionen zu verstehen, ist auch der Unterschied zwischen europäischen und amerikanischen Optionen wichtig. Beim Handel mit europäischen Optionen wird eine Option erworben, die zu einem zuvor definierten Zeitpunkt und zu einem bestimmten Preis ausgeübt werden kann. Hingegen kann eine amerikanische Option auch schon vor dem Fälligkeitsdatum ausgeübt werden.
Dem Optionshandel liegt ein Basiswert zugrunde. Dabei kann es sich um Aktien, Währungen, Indizes, Waren oder weitere Basiswerte handeln. Es gibt zwei Optionsarten, und zwar die Call-Option (Kaufoption) und die Put-Option (Verkaufsoption). Bei einer Call-Option wird dem Käufer der Option das Recht eingeräumt, den zugrundeliegenden Basiswert, zu einem zuvor festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen. Bei einer Put-Option erfolgt der Verkauf zu einem festgelegten Preis. Dieser Preis wird auch Ausübungspreis genannt.
Wer eine Option erwirbt, muss dafür eine Optionsprämie an den Optionsverkäufer zahlen. Der Optionsverkäufer wird auch Stillhalter genannt. Die Optionsprämie ist auch dann zu zahlen, wenn die Option letztlich verfällt. Das Ausüben einer Call-Option kommt dann infrage, wenn der Preis des Basiswerts größer ist als der Ausübungspreis. Eine Put-Option ist im Geld, wenn der Preis des Basiswerts hingegen niedriger ist als der Ausübungspreis. Eine Option kann auch ohne Wert enden, sodass der Trader einen Verlust erleidet.

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Unterschiede zwischen Optionen und binären Optionen

Die Funktionsweise von binären Optionen ist recht einfach zu verstehen. Es gibt zwei Szenarien, die eintreten können. Der Trader erzielt einen Gewinn, wenn die binäre Option im Geld endet, also die Prognose eintritt. Anderenfalls verliert der Trader den eingesetzten Betrag. Hier liegt schon der erste auffällige Unterschied zu klassischen Optionen. Einmal angenommen ein Anleger erwirbt eine klassische Option auf eine bestimmte Aktie. Der Ausübungspreis liegt dabei bei 50 Euro und die Optionsprämie bei 10 Euro. Beträgt der Marktpreis der Aktie zum Verfallstermin 70 Euro, dann liegt die Option im Geld und kann ausgeübt werden.
Wenn die Option ohne Wert endet, dann kann der Optionsinhaber diese verfallen lassen, wodurch natürlich kein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Die Optionsprämie stellt den Verlust dar. In den Angeboten von binäre Optionen Brokern kann sich auch eine Verlustabsicherung finden, die Trader vor Eröffnung einer Position abschließen können. Der mögliche Gewinn steht ebenso wie der mögliche Verlust schon bei der Eröffnung der binären Option fest. Wenn keine Verlustabsicherung besteht, verlieren Trader das eingesetzte Kapital vollständig, wenn sich die Position nicht wie erwartet entwickelt. Endet die Option im Geld, dann kann sich die Rendite im regulären Handel bei etwa 75 % befinden. Jedoch kommt es hier auch auf die Konditionen des jeweiligen Brokers an.
Klassischen Optionen werden an Terminbörsen gehandelt. Wohingegen binäre Optionen in der Regel direkt mit dem Anbieter also OTC (over-the-counter)gehandelt werden. Bei binären Optionen gibt es unterschiedliche Handelsarten wie Range-Optionen, was bei Optionen nicht der Fall ist.

Gemeinsamkeiten der beiden Optionsarten

Es gibt auch Gemeinsamkeiten, die beide Optionsarten aufweisen, auch wenn sich diese weniger maßgebend erweisen als die Unterschiede. Sowohl dem Optionshandel als auch dem Handel mit binären Optionen liegt ein Basiswert zugrunde. Bei binären Optionen stammt der zugrundeliegende Basiswert zumeist aus einer der vier Anlageklassen Rohstoffe, Aktien, Indizes und Währungen. Wie klassische Optionen auch, so sind auch binäre Optionen mit einer zuvor festgelegten Laufzeit versehen. Die Laufzeit von binären Optionen kann jedoch vom Trader auch extrem kurz gewählt werden. Bei binären Optionen gibt es die sogenannten Turbo-Optionen. Die Laufzeit einer binären Option kann beispielsweise betragen:

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Wer mit traditionellen Optionen handelt, findet mitunter auch Möglichkeiten den Handel mit einem langfristigen Horizont von bis zu 10 Jahren zu gestalten. Bei binären Optionen betragen die langen Laufzeiten bis zu einem Jahr. Sowohl der Handel mit binären Optionen als auch der Optionshandel kann mit kleineren Konten umgesetzt werden. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass bei Optionen immer eine bestimmte Kontraktgröße festgelegt wird. Die Kontraktgröße stellt die Menge des Basiswerts beispielsweise einer Aktie dar, die gekauft oder verkauft werden kann. Bei börsengehandelten Optionen ist die Kontraktgröße standardisiert.
Auch wenn die Funktionsweise von binären Optionen relativ leicht zu verstehen ist, bedarf der Handel jedoch einer sinnvollen Strategie. Ebenso gestaltet es sich beim Optionshandel. Trader sollten nicht unvorbereitet in den Handel mit beiden Finanzinstrumenten einsteigen.
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Finden sich Unterschiede beim Handel?

Der Handel mit binären Optionen und ebenso der Optionshandel sind spekulativ. Das Risiko einer Investition sollte nicht unterschätzt werden, auch wenn attraktive Renditeerwartungen locken. Wer mit binären Optionen handeln möchte, muss sich zunächst einen passenden Broker suchen. Dabei gibt unterschiedliche Kriterien, die zu beachten sind. Neben dem Handelsangebot spielen auch reguläre Rendite und Mindesthandelssumme eine wichtige Rolle. Wer sein Depot mit Optionen bestücken möchte, kann dazu das Angebot einer Bank oder eines Brokers in Anspruch nehmen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit CFDs auf Optionen zu setzen. Hierzu wird ein Handelskonto bei einem CFD Broker benötigt.
In der Regel erfolgt der Handel mit binären Optionen außerbörslich über den OTC-Handel. Anders verläuft der Handel mit klassischen Optionen. Da es sich hierbei um Termingeschäfte handelt, werden Optionen wie auch Futures an Terminbörsen gehandelt. Klassische Optionen können daher an Terminbörsen weltweit gehandelt werden, wodurch sich für Trader eine Vielzahl an Möglichkeiten ergibt. Zu den bekanntesten Terminbörsen zählen unter anderen:

  • European Exchange(Eurex)
  • Chicago Mercantile Exchange(CME)
  • Intercontinental Exchange (ICE)
  • National Stock Exchange of India (NSE)

Der Handel mit europäischen Optionen ist seit dem Jahr 2020 an der Eurex möglich. Die Kursentwicklung des jeweiligen Basiswerts ist beim Optionshandel und bei binären Optionen wichtig. Bei binären Optionen wird auf steigende oder fallende Kurse gesetzt. Dabei geht der Basiswert jedoch nicht in den Besitz des Traders über. Jedoch stellt die Kursentwicklung für beide Optionsarten einen ausschlaggebenden Aspekt dar.

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Welche Vor- und Nachteile zeigen Optionen auf?

Wie andere Finanzprodukte auch, so finden sich auch bei klassischen Optionen nicht nur Vorteile. Es gibt auch Nachteile, die sich für die Wahl des passenden Finanzprodukts relevant erweisen. Im Fall von Optionen kann sich die standardisierte Kontraktgröße für Kleinanleger mitunter schwierig erweisen. Es kann nicht nur eine Option auf eine einzelne Aktie erworben werden. Ein Kontrakt umfasst eine gewisse an Anzahl an zum Beispiel Aktien. Das Verlustrisikostellt einen weiteren Nachteil dar. Wenn sich die Position nicht wie erwartet entwickelt, so erleidet der Trader einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
Zu den Vorteilen zählt bei diesem Finanzprodukt der Kapitalbedarf. Wer eine Option erwirbt, hat das Recht diese zum Verfallszeitpunkt auszuüben, aber eine Pflicht zur Ausübung besteht nicht. Optionen können mit einem relativ niedrigen Kapitalaufwand erworben werden. Wer einen großen Hebelwählt, muss nur wenig Kapital einsetzen. Es sollte dabei bedacht werden, dass der Hebel in beide Richtungen wirkt. Daher kann der Hebel wohl sowohl zu den Vorteilen als auch zu den Nachteilen gezählt werden.
Wie die Optionsprämie bestimmt, ist ebenfalls zu den Vorteilen zu zählen. Der Preis zeigt sich abhängig von Angebot und Nachfrage, die am Markt herrschen. Zudem nimmt der Kurs des Basiswerts Einfluss auf den Optionspreis. Der Optionspreis von Optionen mit langer Laufzeit kann sich höher erweisen als der Preis von Optionen mit kurzer Laufzeit.

Mit CFDs auf Optionen setzen

In den vergangenen Jahren hat sich das Handelsangebot beim CFD-Handel vergrößert. Dabei präsentierten sich verschiedene Kryptowährungen in den letzten Monaten gefragt. Aber auch klassische Optionen zeigen eine Möglichkeit im CFD-Handel auf. Der Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) bringt attraktive Chancen bei hohem Risiko mit sich. CFDs gehören zur Gruppe der Derivate und sind hochspekulativ. Beim Handel von CFDs auf Optionen kann auf fallende Kurse (Short-Position) oder auf steigende Kurse (Long-Position) gesetzt werden.Es handelt sich bei CFDs um gehebelte Produkte. Für den CFD-Handel ist eine Sicherheitsleistung, auch Margin genannt, vom Trader zu hinterlegen.
Der Hebel ermöglicht es, dass auch mit kleineren Einsätzen größere Summen bewegt werden können. So müssen Trader nicht das ganze verfügbare Kapital in einer Position binden. Das restliche Kapital kann für weitere vielversprechende Handelsmöglichkeiten verwendet werden. Es kommt auf den CFD Broker an, mit welchen Hebeln CFD-Optionen gehandelt werden können. Der Handel mit maximalem Hebelsollte gut überlegt werden.
Wer den Handel mit CFDs auf Optionen in Betracht zieht, kann sich mit den Abläufen auch über ein CFD Demokontovertraut machen. Einige CFD Broker stellen ein solches Übungskonto kostenlos und unverbindlich bereit. Der Handel über das Demokonto ist risikofrei, da Einsätze lediglich mit virtuellen Beträgen erfolgen. Über das Demokonto können die Funktionen der Handelsplattform ausprobiert und Strategie getestet werden. Nicht nur für Einsteiger zeigt sich ein Demokonto praktisch.

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CFD Broker: Gebühren und Handelsangebot

Nicht jeder CFD Broker führt Optionen im Handelsangebot und auch die Auswahl kann variieren. Ein kundenorientierter Broker stellt eine Übersicht über die handelbaren Instrumente zur Verfügung, sodass sich Trader gut informieren können. Vor dem ersten Trade steht die Brokerwahl. Beim Blick auf den Markt wird schnell ersichtlich, dass sich die Auswahl durchaus groß zeigt. Durch hohe Handelsgebühren können Gewinne empfindlich geschmälert werden. Daher kann es sich lohnen, die Konditionen verschiedener Broker miteinander zu vergleichen. Gebühren können sich Form von Spread oder Kommission darstellen. Bei Online-Brokern fällt häufig keine Gebühr für Konto- und Depotführung an.
Wenn eine CFD Strategie mittel- oder langfristig ausgelegt ist, dann können Haltekosten anfallen. Beim Halten einer Position über Nacht oder über das Wochenende können Kosten entstehen. Weitere Gebühren können sich bei einigen Brokern bei Auszahlungen ergeben. Für Einzahlungen werden zumeist keine Gebühren verlangt. Jedoch kann der Broker eine Mindesteinlage aufrufen, die bei der ersten Einzahlung zu beachten ist. Neben den genannten Kriterien können sich auch die folgenden Punkte relevant zeigen:

  • Auswahl an Zahlungsmethoden
  • Serviceangebot
  • Sicherheit

Damit sich Trader möglichst gut in den klassischen Optionshandel einfinden können, kann nicht nur ein Demokonto zur Hilfe genommen werden. Auch ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot eines Brokers kann sich für Einsteiger und Profis nützlich erweisen. Ein gut funktionierender Kundenservice sollte Fragen kompetent beantworten und über mehrere Kanäle erreichbar sein.

Fazit: Klassische Optionen als Alternative zu binären Optionen

Wer sich mit den unterschiedlichen Optionsarten auseinandersetzt, wird schnell auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten stoßen. Der klassische Optionshandel zeigt sich komplexer in seiner Funktionsweise als der Handel mit binären Optionen. Bei klassischen Optionen erwirbt der Käufer das Recht, eine Option auszuüben. Dabei liegt auch diesem Finanzprodukt ein Basiswert zugrunde, wie dies bei binären Optionen der Fall ist. Der Optionsinhaber hat das Recht die Option auszuführen. Eine Handelspflicht gibt es beim Handel mit klassischen Optionen nicht.
Beim Optionshandel ist eine Optionsprämie zu zahlen. Wenn die Position gegen den Trader läuft, kann es zum Totalverlust kommen. Es kann nicht sicher vorhergesagt werden, in welche Richtung sich der Kurs des zugrundeliegenden Basiswerts entwickelt. Daher handelt es sich beim Optionshandel um ein spekulatives Investment. Der Handel mit klassischen Optionen findet an Terminbörsen weltweit statt. Zu den größten Terminbörsen für Optionen und Futures gehört die Eurex.
Weitere Handelsmöglichkeiten mit Optionen können sich im CFD-Handel ergeben. Durch den Hebel müssen nur kleinere Beträge an die Position gebundenwerden, sodass weiteres Kapital in andere Handelsmöglichkeiten fließen kann. Bei der Brokerwahl präsentieren sich mehrere Kriterien von Interesse. Jeder Trader hat andere Anforderungen an den Handel, sodass sich die Präferenzen bei der Wahl des passenden Brokers durchaus unterscheiden können. Ein Fokus sollte auf Handelsgebühren, Hebel und Mindesthandelsvolumen liegen.

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Was Anleger über binäre Optionen wissen sollten

Seit Jahren erfreuen sich Finanzderivate wie binäre Optionen auch bei Kleinanlegern großer Beliebtheit. Hohe Renditeaussichten und die Transparenz des Wertpapiers sind zwei der wesentlichen Vorteile von binären Optionen. Das Finanzprodukt birgt aber auch ein hohes Risiko: prognostizieren Anleger die Entwicklung eines Kurses nicht korrekt, so ist das eingesetzte Kapital meist komplett verloren. Experten bezeichnen den Handel mit binären Optionen daher auch als Finanzwette. Ob und wie Anleger mit binären Optionen handeln sollten, zeigt der folgende Ratgeber.

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen sind also Finanzderivate. Das bedeutet, dass sie keinen eigenen Wert besitzen, sondern sich an einem sogenannten Basiswert orientieren. Als Basiswert können dabei eine ganze Reihe anderer Finanzprodukte fungieren. Dazu zählen vor allem:

Anleger können dabei sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen des Basiswerts profitieren. So ist es beispielsweise möglich, eine Call-Option zu erstellen, bei der auf steigende Kurse gesetzt wird. Put-Optionen landen hingegen im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts fällt. Die Rendite, die mit einer binären Option erzielt werden kann, ist bereits im Vorhinein festgelegt. Sie liegt zwischen 80 und 90 Prozent – je nach gewähltem Broker. Es ist daher irrelevant, ob sich der Kurs des Basiswerts bis zum fixen Fälligkeitszeitpunkt der binären Option um 0,01 oder 100 Prozent in die gewünschte Richtung entwickelt. Der Gewinn für den Trader bleibt gleich.

Binäre Optionen besitzen eine fixe Laufzeit. Bei herkömmlichen Optionen wird genau zum Fälligkeitszeitpunkt evaluiert, ob sich der Kurs des Basiswerts in die vom Trader prognostizierte Richtung entwickelt hat.

Der Handel mit binären Optionen – ein Beispiel

Um zu veranschauliche, wie binäre Optionen funktionieren, sei ein kurzes Beispiel erläutert. Ein Trader entschließt sich dafür, eine binäre Option auf den deutschen Leitindex Dax abzuschließen. Der Trader geht davon aus, dass sich die Kurse innerhalb der nächsten zwei Stunden positiv entwickeln werden. Entsprechend kauf er eine Call-Option. Anders als beispielsweise bei ETFs bedarf es beim Handel mit binären Optionen nur geringer Mindesthandelssummen. Je nach Broker beginnen diese bereits ab 1 Euro. Der betrachtete Anleger entscheidet sich dazu, 200 Euro in seine Position zu investieren. Es bestehen jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Positive Entwicklung des Dax
    Die kommenden zwei Stunden verlaufen genau so, wie der Trader es vorhergesagt hat. Aufgrund positiver Meldungen aus der Automobilbranche steigt der Dax um zwei Prozent an. Folglich landet die binäre Option im Geld. Weil der Trader einen guten Broker gewählt hat, erhält er eine Rendite von 89 Prozent, also 178 Euro. Hätte er einen ETF gekauft, der den Dax nachbildet, wären es lediglich 4 Euro gewesen.
  2. Negative Entwicklung des Dax
    Natürlich kann es ebenso gut vorkommen, dass sich der Dax anders entwickelt als erwartet. Fällt der Dax in den kommenden Stunden um zwei Prozent, verliert der Trader sein komplettes Kapital, das er investiert hat. Ein Totalverlust von 100 Prozent steht somit zu Buche. Hätte der Anleger einen ETF gekauft, wären es lediglich 2 Prozent gewesen.

Aus dem obigen Beispiel werden Chancen und Risiken des Handels mit binären Optionen deutlich. Bei korrekter Prognose sind binnen kürzester Zeit hohe Rendite möglich, gleichzeitig kann aber auch das komplette Kapital verloren sein, das eingesetzt wurde.

5 Tipps für den Handel mit binären Optionen

Der Handel mit binären Optionen bedarf einiger Übung, bevor Anleger viel Rendite erzielen. Die folgenden Tipps helfen dabei, den Einstieg in das Trading zu schaffen.

  1. Risiko absichern
    Bei einigen Brokern ist es möglich, eine Verlustbegrenzung einzuführen. Dann erhalten Trader zwischen 10 und 60 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück, wenn ihre Prognose falsch ist. Gleichzeitig wird die maximal zu erzielende Rendite begrenzt. Besonders Anfängern ermöglicht das, zu Beginn mit deutlich geringerem Risiko zu traden.
  2. Geringe Investitionen pro Position
    Es ist wichtig, beim Handel mit binären Optionen auf ein klares Risikomanagement zu setzen. Dazu zählt es auch, nicht das komplette Kapital in eine Position zu investieren – erscheine sie auch noch so sicher. Zwischen 1 und 3 Prozent des Handelsvolumens sollten maximal pro Order gesetzt werden. So lassen sich auch kleinere Negativläufe leicht überstehen.
  3. Fokussierung auf fünf Basiswerte
    Trader können nicht zu jedem Handelswert alle Informationen analysieren und auswerten. Zu groß ist die Flut an Daten, die täglich auf Anleger zuströmt. Daher ist es äußerst sinnvoll, sich Expertenwissen für maximal fünf Basiswerte anzueignen – zumindest zu Beginn der Handelstätigkeit. Insbesondere empfehlen sich dabei bekannte Assets wie etwa der Dax oder der Dow Jones. Auch über viel gehandelte Rohstoffe wie Öl lassen sich im Internet zahlreiche Ratgeber und Anleitungen für den Handel finden.
  4. Rendite maximieren
    Die Rendite, die Anleger beim Handel mit binären Optionen erzielen, hängt maßgeblich vom gewählten Broker ab. Dieser entscheidet darüber, wie viel Kapital bei korrekter Kursvorhersage an Trader ausgeschüttet wird. Zwischen 80 und 90 Prozent sind auf dem Markt üblich. Anleger sollten dabei selbstverständlich möglichst einen Broker wählen, der hohe Renditen ermöglicht.
  5. Demokonto nutzen
    Fast alle Broker bieten ihren Kunden mittlerweile kostenlose Testkonten an. Diese stehen über einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung und sind mit virtueller Währung ausgestattet. Anfänger können so ohne Risiko mit dem Trading beginnen. Professionelle Trader nutzen die Konten, um neue Strategien zu testen und ihr Fachwissen zu erhöhen.
  6. Vom Social Trading profitieren
    Der Trend des Social Trading oder auch Copytrading ist noch vergleichsweise neu. Trader folgen dabei anderen Tradern und können deren Handelspositionen automatisch kopieren. Dadurch sollen vor allem Anfänger vom Know-how erfahrener Anleger profitieren können. Neben finanziellen Profiten ergeben sich für unerfahrene Trader auch Lerneffekte. Sie können genau nachvollziehen, warum der erfahrene Profi welche Positionen eröffnet hat. Zudem ermöglichen es viele Anbieter, innerhalb der Community über aktuelle News oder Handelsstrategien zu diskutieren.
  7. Fundierte Strategien nutzen
    Damit der Handel mit binären Optionen nicht zur Finanzwette verkommt, sollten Anleger ausgereifte Strategien entwickeln. Diese sollten auf wichtigen Handelssignalen und Indikatoren beruhen. Anleitungen sowie Tipps und Tricks hierzu finden Anleger entweder im Internet oder bei ihrem Broker.

Erweiterungen des klassischen Handels

Aufgrund ihrer großen Beliebtheit sind mittlerweile nicht mehr nur klassische Put- und Call-Optionen verfügbar. Das Portfolio im Bereich der binären Optionen wurde um einige Handelsarten erweitert, die Anleger kennen sollten:

  • One-Touch-Handel
    Fast alle Anbieter für binäre Optionen haben den sogenannten One-Touch-Handel im Programm. Das Prinzip beim Ein-Treffer-Handel, wie die Handelsart auf Deutsch heißt, ist simpel: während der Laufzeit der Option muss ein bestimmter Zielkurs zumindest kurzfristig erreicht werden. Das senkt für Trader das Risiko, mit ihrer Position nicht im Geld zu landen. Schließlich ist nicht mehr der Fälligkeitszeitpunkt von Bedeutung, sondern die komplette Laufzeit. Der One-Touch-Handel ist ebenfalls sowohl für fallende als auch für steigende Kurs verfügbar. Die maximal zu erzielenden Renditen liegen zwischen 65 und 85 Prozent.
  • High-Yield-Optionen
    Bei klassischen binären Optionen sind Renditen von maximal 90 Prozent zu erzielen. Einige Anbieter ermöglichen im One-Touch-Modus deutlich höhere Gewinne von bis zu 400 Prozent. Allerdings gilt auch hier wieder die klassische Börsenweisheit: „Mehr Rendite bedeutet mehr Risiko!“ Bei High-Yield-Optionen liegt der zu erreichende Kurs deutlich stärker über bzw. über dem aktuellen Kurs als bei klassischen One-Touch-Optionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die binäre Option im Geld landet ist damit vergleichsweise gering. High-Yield-Optionen eignen sich aber besonders in volatilen Marktphasen, um hohe Renditen mitzunehmen. Das Verlustrisiko des Anlegers wird ausdrücklich nicht höher. Er kann immer noch maximal so viel Kapital verlieren, wie er ursprünglich eingesetzt hat.
  • Range-Handel
    Über viele Handelsplattformen ist es außerdem möglich, den sogenannten Range-Handel zu betreiben. Der Trader bestimmt dabei einen Korridor für den Kurs des Basiswerts. Anschließend entscheidet der Anleger, ob sich der Kurs zum Fälligkeitszeitpunkt der Option außerhalb oder innerhalb dieses Korridors befindet. Bei korrekter Prognose können Renditen zwischen 65 und 85 Prozent erwirtschaftet werden. Es ist zudem möglich, den Range-Handel als High-Yield-Option abzuschließen. Dann sind wiederum Gewinne von mehreren hundert Prozent möglich.
  • Turbooptionen
    Eigentlich funktionieren Turbooptionen genau wie herkömmliche binäre Optionen. Der einzige Unterschied besteht in der Laufzeit: Turbooptionen werden bereits nach einer Laufzeit von 60 Sekunden bis 5 Minuten wieder geschlossen. Das soll Tradern besonders in volatilen Marktphasen ermöglichen, hohe Gewinne mitzunehmen.
  • Frühzeitige Beendigung
    Der Orderzusatz der frühzeitigen Beendigung einer binären Option dient dazu, erzielte Gewinne mitzunehmen. Angenommen, eine Position befindet sich aktuell im Geld. Der Trader geht allerdings stark davon aus, dass das zum Fälligkeitszeitpunkt nicht mehr der Fall sein wird. Durch die Early-Closure-Funktion kann er dann zum jetzigen Zeitpunkt für einen Verkauf der binären Option sorgen. Dadurch erhält der Anleger zwar nicht die maximale Rendite aber immerhin einen Teil.
  • Verlängerung
    Auf der anderen Seite ist es auch möglich, die Laufzeit von binären Optionen zu verlängern. Das ergibt immer dann Sinn, wenn die Positionen aktuell nicht im Geld ist und der Trader davon ausgeht, dass das kurz nach Ende der Laufzeit der Fall wäre. Die Verlängerung senkt allerdings ebenfalls die maximal zu erzielende Rendite. Dafür bewahrt die Funktion Trader in vielen Fällen vor dem Verlust ihres Kapitals.

Fazit: Transparentes Finanzprodukt mit Chance und Risiko zugleich

Binäre Optionen sind Finanzderivate, die auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts setzen. Anleger profitieren dabei von hohen Renditen und dem leicht zu verstehenden Finanzprodukt. Gleichzeitig ist das Risiko beim Handel mit binären Optionen sehr hoch: bei fehlerhafter Vorhersage der Kursentwicklung droht fast immer der Totalverlust. Anleger sollten daher zunächst mit kleineren Beträgen handeln, sich auf einzelne Basiswerte fokussieren und zum Einstieg am besten virtuelle Demokonten nutzen.

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Binäre Optionen: So wählen Sie einen Broker aus
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